MBR kein Default mehr bei *buntu?

bluedxca93 schrieb:
Aktuell bin ich auf der Arbeit und kann nix testen, habe in meiner Pause aber herausgefunden das refind auf grub und auf Windows bootloader verlinken können sollte
Damit packst du einfach nur sinnlos einen weiteren Bootmanager um die schon vorhandene Bootmanager/Bootloader-Konstruktion herum.

ReFind und Grub ergänzen sich nicht, sondern sind beides Bootmanager, die ein und die selbe Kernaufgabe erledigen: ein Bootmenü bereitstellen. Es hat also keinen Mehrwert, mehre Bootloader zu verketten, sondern sich für einen zu entscheiden.

Auf einem UEFI-System brauchst du im Prinzip eigentlich gar keinen dedizierten Bootmanager, weil UEFI selbst schon Bootmanager-Funktionalität mitbringt. Separate Bootmanager nimmt man da letztlich nur, wenn man ein andere UI oder mehr Features/Konfigurationsmöglichkeiten braucht. Aber eine Verkettung von Bootmanagern (und Bootloadern) ist in der Regel Quatsch und macht es nur unnötig komplex hinsichtlich Einrichtung und Wartung.

Bei UEFI + GPT ist es grundsätzlich so, dass die Betriebsysteme ihre Bootloader als .efi Binary im der EFI System Partition (ESP) eines Datenträgers ablegen, der dann vom UEFI direkt aufgerüfen und gebootet werden kann. Dafür hat das UEFI auch ein entsprechendes Auswahlmenü, dessen Einträge man auch bearbeiten oder ergänzen kann (mit efibootmgr unter Linux bzw. bcdedit unter Windows).

Habe fast das Problem, das Thema ist eher ein XY-Problem, wo du versuchst, mit irgendwelchen Konstrukten Probleme an deinem Lösungsansatz zu beheben, statt einfach das eigentliche Problem (funktionierender Dual-Boot) zu lösen. Zielführender wäre letzlich, den modernen Bootprozess mit UEFI, GTP und ESP zu verstehen und wie damit recht einfach Dual-Boot realisierbar ist.
 
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Board ist ein B450 A Prime plus. Das uefi hat leider dieses Auswahl-Menü nur beim drücken von entf. Also ich probiere erstmal refind aus aufm USB Stick und schicke euch die Infos von os-prober. Aktuell hab ich nur MBR Partitionen und werde auch nicht wechseln bis Oktober.
Ergänzung ()

Grub verkettet auch auf den Windows bootloader. Damals musste ich immer eine Diskette einlegen um von Windows und Linux Wechseln zu können
 
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Ich verstehe nicht was du baust. Ich hab da z.b. ein Win auf der Platte, boote vom USBStick mein Linux (Mint, Ubuntu ..) und installiere. Dann benutzt er nachher beim Partitionieren entweder automatisch die vorhandene EFI Partition mit, (wenn mans manuell macht, muss man ihm die (vorhandene) EFI Partition "zeigen") oder bei manchem System legt er auch mal eine 2. EFI an. Egal. Er richtet (bei mir) immer Grub ein. Beim Booten läuft er dann immer in Grub, da kann ich dann ein anderes System (z.b. Win) starten oder default lassen.
Das mache ich immer so, und das klappt immer. Was machst du anders?
 
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Wenn Windows unbedingt im Grub-Menü erscheinen soll, dann sollte man überprüfen ob os-prober aktiv ist - mit UEFI oder BIOS oder legacy und so Zeugs hat das Thema nichts zu tun.

Grub (bzw., os-prober) findet Windows seit mindesten 2014 automatisch auch unter UEFI - aber unabhängig davon, ich persönlich würde (wie von anderen hier bereits auch empfohlen) einfach das Bootmenü des Rechner dafür nutzen und gut isses.
 
Ich benutze nie das Bootmenü des Rechners bei Dualboot.
Grub macht das zuverlässig ohne zusätzliche Menüs aktivieren zu müssen.
Daß os-prober per default, z.B. bei allen *buntus, deaktiviert ist halte ich daher für eher kontraproduktiv.

Aber klar, jeder wie er mag.

 
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ich kann mir gut vorstellen, dass Ubuntu (so wie Debian auch) demnächst auf systemd-boot umstellt (28.04?) - Systeme booten einfach deutlich schneller und es ist wohl auch einfacher zu pflegen.

Ansonsten, UEFI ist eigentlich prädestiniert für Multiboot, da brauch man os-prober im Grunde gar nicht mehr - aber gut, ist jetzt auch kein Drama, das kurz mal wieder zu aktivieren.
 
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