Mein Schulweg

nach Mitlerer Reife


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@Jan_Niklas_2222 so wie sich das anhört, würde ich in Anlehnung an Post #15, direkt Abitur machen. Die üppige Freizeit kannst du ideal nutzen, um dich nebenbei in vertiefende IT-Themen einzulesen und Dergleichen.

Dann wirst du schon merken, ob du (a) überhaupt mit Mathematik klar kommst und (b) wo deine Interessen liegen. Also ob etwa ein Studium in Frage kommt oder doch eher eine Ausbildung.
 
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Mir hat die Ausbildung vor dem Informatikstudium viel gebracht. Zum einen praktische Erfahrung in der Arbeitswelt, bessere/strukturierte Arbeitsweise und ich weiß wo ich später hin will (im Studium hätte ich das nicht herausgefunden)
Schöner Nebeneffekt ist das ich mein Geld neben dem Studium in der Informatik verdienen kann (da ich ja schon ein Beruf hab) und kein 8,50 € Job machen muss.

Inhaltlich lernst du aber im Studium das gleich ( natürlich mehr und vertieft), extrem viel bringt da die Ausbildung nicht (1-2 Semester als gute Grundlage)

P.s: Die HR Abteilungen sehen es auch ganz gerne wenn man kein Theoretiker von der Hochschule ist und Berufs - und Lebenserfahrung mitbringt.

Mein Weg: Hauptschule, Realschule, Abitur , Ausbildung FiSi , 3 Jahre in der Industrie, momentan Medieninformatik.
 
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Coca_Cola schrieb:
Mir hat die Ausbildung vor dem Informatikstudium viel gebracht.

Das kann im Individualfall wie gesagt natürlich praktikabel sein. Pauschallösungen kann man zwar diskutieren, muss aber selbstverständlich immer evaluieren, was davon in welcher Konstellation im individuellen Fall Sinn ergibt.


Coca_Cola schrieb:
Schöner Nebeneffekt ist das ich mein Geld neben dem Studium in der Informatik verdienen kann (da ich ja schon ein Beruf hab) und kein 8,50 € Job machen muss.

Das kann man auch so problemlos. Ich hab noch nie für weniger als 15 Eur/h gejobbt und gerade bei entsprechender Spezialisierung im Master ist auch viel mehr drin. Kenne bei uns z.B. kaum jemanden, der unterhalb von 20 Eur liegt.


Coca_Cola schrieb:
Inhaltlich lernst du aber im Studium das gleich ( natürlich mehr und vertieft), extrem viel bringt da die Ausbildung nicht (1-2 Semester als gute Grundlage)

Das ist definitiv inkorrekt.
Bei manchen(!) spezielleren Studiengängen kann das vorkommen, ist aber eine Ausnahme und nicht die Regel. Nur bei dualen Studiengängen gibt es mehrere Parallelen, selbst an einer FH ist das aber schon recht selten und ein Universitätsstudium hat, gerade an den renommierten Adressen, fast nichts mit einer Ausbildung gemein: Programmierung gibt es kaum, es besteht fast ausschließlich aus Theorie usw.


Coca_Cola schrieb:
HR Abteilungen sehen es auch ganz gerne wenn man kein Theoretiker von der Hochschule ist

Das ist so pauschal auf jeden Fall auch inkorrekt. Wie ich schon vorher dargelegt habe, ist das immer eine Frage davon, was man denn hinterher im Beruf macht, welchen Beruf man überhaupt wählt usw.

Z.B. wird für die typischen Akademikerberufe, etwa Data Scientist, Machine Learning, Algorithmik, usw. nicht nur ein Theoretiker bevorzugt, dort wird das Studium aktiv benötigt und dementsprechend gibt es da gar nichts anderes als Einsteiger von der Uni.

Umgekehrt verhält es sich mit sehr praktischen Berufen, etwa Systemadministration. Hier ist die Erfahrung in der Branche, die Erfahrung im Unternehmen (man managed ja schlussendlich die IT für die anderen Arbeitnehmer oder Kunden) sehr wichtig und Theorie kaum vorhanden.

Von solchen Verallgemeinerungen würde ich also unbedingt abraten.
 
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Ich habe nur von mir geredet, tut mir leid falls ich einen falschen Eindruck vermittelt hab.
Man kann es in der Tat nicht verallgemeinern, es ist halt mein Weg und mein Eindruck.

P.s: Bis zum Master ist es ein weiter Weg, und die meisten in den ersten Semestern (Bachlor) hatten nur miesen minijob.
Aber auch hier, alle Angaben ohne Gewähr und rein Subjekiv.
 
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Der TE ist 16 und überlegt ob er das Abi dranhängen soll oder eine Ausbildung.
Schön dass hier dann von irgendwelchen Nebenjobs im Master erzählt wird. :freak:
 
Hallo, hier in der Schweiz, also in der Ostschweiz mit knapp 20 Jahre Verspätung, also seit letztes Jahr, gibt es die IMS, das steht für Informatikmittelschule.

Das bedeutet, dass du auf dem Schulischen Weg den FIAE EFZ machst (gibt glaubs auch FISI-IMS), und die BM erlangst, BM steht für Berufsmatura, ist also keine Gymnasiale Matura, jedoch gewährt sie einem Prüfungsfreien Zugang zu FHs und bedingt zu Unis. Für THs bedarf es der Parsarelle.

Ich weiss nicht, wie es in DE aussieht, aber vielleicht gibt es bei euch ja auch solch einen Weg.

Allerdings würde ich mir eher einen guten Ausbildungsbetrieb suchen, der dir die Möglichkeit die BM zu machen gewährt. So hast du Praxisbezug.

Was ich nicht machen würde, ist das Abitur um dann nur eine "Basic"-Ausbildung nach zu schieben.
Ergänzung ()

ascer schrieb:
Mathematik ist später schon fundamental anders und das lernt man erst, sobald man höhere Mathematik an der Uni hat.
Bezugnehmend auf meinen anderen Post, kann ich absolut bestätigen, trotz dessen, das ich die Wirtschaftsschiene fahre.
Schlimm ist dann auch noch, wenn die Schule um Geld zu sparen nur irgendwelche Physikstudenten als Mathelehrer organisiert, welche zwar das Wissen haben, aber padagogisch kein Wissen mitbringen, und deren Aufgabenblätteranforderungen sich wie eine Lorenzkurve eines dritte Weltlandes verhãlt. Übungsblatt voll basic angewandt und dann Test Hulkfist...
 
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In Deutschland sähe einer der vielen Wege in etwa so aus:
* Realschule abschließen
* Ausbildung zum IT-Irgendwas (FiSi, FiAe, ITSE, ...)
* Mindestens ein Jahr Berufserfahrung sammeln
* Aufstiegsfortbildung zum Operative Professional bei einem Bildungsträger durchziehen. Eventuell parallel dazu eine IT-Spezialistenfortbildung machen, falls die Berufserfahrung nicht ausreicht oder bescheinigt werden kann.

Im Anschluss daran, bzw. durch die Abschlussurkunde des OP, erhält man eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung und kann dann auch an Universitäten studieren.

Das habe ich ja letztes Jahr abgeschlossen, also den OP (geprüfter IT-Entwickler).

Der Punkt ist nur, dass man, sofern man einen Abschluss zum Operative Professional hat, sich mit einem Studium meistens nicht mehr großartig beruflich verbessert. Ein Bachelor und ein OP stehen vom DQR / EQR her auf dem selben Niveau (N6). Will man beruflich wirklich sehr viel weiter vorankommen (IT-Leiter eines größeresn Unternehmens, Consultant, etc.), muss man schon seinen Master in "Strich-Informatik" oder Jura machen. Nur dann reden wir über drei Jahre Ausbildung, ein Jahr Wartezeit für die Zulassungsvorraussetzung, mindestens zwei Jahre Fortbildung. Das sind 6 Jahre. Und dann fängt man theoretisch erst mit seinem Bachelorstudium an. Was dann als Abendstudium (bis dahin hat man sich ja schon etwas aufgebaut) auch nochmal 6 Jahre mindestens dauern wird. + Man wird ohne das Oberstufenniveau in Mathematik so hoffnungslos verkacken - oder ist einer der sehr wenigen Super-Autodidakten... Und daran kann man dann erst seinen Master anknüpfen.

Deswegen ja mein Rat: Wenn man unbedingt studieren möchte direkt das Abitur oder das Fachabitur machen und dann direkt studieren gehen. Dann tritt man wenigstens nicht erst mit 40 mit seinem gewünschten Abschluss in den Arbeitsmarkt ein ;)

Edit: Übrigens sind 40-45 Stunden arbeiten und 20-30 Stunden pro Woche lernen / für die Prüfung schreiben / etc. nicht unbedingt jedermanns Sache. Und mit einer Familie ist das kaum noch vereinbar.
 
ayngush schrieb:
In Deutschland sähe einer der vielen Wege in etwa so aus:
* Realschule abschließen
* Ausbildung zum IT-Irgendwas (FiSi, FiAe, ITSE, ...)
* Mindestens ein Jahr Berufserfahrung sammeln
* Aufstiegsfortbildung zum Operative Professional bei einem Bildungsträger durchziehen. Eventuell parallel dazu eine IT-Spezialistenfortbildung machen, falls die Berufserfahrung nicht ausreicht oder bescheinigt werden kann.

Im Anschluss daran, bzw. durch die Abschlussurkunde des OP, erhält man eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung und kann dann auch an Universitäten studieren.

Das habe ich ja letztes Jahr abgeschlossen, also den OP (geprüfter IT-Entwickler).

Der Punkt ist nur, dass man, sofern man einen Abschluss zum Operative Professional hat, sich mit einem Studium meistens nicht mehr großartig beruflich verbessert. Ein Bachelor und ein OP stehen vom DQR / EQR her auf dem selben Niveau (N6). Will man beruflich wirklich sehr viel weiter vorankommen (IT-Leiter eines größeresn Unternehmens, Consultant, etc.), muss man schon seinen Master in "Strich-Informatik" oder Jura machen. Nur dann reden wir über drei Jahre Ausbildung, ein Jahr Wartezeit für die Zulassungsvorraussetzung, mindestens zwei Jahre Fortbildung. Das sind 6 Jahre. Und dann fängt man theoretisch erst mit seinem Bachelorstudium an. Was dann als Abendstudium (bis dahin hat man sich ja schon etwas aufgebaut) auch nochmal 6 Jahre mindestens dauern wird. + Man wird ohne das Oberstufenniveau in Mathematik so hoffnungslos verkacken - oder ist einer der sehr wenigen Super-Autodidakten... Und daran kann man dann erst seinen Master anknüpfen.

Deswegen ja mein Rat: Wenn man unbedingt studieren möchte direkt das Abitur oder das Fachabitur machen und dann direkt studieren gehen. Dann tritt man wenigstens nicht erst mit 40 mit seinem gewünschten Abschluss in den Arbeitsmarkt ein ;)

Edit: Übrigens sind 40-45 Stunden arbeiten und 20-30 Stunden pro Woche lernen / für die Prüfung schreiben / etc. nicht unbedingt jedermanns Sache. Und mit einer Familie ist das kaum noch vereinbar.

Ich bin z.B jemand der sich in englisch die Vokabeln nicht einpregen kann oder dafür 10oder mehr Wiederholungen brauch
Könnt ihr mir da helfen?
 
Man sollte immer versuchen in jungen Jahren über den regulären Schulweg den höchstmöglichen Abschluss zu erreichen. Leichter kommt man nicht mehr an das Abitur.
 
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Ich habe ebenfalls erst Realschule, dann Abitur gemacht.
Und ich würde es so jederzeit wieder empfehlen. Denn jetzt bist du noch ans Lernen bzw Schulleben gewöhnt.
Wenn du erst mal im Arbeitsleben steckst, wird es schwieriger, vor Allem da man dann nicht mehr so viel Zeit hat.

Das hat mir zumindest ein Kommilitone erzählt, der es so gemacht hat wie du es als Alternative siehst. Er hat auch gesagt, er hätte lieber gleich Abi machen sollen.

Das Abi ist, wenn man sich gut darauf vorbereitet, nicht viel anspruchsvoller als die Mittlere Reife.
Man wächst ja im Idealfall mit seinen Anforderungen :)
Da würde ich mir keinem Kopf machen.

Wenn du allerdings "keine Lust" mehr auf Schule hast, musst du dir im Klaren sein, dass man durchaus mehr für die Oberstufe lernen muss, als noch in der Realschule.
Auch wenn es dir in der Realschule leicht gefallen ist/du nicht viel machen musstest.

So ging es mir zumindest.
Ist aber eine gute Vorbereitung aufs (Info)Studium, denn da kommen nur die allerwenigsten, ohne wochenlanges Lernen, mit guten Noten raus :)

Am Ende liegt die Entscheidung bei dir, aber ich schlage vor, es jetzt zu machen.
 
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