Memtest86 zeigt mehr RAM als verbaut

eschermc

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Ich benutze Passmark Memtest86 V7.1 (UEFI) um meinen RAM
Corsair CMX8GX3M2A1600C9 2x4GB
zu testen. Motherboard Asus P8Z68-V Pro, CPU Intel i5 2500K

Statt der erwarteten 8192 MB zeigt mir memtest86 aber 8247M an.
Als maximale Adresse ist 0x21F000000 voreingestellt. Bis dahin wird auch getestet, nach 2 Durchläufen 0 Fehler (mit 2 Ram Riegeln, hab 4 davon, 2 alt 2 neuere Revision, in anderen Zusammenstellungen kam es immer wieder zu Fehlern).

Gibts eine positive Erklärung für den Wert 8247? Oder ist dann zwangsläufig CPU/Motherboard/Speicherkontroller defekt?

EDIT: Bios zeigt 8192 MB Ram an, das "alte" memtest86 V4 (also booten ohne UEFI), zeigt 8152 MB an (hier kann der niedrigere Wert durch nicht testbaren RAM erklärt werden, der durchs BIOS gesperrt ist denke ich mal).
 
Zuletzt bearbeitet:
Statt der erwarteten 8192 MB zeigt mir memtest86 aber 8247M an.

ich habs selbst nicht getestet, aber ich vermute es liegt an der umrechnung, bzw. der generell falschen einheit. gekauft hast du weder 8Gb noch 8192MB, sondern 8.589.934.592 Byte. das kannst du jetzt richtig umrechnen:

Binär (GiB): 8.589.934.592 Byte / 2^30 --> 8 GiB
Binär (MiB): 8.589.934.592 Byte / 2^20 --> 8.192 MiB
Dezimal (GB): 8.589.934.592 Byte / 10^9 --> ~8,589 GB
Dezimal (MB): 8.589.934.592 Byte / 10^6 --> ~8.589 MB

"8247M" ist eine einheitenangabe die dieses programm verwendet, eine standardisierte einheitenangabe ist das nicht (M steht nur für millionen, von bits oder bytes steht da gar nix). es ist genau so nixsagen wie Mb/s was mache für Mbit/s verwenden aber gerne mit MB/s gleichgesetzt wird. solange hersteller/programme/betriebssytem keine einheiten verwenden, wird es missverständnisse geben.

0x21F000000 ist in der tat zu hoch für 8 GiB, müsste "glatt" 0x200000000 sein. erklärung hab ich gerade nicht zur hand ;)
 
Mb/s ist Megabit (1000^2 Bit) pro Sekunde, ein kleines b ist die Abkürzung für Bit, MB/s ist Megabyte (1000^2 Byte) pro Sekunden, denn das große B ist die Abkürzung für Byte. Mega ist ein in der genormten SI-Präfixe auf Basis von 10. Leider wird der oft und bei RAM und unter Windows systematisch mit den Binärpräfixen auf Basis 2 wie Mi für Mebibyte verwechselt.

Die Umrechnung von Bits/s auf Bytes/s ist gerade bei den seq. Übertragungsraten meist falsch, weil dabei unbedingt die Bitkodierung zu berücksichtigen ist. Bei SATA oder PCIe 1.x und PCIe 2.0 wird z.B. eine 8b10b Bitkodierung verwendet, was bedeutet das 8 Datenbits als 10 Bits über die Leistung übertragen werden, was man bei sequentiellen Übertragungen macht um die Synchronisierung zu verbessern. Daher kann man dann die Mb/s nicht einfach durch 8 teilen, dies wäre als wenn man sich an die stellt und 8 Bit abzählt sagt nun wäre ein Byte durchgekommen, dafür müsste man aber 10 Bits abzählen und kann dann die beiden für die Synchronisierung zugefügten Bits wieder abziehen und hat dann erst ein Byte. PCIe 3.0 hat übrigens eine 128b130b Bitkodierung, da werden also 128 Bit an Daten auf der Leitung mit 130 Bit übertragen und der Fehler wenn man die Bits/s einfach durch 8 teilt um sie in Byte/s umzurechnen ist damit zwar schon viel geringer, wirklich korrekt ist es aber auch nicht.
 
Danke für die Antworten, allerdings kann es nicht die Umrechnung sein. a) konnte die alte Version 4 ja wohl schon "korrekt" rechnen, warum hätte Passmark das verschlimmbessern sollen. Und selbst wenn, keine Rechnung ergibt den Wert den memtest86 da anzeigt, insbesondere bezogen auf die max. Adresse (die ist absolut, da gibts nix umzurechnen).

Hm, konnte auch im Web nix brauchbares dazu finden, 2 Andere hatten die Frage auch schon, aber ebenfalls keine Antwort, nur eine Spekulation es könnte sich um shared RAM mit der GPU handeln. Bezweifle ich mal stark, dass VRAM irgendwie durch memtest86 getestet werden kann, außerdem hab ich da 4 GB von, und eine onboard/CPU interne GPU nutze ich nicht.

Evtl. ist es irgendeine UEFI Spezialität, mehr RAM bereitzustellen als tatsächlich existiert .... Warum der dann aber auch noch fehlerfrei getestet werden kann, oO
 
Es wird sicher nicht mehr RAM bereitgestellt als verbaut ist, es dürfte insbesondere nur bzgl. der Max-Address eher mit Memory Mapping für den I/O Bereich zu tun haben. Wende Dich mit der Frage doch mal an den Hersteller der SW.
 
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