Damit packst du einfach nur sinnlos einen weiteren Bootmanager um die schon vorhandene Bootmanager/Bootloader-Konstruktion herum.bluedxca93 schrieb:Aktuell bin ich auf der Arbeit und kann nix testen, habe in meiner Pause aber herausgefunden das refind auf grub und auf Windows bootloader verlinken können sollte
ReFind und Grub ergänzen sich nicht, sondern sind beides Bootmanager, die ein und die selbe Kernaufgabe erledigen: ein Bootmenü bereitstellen. Es hat also keinen Mehrwert, mehre Bootloader zu verketten, sondern sich für einen zu entscheiden.
Auf einem UEFI-System brauchst du im Prinzip eigentlich gar keinen dedizierten Bootmanager, weil UEFI selbst schon Bootmanager-Funktionalität mitbringt. Separate Bootmanager nimmt man da letztlich nur, wenn man ein andere UI oder mehr Features/Konfigurationsmöglichkeiten braucht. Aber eine Verkettung von Bootmanagern (und Bootloadern) ist in der Regel Quatsch und macht es nur unnötig komplex hinsichtlich Einrichtung und Wartung.
Bei UEFI + GPT ist es grundsätzlich so, dass die Betriebsysteme ihre Bootloader als .efi Binary im der EFI System Partition (ESP) eines Datenträgers ablegen, der dann vom UEFI direkt aufgerüfen und gebootet werden kann. Dafür hat das UEFI auch ein entsprechendes Auswahlmenü, dessen Einträge man auch bearbeiten oder ergänzen kann (mit efibootmgr unter Linux bzw. bcdedit unter Windows).
Habe fast das Problem, das Thema ist eher ein XY-Problem, wo du versuchst, mit irgendwelchen Konstrukten Probleme an deinem Lösungsansatz zu beheben, statt einfach das eigentliche Problem (funktionierender Dual-Boot) zu lösen. Zielführender wäre letzlich, den modernen Bootprozess mit UEFI, GTP und ESP zu verstehen und wie damit recht einfach Dual-Boot realisierbar ist.