News Microsoft: 60.000 Mitarbeitern winkt Geld fürs Gehen

Cpt.Willard schrieb:
Zumindest für den dt. Bereich lach ich mich über jene kaputt, die vorher noch so gewählt haben, dass die Sozialsysteme abgebaut werden - Karma...

Bei der Schwemme an Menschen, die losgelassen wird, werden wohl auch einige Immobillienfinanzierungen platzen - tja^^
Du solltest 2m weiterdenken. Diese Leute, die da entlassen werden und worüber du dich freust, finanzieren die Sozialsysteme. Dein Karma kommt dann schnell als Boomerang zurück.
 
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Etrusker schrieb:
Die Schadenfreude, das es anderen
Woran meinst du Schadenfreude zu erkennen?

KI und Robotic werden in Zukunft vermutlich den aktuellen Wirtschaftskreislauf hinsichtlich Arbeitseinkommen und Steuereinnahmen und somit der Staatsfinanzierung und der Sozialversicherungssysteme deutlich beeinträchtigen. Zumindest ohne neue Regeln.

Zeit sich Gedanken zu machen.
 
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Wenn Microsoft so viele Leite entlässt, dann müsste man das dich irgendwo auch Spüren. Entweder in geringerer Qualität oder weniger Arbeitsleistung. Weil alles kann KI nicht auffangen.
 
Etrusker schrieb:
Die Schadenfreude, das es anderen Menschen finanziell schlecht geht, die was gewagt haben was du offensichtlich nicht geschafft hast, lässt mehr als tief blicken.
Tja, es ist riskant und nicht immer schlau, auf Pump über die eigenen Verhältnisse zu leben und sich ein Leben lang von einer Bank und einem Job abhängig zu machen.
 
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Cabranium schrieb:
Wenn Microsoft so viele Leite entlässt, dann müsste man das dich irgendwo auch Spüren. Entweder in geringerer Qualität oder weniger Arbeitsleistung. Weil alles kann KI nicht auffangen.

Noch weniger Qualität ist bei Windows Updates kaum möglich...
 
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@WinstonSmith101
Eigentlich nicht, zumindest wenn die "eigenen Verhältnisse" im Auge behalten werden. Kontinuität und relative Sicherheit haben das Modell bisher ganz gut angetrieben und das Risiko überschaubar gehalten. Nur erodiert das System langsam, bzw. wird für weniger Menschen erreichbar.

Die Krawalle in Frankreich und Italien kommen im Kern ja nicht von irgendwo her.
 
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Wars Ende 24 als Microsoft seinen Mitarbeitern vorgegeben hat, 70% mit KI zu programmieren... scheint die hausinterne KI wohl langsam soweit zu sein 🤔 Mal sehen wie gut die kommenden Updates und die Fehlerbehebungen werden, wenn soviel menschliches Wissen dann geht🙈

Finds auch spannend, das die meisten, außerhalb der Techbubble, diese KI-Welle, irgendwie noch gar nicht sieht, die da auf die Gesellschaft zurollt. Auch die Politik scheint sich da kaum Gedanken drüber zu machen.
Bei den Chinesen gibt es erste Absicherungen für menschliche Arbeit, Gates hat ein paar Vorschläge gemacht, Musk gibt ein paar Ausblicke auf seine Dystopie, aber wie das hier in Europa aussehen wird... es bleibt spannend.
 
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WinstonSmith101 schrieb:
Tja, es ist riskant und nicht immer schlau, auf Pump über die eigenen Verhältnisse zu leben und sich ein Leben lang von einer Bank und einem Job abhängig zu machen.
Ab und zu sollte man im leben ein Risiko eingehen, dann schreibt man auch nicht so viele verbitterte Kommentare im Internet.
 
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ist ca. die Summe die in den zwei Jahren während Corona : 2020-2022 eingestellt wurden.
und das wurde in vielen IT Bereichen gemacht.
Wahllos 10.000te Menschen einstellen in kürzester Zeit.

Seit 2024 wird Konsolidiert.
 
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60000 Mitarbeiter in 4 Ländern (USA, Kanada, Großbritannien und Indien) wobei ich mal vermuten würde, dass die meisten der Betroffenen in den USA und Indien sein werden... Und das bei nur einem Arbeitgeber. Andere aus der Tech Branche, die mehr auf den Einsatz von AI setzen wollen und weniger auf Angestellte, werden sicher bald folgen.
Da braut sich was zusammen...


TerraNomad schrieb:
Gegen die eigenen Interessen wählen hat in Deutschland ja irgendwie Tradition.
wollen wir mal die Kirch im Dorf lassen. Trotz Merz, trotz der AFD... das ist nichts, wo wir in Deutschland herausragend an der Spitze stünden und der Rest der Welt wäre normal. In den USA haben sie ja zum Beispiel Trump gewählt und das sogar mehrfach, obwohl klar war, dass der es nicht bringt (außer mit "es" meint man, dass er sich die Taschen füllen wird), obwohl viele davor warnten und vorhersagten, wie es kommen wird. Oder die Briten mit dem Brexit, auch eine Paradestück des "sich ins Knie schießen".

Der Mensch schaltet schon mal gerne ab, wenn er das hört, was er hören mag. Insbesondere dann, wenn es einfach verpackt ist, so dass er nicht nachdenken braucht und die Gefühlsebene bespielt wird. Es ist auf Dauer anstrengend sich gegen solchen Mist zu wehren, weswegen die Blender und Hetzer mit ihren leeren Versprechungen immer wieder nach oben gespült werden und die Anstrengung andere zu überzeugen, dass sie verarscht werden noch weitaus größer sind
 
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DonDonat schrieb:
Dass wird auch danach nicht das Ende, kann statt "freiwillig" hier auch ganz schnell "unfreiwillig" werden: die unendlichen "KI" Ausgaben müssen irgendwie gegenfinanziert werden. Und weil die Blase noch nicht geplatzt ist, auch wenn die Kosten nur immer weiter explodieren ohne dass es auch nur 0.001% Wahrscheinlichkeit gäbe, dass es sich jemals refinanzieren kann, wird man weiter überall wegschneiden wo es geht. Natürlich nur beim Pöbel Personal, nicht etwa bei Manager-Gehältern oder Dividenden.

Erst wenn die Blase platzt, wird es eine wirkliche Evaluation der Kosten/Nutzen geben, weil dann die "Sunk Cost Fallacy" nicht mehr so stark zieht. Bis dahin ist der Schaden im Konzern aber natürlich da: wichtige Senior-Devs werden dann definitiv weg sein, Know-How verloren, Effizienz reduziert und Junior-Devs wurden nie eingestellt weil die "KI" diese ja ersetzt. Und ob man die Senior-Devs die man dann wieder bekommt... Ist zumindest nicht garantiert.

Gerade, dass man aktuell keine Junior-Devs anheuert ist ein Teufelskreis, der die Mega-Corps in X Jahren hart treffen wird: eure Senior-Devs sind dann nämlich alle weg und realistisch ist ohne eine mehrjährige Einarbeitung die aus einem Junior ein Senior-Dev macht keine wirklich effiziente Arbeit möglich. Nur wird es an dem Punkt, wenn festgestellt wird, es wären Junior-Devs wirklich nötig, zu spät sein.

Aber gut, dass sind Probleme von Morgen. Gaaaanz weit weg und unwahrscheinlich, dass man selbst zu dem Zeitpunkt noch in der Firma ist. Also einfach weiter machen!
Ich denke du hast den Artikel nicht gelsen oder verstanden. Bis zum Vice President wird bei MS abgebaut. Ich denke, ein VP gilt schon als Manager und bezieht Gehalt.

Und ja, bei den Dividenden wird nicht gekürzt. Die Aufgabe einer Firma ist Geld verdienen, um dieses den Eigentümern zu geben. Das ist die wichtigste und erste Aufgabe eines Konzerns.

Dass es immer wieder Leute gibt, die denken, dass ein Arbeitgeber für die Mitarbeiter da sein muss...
 
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knoxxi schrieb:
Hauptsache das Marketing bleibt vollzählig an Deck.
So bekloppt das auch sein mag. Man denkt sich dabei vermutlich, dass das eines der wichtigeren Bereiche für potentielle Umsatzsteigerungen ist.
Quasi: „[…] das Produkt kann es nicht sein, wir machen einfach zu wenig und qualitativ zu schlechte Werbung […]!“

Irre!

Aber laut CRN und Reuters haste da nicht ganz unrecht ;)

Deppen… zumindest auf dem ersten Blick.
Die wahrscheinlich am meisten betroffenen Abteilungen hat mir meine Recherche-Gabi wie folgt extrahiert:
IMG_7429.jpeg
 
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nachtstute schrieb:
dass ein Arbeitgeber für die Mitarbeiter da sein muss...
Das ist sogar gesetzlich verankert in Deutschland, dass er das muss und das ist auch gut und richtig so.

Aber klar, arbeiten dürfen wir, den Kram kaufen auch, aber wehe es soll mal Verantwortung (oder Verluste) übernommen werden.
 
Wenn ich mir so Projekte wie SolidCraft anschaue (hat nix mit Artcraft klonen zu tun), dann oweia. Wenn da mal eben in wenigen Wochen ein funktionierendes CAD mit etablierten Bedienkonzepten alla Fusion 360 nachgebaut wird und das ganze dann in Rust und einem modernen, webbasierten UI Toolkit... Irgendwie spannend, dass ich jetzt quasi ein Open-Source CAD hab, andererseits wirds wohl langfristig für kommerzielle Anbieter bald spannend. In der westlichen Welt ist das ja aufgrund von Lizenzbestimmungen, Patenten und so weiter, sicher kein Problem für die Anbieter. Märkte wie Indien, China und alle wo Copyright weniger groß geschrieben wird werden langfristig wohl eher wegbrechen.

@PhiE vielleicht wäre SolidCraft mal einen Blick wert? Ne Notiz? https://github.com/tangency-labs/solidcraft
Da kann man dann doch streiten, ob's jetzt ein Fusion Klon ist oder doch eine Form von Neuschöpfung durch Kombination von bekanntem?
 
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Cpt.Willard schrieb:
Bei der Schwemme an Menschen, die losgelassen wird, werden wohl auch einige Immobillienfinanzierungen platzen - tja^^
Wer nicht auf Kante näht und kein finanzieller Illiterat ist, wirds schadlos überstehen. Aus deiner Häme interpretiere ich jedoch gewissen Frust. Wurde dein Darlehensantrag abgelehnt, oder war deine Traumimmo schon vergriffen, als du gerade zuschlagen wolltest?
 
ragnarok666 schrieb:
Es hat begonnen: Menschen werden in großer Anzahl durch (KI-) Bots ersetzt.

Da mein Beruf (Projektleiter) tendenziell früher oder später auch davon betroffen sein wird sollte man so langsam daran denken das Rentenalter auf 48 zu senken, da ich wohl realistisch auch keinen Einsteig in einen ähnlich bezahlten Beruf in diesem KI Zeitalter mehr finden werde in diesem Alter ... :skull_alt:
oder mit 48 in frührente ab nach thailand :D
 
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Vigilant schrieb:
KI und Robotic werden in Zukunft vermutlich den aktuellen Wirtschaftskreislauf hinsichtlich Arbeitseinkommen und Steuereinnahmen und somit der Staatsfinanzierung und der Sozialversicherungssysteme deutlich beeinträchtigen. Zumindest ohne neue Regeln.

Zeit sich Gedanken zu machen.
Ich bin fest davon überzeugt, dass KI unser gesamtes Gesellschaftssystem grundlegend verändern wird. Wenn wir es nicht selbst verändern, wird es zusammenbrechen. Wir befinden uns bereits mitten in einer schleichenden Revolution. Jetzt werden gut bezahlte Jobs nach und nach verschwinden und damit das Fundament unserer Gesellschaft wegbrechen.

Vigilant schrieb:
Eigentlich nicht, zumindest wenn die "eigenen Verhältnisse" im Auge behalten werden. Kontinuität und relative Sicherheit haben das Modell bisher ganz gut angetrieben und das Risiko überschaubar gehalten. Nur erodiert das System langsam, bzw. wird für weniger Menschen erreichbar.

Die Krawalle in Frankreich und Italien kommen im Kern ja nicht von irgendwo her.
Kontinuität und relative Sicherheit wird es für viele Menschen in Zukunft vorerst nicht mehr geben. Man kann sich heute nicht mehr darauf verlassen, ein durchgehend festes und hohes Arbeitseinkommen zu haben. Arbeit, die von KI übernommen werden kann, wird für den Menschen entfallen. Die Entscheider werden ihre gewinngetriebenen Ziele gnadenlos verfolgen.
Ich persönlich bleibe da lieber auf der bescheidenen, aber sicheren Seite. Ich möchte nicht von Entscheidern einer Bank abhängig sein.

Etrusker schrieb:
Ab und zu sollte man im leben ein Risiko eingehen, dann schreibt man auch nicht so viele verbitterte Kommentare im Internet.
Wenn das Risiko überschaubar ist und ein Gesamtverlust verkraftbar wäre, wäre ich durchaus auch risikofreudig. Wenn man sich jedoch gleichzeitig von zwei Institutionen abhängig macht – Bank und Arbeitgeber – und schon eine davon das Kartenhaus zum Einsturz bringen kann, bin ich bei einem so schmerzhaften Verlust wie einer Immobilie doch vorsichtig.
Ich bin nicht der Meinung, verbitterte Kommentare zu verfassen. Ich beschreibe einfach die Realität.
 
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Solange sie die Callcenter mit nuschelnden Fremdsprachlern austauschen, gerne.
Gestern wieder eine Stunde in der Microsoft Hotline gehangen aus beruflichen Gründen.
 
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Gut bezahlte Konzernjobs sorgen dafür dass die Sozialkassen gefüllt werden. Das sind in der Regel Nettozahler die weit mehr in Krankenkasse und Sozialversicherung einzahlen als sie je rausbekommen. Steuern übrigens auch.
Wenn diese Stellen wie hier in großen Mengen gestrichen werden dann sieht es düster aus.
 
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@WinstonSmith101
Ja, das sehe ich aktuell ähnlich. Selbst wenn der individuelle Blick noch aus sicherer und optimistischer Perspektive erfolgen kann, weil man noch gut bezahlt und relativ sicher im Sattel sitzt, sollte man den Rest der Gesellschaft, deren man immer noch Teil ist, nicht aus den Augen verlieren.

Was nützt mir mein Wohlstand, wenn ich ihn zunehmend zur Kompensation erodierender Dinge, wie steigende Preise, wegfallender und ebenfalls teurer werdenden Versicherungsbeiträgen, steigenden Zinsen, Sicherheit und Infrastruktur einsetzen muss und den Wohlstand im worst case sogar noch durch erhöhte persönliche Sicherheit und zunehmender Isolierung vom Rest der Gesellschaft verteidigen muss?

Ein "solange es mir gut geht" ist da deutlich zu kurz gesprungen. Oder zumindest hätte ich keine Lust, mich in eine trügerische Wohlstandsblase einzukapseln, von der ich auch nie sicher sein kann, dass ich sie mir auf Dauer leisten kann.

MilchKuh Trude schrieb:
Gut bezahlte Konzernjobs sorgen dafür dass die Sozialkassen gefüllt werden.
Nicht nur das. Aufgrund ihres besseren sozio-ökonomischen Standards sind sie in der Regel auch gesünder und belasten das System weniger.

Es knirscht also an so vielen Stellen, dass es schwierig wird, den Überblick zu behalten. Zumindest für Lieschen und Otto Normalo, die sich gerne weiterhin einfache Erklärungen und Sicherheit wünschen (nachvollziehbar) und somit anfällig für eben jene einfache Parolen werden, die sie in die Fänge von fragwürdigen Agitatoren und Demagogen treiben.
 
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