Maximale Größe für eine Systemplatte?

also bei der hd103uj meine ich, gelesen zu haben, dass die ersten 100 gb ~ so schnell sind wie eine wd raptor. danach scheint die performance schnell abzunehmen(was aber bei mp3, filmen, bilder - datenspeicher also - nichts macht, bzw. man nichts davon merkt).
quelle kann ich keine nennen... finds nicht mehr.
 
Da das von HDD zu HDD unterschiedlich ist würde ich einfach einen Benchmark laufen lassen und dann sieht man es schon ;)
 
Und nochmals: Was bringt das (mit 20 GB für Win)? Die sequentielle Raten sind doch eh für die Katz beim Windows... aber so lange der Placebo-Effekt funktioniert, passt's ja... deshalb ist deine erste Variante meiner Meinung nach deutlich sinnvoller...
Und naja, ich hab 80 GB für System (normal 100, aber die SSD hat nur 80 GB ^^), da kommen Windows und die Programme drauf. Spiele hab ich da nciht drauf, die sind viel zu groß einerseits, andererseits legen zu viele Spiele ihre Savegames im Installationspfad ab usw... die Spiele möchte ich nach einer Neuinstallation meist eher behalten, z.B. bei Steam lohnt es sich auch, man muss ja nicht immer alles neu runterladen :-)
 
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Freynhofer schrieb:
Interessant. Könntest du mir das mit den Aufteilungen nochmals erleutern? Ich werde aus 91/225, 75/225 und 59/225 nicht schlau :(.
Ganz einfach - sieh Dir das Bild im Anhang an (ist nicht ganz exakt den Gegebenheiten, reicht aber aus)
Die Spurlänge und damit die Spurkapazität(und auch Geschwindigkeit der Daten da drauf) hängt vom Radius ab. Der Radius ist bei den Außenspuren doppelt so groß wie innen.
Die Gesamtkapazität entspricht der Fläche des grünen Bereiches.
Teile ich die Platte jetzt in 3 Bereiche, welche idealerweise gleich große maximale Positionierungsdistanzen haben sollen, so sind diese Teilflächen ca. 41%, 33% und 26% der Gesamtkapazität.

Freynhofer schrieb:
Das bedeutet in meinem Fall (bloß Windows, Games und Anwendungen), daß eine Partition über die volle Größe der Festplatte am sinnvollsten wäre, um maximale Performance zu erreichen?

Damit verteilen sich im Laufe der Zeit und mit wachsendem Füllungsgrad sowohl die Systemdateien, als auch alle anderen über das ganze Volume; was dann im Betrieb zu Armbewegungen über größere Distanzen (=langsamer) führt...
Dem könnte man durch spezielle Defragmentierungsstrategien zwar Einhalt gebieten, aber auf dem Gebiet ist die intelligente eierlegende Wollmilchsau noch nicht entwickelt worden.
So kann man dieser unerwünschten Ausbreitung nur durch Partitionierung Einhalt gebieten.
Wäre ein interessantes Projekt, mal alles in kleinen Einzelpartitions abzuspeichern, z.B. die Unterordner von Programme oder Temp, und die als Mountpoints in die Systempartition zu hängen
 

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Das bedeutet, daß bei einer 640 GB großen Festplatte die optimale Größre der Systempartition etwa 170 GB wäre?
 
Die Systemplatte sollte so groß sein, dass alles draufpasst, was Du installieren willst und dann noch sinnvollerweise 50% Reserve bleibt (für spätere Erweiterungen, einfaches Defragmentieren).
Den verbleibenden Rest kann man für wenig benutzte Daten verwenden (Archiv, Sicherungen)
Es macht auch Sinn, die Auslagerungsdatei auf eine andere HDD zu legen, dort am besten vorne in einer eigenen kleinen Partition und die /Temp dazu.
 
Mein BS z.Zt. = Vista Ultim 32 bit ... läuft auf 2 TB-HDD - alles bestens und man hat Platz ohne Ende !
 
Ich verstehe das nicht - Die Festplatte wird doch zuerst im "schnellen" Bereich der Platte beschrieben.
Das bedeutet, daß Windows in eben diesem installiert wird. Wenn man anschließend regelmäßig defragmentiert, sollte die Größe der HDD eigentlich keine Rolle spielen.

Mir will das nicht in den Kopf :(
 
nur weil du defragmentierst heißt das ja nicht, dass die daten am ende dann auch da stehen, wo du sie haben willst. wenn du ne relativ kleine partition erstellst, dann kannst du windwos quasi dazu zwingen, den schnelleren anfang der hdd zu verwenden.
wenn du ne große platte zu sagen wir mal 75 % voll gepackt hast und dann defragmentierst, wer sagt dann, dass nicht auch viele dateien von windows am ende der 75 % stehen? außerdem muss der lese-/schreib-kopf unter umständen viel größere wege zurücklegen.
also ist es im endeffekt tatsächlich sinnvoll, eine "kleine" partition für windows zu erstellen.
 
Mach doch einfach mal einen Test
Installiere Windows auf einer sehr kleinen Partition die sich am Anfang der Platte befindet, und teste und spiele damit rum, lass vielleicht auch Anwendungsbenchmarks mal laufen wenn du einen hast, und dann mach das selbe Spiel mit einer Partition, die sich in der Mitte der Platte befindet...

Wenn du einen Unterschied merken wirst, dann bist du wohl besser als jeder Benchmark...
 
1668mib schrieb:
Und naja, ich hab 80 GB für System (normal 100, aber die SSD hat nur 80 GB ^^), da kommen Windows und die Programme drauf. Spiele hab ich da nciht drauf, die sind viel zu groß einerseits, andererseits legen zu viele Spiele ihre Savegames im Installationspfad ab usw... die Spiele möchte ich nach einer Neuinstallation meist eher behalten, z.B. bei Steam lohnt es sich auch, man muss ja nicht immer alles neu runterladen :-)


Naja aber die Spiele musst du nach einer Windows Neuinstallation ja trotzdem neu installieren, da die Einträge in der Windows Registry fehlen.
Und in der Regel sichert man ja auch seine Spielstände mit dem regelmäßigen Backup ;)

Von daher macht eine extra Partition eigentlich keinen Sinn für Spiele
 
Richtig :). Deshalb kommten die bei mir auch auf C: zu Windows.

Das Einzige, was ich mir als Vorteil vorstellen könnte, die Spiele auf einer gesonderten Partition unter zu bringen, wäre die geringere Fragmentierung der Systempartition.


Edit:
Habe nun mal eine neue Partition mit 200GB erstellt und dor Win Vista + Office und Treibe installiert.
Satte 55GB!
Das sind jetzt noch keine aufwändigen Programme oder gar Games dabei.
Also 100GB als Systempartition kann man (außer auf einer SSD;)) knicken. Die wird ja spätestens nach dem Installieren von 4-5 aktuellen Games sacklahm. :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtig, kauf dir doch einfach ganz viele Festplatten und fülle sie nur zu 20% weil der Rest viiiiieeel zu langsam ist....

Ganz ehrlich, son Quark für das Quäntchen mehr Leistung....
 
Du fragst aber nur 10 mal anstatt es einfach auszuprobieren und dann hier reinzuschreiben was dabei rauskam. Es kann dir doch niemand sagen ob es funktioniert oder nicht. Selbst wenn du die Festplatte komplett formatierst und dann eine neue Partition erstellst kannst du dir nicht sicher sein, dass diese Partition am Anfang des Festplattenspeichers ist.

Ich weiss nicht ob es Programme gibt mit denen man das festlegen kann, kenne jedenfals keins.

Wenn es was bringt, dann möchten das sicherlich einige Leute sehen damit sie es nachmachen können, aber was nützt die Theorie wenn es nicht bewiesen ist ;)
 
aber im prinzip wahr, oder?! :D
sooo viel mehrleistung bringt das auch nicht. zumindest nicht so, dass man es tatsächlich merken würde (abgesehen vom placebo-effekt).
rein technisch und theoretisch ists natürlich schneller...
 
Klar, hat er Recht. Aber trotzdem finde ich das Thema recht interessant. Ich habe viel dazugelernt, wie z.B. daß sich die Geschwindigkeit der Platten anders verhält, je nachdem wo man was speichert.
 
Also ich finde das Thema auch sehr interessant auch wenn es nicht soviel Mehrleistung bringt wie ein neues System.

Was die Aufteilung angeht sollten es schon mind. 160GB sein wenn man ein paar Games installiert.
Wobei die Aufteilung 320/320 auch nicht schlecht ist, Eigene Dateien auf die 2. partition schieben und fertig. Somit kann man perfekt auf der externen immer ein Backup machen.
 
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