News Microsoft: 60.000 Mitarbeitern winkt Geld fürs Gehen

Cpt.Willard schrieb:
Zumindest für den dt. Bereich lach ich mich über jene kaputt, die vorher noch so gewählt haben, dass die Sozialsysteme abgebaut werden - Karma...

Bei der Schwemme an Menschen, die losgelassen wird, werden wohl auch einige Immobillienfinanzierungen platzen - tja^^

Die Aussage kapiere ich gar nicht. Welche Sozialsysteme sind abgebaut worden? Arbeitslosengeld gibts unverändert weiterhin, der Kündigungsschutz ist nicht aufgeweicht worden und das man seine Immobilie im Zweifel nicht weiter finanzieren kann wenn man seinen Job verliert war auch vor 20 Jahren schon so.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: liz02mo, Mondgesang, Iconoclast und 4 andere
Simanova schrieb:
Solange sie die Callcenter mit nuschelnden Fremdsprachlern austauschen, gerne.
Gestern wieder eine Stunde in der Microsoft Hotline gehangen aus beruflichen Gründen.
Ich bin eigentlich eher links/mitte, aber da schlägts nach rechts aus ^^
 
Deckimbal schrieb:
Ja, also ungefähr ein Viertel der Belegschaft weltweit. Krank. Das ist erst der Anfang für die ganze IT-Branche und alles, was immateriell bzw. Dienstleistung ist.
Die Hyperscaler haben während des Boom in der COVID Krise ziemlich viele Leute eingestellt die sie bisher nicht wieder abgebaut haben.

Laut neuesten Studien ist der Ai impact bisher sehr gering. Z.B. werden weiterhin Junior IT Positonen besetzt und nicht abgebaut. Bei Buchhaltung ist die Anzahl der ausgeschrieben Stellen sogar leicht gewachsen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: sioh
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) verändert die Arbeitswelt in den sogenannten MINT-Berufen spürbar - und führt bei einem Teil der Beschäftigten sogar zum Jobwechsel. Rund vier von zehn MINT-Fachkräften in Deutschland (38,4 Prozent) berichten, dass in den vergangenen zwölf Monaten Kollegen aus ihrem Team aus KI-bezogenen Gründen das Unternehmen verlassen haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: NHEADY55
PhiE schrieb:
Die Aussage kapiere ich gar nicht. Welche Sozialsysteme sind abgebaut worden? Arbeitslosengeld gibts unverändert weiterhin, der Kündigungsschutz ist nicht aufgeweicht worden
er schrieb auch "werden". Und das war ja auch das Wahlprogramm der CDU (die am meisten Stimmen bekommen hat) z.b das keine neue Schulden nötig sind sondern man das alles mit einer Bürgergeldreform / Sozialleistungen Kürzungen finanzieren könnte.
@Topic
Das die Investitionen schon so groß sind das man Leute entlassen muss um die zu finanzieren ist schon bitter. Aber das erwachen wird sicher noch bitterer.
 
silerberlin schrieb:
Wenn KI und Robotik kombiniert werden, ist das gesamte Gesellschaftskonstrukt auf dem Prüfstand.
Ob dann Jobs in der Pflege boomen, wird abzuwarten sein - ohne Industrie und ohne gut bezahlte Konzernjobs wird es auch schwer, den Sozialstaat in dieser Form zu halten oder sogar auszubauen.
Nicht nur in Bezug auf den Sozialstaat. Vor allem wird irgendwann das Problem entstehen, wer denn all das kaufen soll, was dann "KI und Robotik" produzieren? Menschen, von dem Geld, das sie nicht haben, aus Jobs, die sie nicht haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Free Radical
Vigilant schrieb:
[...]
Ein "solange es mir gut geht" ist da deutlich zu kurz gesprungen. Oder zumindest hätte ich darauf keinen Bock, mich in eine vermeintlich und trügerische Wohlstandsblase einzukapseln, von der ich auch nie sicher sein kann, dass ich sie mir auf Dauer leisten kann.
[...]
Dazu gibt die jährliche Befragung „Demokratie in der Krise“ der Körber-Stiftung.

Während letztes Jahr 59% ihre wirtschaftliche Lage als 'gut oder sehr gut' einschätzen, bewerten gleichzeitig 76% der Befragten die Wirtschaftslage Deutschlands als 'weniger gut oder schlecht'. Die Zahlen gehen offensichtlich nicht zusammen.
 
subcontractor schrieb:
Laut neuesten Studien ist der Ai impact bisher sehr gering. Z.B. werden weiterhin Junior IT Positonen besetzt ind nichtabgebaut. Bei Buchhaltung ist die Anzahl der ausgeschrieben Stellen sogar leicht gewachsen.
Noch braucht man die Menschen auch, um u.a. KI zu etablieren, zu überwachen, anzupassen und in die Geschäftsprozesse zu bringen.

Machen wir in unserem Job (Business Analytics, Geschäftsprozess-Organisation, Controlling/Reporting) aktuell auch. Das ist zwar irgendwo spannend, aber gleichzeitig sehr ambivalent, weil sich das Potential an Automatisierung, Support und Beschleunigung vor den eigenen Augen langsam entfaltet und diese Dinge schlicht nicht ignoriert werden können, im Sinne "wir lassen die Finger davon".

Allein der Personaldruck aufgrund kommender Personalabgänge durch Renteneintritt ist enorm. Klar sichert man sich in bestimmten Bereichen zusätzlich Nachwuchs, der aber auch nicht in so großer Menge einfach verfügbar ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: subcontractor
TerraNomad schrieb:
Man muss sich ja schon fragen wie sinnvoll es ist so ein Angebot nicht anzunehmen, gerade in Ländern wo es keinen Kündigungsschutz gibt wie in Deutschland.
Kommt darauf an, in Kalifornien - und da hat Microsoft ebenso einige wichtige Standorte - gibt es sehr wohl einen Kündigungschutz und so einfach wie in anderne Teilen der USA ist es nicht. Wenn Microsoft einen Fehler macht, sind die Kündigungen schneller "ungültig" als Microsoft "Wir nennenn Azure jetzt Super-Intelligenz-Azure" sagen können.

Deswegen nun auch das Programm, bei dem die leute freiwillig gehen können, das ist für Microsoft die sauberste Lösung. Erst dannach geht es in den nächten Schritt und das könnte teuer werden.

Hinweis: GROB vereinfacht! Aber das Microsoft erst so vorgeht, ist wichtig, da es eben nicht so einfach ist.
Etrusker schrieb:
Die Schadenfreude, das es anderen Menschen finanziell schlecht geht, die was gewagt haben was du offensichtlich nicht geschafft hast, lässt mehr als tief blicken.
An welcher Stelle äußert er denn bitte Schadenfreude? Im Endeffekt beschreibt er aktuell nur genau das, was passieren könnte, wenn Microsoft die Belegschaft weiter ausdünnt und hier gerade auch hochbezahlte Jobs wegfallen - vor allem weil diese Probleme ja nicht nur bei Microsoft existieren.

Gerade in Städten, in denen Microsoft, Google und Co ihre Zentralen haben, hat in den letzten Jahren der "Wohlstand" zu genommen, gleichtzeitig allerdings auch die Preise und co extrem angezogen und teilweise gehen an den Stellen selbst "günstige" Immobilien selten für weniger als 1.000.000 $ weg. Viele Familien finanzieren diese Immobilien zudem über teilweise sehr "günstige" Kredite, weil sie primär die Zinzen zahlen, jedoch seltener das haus abbezahlen, weil sie diese ohenhin später "weiter" verkaufen, sobald man genug Geld hat und es auf den Ruhestand zugeht.

Was aktuell dem "Silicon Valley" droht durch das Vorgehen bei den Tech-Riesen kann sich zu einem Chicago 2.0 entwickeln und sollte es so kommen, dann kann es erneut wirtschaftlich richtig krachen.
jabberwalky schrieb:
Aber was nützen Sozialsysteme, wenn es kein Geld gibt, die die bedienen, weil sämtliche Firmen und so aufgrund vorher gegangen sind und keiner mehr in die Sozialsysteme einzahlen kann weil entlassen?
Die Sache ist an der Stelle nur deutlich komplexer und auch wenn die Firmen ein Land verlassen, die Probleme bleiben nicht in dem Land, weil die Probleme sich global ausbreiten.

Bismarck und auch viele anderen europäischen Regierungen haben im 19. Jahrgundert und dem frühen 20. Jahrhundert viele der Sozialsysteme nicht aus purer nächsten Liebe geschaffen, sondern weil diese Menschen etwas sehr wichtiges erkannt haben: Stabilität. Erst als die normale Bevölkerung Stabilität hatte, haben Unruhen und Co abgenommen, was gleichzeitig auch der Industrie und dem Staat geholfen hat.

Wir haben in Europa allgemein eine relativ niedrige Kriminalitätsrate im Vergleich zu vielen anderen Ländern, warum? Weil wir die sozialen Auffangsysteme haben. Man siehe sich doch mal die USA im ganzen an und mit was für einer Kriminalität sie da zu kämpfen haben. Oder die Länder Lateinamerikas und Co.

Soziale Sicherheit gibt Stabilität und verhindern Kriminalität. Wenn jetzt Firmen sich diesem System entziehen, erhöhen sie zwar erst mal ihre Gewinne, nur wird sich das irgendwann auch rächen.

Wenn selbst Menschen wie Henry Ford erkannt haben, dass sie ihre Arbeiter gut bezahlen müssen und dass zu viel Gewinn unmoralisch ist - und da reden wir von einem Mann der teilweise echt üble Sachen gemacht hat mit seinen Mitarbeitern - dann muss man sich eher die Frage stellen, warum die heutigen CEOs, Investmentbanker und Co genau das nicht mehr erkennen wollen.
Pizzataxi schrieb:
Du solltest 2m weiterdenken. Diese Leute, die da entlassen werden und worüber du dich freust, finanzieren die Sozialsysteme. Dein Karma kommt dann schnell als Boomerang zurück.
Das Thema ist - auch in den USA - deutlich komplexer. Und die Leute die da entlassen werden, zahlen in die Systeme ein, richtig. Nur äußert sich keiner Schadenfroh über diese Personen, sondern gibt zu bedenken, dass das, was da passiert, eine Kettenreaktion auslösen könnte, die am Ende allen Menschen schadet.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JJJT, NoNameNoHonor, Alphanerd und 3 andere
Anspruchsberechtigt sind Mitarbeiter bis zur internen Hierarchiestufe 70, womit zum Teil auch Führungskräfte auf Vice-President-Ebene eingeschlossen sind.
Aha, bis zur Hierarchiestufe 70..., dann hat es wohl einige Mitarbeiter zu viel an den falschen Stellen im Unternehmen :freak:
 
Etrusker schrieb:
Dann ist es doch kein Risiko mehr…
Weshalb sollte es keines sein? Klassische Matrix einer Risikoanalyse: Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen. Etwas, das geringe oder "überschaubare" Auswirkungen hat, kann durchaus ein Risiko sein.
 
Ich frag mich bei diesen Entlassungswellen immer, wer zukünftig dann die Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen nachfragen und kaufen soll, wenn immer mehr Menschen wegen des technischen Fortschritts arbeitslos werden?
Es fehlt ja dann die Einnahmenseite, die Nachfrage und Konsum erzeugt, der Staat und die Gesamtgesellschaft bekommt dann auch große Probleme, weil die Steuereinnahmen und die Sozialabgaben wegbrechen und unser Sozialsystem (Rente, Gesundheitssystem, Pflege, Existenzsicherung durch das soziale Netz) ebenfalls dann zur Disposition steht.
Die ganze Entwicklung ist geisteskrank!
Im Silicon Valley wollen sie aber genau diese Entwicklungen.
Hinter dem Vorstoß von Tech-Größen wie Elon Musk, Peter Thiel, Jeff Bezos usw. steckt ein Gemisch aus ökonomischer Logik, ideologischer Überzeugung und knallharter Machtpolitik.
Wenn traditionelle Großkonzerne wie z.B. Microsoft, BMW, Mercedes ect. Stellen abbauen oder massiv digitalisieren, laufen dabei mehrere Entwicklungen parallel ab.

Techno-Solutionismus & Transhumanismus:
Figuren wie Musk, Thiel, Bezos und Co. folgen oft der Philosophie, dass Technologie die Antwort auf fast jedes menschliche Problem ist.
In ihrer Weltanschauung sind menschliche Arbeitskraft, Bürokratie und emotionale Entscheidungen ineffiziente Schwachstellen im System, die durch Algorithmen und Automatisierung ersetzt werden müssen.
Peter Thiel betonte in seinem Buch „Zero to One“, dass das Ziel eines Unternehmers darin bestehen sollte, ein Monopol aufzubauen.
Digitalisierung skaliert nahezu ohne Grenzkosten.
Ein Softwaresystem oder ein KI-Modell einmal zu entwickeln kostet Millionen; es an 100 Millionen Menschen zu verteilen kostet fast nichts mehr.
Wer die Software oder Infrastruktur besitzt (z. B. Cloud, KI-Modelle, Autonomes Fahren), zieht unvorstellbare Gewinne an sich.
Machtverschiebung vom Staat zu Tech-Eliten, indem wesentliche Bereiche des öffentlichen Lebens (Zahlungsverkehr, Satelliten-Kommunikation, Verwaltung, Dateninfrastruktur) durchdigitalisiert und privatisiert werden, verlagert sich die Steuerungsgewalt weg von Regierungen hin zu den Betreibern dieser Plattformen.

Dass bei etablierten Unternehmen Jobs gestrichen werden, während Digitalisierungsprojekte hochgefahren werden, hat konkrete betriebswirtschaftliche und strukturelle Gründe.
Software, Roboter und KI werden nicht krank, fordern keine Lohnerhöhungen und arbeiten rund um die Uhr.
Um im globalen Wettbewerb (insbesondere gegen Konkurrenz aus den USA und China) zu überleben, senken Konzerne ihre Personalkosten bei Verwaltungs-, Fertigungs- und Standardaufgaben.
In der Automobilbranche (BMW, Mercedes usw.) benötigt der Bau eines Elektroautos deutlich weniger Teile und Montageaufwand als ein komplexer Verbrennermotor.
Gleichzeitig verlagert sich die Wertschöpfung vom Karosseriebau hin zur Software im Fahrzeug.
Bei Tech-Konzernen wie Microsoft führen Fortschritte in generativer KI dazu, dass Routineaufgaben in der Programmierung, im Kundensupport oder im Marketing automatisiert erledigt werden.
Oft bedeuten Entlassungen nicht nur reine Einsparung, sondern das Umschichten von Budget.
Stellen in alten Geschäftsbereichen fallen weg, um Milliarden in Serverinfrastrukturen, KI-Chips und Forschung zu pumpen.

Die Sorge vor massiver Arbeitslosigkeit ist berechtigt.
Routinetätigkeiten im Büro und in der Produktion fallen weg.
Gleichzeitig entstehen neue Aufgabenfelder rund um Datenanalyse, Systemüberwachung, Pflege, Kreativität und strategische Entwicklung.
Der Übergang ist für Betroffene jedoch oft schmerzhaft, da die Anforderungen rasant steigen.
Während Produktivität und Gewinne der führenden Digitalkonzerne stark steigen, droht der Anteil des Einkommens, der über reguläre Löhne an die Breite der Bevölkerung fließt, zu sinken.
Das heizt Debatten über neue Sozial- und Steuer-Modelle (wie das Bedingungslose Grundeinkommen oder eine Besteuerung von Roboter-/KI-Wertschöpfung) an.
Die fortschreitende Digitalisierung wird also nicht nur aus Fortschrittsgeist vorangetrieben, sondern vor allem, weil sie enormen ökonomischen Hebel bietet und Macht auf diejenigen konzentriert, die die digitalen Werkzeuge kontrollieren.

Wir alle sollten also auf der Hut sein und nicht alles mitmachen, was technisch möglich ist, denn am Ende stehen viele von uns als ökonomische Verlierer dieses „technischen Fortschritts“ da.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: SirSinclair
Etrusker schrieb:
Dann ist es doch kein Risiko mehr…
Du definierst Risiko ausschließlich im Sinne von Russischem Roulette? Da bin ich anderer Auffassung. Man kann durchaus kontrolliert risikofreudig sein. Ein so großes Risiko, dass mein Leben bei einem Verlust keinen Sinn mehr hätte, möchte ich nicht eingehen.
 
PhiE schrieb:
Die Aussage kapiere ich gar nicht. Welche Sozialsysteme sind abgebaut worden? Arbeitslosengeld gibts unverändert weiterhin, der Kündigungsschutz ist nicht aufgeweicht worden
Joa und in Dosen Ravioli ist Fleisch drin "gibts unverändert".... aber frag halt nicht wieviel oder ob früher mehr drin war.
PhiE schrieb:
Während letztes Jahr 59% ihre wirtschaftliche Lage als 'gut oder sehr gut' einschätzen, bewerten gleichzeitig 76% der Befragten die Wirtschaftslage Deutschlands als 'weniger gut oder schlecht'. Die Zahlen gehen offensichtlich nicht zusammen.
Noch so ein Hammer, bist du noch vernebelt von der Zeitumstellung oder wirkt der Kaffee noch nicht?!
Darf man sich selbst nicht als "gut" einschätzen während es Freunden, Kollegen, Familie usw. bereits schlechter geht oder die Aussichten definitiv düster sind?

1793088671525.png

1793088700410.png
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tsu
ragnarok666 schrieb:
Da mein Beruf (Projektleiter) tendenziell früher oder später auch davon betroffen sein wird sollte man so langsam daran denken das Rentenalter auf 48 zu senken, da ich wohl realistisch auch keinen Einsteig in einen ähnlich bezahlten Beruf in diesem KI Zeitalter mehr finden werde in diesem Alter ...
Ich habe den Projektleiter lediglich als einen Karriereschritt angesehen und mich mit knapp 50 quer auf einen ähnlich dotierten Job in der Internen Revision begeben. Dort habe ich dann unter anderem die richtige Anwendung einiger Software kontrolliert. Keine 5 Jahre später war ich in der Einnahmesicherung angekommen.

Es ist alles im Fluss und man sollte möglichst immer mit dem Strom schwimmen.
Muss ja nicht in dessen Mitte sein. 😉
 
PastaSchuta schrieb:
Routinetätigkeiten im Büro und in der Produktion fallen weg.
Gleichzeitig entstehen neue Aufgabenfelder rund um Datenanalyse, Systemüberwachung, Pflege, Kreativität und strategische Entwicklung.
Dazu kommt zunächst noch ein anderer Effekt: Gut ausgebildete Menschen, die keinen Job in ihrem angestammten Bereich mehr finden, sickern zunächst nach unten und verdrängen weniger gut ausgebildete Menschen in weniger gut bezahlten Jobs.

Das heißt innerhalb der Arbeitsmärkte steigt zusätzlich der Druck auf den Ausbildungsstandard.

Einzig im (manuellen) Handwerk ist das deutlich weniger ausgeprägt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tsu, Simonsworld und PastaSchuta
silerberlin schrieb:
Wir leben in spannenden Zeiten, die Prognose, was in 10 Jahren ist, ist quasi unmöglich.
Moin, vielleicht nicht auf 10 Jahre betrachtet aber im gesamten gehts Richtung die eigene Abschaffung(Menschen). Mal schauen ob es im echten Leben am Ende auch nen Namen wie Skynet oder so trägt, gegen das man dann Versucht zu Rebellieren weil man erkannt hat, das es eine blöde Idee war.
 

Ähnliche Themen

Zurück
Oben