Meinung zur Krankschreibung am ersten Tag

WhiteHelix schrieb:
Aber das die Schmerzregierung auf Personen mit chronischen und vor allem psychischen Krankheiten einen .... gibt, ist ja jetzt mehr als unterraschend diese Woche.
Das ist richtig. Wenn schlecht läuft, werden morgen die psychotherapeutischen Praxen platt gemacht.
Als ob die Kürzungen bei der Vergütung nicht schon hart genug waren.

Corto schrieb:
Die liberal/konservativ/rechts eingestellten @Tomislav2007 @Incanus User finden es eher gut, die linken lehnen es ab.
Das gilt für die "Rechten" aber auch immer nur so lange, wie sie selbst nicht betroffen sind.

Beruflich werde ich von "Rechten" im weiten Sinne tagtäglich vollgejammert, wie unfair das doch alles ist mit dem Krankengeld, dem Arbeitslosengeld und dem Bürgergeld ;)
 
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Portscan86 schrieb:
Wenn du eine AU für 7 oder 14 Tage erhältst und dir geht es nach 4 Tagen wieder gut, darfst du selbstverständlich wieder auf Arbeit gehen. Das gilt auch für alle anderen Mitarbeitenden.
Darum gehts doch gar nicht, ich muss mich ja trotzdem erstmal zum Arzt schleppen. Wo das Problem da liegt, hab ich ja schon angeschnitten.

Um beim Thema, ich hab 7 Tage AU, mach aber nur 4 zu bleiben - dann darf ich der Krankenkasse und HR nachlaufen, um das entsprechend zu ändern. Äh nein, dann mach ich gleich die 3 Tage auch noch mit
 
WhiteHelix schrieb:
ich hab 7 Tage AU, mach aber nur 4 zu bleiben - dann darf ich der Krankenkasse und HR nachlaufen, um das entsprechend zu ändern
Nein. Der AG meldet das automatisch der Krankenkasse und gut ist. Hab ich selbst schon gemacht. Und wenn es dann doch nicht geht, geht man einfach wieder in den Krankenstand.
 
Wenn es soviel kostet 1 Tag krank zu Hause zu bleiben, nämlich einen langen Arztbesuch, werden die meisten sich noch schlechter fühlen

Also beim Arzt mehr klagen und mit AU für den Rest der Woche nach Hause gehen.
 
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Ist dann aber ein anderes Problem. Bei uns funktioniert das. Ca. 3.000 MA im Konzern.
 
Reglohln schrieb:
Hattest du nicht geschrieben, dass für die Krankschreibung alleine der Mediziner zuständig ist ?
Ja das habe ich so geschrieben. Und steht da auch.
Man kann auch bewusst etwas falsch lesen wollen. Die Leute / Patienten könnten sich rücksichtsvoller verhalten. Oder willst du mir sagen, dass jede Erkrankung purer Zufall ist ?

Reglohln schrieb:
Menschen waschen sich nun nicht mehr die Hände? Wie kommst du darauf? Worauf beziehst du "gesünder verhalten"? Was wurde zu Corona gesünder getan? Etwas mehr Substanz wäre schön.
Link , Selbst das RKI spricht von einer verringerung von Infektionskrankheiten um 35%. Natürlich wurden diese Verringerungen auch mit Isolationen erkauft, dass ist aber auch nicht der alleinige Grund gewesen.

Reglohln schrieb:
Erst soll ausschließlich "der Mediziner" die Diagnose stellen, nun - so meine Interpretation - soll/darf man sich bei einer (normalen?) Erkältung, die erst noch diagnostiziert werden müsste, nicht krankschreiben lassen?
Der Mediziner stellt deine Erkrankung fest, Punkt. In der derzeitigen Diskussion:

Muffknutscher schrieb:
Falsch, ich sehe hier meine Genesung im absoluten Vordergrund. Sollte es wirklich so kommen, das ich bei einer Erkältung, Migräne oder Rückenschmerzen zum Arzt muss um mir eine AU ab dem ersten Tag zu holen und nicht wie vorher möglich, bis zu drei Tagen ohne AU zu Hause bleiben kann, dann lasse ich mich selbstverständlich die ganze, oder den Rest der Woche krank schreiben.
DAS ist unser gesellschaftliches Problem. Wenn die Krankheit 2 Tage dauert und man für 3 krankgeschrieben wird, geht so gut wie niemand am 3 Tag schon zu Arbeit. Wenn die Krankheit nicht die "gewünschte" AU einbringt, wird nachgefordert. Wie in dem Beispiel nicht weil man an erster Stelle krank ist, sondern weil man "meint das haben zu müssen". Nochmal ich spreche hier nicht jemand die Krankheit ab und man kann nur grob vorher wissen wie lange die Genesung dauert, aber wenn der Grundtenor herscht "Ich brauche X Tage AU " dann läuft etwas falsch in diesemKonstrukt.

Reglohln schrieb:
Du bist Ärzt:in oder bist du oft Patient:in? Und wie oft siehst du das denn? Du stellst dir selbst eine Frage, beantwortest sie aber nicht.
Ich bin regelmäßiger Besucher in Arztpraxen, ich holfe für meine Eltern und Verwandten dort 2-3 mal die Wochee Rezepte und dergleichen ab. Da sieht man schon was so die aktuell typischen Krankheiten in der Gegend sind.

Reglohln schrieb:
Und diese Mitnahmeeffekte gibt es nicht in erhöhtem Maße, wie die Statistik ganz eindeutig zeigt.
Muss es diesee Geben? Ab wann ist ein Mitnahmeeffekt schädlich? Ich stelle mal die Frage, woher kommt die Annahme das es wenn überhaupt nur minimale Mitnahmeeffekte gibt?

Muffknutscher schrieb:
Deshalb bin ich nicht faul, oder nutze das System aus. Das ist einfach eine vollkommen normal Reaktion auf das was gewünscht ist. Wer krank ist ist krank, fertig. Dann nutze ich das entsprechend wenn ich eine AU benötige.
Das ist eine Art der interpretation die mich an unserer Gellschaft massiv stört. Niemand in der Politik hat gesagt das Kranke faul sind. Wie du selbst sagst, wer krank ist , ist krank. Nur kann auch der Kranke manchmal schon etwas für seine Geundheit. Diese valide Kritik sollte er aushalten können. Es ist aber heutzutage normal den Kritiker anzugehen , anstatt bei sich selbst nach möglichen Fehlern zu schauen.

Muffknutscher schrieb:
Ich beleuchte das Thema für mich und welche Konsequenzen es hat und wie ich darauf reagieren kann.
Dich trifft die Änderung vermutlich härter als sie es eigentlich sollte. Aber es liegt auch an dir das Thema richtig zu erfassen und anderen rüber zu bringen. Moment. Du machst hier nichts falsch, nur die die man kennt, die genau dieses System so falsch ausgenutzt haben, dass wir eben zu dieser "Lösung" jetzt kommen, sollten man auch ihr Fehlverhalten hinweisen. Wenn also dein Kollege jetzt sagt "misst ich brauche noch ne AU für meinen Urlaub", dann ist es an dir ihm zu sagen: EY wegen DIR habe ich jetzt echt Probleme mit meinen Krankschreibungen, muss das sein? Was soll der Misst? Nimm dir unbezahlten Urlaub".
Reglohln schrieb:
Als ob es in Stein gemeißelt wäre, dass diese Änderung kommen muss. Nein, muss sie nicht, wenn man nach den Zahlen geht.
Wir müssen vieles nicht ändern in dieser Gellschaft. Wenn die Menschen jedoch selbst nicht für eine Besserung kämpfen, versucht die Politik diese mit entsprechenden Gesetzen herbeizuführen. Ob diese wiederum zielführend sind ist eine andere Geschichte.
DerOlf schrieb:
Positiv ist an der ganzen Sache nur eines. Durch Krankschreibungen ab dem ersten Tag wird sehr schnell mehr als klar sein, dass es in Deutschland wirklich viel zu wenige niedergelsassene Ärzte gibt.
Und anstatt sich mal zu überlegen ob man wirklich das Medizinstudium noch weniger Leuten zu ermöglichen, wäre eine gewisse Öffnung doch eher angebracht. Wir bringen das letzte Kind noch zum Abitur, sieben danach aber fast alles weg was nicht zu den obersten 1% gehört. So schaffen wir auch eine Ärzteknappheit.
 
P4ge schrieb:
Das ist eine Art der interpretation die mich an unserer Gellschaft massiv stört. Niemand in der Politik hat gesagt das Kranke faul sind. Wie du selbst sagst, wer krank ist , ist krank
Die Regierung impliziert aber, dass es eine nennenswerte Zahl an Menschen gibt, die unnötig zum Arzt gehen, ohne das sie dies belegen zu kann. Siehe Jens Spahns Äußerung bezüglich "Fairness".
Zudem wird ständig angemerkt, wir würden nicht genug arbeiten, wir müssen länger arbeiten, der Kündigungsschutz muss gelockert werden, work-life-balance und "Lifestyle-Teilzeit" sei nicht gut und nun die neue Regelung mit dem Verweis, Deutsche seien im europäischen Vergleich zu oft krank.
Die Menschen sind in Branchen überdurchschnittlich krank, wo die Arbeitsbedingungen schlecht sind im Vergleich zu anderen Branchen. Also vielleicht lieber Bedingungen verbessern, statt über die Lockerung des Kündigungsschutzes zu diskutieren und sachgrundlose Befristungen zu deregulieren.

Merz kann sich zudem mal diese Statistik zu Gemüte führen.

https://www.merkur.de/politik/inter...ank-als-durchschnittsbuerger-zr-94380869.html
P4ge schrieb:
Diese valide Kritik sollte er aushalten können.
Die Regierung sollte die Kritik ebenfalls aushalten.

"Die meisten Menschen, mit denen er darüber gesprochen habe, seien entsetzt von der angekündigten Pflicht zu einer Krankschreibung an Tag eins. „Es gibt einen Riesen-Unmut darüber."

Vom Arbeitnehmerflügel der CDU.
 
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Für mich ist es erschreckend das die aktuelle und die letzten Regierungen statt zu überlegen welche Dinge in unserem Land wirklich angepackt werden müssen und was die Bevölkerung bewegt, sich mit Problemen beschäftigen die gar nicht existieren und dann eine Lösung finden die es am Ende verschlechtert.

Persönlich wird sich wenig bis gar nicht, in unserer Einrichtung ist es eh Pflicht die Krankmeldung ab dem ersten Tag abzugeben. Telefonische Krankschreibung abschaffen würde sich negativ auswirken, zum einen wenn man selber eine Krankheit wie Grippe hat und sich dann zum Arzt schleppen muss, zum anderen die Gefahr des Ansteckens im Wartezimmer.

Die Agenda von Merz scheint es zu sein möglichst alle Einwohner vor den Kopf zu stoßen, immer wieder diese haltlosen Vorurteile....

Und davon abgesehen, wer eine Krankheit simuliert um ein paar Tage frei zu haben, wird Mittel und Wege finden.
 
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s0undjan schrieb:
Die Regierung impliziert aber, dass es eine nennenswerte Zahl an Menschen gibt, die unnötig zum Arzt gehen, ohne das sie dies belegen zu kann.
Tut siee das? Faktisch konnte schon seit Jahren der Arbeitgeeber bereits ab den ersten Arbeitstag eine AU verlangen. Nach der gleichen Logik muss man dann festhalten, das solche Arbeitgeber davon ausgegangen sind, Angestellte könnten sich freie Tage indirekt besorgen.

Natürlich kann ich immer meinem Gegenüber das ganze negativ auslegen, das liegt mir frei. Persönlich glaube ich halt daran.

s0undjan schrieb:
Zudem wird ständig angemerkt, wir würden nicht genug arbeiten, wir müssen länger arbeiten, der Kündigungsschutz muss gelockert werden, work-life-balance und "Lifestyle-Teilzeit" sei nicht gut und nun die neue Regelung mit dem Verweis, Deutsche seien im europäischen Vergleich zu oft krank.
Ja auch da, kommt es auf die richtige Lesart halt an.

"wir müssen länger arbeiten"
Wir haben eine sehr hohe Teilzeitqoute in Deutschland , das ist eine Tatsache. Kann ich positiv auslegen und sagen : Meisten Frauen bringen durch Teilzeitarbeit Familie und Beruf zusammen unter einem Hut.
Ich kann es auch negativ auslegen und sagen: Frauen die ihr lebenlang in der Teilzeitfalle gearbeitet haben, sind im Alter abhängig vom meist besserverdienen Partner und haben selbst nur geringe Vorsorge getragen.

Auch aufs Alter "wir müssen länger arbeiten" kann man die Aussage beziehen:
Insgesamt werden wir halt älter. Da ist verständlich wenn die Rente insgesamt erst später kommt. Was aber da diskutiert wird mit Erhöhung Renteneintrittsalter greift ja erst 2090. So ehrlich sollten wir schon sein, ob man 2030 mit 67 in Rente geht oder 2050 mit 67 und6 Monaten macht auf das Erwerbsleben gesehen keinen wirklichen unterschied.

Das die Arbeitszeit angepasst werden soll ist auch wieder so ein Ding. Nach EU Recht gibt es nur die Vorgabe einer Höchstwochenarbeitszeit. Der Deutsche macht mit mehr Bürokratie noch eine tägliche oben drauf, die er arber mit Öffnungsklauseln bearbeitet. Tolle Bürokratie, das jetzt zu öffnen ist dann auf einmal "mehrarbeit und unfair". Ich kann aber auch sagen, endlich gibt der Gesetzgeber den Leuten die Flexibilität, die rechtliche Grundlage und Möglichkeit individuelle Arbeitsmodelle zu schaffen.

Und die "tolle" Statistik mit den Vergleichskrankheitstagen, schon einmal genauer angesehen? Die Statistik schreibt selbst dort hinein, dass eine Vergleichbarkeit zwischen den Ländern nur schwer gegeben ist, da die Auswirkungen von Krankheitstagen auf Lohnersatz oder freie Tage unterschiedliche geregelt ist. Und die Erfassung der Krankheitstage nicht gleich ist. Das einzige was man verlässlich aus der Statistik ziehen kann ist, das der Deutsche ca. 3 Wochen im Jahr krank ist. Finde ich sehr viel, wenn ich bedenke dass da auch Teilzeitkräfte mit dabei sind.
s0undjan schrieb:
Merz kann sich zudem mal diese Statistik zu Gemüte führen.
und es gibt Berufszweige die sind unterm Schnitt..... Und? Das ist das wesen der Statistik, es können nicht alle über dem Schnitt sein.

Hatecore schrieb:
das die aktuelle und die letzten Regierungen statt zu überlegen welche Dinge in unserem Land wirklich angepackt werden müssen und was die Bevölkerung bewegt
Könnten Sie machen, bedeeuteet dann aber auch wirklich harte Veränderungen für alle. Der Rentenvorschlag ist da nur minimal anzusehen. Gleichzeitg würde so eine Regierung sich bei allen Wähleern massiv unbeliebt machen, "weil man ihnen das Geld und diee Freiheit " wegnimmt. Ja es braucht Veränderungen und das mag auch für die meisten dann hart sein, aber das sollten wir akzeptieren wenn es weiter gehen soll. So weit sind wir aber noch nicht in dieser Gesellschaft.
 
P4ge schrieb:
Wir haben eine sehr hohe Teilzeitqoute in Deutschland , das ist eine Tatsache. Kann ich positiv auslegen und sagen : Meisten Frauen bringen durch Teilzeitarbeit Familie und Beruf zusammen unter einem Hut.
Ich kann es auch negativ auslegen und sagen: Frauen die ihr lebenlang in der Teilzeitfalle gearbeitet haben, sind im Alter abhängig vom meist besserverdienen Partner und haben selbst nur geringe Vorsorge getragen.
Ich kann es auch so auslegen: Die Regierung ist interessiert an einer höheren Geburtenrate, einer höheren Erwerbsquote und in Zukunft gut (aus)gebildeten Kindern. Dann soll sie auch die Rahmbedingungen dafür legen, das Eltern den Spagat schaffen zwischen möglichst viel arbeiten und Kinder betreuen. Ansonsten ist es eine Sache zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, wie gearbeitet wird.
P4ge schrieb:
Ja, Spahns Aussage bezüglich "Fairness gegenüber Kollegen" impliziert, dass Arbeitnehmer blau machen und dies ja unfair gegenüber Kollegen ist, ohne überhaupt eine Relevanz für den Krankheitsschnitt liefern zu können.
P4ge schrieb:
Und die "tolle" Statistik mit den Vergleichskrankheitstagen, schon einmal genauer angesehen? Die Statistik schreibt selbst dort hinein, dass eine Vergleichbarkeit zwischen den Ländern nur schwer gegeben ist, da die Auswirkungen von Krankheitstagen auf Lohnersatz oder freie Tage unterschiedliche geregelt ist.
Und warum verweist die Regierung selbst dann auf andere Länder?
P4ge schrieb:
und es gibt Berufszweige die sind unterm Schnitt..... Und? Das ist das wesen der Statistik, es können nicht alle über dem Schnitt sein
Man kann den Schnitt aber angleichen, indem man die Rahmenbedingungen dort verbessert, wo der Schnitt jetzt überdurchschnittlich hoch ist. Da sind auch Branchen dabei, bei denen der Staat selbst der Arbeitgeber ist.
 
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s0undjan schrieb:
Und warum verweist die Regierung selbst dann auf andere Länder?
Unwissen? Gewollte/gezielte Falschinformation? Das wissen nur die. Ich vermute zweiteres. War ja schon öfters in den letzten Monaten/Jahren.
 
P4ge schrieb:
Tolle Bürokratie, das jetzt zu öffnen ist dann auf einmal "mehrarbeit und unfair". Ich kann aber auch sagen, endlich gibt der Gesetzgeber den Leuten die Flexibilität, die rechtliche Grundlage und Möglichkeit individuelle Arbeitsmodelle zu schaffen.
Wenn man neoliberale Märchen glaubt, denkt man auch, dass die "Flexibilisierung" etwas ganz Tolles für die Arbeitnehmer sei. Der Acht-Stunden-Tag wurde von Arbeitnehmervertretungen erkämpft, um Mehrarbeit und Risiko für Arbeitnehmer abzuwenden.
Vor allem in Unternehmen ohne Betriebsrat und/oder ohne Tarifbindung wird das nämlich genau zu Mehrarbeit und Arbeitsverdichtung führen.

Die große Mehrheit will keine längeren Arbeitszeiten.
  • 95 % wollen bis 18 Uhr Feierabend haben
  • 98 % wollen nicht länger als 10 Stunden am Tag arbeiten
  • 72 % wollen maximal 8 Stunden am Tag arbeiten
Und wenn einzelne meinen, sie müssten ständig länger arbeiten, kann man schon jetzt individuelle Regeln aufstellen.
Kränkt sicher so manche Mittelständler oder HR-Figuren, dass man dann aber mit den Arbeitnehmern oder einer Arbeitnehmervertretung verhandeln müsste (und die auch noch "nein" sagen könnten!) und nicht einfach alles diktieren kann.

P4ge schrieb:
Tut siee das? Faktisch konnte schon seit Jahren der Arbeitgeeber bereits ab den ersten Arbeitstag eine AU verlangen. Nach der gleichen Logik muss man dann festhalten, das solche Arbeitgeber davon ausgegangen sind, Angestellte könnten sich freie Tage indirekt besorgen.
Das tut sie eindeutig mit den Vorhaben. Die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung fällt da genau rein. Es wird ja impliziert, dass das Mittel oft genug missbräuchlich genutzt wird, um blau zu machen.

Wozu braucht es denn zwingend die Gesetzesänderung, wenn der Arbeitgeber die Option doch sowieso schon hat? Außer Generalverdacht fällt mir da nichts ein.
Aber schauen wir mal, wie groß das Gejammer wird, wenn dann halt mehr Leute mindestens eine Woche fehlen statt nur zwei Tage:

P4ge schrieb:
DAS ist unser gesellschaftliches Problem. Wenn die Krankheit 2 Tage dauert und man für 3 krankgeschrieben wird, geht so gut wie niemand am 3 Tag schon zu Arbeit. Wenn die Krankheit nicht die "gewünschte" AU einbringt, wird nachgefordert.
Es wird auch viele geben, die aktuell zu schnell wieder bei der Arbeit sind und sich nicht richtig auskurieren. Außerdem ist es bei manchen auch Unwissenheit, dass sie denken, sie können sich nicht frühzeitig gesund melden. Ich kann beides zumindest mit anekdotischer Evidenz bestätigen. Aber beide "Abweichungen" sind nicht derart groß (zumindest nicht statistisch belegbar), um einen Generalverdacht zu rechtfertigen.

Aber auch hier bestätigst du nur den Generalverdacht, dass die Leute verbreitet faul wären, weil sie sich angeblich nicht frühzeitig gesund melden würden. Als wenn das in aller Regelmäßigkeit so vorkommen würde:

P4ge schrieb:
Du machst hier nichts falsch, nur die die man kennt, die genau dieses System so falsch ausgenutzt haben, dass wir eben zu dieser "Lösung" jetzt kommen, sollten man auch ihr Fehlverhalten hinweisen
Deine Argumentation beruht ja nur auf der Behauptung, es gäbe eine ausreichend hohe Zahl an Personen, die das aktuelle System ausnutzen würden, um eine Gesetzesänderung zu rechtfertigen.
 
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Thane schrieb:
Vor allem in Unternehmen ohne Betriebsrat und/oder ohne Tarifbindung wird das nämlich genau zu Mehrarbeit und Arbeitsverdichtung führen.

Die große Mehrheit will keine längeren Arbeitszeiten.
  • 95 % wollen bis 18 Uhr Feierabend haben
  • 98 % wollen nicht länger als 10 Stunden am Tag arbeiten
  • 72 % wollen maximal 8 Stunden am Tag arbeiten
Diese Zahlen zweifel ich mit liebe an. Lass mich raten "DGB Statistik" ? Wenn es so sen sollte ist das der größte Statistik-Beschiss der letzten Zeit.

Thane schrieb:
Und wenn einzelne meinen, sie müssten ständig länger arbeiten, kann man schon jetzt individuelle Regeln aufstellen.
Kann man eben nicht.
Beispiel: In der Gastro darfst du aktuell nur 8 Stunden arbeiten, Ausnahme 10 Stunden, dann aber mit ausgleich und Co.
Problem, wenn die Feier länger dauert muss man das Servicepersonal gehen lassen, weil man sonst illegal beschäftigt.
"Ja dann stell doch mehr ein und bezahl mehr". Genau , dann steigen die Lohnkosten und der Restaurantbeusch wird noch teurer und die Kosten kann man noch weniger verteilen.
Dann ist da auch der Arbeitnehmer, wenn er denn nicht möchte, arbeitet er halt nicht die Mehrstunden. Ihm steht es frei zu kündigen. Beispiel Gastro, da findet man recht schnell eine neue Stelle. Es wird sich ständig ein Problem gesucht, an dem man ein Gegenargument lifern kann nur um nicht weiter zu reden.

Thane schrieb:
Wozu braucht es denn zwingend die Gesetzesänderung, wenn der Arbeitgeber die Option doch sowieso schon hat?
Homogenisierung? Wenn man schon jetzt ab Tag 1 fordern kann, kann man es auch gesetzlich vorschreiben.
Oder wir machen erst ab 3 Tagen AU, und die ersten TAge gibt es kein Geld. Wäre nur fair.
Wenn man krank ist, bekommt man ja die AU. Und das Argument "ja 3 tage ohne Geld wie soll das gehen". Die Lohnabrechnung wird nicht täglich erstellt, da hat man genug Zeit zum liefern.

Thane schrieb:
Es wird auch viele geben, die aktuell zu schnell wieder bei der Arbeit sind und sich nicht richtig auskurieren.
Dann muss man sagen, diese Menschen sind dumm. Wenn ich meinem Arzt nicht sagen kann ich bin Krank und wenn ich den innerlichen Zwang habe, ich muss zur Arbeit sonst flieg ich, hat die Person noch andere Probleme.


Thane schrieb:
Aber auch hier bestätigst du nur den Generalverdacht, dass die Leute verbreitet faul wären, weil sie sich angeblich nicht frühzeitig gesund melden würden.

Und wenn dem so ist, das ich den Leuten unterstelle sind bleiben trotz Gesundheit zuhause? Kann doch meine Meinung sein. Ich glaube halt das der Mensch an sich eher zuhause bleibt als das er zur Arbeit gehen würde wenn er eine bestehende AU hat.

Thane schrieb:
Deine Argumentation beruht ja nur auf der Behauptung, es gäbe eine ausreichend hohe Zahl an Personen, die das aktuelle System ausnutzen würden, um eine Gesetzesänderung zu rechtfertigen.
Nein da denkst du falsch. Ich glaube nicht das die Masse hoch ist, nur wir haben kein Kollegtives Unrechtsbewusstsein. Wir akzeptieren es recht schnell wenn jemand sagt, "ja da bin ich halt zuhause geblieben, hatte doch ne AU".
 
P4ge schrieb:
Diese Zahlen zweifel ich mit liebe an. Lass mich raten "DGB Statistik" ? Wenn es so sen sollte ist das der größte Statistik-Beschiss der letzten Zeit.
Hans-Böckler-Stiftung. Anhand der Aussage wage ich stark zu bezweifeln, dass du selber Quellen hast. Und wenn man keine Argumente hat, ist die Quelle halt doof.
Ich halte es für ziemlich hirnrissig anzunehmen, dass die Mehrheit der Arbeitnehmer regelmäßig länger arbeiten will.

P4ge schrieb:
Problem, wenn die Feier länger dauert muss man das Servicepersonal gehen lassen, weil man sonst illegal beschäftigt.
"Ja dann stell doch mehr ein und bezahl mehr". Genau , dann steigen die Lohnkosten und der Restaurantbeusch wird noch teurer und die Kosten kann man noch weniger verteilen.
Ja, ja, die arme Gastro.
Man kann afaik noch über zehn Stunden in Ausnahmefällen und auch die Ruhezeit verkürzen. Aber natürlich mit Ausgleich und dann auch nur mit Einwilligung des Arbeitnehmers (ja, ganz doof für einen Arbeitgeber).

In so einem Fall, wenn man bereits erahnen kann, dass es später wird, muss der Betrieb eben ordentlich planen.
Wenn du hier die 8-Stunden-Grenze abschaffst, wird das vom Arbeitgeber ausgenutzt. Eben genau die Mehrarbeit und Arbeitsverdichtung, die ich bereits genannt habe und die du ja indirekt bestätigst. Oh nein, auch noch einen Ausgleich für Mehrarbeit. Wo kommen wir nur hin?!

P4ge schrieb:
Homogenisierung? Wenn man schon jetzt ab Tag 1 fordern kann, kann man es auch gesetzlich vorschreiben.
Oder wir machen erst ab 3 Tagen AU, und die ersten TAge gibt es kein Geld. Wäre nur fair.
Ah, wieder nur neoliberale Märchen. Jetzt noch mit Karenztag. Wie kann man es auch wagen, krank zu sein? Sofort Lohn kürzen! Wer nicht abliefert, bekommt schließlich nichts. Alle grundsätzlich nur faul.

Wir haben aktuell ein gut funktionierendes System ohne übermäßige Bürokratie. Wir könnten es ja auch homogenisieren, indem wir generell vorschreiben, dass erst ab dem vierten Tag eine AU benötigt wird ohne Ausnahmeregelungen für Arbeitgeber.

P4ge schrieb:
Dann muss man sagen, diese Menschen sind dumm. Wenn ich meinem Arzt nicht sagen kann ich bin Krank und wenn ich den innerlichen Zwang habe, ich muss zur Arbeit sonst flieg ich, hat die Person noch andere Probleme.
Tja, nur machen genug Arbeitgeber ihren Angestellten genau da Druck, dass der Job weg sein könnte, wenn man "zu oft" krank ist. So ein toxisches Verhalten ist insbesondere bei Betrieben ohne Arbeitnehmervertretung möglich und kommt auch zu oft vor.

P4ge schrieb:
Ich glaube halt das der Mensch an sich eher zuhause bleibt als das er zur Arbeit gehen würde wenn er eine bestehende AU hat.
Und selbst wenn dem so sein sollte, wird das sicher nicht die Mehrheit sein, die das so ausreizt. Wieder soll die große Mehrheit hier gegängelt werden, weil möglicherweise ein paar ein System ausnutzen. Spoiler: das werden solche Experten auch weiter ausnutzen. Dann sind die eben beim Arzt und regelmäßig mindestens eine Woche weg.

P4ge schrieb:
Wir akzeptieren es recht schnell wenn jemand sagt, "ja da bin ich halt zuhause geblieben, hatte doch ne AU".
Siehe drüber. Das ist einfach kein nennenswert großes Problem.
Aber wenn man den Märchen der Arbeitgeber glaubt, dass ein Feiertag XY Milliarden kostet, glaubt man wahrscheinlich auch, dass man durch Gängelung der Arbeitnehmer in Sachen AU Milliarden an Produktivität "gewinnt".
 
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s0undjan schrieb:
Da sind auch Branchen dabei, bei denen der Staat selbst der Arbeitgeber ist.
Die uebrigends, wenn sie denn in die Statistiken aufgenommen werden wuerden, den Schnitt noch anheben wuerden :P

Thane schrieb:
Man kann afaik noch über zehn Stunden in Ausnahmefällen und auch die Ruhezeit verkürzen. Aber natürlich mit Ausgleich und dann auch nur mit Einwilligung des Arbeitnehmers (ja, ganz doof für einen Arbeitgeber).
Da steckt aber wohl ein recht dicker buerokratischer Rattenschwanz dran.
Wir hatten in der Firma vor ein paar Jahren mal einen "All Hands on Deck" IT Ausfall, wo das Team in dem ich auch bin, kurz vor Feierabend noch einige Stunden anhaengen musste um den Laden wieder ans laufen zu bekommen.
Das gab anschliessend noch eine ganze Reihe an Diskussionen zwischen dem Teamlead, seinem Chef und HR, weil einige anschliessend 14 Stunden auf der Stempeluhr stehen hatten.
 
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Thane schrieb:
Ich halte es für ziemlich hirnrissig anzunehmen, dass die Mehrheit der Arbeitnehmer regelmäßig länger arbeiten will.
Selbstverständlich möchten die Leute nicht länger arbeiten. In der Regel möchte sie, wenn sie könnten, sehr sehr wenig arbeiten und dafür sehr viel bekommen. Vollkommen nachvollziehbares Verhalten. Ich habe nur ein Problem mit der Erhebung solcher Zahlen und deren Hochrechnung auf die gesamte Bevölkerung.

Das ist doch genauso das wir hier ständig sagen "so hoch ist laut Statistik nicht die Ausnutzung der telefonischen Krankschreibung gewesen". Wie möchte man offen und ehrlich das ermitteln? Fragt man 4000 Personen die sich telefonisch krankgeschrieben haben ob sie wirklich krank waren und ob sie das nicht vielleicht auch vermeiden hätten könnten?
Ich kann damit leben das wir "davon ausgehen" das die Beschissquote sehr gering ist. Dann möchte ich aber auch nicht das geflenne hören wenn wir AU ab Tag 1 einführen. Nicht von den Ärtzen, sondern von uns als Bürgern.

Thane schrieb:
Man kann afaik noch über zehn Stunden in Ausnahmefällen und auch die Ruhezeit verkürzen. Aber natürlich mit Ausgleich und dann auch nur mit Einwilligung des Arbeitnehmers (ja, ganz doof für einen Arbeitgeber).
Ich merk bei dir die grundlegende Ablehung über diesen Unternehmensbereich, seltsam... ich soll verständnis für die Patienten aufbringen die "angeblich" unter Generalverdacht gestellt werden. Das du einer gesamten Branche die grundsätzliche Schwierigkeit absprichst ist schon genüsslich.
Thane schrieb:
Ah, wieder nur neoliberale Märchen. Jetzt noch mit Karenztag. Wie kann man es auch wagen, krank zu sein? Sofort Lohn kürzen! Wer nicht abliefert, bekommt schließlich nichts. Alle grundsätzlich nur faul.
XD Hab ich da einen wunden Punkt wohl getroffen.
Mir egal ob das neoliberal ist oder was auch immer. Grundsätzlich macht sich doch der Arbeitnehmer in der Regel keine Gedanken, was die eigene Fehlzeit für einen finanziellen und bürokratischen Aufwand beim Unternehmen nach sich zieht. Heißt das das ich komplett gegen Arbeitnehmer bin? Nein. Es täte nur allen einmal gut sich der Tragweite ihres Handelns bewusst zu werden. Vielleicht weniger Abenteuerurlaub, vielleicht weniger Menschenmassen, vielleicht nachhaltiger handeln und die Konsequenzen mehr hinterfragen. Wir sind eine sehr Egoistische Gesellschaft. "Hauptsache mir gehts gut".
Für mich sind solche Gesetzesänderungen keine neoliberalismus, sondern der verzweifelte Versuch der Politik die Menschen mehr zum nachdenken zu bringen.... scheinbar klappt auch das nur bedingt.

Thane schrieb:
das werden solche Experten auch weiter ausnutzen. Dann sind die eben beim Arzt und regelmäßig mindestens eine Woche weg.
Traurig das Ärtze das mitmachen, traurig das ein soziales Umfeld das nicht missbilligt und wir dann als Gesellschaft sagen, ja das trifft MICH am meisten. Nein. Die die wir sehen, die das ausnutzen, die müssen wir offen und laut fragen WARUM. Die müssen merken, dass sie es sind, warum es UNS schlecht geht.


Thane schrieb:
Aber wenn man den Märchen der Arbeitgeber glaubt, dass ein Feiertag XY Milliarden kostet
Wenn man meint das zusätzliche Feiertage keine Folgen haben, kann man das meinen. Wenn man meint das Fehltage keine großen Kosten verursachen ist das halt so. Ich denke dabei nur, wie kann man nur so verblendet sein und stets denken der andere erzählt einem nur vom Pferd.
 
P4ge schrieb:
Grundsätzlich macht sich doch der Arbeitnehmer in der Regel keine Gedanken, was die eigene Fehlzeit für einen finanziellen und bürokratischen Aufwand beim Unternehmen nach sich zieht.
Warum sollte ich auch? Dafür bin ich auch Arbeitnehmer, wenn ich krank bin, bin ich krank. Ist das nicht immer, das von gerade der Neoliberalen Seite groß beschworene "Risiko", mit dem absurde Vergütungen für Leitungspositionen immer gerechtfertigt werden? Ich gehe davon aus, das mein AG sowas mit einplant.

Deswegen sind die Teams bei uns auch mindestens 3-Personen groß, einer krank, einer im Urlaub und trotzdem ist das Team noch (eingeschränkt) arbeitsfähig. So viel zum bürokratischen Aufwand. Was die Personalabteilung angeht, für den Aufwand bin ich als AN nicht verantwortlich. Wenn der nicht passt, dann dürfen sich die Unternehmer auch gerne an die entsprechenden (staatlichen) Stellen wenden, die hier Vorgaben machen.

Zum Thema "weniger XY", ich hab einen Vertrag über X-Stunden Arbeitsleistung mit meinem Arbeitgeber. Die Zeit fehlt mir für mein persönliches Leben komplett und ist für quasi alle Menschen wenn man so will, auch eine massive Einschränkung, wie ich mein Leben gestalten möchte. Einen scheiß werd ich jetzt tun, und da noch mehr Rücksicht auf den AG, außerhalb meiner bezahlten Arbeitszeit nehmen.
 
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WhiteHelix schrieb:
Warum sollte ich auch?
Warum soll der Arbeitgeber an deen Arbeitnehmer denken? Wenn jeder an sich selber denkt, ist an jedem gedacht. Alle sind happy.

WhiteHelix schrieb:
Dafür bin ich auch Arbeitnehmer, wenn ich krank bin, bin ich krank.
Du solltest auch nicht dran denken wenn du krank bist, sondern vorher.
Wenn du das nächste Konzert besuchst, was du natürlich machen kannst, sollte man überlegen, ob man wirklich in die dichtesten Gruppen sich reindrücken sollte nur um vorwärts zu kommen oder nicht vielleicht etwas warten. Vielleicht sollte man sich einmal mehr die Hände waschen, wenn man dort viele Oberflächen anfasst. Dabei nicht zuviel Alkohol trinken als man wirklich vertragen kann. Sich also seinees handelns bewusst sein.

WhiteHelix schrieb:
Ich gehe davon aus, das mein AG sowas mit einplant.
Dein Arbeitgeber soll also deine "Fehler" mit einplanen? Darf er dann auch die Bedinung stellen eine AU schon ab Tag 1 zu verlangen, damit er schneller die AAG beantragen kann? Oder stellt dich das unter den Generalverdacht das du eher blau machst als wirklich krank zu sein?

WhiteHelix schrieb:
Wenn der nicht passt, dann dürfen sich die Unternehmer auch gerne an die entsprechenden (staatlichen) Stellen wenden, die hier Vorgaben machen.
Wenn man mir neoliberatimus ankreidet, dann würde ich dir Kommunismus "vorwerfen".
 
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