Maximale Größe für eine Systemplatte?

Freynhofer

Commander
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Nachdem ich mir eine Samsung F3 1000GB als Datenspeicher zugelegt habe, nutze ich die WD Blue 640GB lediglich als Systemplatte mit einer einzelnen Partition.
Vorher hatte ich dort das System und 3 Partitionen drauf.
Doch neuerdings ist mein System sehr langsam. Sei es nun das leeren des Papiereimers, Menüleisten im Internet, Scollleisten oder das Kopieren von der Systemplatte zur F3.

Deshalb nun meine Frage:
Kann es sein, daß Windows mit einer großen Systemplatte nicht klarkommt?
 
nein, das ist unwahrscheinlich...
hatte schon 1 tb als systemplatte und keine leistungsprobleme (btw. die samsung spinpoint f1 103uj 1tb).
generell gilt: "der anfang" einer hdd (also die ersten gb) ist schneller, als weiter hinten.
wenn du also die systempartition ans ende der platte geklatscht hast, dann ists n tick langsamer, als, wenn die systempartition ganz am anfang ist.
viel sollte das dennoch nicht ausmachen.
 
Wenn die Platte nun *deutlich* langsamer ist würde ich mal schauen, ob sie im PIO-Mode läuft ...

Ansonsten haben große Partitionen nur Nachteile:
- Zugriffszeiten werden länger da die Köpfe den gesamten Platter überstreichen müssen
- Defragmentieren dauert Ewigkeiten
- große Partitionen fragmentieren schneller als kleine
- wenn für ein neues OS ein Format fällig wird müssen alle Daten gesichert werden

Besser wäre:
- C: für Windows&Office (32GB reichen)
- D: für Spiele
- E: für Temp (8-16GB)
 
Maximale Größe sind 2 TB. Mehr wird man bei Windows als Systempartition und -platte nicht schaffen (Grund: Einschränkungen der klassichen Partitionstabelle).

Dass so eine große Systempartition alles andere als sinnvoll ist, steht auf nem anderen Blatt.

sp33d: naja, der Anfang ist schneller, die Frage ist nur: Wie verhält es sich imt den Zugriffszeiten? Denn die sequentielle Leserate ist für das Arbeiten sowas von irrelevant...
Der Grund, warum man Windows am Anfang drauf macht ist auch historisch darin zu sehen, dass es Schweirigkeiten gibt/gab ein OS hinter einer gewissen Zylinder-Grenze zu starten, und eben auch darin, dass früher das Arbeiten viel mehr noch von der sequentiellen Leserate als heute abhing...

@rx4711: Warum fragmentieren große Partitionen schneller? oO
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, aber man macht trotzdem keine ~640GB Partition für Windows...
1. recht schnell sind Platten nur am Anfang - man kann sich aber nicht aussuchen wo Win die Daten ablegt
2. recht unpraktisch zu sichern

Teste doch die Platte.
 
@ Speed: Auf der 640er ist bloß eine Partition drauf - mit 640GB (Fabrikneu), oder besser dem, was nach der Umrechnung noch über bleibt.
Aber wie kann ich wissen, an welcher Stelle Windows aufgespielt wird.

@rx4711: Wie sehe ich, ob die Platte im PIO-Modus läuft?
Im BIOS steht bloß AHCI.
Warum sollte ich die Spiele auf D: machen? Wenn ein neues OS notwendig wird, fehlen sämtliche Registry-Einträge. Das bedeutet, ich muß die Games eh neu installieren, wenn Windown neu drauf kommt. Zudem habe ich irgendwo gelesen, daß Games, die auf D: statt C: installiert werden langsamer laufen, oder irre ich da?

@ All: Was wäre denn die ideale Größe für die Systemplatte, wenn darauf Windows, Games und Office drauf sollen?
 
das kommt natürlich ganz darauf an, wie viele spiele und programme du hast...
100 gb sollten reichen, wenn du nen 50gb-steam-ordner hast ;)
 
100GB für Windows+Games+Office?!?
Wenn die Partition halb voll ist, bremst dies das System ohne Ende aus!
Also unter 300GB, denke ich, dürfte nichts gehen.

Was meint ihr dazu?
 
hmm... wenn du meinst...
ich hab auch ne 250 gb partition für windoof. davon sind rund 70 belegt. mit mehr ist bei mir kaum zu rechnen (alle spiele und programme drauf, die ich brauche), daher hab ich mal grob geschätzt, dass anderen genügsameren nutzern wohl 100 gb reichen sollten. :D
ist das so, dass das sys langsamer wird, wenn die platte halb voll ist?! oO
 
Klar, je voller die Platte, desto langsamer das System - das war ja auch der Grund, warum ich die 640GB als Systemplatte nutzen wollte.
Das bremst schon abartig. Kannst ja spaßeshalber deine Partition mal volknallen und schauen, was passiert ;).

Ich habe mir überlegt, die Hälfte der 640er zu holen. Allerdings scheint Windows die Platte nicht richtig zu erkennen. Da werden von den 640GB bloß 596,2 erkannt.
Daß bei der Umrechnung was verloren geht (640 GB sind keine 640.000 MB), ist ja klar, aber wenn ich 640/1024 rechne, komme ich auf 625.
Was stimmt denn da nicht?
 
da stimmt alles, das hat seine richtigkeit mit der größe.
genau weiß ich es auch nicht, aber ich glaube, dass der speicherplatz teilweise auch für reservesektoren reserviert ist (falls es defekte sektoren gibt).
 
640000000000 bytes : 1024
=625000000 Kibytes :1024
=610351,5625 Mibytes :1024
=~596,047 GiB oder 640GB
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm - macht Sinn.

Weißt du zufällig, wie die Partitionen angelegt werden? Also bei 1000GB mit 2 Platter erstelle ich 2 x 500GB - Sind dann beide Platter jeweils halbvoll mit C und D oder ist eine Platter C und die andere D?
 
bin mir da nicht ganz so sicher
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich also davon ausgehe, daß die Platte am Anfang wirklich schneller ist, wäre es natürlich am sinnvollsten, zu wissen, ab wieviel % die Festplatte durch den größeren Radius ausgebremst wird und dementsprechend die ideale Größe bestimme - wißt ihr, was ich meine?
 
um Deinen Wissensdurst zu stillen:

Die Platteroberflächen werden alle gleichmäßig von außen nach innen verwendet.
Die ideale Partitiongröße ist vom jeweiligen Anwendungsfall abhängig - wird gleichmäßig lustig auf alle Partitions einer HDD zugegriffen, ist durch Anlegen mehrerer Partitions keine Performanceverbesserung möglich.

Befinden sich auf einer Platte aber mehrere verschiedene Systeme, die nie gleichzeitig laufen(z.B. XP, Win7, Linux) wäre die ideale Aufteilung in mindestens drei Partitions. Bei 3 Partitions wäre die "ideale" Aufteilung 91/225, 75/225 und 59/225 der Gesamtkapazität :D

@RX4711: Es ist umgekehrt - große Partitions fragmentieren nicht so sehr wie kleinere, aber nur deshalb, weil größere Partitions eine größere Default-Clustersize haben...
 
Interessant. Könntest du mir das mit den Aufteilungen nochmals erleutern? Ich werde aus 91/225, 75/225 und 59/225 nicht schlau :(.

Ernst@at schrieb:
... Die Platteroberflächen werden alle gleichmäßig von außen nach innen verwendet.
Die ideale Partitiongröße ist vom jeweiligen Anwendungsfall abhängig - wird gleichmäßig lustig auf alle Partitions einer HDD zugegriffen, ist durch Anlegen mehrerer Partitions keine Performanceverbesserung möglich. ...

Das bedeutet in meinem Fall (bloß Windows, Games und Anwendungen), daß eine Partition über die volle Größe der Festplatte am sinnvollsten wäre, um maximale Performance zu erreichen?
 
Also ich hab bei 640GB folgende Aufteilung:

C: mit 320GB: Windows, Programme, Spiele
D: mit 320GB: Daten

Ist meiner Meinung nach optimal denn bei einer Win-Neuinstallation müssen eh alle Anwendungen neu installiert werden, daher alles auf eine Partition.
Die 320GB am Ende der Platte wo die Performance niedriger ist stören nicht, z.B. bei Fotos ist das nicht merkbar.
 
Ja, so denke ich mir das eigentlich auch. Ich hatte bloß die Befürchtung, daß zuerst eine Platter mit C und eine mit D belegt werden würde, was dazu führt, daß C ja auch im langsameren Bereicht untergebracht wäre. Aber wenn ja der schnellere Bereich für C auf beiden Plattern belegt wird und der langsamere für D, ist ja alles in Ordnung. Die Frage ist halt bloß, ab wann der langsamere Bereichanfängt - wenn man das wüßte, könnte man die Platte ja ideal Partitonieren!

Also wenn die Platte ab 30% langsamer werden würde, dann würde man bei einer 1TB Platte Windows ne 300GB Partition gönnen und man wäre sicher.
Wißt ihr, wie ich das meine?
 
Lass einfach einen HD Bench laufen, dann siehst du ja ab wann die Tranferrate deutlich abfällt und dir zu gering ist.

Alternativ kannst du es auch so machen:
C: (~20GB): Windows only (inkl. Swap und Treiber)
D: (300GB): Anwendungen + Spiele
E: (320GB): Daten

So hast du die Gewissheit das Windows + Swap immer vorne liegt wo die Platte am schnellsten ist.
 
Alternate 1
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