Freynhofer schrieb:
Interessant. Könntest du mir das mit den Aufteilungen nochmals erleutern? Ich werde aus 91/225, 75/225 und 59/225 nicht schlau

.
Ganz einfach - sieh Dir das Bild im Anhang an (ist nicht ganz exakt den Gegebenheiten, reicht aber aus)
Die Spurlänge und damit die Spurkapazität(und auch Geschwindigkeit der Daten da drauf) hängt vom Radius ab. Der Radius ist bei den Außenspuren doppelt so groß wie innen.
Die Gesamtkapazität entspricht der Fläche des grünen Bereiches.
Teile ich die Platte jetzt in 3 Bereiche, welche idealerweise gleich große maximale Positionierungsdistanzen haben sollen, so sind diese Teilflächen ca. 41%, 33% und 26% der Gesamtkapazität.
Freynhofer schrieb:
Das bedeutet in meinem Fall (bloß Windows, Games und Anwendungen), daß eine Partition über die volle Größe der Festplatte am sinnvollsten wäre, um maximale Performance zu erreichen?
Damit verteilen sich im Laufe der Zeit und mit wachsendem Füllungsgrad sowohl die Systemdateien, als auch alle anderen über das ganze Volume; was dann im Betrieb zu Armbewegungen über größere Distanzen (=langsamer) führt...
Dem könnte man durch spezielle Defragmentierungsstrategien zwar Einhalt gebieten, aber auf dem Gebiet ist die intelligente eierlegende Wollmilchsau noch nicht entwickelt worden.
So kann man dieser unerwünschten Ausbreitung nur durch Partitionierung Einhalt gebieten.
Wäre ein interessantes Projekt, mal alles in kleinen Einzelpartitions abzuspeichern, z.B. die Unterordner von Programme oder Temp, und die als Mountpoints in die Systempartition zu hängen