Leserartikel LG OLED48CX8LX - Die Eierlegende Wollmilchsau?

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LG OLED48CX8LC - Die Eierlegende Wollmilchsau?

Wie viele sicher bereits mitbekommen haben, hat LG vor einigen Monaten seine neue OLED-Modellreihe CX vorgestellt. Dieses Jahr kam ein wirklicher Neuling dazu, der die bisher üblichen 55" und mehr unterbietet und mit 48" versucht eine neue Käuferschicht anzusprechen, die den größeren Modellen nichts abgewinnen kann. Dazu zählen womöglich auch die Computer-Nutzer unter uns, die mit dem Gedanken spielen, so einen Fernseher mit besagter OLED-Technik als Monitor-Ersatz zu verwenden. Ich hab ihn mir gekauft und möchte euch heute einen kleinen Eindruck davon verschaffen, wie er sich als Gaming-Monitor schlägt sowie in alltäglichen Szenarien.

Zuvor möchte ich euch aber gerne erzählen, wie ich überhaupt dazu gekommen bin, so einen Fernseher als Monitor zu verwenden. Ich bin von Anfang an eher ein Freund von größeren Monitoren gewesen. So fing es bei mir mit dem allerersten kaufbaren WQHD 34" 21:9-Monitor von LG an. 2019 habe ich das 32:9-Format für mich entdeckt und mir das Ungetüm Samsung C49RG90 in satten 49" gekauft, zu dem ich ebenfalls einen kleinen Leseartikel verfasst habe. 120Hz waren zu der Zeit eine komplett neue Welt für mich, weshalb ich begeistert von diesem Monitor war. Über die Zeit merkte ich jedoch, wie die Krümmung anfing zu stören und die HDR-Fähigkeit, die beim Kauf nur zweitrangig war, etwas sauer aufstoßte. Da der Monitor nur 10 Local Dimming Zonen besaß, kam kein wirklicher HDR-Effekt auf und machte das Bild gesamt nur deutlich greller. Dazu kamen die VA-typischen Probleme wie Motion Blur und Ghosting, die über die Zeit etwas störend wurden. Das ändert natürlich nichts daran, dass der Monitor nach wie vor ein wirkliches Gaming-Monster ist. Da ich aber bereits einen OLED-Fernseher - um genau zu sein den LG OLEDB6D in 55" - besitze und seither begeistert bin, hat mich die Ankündigung eines 48"-Modells mit Monitor-Features angetan. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, mir dieses Modell zu kaufen.

An dieser Stelle wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen. Sollten euch Fehler unter die Augen kommen, haltet euch nicht zurück und schreibt sie in die Kommentare. Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet und würde mich über Hilfe und Verbesserungsvorschläge freuen.





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Inhaltsverzeichnis
  1. Technische Details
  2. Verpackung, Inhalt und Aufbau
  3. Verarbeitung, Design und Anschlüsse
  4. Inbetriebnahme, Einrichtung und erster Eindruck
  5. Das Menü und die Fernseherfunktionen mitsamt Bildverbesserungsmöglichkeiten
  6. Monitorbetrieb mit Vor- und Nachteilen, Bildqualität, Spieleigenschaften
  7. Empfehlungen zum Monitorbetrieb
  8. Fazit
  9. Updates
  10. Zusatz




1. Technische Details

PaneltypOLED
Farbtiefe10 Bit
Backlight-TechnikEntfällt, Self Lit LED
Auflösung4096x2160, 4K, 3840x2160 (typisch)
Größe48"/121 cm
Pixeldichte92 ppi
BildschirmwölbungKeine
Format16:9
HelligkeitK.A.
Bildwiederholungsrate120 Hz
Statischer Kontrast-
Reaktionszeit1 ms
Blickwinkel178°/178°
Anschlüsse 4x HDMI 2.1, 3x USB 2.0, Sat, Kabel, Lan, Audio

Weitere technische Details könnt ihr hier entnehmen. Der Fernseher hat bei Erwerb 1450 Euro gekostet.





2. Verpackung, Inhalt und Aufbau

Der Fernseher wurde online bestellt und mit einer Spedition geliefert. Das Gerät befindet sich in einem üblichen Karton, wo diverse Details aufgedruckt sind. Die Lieferung hat insgesamt ein Gewicht von etwa 24 Kilogramm, wovon etwa 19 Kilogramm dem eigentlichen Gerät mit Standfuß zuzuordnen sind.

Im Karton befinden sich neben dem eigentlichen Fernseher ein Standfuß, der zum Großteil vormontiert ist. Dazu gesellt sich eine aus Metall gefertigte Leiste, die noch an dem eigentlichen Standfuß montiert werden muss. Die 7 Kreuz-Schlitz-Schrauben für die Befestigung befinden sich in einer kleinen Tüte, in der sich ebenfalls die LG Magic Remote-Fernbedienung mitsamt Batterien, Bedienungsanleitung sowie die Montageanleitung befinden. Des Weiteren gibt es noch eine Abdeckkappe für den Fernseher, um die Schrauben zu verdecken, die den Standfuß mit dem Fernseher verbinden. Kabel und Dergleichen sucht man vergebens. Diese liegen dem Gerät nicht bei und müssen bei Bedarf selbst erworben werden.

Der eigentliche Aufbau gelingt schnell und einfach. Hier ist es jedoch empfehlenswert, eine zweite Person beiseite zu haben, da es bei der Handhabung des Displays einiges zu beachten gilt. So ist das Display an speziellen Stellen zu berühren und zu halten, um Beschädigungen zu verhindern. In der Montageanleitung und auf dem Karton sind diese Punkte ebenfalls einsehbar. Zu beachten gilt im Prinzip, das Display selbst keinem Druck durch die Finger bzw. der Hand auszusetzen. So ist es mit der Hand nur zu führen, das eigentliche Gewicht wird durch die zweite Hand unter dem Display und dem Technikteil gehalten. Wird das nicht beachtet, kann es zu irreperablen Schäden kommen. Sofern man diese Punkte beachtet und das Gerät aus dem Karton befreit hat, ist das Gerät möglichst flach hinzulegen. Dazu eignet sich ein Tisch mit ausreichender Größe und Überhang. Dort breitet man am besten die Schutzfolie des Displays drauf aus und legt den Fernseher mit der Vorderseite drauf. Anschließend kann man bequem den Standfuß montieren. Ist dies getan, kann der Fernseher mit der zweiten Person vorsichtig aufgestellt werden. Damit ist der eigentliche Aufbau abgeschlossen.

Verpackung
Zubehör neben dem Bildschirm
Standfuß komplettiert





3. Verarbeitung, Design und Anschlüsse

Die Verarbeitung macht auf dem ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Schaut man etwas genauer hin, so sind auf der Rückseite die Spaltmaße nicht akkurat, was aber auch dem Display geschuldet ist, das nicht 100% gerade ist. Dies ist aber bei sehr vielen OLED-Fernsehern der Fall. So habe ich interessehalber bei dem Händler nachgefragt, wo ich mein Gerät gekauft habe. Dieser hat mir ebenfalls bestätigt, dass dies normal sei und kein technischer Mangel und nur optischer Natur ist. Dem kann ich mich persönlich auch nur anschließen. Mein B6D besitzt ebenfalls eine leichte Wölbung an nahezu derselben Stelle. Geräte bei Bekannten ebenfalls. Im Internet gibt es ebenfalls diverse Bestätigungen dieser Wölbung. Ich kann trotz dieser Wölbung keine Beeinträchtigung der Bildqualität - weder am B6D noch am CX - feststellen.

Das Design ist schlicht und edel. Durch den Verzicht von Logos und Dergleichen auf dem eigentlichen Display hat man nahezu nur Bildschirm mit in Relation zur Größe sehr dünne Ränder. Um dem Bildschirm befindet sich eine dünne Leiste in Metall-Optik. Seitlich betrachtet macht die sehr geringe Tiefe wirklich was her. Ausgeschaltet wirkt der Fernseher wie eine Glasscheibe an der Wand.

Fernsehertypisch sind alle gängigen Anschlüsse vorhanden. So befinden sich insgesamt vier HDMI 2.1-Ports am Gerät, wovon drei seitlich sehr gut zugänglich sind. Dazu gesellen sich drei USB 2.0-Ports, wovon zwei auf der Rückseite zu finden sind. Seitlich befindet sich außerdem der Schacht für ein CI-Modul. Auf der Rückseite sind außerdem ein Lan-Port, Audio sowie die gängigen Eingänge für Sat und Kabel vorhanden. Typische Anschlüsse für die Monitor-Nutzung wie DisplayPort oder DVI/VGA sind nicht vorhanden. Bei Wandmontage, wie in meinem Fall, sind die Anschlüsse auf der Rückseite quasi nicht erreichbar. Bei Verwendung dieser muss das Gerät von der Wand demontiert oder abgezogen werden. Die Anschlüsse selbst sind ansonsten sehr gut erfühlbar und abgegrenzt (Bis auf die Sat- und Kabeleingänge).

Anschlüsse auf der Rückseite
Anschlüsse seitlich
Krümmung in der Mitte zu sehen





4. Inbetriebnahme, Einrichtung und erster Eindruck

Ist der Fernseher fertig zusammengebaut und steht an seinem Bestimmungsort, so kann die Einrichtung beginnen. Der Fernseher kann via LG Remote Fernbedienung sowie Power-Button an der Unterseite gestartet werden, womit wir auch zu der Lösung eines kleinen Problems kommen. Sofern ich den Fernseher über die Fernbedienung starte, startet unglücklicherweise auch mein B6D. Dem Problem habe ich versucht, Herr zu werden, aber bisher ohne Erfolg. So hat es nichts gebracht, die jeweiligen Fernbedienungen zu entkoppeln und umgekehrt. Dank des Power-Buttons direkt am Fernseher ist dies aber nicht ganz so schlimm. Ist der Fernseher erst einmal eingeschalten, so kann die Remote ganz bequem benutzt werden, ausschalten sollte man jedoch manuell.

Apropos einschalten: Ist der Fernseher zum ersten Mal eingeschaltet, so kommt man direkt zum Begrüßungsinhalt und wird durch die Einrichtung geführt. Hierbei kann man das Gerät direkt fertig einrichten oder diverse Schritte überspringen und zu einem späteren Zeitpunkt beenden. Beim ersten Start wird man durch die Standort- sowie Sprachauswahl geführt. Dicht darauf folgen noch die Benutzungsrichtlinien, denen man zustimmen muss. Abschließend kommen die bekannten Fernsehereinrichtungen wie die Wahl des Empfangs und die Art der Internetverbindung, wo man zwischen Lan oder Wireless auswählen kann. Ist man alle Punkte abgegangen bzw. hat diese übersprungen, ist die eigentliche Inbetriebnahme abgeschlossen und das Gerät einsatzbereit.

Nachdem das alles abgeschlossen war, ging es endlich an das Verbinden mit meinem Rechner. Der Fernseher wurde und ist mit einem LogiLink HDMI 2.0-Kabel mit meinem Rechner verbunden. Schaltet man anschließend den Fernseher an, so bekommt man auch direkt die Information, mit welchem HDMI-Port er mit besagten Rechner verbunden ist. Wenn man möchte, kann man nun diese Verbindung als "PC" kennzeichnen. Auch fiel auf, dass der Fernseher den sogenannten "Game Instand Response"- sowie "Ultra HD Deep Color"-Modus aktivierte, auf die ich im späteren Verlauf etwas genauer eingehe, da diese für gewisse Vorzüge sorgen, die den Fernseher besonders machen. Außerdem kam kurz darauf die Meldung, das "HDR" aktiviert ist. Ein Blick in die Systemsteuerung in Windows bestätigt, dass automatisch in den "HDR-Modus" gewechselt wurde. Jedoch wirkte das Bild sehr blass und Schrift war stark stufig. Geistesgegenwertig habe ich die Nvidia-Systemsteuerung geöffnet und auch den Übeltäter ausfindig machen können, der für diese Erscheinung verantwortlich ist. Der Fernseher wurde direkt mit 4K120Hz angesteuert, was jedoch durch HDMI 2.0 stark beschnitten wird. So wird das Farbformat auf das niedrige YCbCr420 reduziert, was zu besagten Erscheinungsbild führte. Stellt man hier nun die gewünschte Auflösung, Wiederholrate und das Farbformat - in meinem Fall 4K60Hz bei vollem 8 Bit RGB-Farbraum - ein, so bekommt man endlich das Bild angezeigt, auf das man gewartet hat. Auch konnte ich in der Nvidia-Systemsteuerung feststellen, dass der Fernseher als G-Sync Kompatibel hinterlegt war und G-Sync aktivierte. An diesem Punkt war die eigentliche Einrichtung und Inbetriebnahme abgeschlossen und es konnte endlich an die Feinjustage gehen.

HDR+GSync.png
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5. Das Menü und die Fernseherfunktionen mitsamt Bildverbesserungsmöglichkeiten

Das Menü bzw. die allgemeine Bedienung des Fernsehers ist sehr einfach, aber kann für Neulinge etwas unübersichtlich sein. Sobald man sich ein wenig reingefuchst hat geht die Steuerung leicht von der Hand. Dank der LG Remote Fernbedieung, die wie ein Zeiger funktioniert, fliegt man angenehm durch den Startbildschirm mit den vorinstallierten Apps wie Amazon Prime, Netflix, Maxdome und vielen mehr. Mit nur einem Klick auf der Fernbedienung landet man auch direkt im gewünschten Streaming-Dienst. Ein Klick, und man landet auch direkt im Menü des Fernsehers, wo man gewünschte Einstellungen vornehmen kann. Wie ich finde eine der besten Lösungen, die ich bisher gesehen habe, was die Steuerung eines Fernsehers angeht.

Möchte man sich einen Film oder Serien bei seinem Lieblings-Steamingdienst, via eines externen Zuspielers oder gar des integrierten Tuners ansehen, hat man die Möglichkeit diverse Bildverbesserungsmechanismen zu nutzen. Ich habe mal einen kurzen Test via Netflix getätigt, um mir kurz und knackig einen Eindruck zu verschaffen. Da ich den Fernseher hauptsächlich als Monitor nutze, werde ich an dieser Stelle nicht tiefer drauf eingehen und nur mein Eindruck kundtun über das, was ich feststellen konnte und einen Vergleich zu meinen B6D ziehen.

Was mir direkt auffiel, war die deutlich bessere Zwischenbildberechnung. Wo sie bei meinem B6D eher störend war, weil sie dort extreme Artefakte erzeugte, ist hier ein deutlicher Sprung nach vorn zu spüren. Das Bild ist zwar nicht gänzlich befreit von Fehlern, aber es ist schon deutlich klarer und flüssiger, ganz zu schweigen schärfer. Ich würde fast sagen, wenn ich mich auf meinen Fernseher im Schlafzimmer beziehe - ein Sony KD55XD85XX - hat sich LG schon gut an Sony heranbewegt. LG hat in dieser Modellreihe weitere Optionen hinzugefügt, die unter den Namen "Ai-Dienste" geführt werden. Diese sollen das Bild und Ton deutlich verbessern, was sie augenscheinlich auch tun. So habe ich testhalber "Ai-Bild Pro" aktiviert, was zu einem deutlichen Schärfegewinn führte. "Ai Ton" hat für einen doch deutlicheren Raumklang gesorgt. Apropos Ton: Die Lautsprecher können sich allemal sehen lassen. Bei angenehmer Lautstärke produzieren sie einen mehr als brauchbaren Sound.

An dieser Stelle mache ich auch einen Cut, und widme mich eher dem Gebiet, wofür ich ihn schließlich nutzen möchte. Wenn ihr Fragen diesbezüglich habt und etwas getestet haben möchtet, könnt ihr das gerne in den Kommentaren schreiben.

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6. Monitorbetrieb, Vor- und Nachteilen, Tipps, Bildqualität, Spieleigenschaften

Da es sich hier eher um einen Fernseher mit Monitorambitionen handelt, muss man gezwungenermaßen Kompromisse eingehen. So ist der Fernseher vor jeder Nutzung manuell via Fernbedienung oder Power-Knopf einzuschalten und umgekehrt, ein automatischer Start ist über den Computer nicht ohne Weiteres möglich. Überdies sind beispielweise viele Fernseher auch bekannt dafür, dass sie eine hohe Eingabeverzögerung aufweisen, wodurch der Betrieb als Monitor eher als suboptimal bezeichnet wird. Im Falle des CX ist dies jedoch nicht der Fall. Durch den zuvor angesprochen Modus "Game Instand Response" sowie "Ultra HD Deep Color" wird diese Eingabeverzögerung auf das Level eines guten Monitors reduziert, wodurch man das Gefühl bekommt nicht mehr vor einem Fernseher zu sitzen. Dank der mittlerweile nachgelieferten "Freesync Premium Pro"-Funktion gepaart mit G-Sync-Kompatibilität ist ein tearingfreies Erlebnis möglich. Um diese Funktionen nutzen zu können, müssen beide genannten Modi aktiviert sein.

Bei der Grundhelligkeit bei großflächiger Anzeige muss man dafür jedoch Abstriche machen. Die Helligkeit bricht bei hohem Weißanteil stark und bei vollflächiger Vollfarben merklich ein, was für ein deutlich dunkleres Bild sorgt. So wirkt das Bild recht dunkel im Vollbild-Fenstermodus, verwendet man einen Browser oder Programm, das sehr viel weiß beinhaltet. Abhilfe kann an dieser Stelle ein sogenannter "Dark Mode" für Browser und Programme schaffen, den viele bereits besitzen oder den man leicht nachrüsten kann. Dabei wird der grelle, ungenutzte Hintergrund in einem dunklen Grau bzw. Schwarz angezeigt, wodurch der wichtige Kontent schön leuchtstark bleibt. Dadurch kann der Helligkeitsverlust sehr gut ausgeglichen werden. Und außerdem gibt es, wenn kleinere Stellen leuchtstark sein müssen, schöne grelle und detailreiche Highlights. Kontent in Vollbildmodus mit Bewegtbildern, beispielweise Youtube, Videos, Filme, wirken nichtsdestotrotz schön lebendig und hell genug.

Die Blickwinkelstabilität ist sehr gut, aber nicht überwältigend. Schriften und Inhalte sind auch bei sehr spitzen Blickwinkeln gut les- und erkennbar. Jedoch kommt es vor, wenn man mittig auf den Fernseher schaut, dass die Farbe Weiß zu den Seiten hin etwas ins Kühle abdriftet. Dies fällt aber nur auf, wenn man explizit darauf achtet. Bei anderen Farben ist dieser Effekt so gut wie gar nicht erkennbar. Außerdem ist der Effekt deutlich schwächer wie auf meinem zuvor genutzen VA-Panel.

OLED-typisch handelt es sich um ein Glossy-Display. Das bedeutet: Das Display spiegelt schon ordentlich. Gegenüber meines B6D ist die Entspiegelung schon deutlich besser, verhindert diese aber nicht. Bei hellem Kontent ist der Fernseher jedoch in der Lage, diese Spiegelung zu überleuchten. Die Nutzung in einem sehr lichtdurchfluteteten Raum kann jedoch für den ein oder anderen als störend empfunden werden. Hier empfielt es sich den Raum mit einem Plissee, Vorhang oder Jalousie etwas abzudunkeln. Ist dies nicht möglich, würde ich von der Nutzung so eines Display-Typs abraten.

Wie ich ebenfalls schon zuvor geschrieben habe, hat Windows direkt "HDR" aktiviert. Glücklicherweise handelt es sich hier endlich um wirkliches HDR mit sichtbaren Vorteilen, und nicht wie bei den vielen beworbenen HDR-fähigen Monitoren, die es nicht einmal ansatzweise darstellen können. So ist es zum Beispiel nicht mehr notwendig, HDR in Windows zu deaktivieren. Deaktivieren sorgt in dem Fall sogar für leuchtschwächere Farben, weshalb das Anlassen zu bevorzugen ist. HDR-Kontent sieht übrigens atemberaubend aus. Der Kontrast ist wirklich unglaublich und zaubert den ein oder anderen Lächler über das Gesicht.

Durch die schon doch ordentliche Größe von 48" bei 16:9 und einer Auflösung von typisch 3840x2160p kommt es hier zu einer geringeren Pixeldichte von 92 ppi gegenüber zuvor 109 ppi des C49RG90 mit seinen 5120x1440p. Das resultiert in einem etwas pixeligeren Bild bei gleichbleibender Entfernung. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, den Abstand zum Fernseher/Monitor deutlich zu erhöhen, was bei der Größe ohnehin notwendig ist. Text hat die Eigenschaft, etwas stärker zu verpixeln, wenn man zu nah dran sitzt und es sind in gewissen Szenarien Abstufungen an den Kanten zu erkennen. Diese Abstufungen sind ebenfalls zu sehen, wenn Schrift auf kräftigen Farben ist. Ist die Schriftgröße dann noch zu klein, kann es zu Unleserlichkeit führen. Sitzt man weit genug entfernt, so wirkt Text ansonsten stets scharf und gut leserlich, wobei ich meinen Monitor in einer Skalierung von 100% nutze.

Bei zu geringem Sitzabstand, in meinem Fall zum Testen etwa 75 Zentimeter, kam es nach längerer Zeit beim Spielen zu einem Gefühlen von Motion Sickness. Meine Wohlfühlentfernung beträgt etwa 100 bis 110 Zentimeter vom Bildschirm. Dabei ist der Monitor vollflächig einsehbar und drum herum ist noch viel Fläche der Wand zu sehen. Zusätzlich wird eine Hintergrundbeleuchtung bei dunklem Zimmer verwendet, um die Augen etwas zu entlasten. Zusätzlich gibt es im Fernseher selbst einen "Augenschonen"-Modus, der zusätzlich für eine Entlastung sorgt und das Blaulicht rausfiltert.

Das Display besitzt dank der OLED-Technik ein unglaubliches Kontrastverhältnis gegenüber den gängigen IPS-, VA- und TN-Panels. Schwarz wird tatsächlich schwarz dargestellt, da die Pixel an diesen Stellen komplett abgeschalten werden können. Dadurch wirkt weißer Text auf schwarzen Hintergrund extrem scharf und sehr hell. Außerdem sinkt bei Nichtnutzen der gesamten Fläche der Stromverbrauch. Jedoch "kann" dieser Umstand dazu führen, dass es zu dem sogenannten "Near Black Crash" führt. Dies kam bei älteren Modellen vor. Dabei werden Details von sehr dunklen Inhalten "verschluckt" und sind durch schwarze Felder oder dunklen Noise bedeckt. Diese Problematik konnte ich bei meinem Modell glücklicherweise bisher nicht feststellen.

Überdies hat OLED auch mit Vertical Banding zu kämpfen. Dabei sind Streifen vertikal oder horizontal bei geringer Helligkeit (20% Grey und tiefer) zu erkennen. Hier gibt es eine große Streuung und einige Geräte weisen dies kaum auf, andere hingegen deutlich und störend. Mein Gerät weist glücklicherweise nur sehr leichtes Banding auf. Ab 20% Grey sind diese nahezu verschwunden und nur darunter leicht erkennbar - egal ob länger an und somit warm oder kalt. Im normalen Betrieb fällt dies übrigens nicht auf.

Des Weiteren gibt es da noch die Uniformity. Dabei handelt es sich um Bereiche, die ähnlich wie ein "Schimmer" sind. An diesen Stellen wirkt es so, als würde Schmutz oder ähnliches eingeschlossen sein. Das macht sich durch statische Stellen bemerkbar, die sich farblich ganz leicht abgrenzen und ähnlich wie Wolken/Wellen wirken. Diese Stellen sind bei meinem Modell vorhanden, allerdings fallen diese nahezu nicht auf und sind nur sichtbar, wenn man nah an den Bildschirm geht. Dazu müss das Bild ebenfalls bei 20% Grey und tiefer liegen und Bildinhalt vorhanden sein, den man hin und her bewegt.

Hier sind wir an einem Punkt, der sicher für die Gamer unter uns interessant ist. Wir haben hier ein OLED-Dispaly mit 3840x2160 Pixeln mit einer Wiederholrate von 120Hz. Dazu unglaublich schnelle Reaktionszeiten und eine geringe Eingabeverzögerung. Dank G-Sync, Freesync Premium Pro, VRR und HDMI 2.1 eigentlich der ultimative Monitor im Fernseherformat, möchte man meinen. Meiner Meinung nach ist er das auch. Getestet habe ich die Spieleeigenschaften mit dem aktuellen Call of Duty: Modern Warfare, was zudem HDR unterstützt. Sofern alle Modi sowie Funktionen aktiviert sind, die für das Gamen "nötig" sind, kann das Feuerwerk auch losgehen - sofern die Hardware mitmacht.

Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich leider auf HDMI 2.0 begrenzt, weshalb 4K60Hz bei vollem RGB das Höchste der Gefühle ist. Um hier das volle Potential zu nutzen, muss wohl oder übel eine Grafikkarte der RTX3000 - oder RX6000-Reihe Einzug halten. Es ist zwar möglich, 4K120Hz über HDMI 2.0 auszugeben, das hat jedoch drastische Folgen bei der Bildqualität. So ist dann besagtes YCbCr420 angesagt, was zu extrem schlechter Textdarstellung führt und die Farben deutlich reduziert. Es gibt auch einen Adapter, der Club3D DP1.4 zu HDMI 2.1 Adapter, der besagten Anschlüss zur Verfügung stellt und 4K120Hz bei vollem RGB ermöglicht. Jedoch muss man dann auf VRR sowie G-Sync und Freesync verzichten. Deshalb ist an dieser Stelle die Alternative in Form von QHD120Hz die bessere Wahl. So sind HDR und die vollen RGB möglich. Der Qualitätsverlust hält sich dank der anpassbaren Renderauflösung Ingame ebenfalls sehr in Grenzen.

Hat man alles spieleseitig eingestellt und ist dem ersten Spiel gejoint, kommt der erste Wow-Moment. Die Farben, der Kontrast und die schiere Größe rauben einem den Atem. VA war farblich schon kräftiger wie mein damaliger IPS-Monitor, doch das ist noch ein Level höher. Alles wirkt stimmig ohne zu überspitzen. In dunklen Orten, zum Beispiel in Gebäuden, ist alles gut zu erkennen, trotz das sie deutlich dunkler sind. Und diese Bewegbildschärfe ... Was mich an dem VA-Panel auf Dauer gestört hat, der Blur bei Bewegung, ist nahezu verschwunden. Kanten bleiben stets scharf, egal welche Farbe und Kontrast. Dadurch, dass ich nun in QHD spiele und die Renderauflösung auf 130% gestellt habe, ist auch die Bildqualität mehr als ausreichend und begünstigt die Schärfe. Ich hätte niemals gedacht, dass sich 120Hz auf einem OLED (QHD) gegenüber eines 120Hz VA so anders anfühlen kann. Ich musste mich tatsächlich erst daran gewöhnen, was jedoch schnell passierte. Es ist eine wirkliche Augenweide, wie knackig diese Bewegungen wirken. Von Blur ist im Spiel nichts zu merken. Das Spielen macht richtig Spaß.

Kaum Vertical Banding
Die Details und Farben sind in HDR unglaublich
HDR sowie IGRM werden direkt aktiviert





7. Empfehlungen zum Monitorbetrieb

Hier kommen wir an einen Punkt, wo sich womöglich noch immer die Geister scheiden. OLED ist bekannt dafür zu altern. Das bedeutet, es kommt zu einem Phänomen, das umgangssprachlich "Burn-In" genannt wird. Die ersten OLED-Fernseher hatten starke Probleme damit, statische Elemente - wie zum Beispiel Senderlogos oder Einblendungen wie sie auf Nachrichtensendern häufig vorkommen - über längere Zeit anzuzeigen. Wird regelmäßig über Wochen oder Monate dasselbe angezeigt bzw. an den selben Stellen, kann es zu Geisterscheinungen kommen, die im Betrieb permanent bei gewissen Farben etc. zu sehen sind. Heutige Modelle besitzen Schutzmechanismen, die diesem Problem entgegenwirken. Auch Displaytechnisch wurde viel nachgeholfen und die Pixel angepasst. So besitzt auch der CX48 solche Mechanismen, um "Burn in" zu verhindern. Dies ist wichtig, da als Monitor viele statische Bildinhalte angezeigt werden. Als Mechanismen sind hier z.B. Pixel Shift und automatisches Dimmen von Inhalten zu nennen. Bei "Pixel Shift" wird das Bild einige Pixel nach links, rechts, unten oder oben verschoben, um die Inhalte auf andere Pixel zu verteilen. Das "Dimmen" wird dazu genutzt, um z.B. dauerhaft offene Fenster, wie z.B. Browser, nach einer gewissen Zeit zu dimmen. Außerdem gibt es noch Algorithmen, die z.B. im Fernsehbetrieb die Sendelogos dimmen. Nichtsdestotrotz kann es noch immer zu einem "Burn in" kommen.

Um dem gegenzuwirken sollte man sich nicht nur auf die Schutzeinrichtungen verlassen, sondern auch selbst Hand anlegen und sein Nutzungsverhalten anpassen. So empfiehlt es sich z.B. die Taskbar dauerhaft ausgeblendet zu lassen und nur bei Bedarf anzeigen zu lassen. Auch ist es ratsam, die Icons auf dem Desktop - quasi die Verknüpfungen zu euren Ordnern, Programmen etc. - sowie den Hintergrund auszublenden und notfalls wichtige Verknüpfungen in das Startmenü oder Taskbar zu verfrachten. Programme wie Browser oder Anwendungen, die normalerweise im Vollbild-Fenstermodus geöffnet sind in regelmäßigen Abständen verkleinern und nach längerer Nutzung einfach an eine andere Position bewegen. Kommen nun Spiele mit vielen statischen Elementen dazu, die auch noch regelmäßig über längere Zeit gespielt werden, könnte man versuchen, die Elemente - z.B. Minimaps - deutlich transparenter anzeigen zu lassen oder an einer anderen Position anzeigen zu lassen, sofern das Spiel dies anbietet. Das klingt sicher gewöhnungsbedürftig, aber erfahrungsmäßig kann ich euch versichern, dass es schnell angewöhnt ist. Mein B6D, der mittlerweile über drei Jahre auf dem Buckel hat, weist dank dieses Vorgehens keine Spuren von Burn in auf und sieht aus wie am ersten Tag, trotz vielen Nutzen von Firefox, Gucken von Serien mit Untertiteln und Spielen von Games.

Wichtig ist hier auch der Sitzabstand, den man zum "Monitor" haben sollte. 48" ist groß - wirklich groß. Der C49RG90, den ich zuvor genutzt habe, war mit seinen 49" bereits sehr breit und ich musste mindestens 70 cm entfernt sitzen, um ihn "angenehm" zu nutzen. Bei 48" im 16:9-Format empfehle ich eher ein Abstand von 80-100 cm, um den Bildschirm gut einzusehen und die geringere Pixeldichte abzufedern. Auch entlastet der Abstand die Augen bei z.B. schnellen Shootern, wie ich feststellen musste.





Wandmontage brachte die letzten 20 Zentimeter





8. Fazit

Ist OLED als Monitor geeignet? Das fragen sich sicher viele Interessenten. Meiner Meinung nach ja. Wenn man bereit ist, sein Nutzungsverhalten dem Monitor anzupassen und einige Dinge beachtet, kann man sehr viel Spaß mit so einem Monitor, ich meine natürlich Fernseher, haben ;) Natürlich hat die Technik ihren Preis, aber zum jetzigen Zeitpunkt bietet nichts anderes so einen Umfang. Superschnelle Reaktionszeiten, scharfes, schnelles und detailiertes Bild, 48", 4K120Hz, Free- sowie G-Sync, VRR, atemberaubender Kontrast dank OLED - Ähnliches gibt es bei "Gaming-Monitoren" erst bei über 1000 Euro aufwärts, wenn überhaupt. Und auch dort muss man bereit sein, Kompromisse einzugehen. Natürlich ist dieser Fernseher als Monitorersatz nicht für jedermann geeignet. So ist potente Hardware vonnöten, wenn dieser als "Gaming-Monitor" verwendet werden soll. Auch ist ein gewisser Sitzabstand empfehlenswert, andernfalls könnte es unangenehm werden. Und für diejenigen, die wirklich tagtäglich ein und dasselbe anzeigen lassen müssen, wäre ein anderer Display-Typ vielleicht die bessere Wahl. Hat man die Gegebenheiten, so ein Monitor zu verwenden, bekommt man hier ein - in meinen Augen - sehr stimmiges Gesamtpaket und eine "fast" Eierlegende Wollmilchsau. Ich bereue es nicht, mir diesen Fernseher gekauft zu haben. Der LG OLED48CX ist für mich definitiv der "Monitor" des Jahres, schließe mich daher ComputerBase an und empfehle ihn jeden, der das nötige Kleingeld und den Platz für diesen Monitor besitzt.





9. Updates

1. Der Fernseher hat nun eine neue Firmware erhalten, womit scheinbar bekannte Probleme mit 4K120Hz bei vollem RGB und HDR gepaart mit VRR behoben wurden. Nutzer mit einer Grafikkarte mit HDMI 2.1-Support berichteten von Problemen mit der Helligkeit bei besagten Ausgabeeinstellungen.​
2. Die Taskbar wird bei mir mithilfe eines Tools komplett transparent angezeigt, um die restliche Pixellinie auszublenden, die beim Ausblenden zu sehen bleibt.​
3. Nach einem Monat Nutzung - teilweise längere Shooter-Runden und langer Browsernutzung - sind keine Probleme an der Anzeigequalität festzustellen. Das Banding hat sich ebenfalls weder verbessert noch verschlechtert. Tests führe ich übrigens ab sofort monatlich mithilfe des Eizo-Monitortests durch und gebe hier ein kurzes Feedback nach gewisser Zeit.​
10. Zusatz

Zu guter Letzt hier noch ein paar Bilder, die ich euch bisher vorenthalten habe. Hier könnt ihr die Wandmontage, die leichte Krümmung sowie den Monitor im eingeschalteten Zustand, die Magic Remote Fernbedienung und den Fernseher selbst sehen. Ich habe auch noch ein kleinen Größenvergleich zum C49RG90 gemacht. Habt ihr Fragen oder Anregungen oder Dinge, die ich für euch testen soll, könnt ihr das gerne in den Kommentaren kundtun.

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Averomoe

Lt. Commander
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Das war ein gut geschriebener, ausführlicher Test. Daumen hoch! Ich habe mir auch fest vorgenommen, auf den CX48 zu wechseln, sobald 2021 AMD und nVidia alle (Grafik)karten auf den Tisch gelegt haben und der 48er für unter 1000 Euro zu haben ist. Vorfreude ist die schönste Freude :)
 
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QuerSiehsteMehr

Lieutenant
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Das war ein gut geschriebener, ausführlicher Test. Daumen hoch! Ich habe mir aucg fest vorgenommen, auf den CX48 zu wechseln, sobald 2021 AMD und nVidia alle (Grafik)karten auf den Tisch gelegt haben und der 48er für unter 1000 Euro zu haben ist. Vorfreude ist die schönste Freude :)
Freut mich.

Wenn du Fragen hast bzgl. des Modells, kannst du jederzeit fragen :)
 

47x500

Lt. Junior Grade
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Hallo, wer spielt den auf so einer Briefmarke? :D

Nein Spaß beiseite, vielen Dank für deine Eindrücke und den ausführlichen Artikel 👍.
Könnte mir den LG glatt noch als zusätzlichen "Monitor" vorstellen.
 

0ssi

Lieutenant
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Hat der 48er auch einen Lichtsensor damit die Panel Leuchtkraft (OLED Licht) der Raumhelligkeit angepasst wird ?
Ich glaube wenn man Energie sparen auf Automatisch stellt sollte er aktiv sein. Das wäre mir Abends echt wichtig.
 

QuerSiehsteMehr

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MADman_One

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Danke für den tollen Test :) Ich konnte online nur die Bedienungsanleitung finden, kannst Du vielleicht mal kurz beschreiben an welchen Stellen man das Panel nur halten darf ? Würde mich mal interessieren, ich selbst schleiche auch schon ne Weile um dieses Modell herum aber der Platz auf meinem Schreibtisch hält mich gerade im Moment noch davon ab...aber wer weiss wie lange noch ;)
 

QuerSiehsteMehr

Lieutenant
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Danke für den tollen Test :) Ich konnte online nur die Bedienungsanleitung finden, kannst Du vielleicht mal kurz beschreiben an welchen Stellen man das Panel nur halten darf ?
Klar. Hier mal ein Bild der Montageanleitung.

IMG_20200915_121936.jpg

Wichtig dabei ist, dass das Gerät an der Unterseite möglichst NUR am Hinterteil, also quasi am Technikteil, angehoben wird und oben bzw. Mittig nur geführt wird, nicht drücken oder ähnliches.
 

motorazrv3

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QuerSiehsteMehr

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Danke für den Leserartikel. :daumen:
Oben in der Tabelle Auflösung4096x2160, 4K, 3840x2160 (typisch) ausbessern.
Korrigiert. Danke :)
Ergänzung ()

Danke für das Foto und die gute Beschreibung :) Früher waren 2 Personen oft eher aus Gesundheitsgründen empfehlenswert (Rücken und so) aber so groß und dünn wie die mittlerweile sind hat man echt Angst was kaputt zu machen ;)
Ja, das stimmt. Der Fernseher ist ohne Standfuß wirklich überraschend leicht. Aber die zweite Person dient hier wirklich zur Sicherheit, um Schäden vorzubeugen.
 

supermanlovers

Lt. Commander
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Leider geil. 48" sind mir für meinen Schreibtisch/Raum einfach zu groß. Bei 42" würde ich wahrscheinlich zuschlagen.
 

Drakonomikon

Commander
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Interessanter Artikel. Schön dass du das so sachlich dargestellt hast und die Nachteile klar benennst. Ich würde die Nachteile in Kauf nehmen, aber die Größe von 48" ist einfach zu groß. Ich würde mir diesen TV/Monitor mit 32" wünschen. Den TV-Anteil benötige ich nicht, ob er nun dabei ist oder nicht würde mich aber nicht stören. Mittlerweile habe ich mich für einen LG 27GN950-B entschieden (leider nur in 27", da es dieses Modell nicht größer gibt). Ich hoffe das mein übernächster Monitor endlich MicroLED oder OLED haben wird.
 

MADman_One

Captain
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@flug_rosetto:
Bei Dir klingt das irgendwie negativ. Haben doch so oder so alle etwas davon, ich finde das gut :) Und der Artikel ist sehr gut lesbar geschrieben, das ist nicht selbstverständlich für einen Leserartikel. Und das Thema ist hochinteressant für mich persönlich und scheinbar auch für andere, also hat es sich doch schon gelohnt :)
 

KuroSamurai117

Lieutenant
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Danke für den umfangreichen Eindruck.

Habe selber über 1 Monat den 48 CX im Einsatz und bin sehr zufrieden. Bei mir der bisher beste "Monitor" den ich hier hatte. Selber schon Jahre mit Pioneer Kuro Plasma im Wohnzimmer gefahren bis dieser durch 55" LG C7 und jetzt 65" C9 ersetzt wurde. Komme halt immer wieder auf selbstleuchtende Technik zurück egal wie viele LCDs mit IPs und VA ich auch teste. Auch im Handy und Tablet ist AMOLED im Einsatz und bisher nie Probleme damit gehabt.

Jetzt muss halt nur noch HDMI 2.1 GPU her. Da wird auf 30380 mit mehr Vram oder Big Navi gewartet. Selbst 4k/60 machen schon ordentlich Spaß mit dem CX oder wahlweise 1440p/120Hz.
 

audioph1le

Commodore
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Wie ist die Interpolation mit 2k? Gibt's keine Unschärfe?
 
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