News Microsoft: 60.000 Mitarbeitern winkt Geld fürs Gehen

Erkekjetter schrieb:
Vermögensakkumulation durch Erben ist ein großes volkswirtschaftliches und gesellschaftliches Thema/Problem.
Ändert aber trotzdem nichts daran, dass das Geld vorher rechtsstaatlich erarbeitet und versteuert wurde.

Eine Erbschaftsteuer einzuführen, ist an grundsätzlicher Ungerechtigkeit kaum zu überbieten.

Wenn die Großeltern durch vorausschauendes und verantwortungsvolles Handeln und Leben (oftmals durch Verzicht und durch Fleiß) sich etwas erarbeitet haben für die Nachkommen, soll es durch Erbschaftsteuer zusätzlich wieder genommen werden, während andere nichts dafür geleistet haben.

Mit welchem Recht könnt ihr das rechtfertigen?

Wo ist hier die „Fairness“?

Es gibt schlicht keine.

Gerade deswegen ist es nur eines: Neid.

Und Bezüglich größerer Unternehmenswerte: diese schaffen Arbeitsplätze, was auch wieder vergessen wird.

Eine kurze Info noch:

Kapital ist ein sehr scheues Reh, wie man anhand der abwandernden Wirtschaft eindeutig erkennen kann.

Wo das enden wird, könnt ihr in den Geschichtsbüchern nachlesen.
 
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TerraNomad schrieb:
Das ist genauso unsinnig wie das man mit dem Bürgergeld Milliarden einsparen könnte. Es geht ja gerade durch die Medien das es nicht funktioniert.
Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass die Sozialausgaben des Staates fast vollständig in die Wirtschaft für Lebenshaltung, an private Immobilienbesitzer in Form von Mieten, an den Staat (MwSt), an Energiekonzerne (Stromkosten) zurückfließen, weil das Sozialgeld genau für diese Zwecke ausgegeben wird.
Sozialleistungen (Rente, Kindergeld, Pflege, Krankheit, Arbeitslosigkeit ect.) stützen letztlich auch die Konjunktur und Wirtschaft und damit unsere inländischen Arbeitsplätze für diejenigen, die nicht arbeitslos sind und hoffentlich auch nicht werden.
Wo wir dann wieder beim Thema und dem Arbeitsplatzabbau wären.
Der Kreis schließt sich, alles hängt mit allem zusammen und man kann nicht einfach irgendwo etwas wegnehmen, um dann woanders Negativ-Verwerfungen zu verursachen.
 
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Dr. MaRV schrieb:
die er nur ableisten kann, wenn er die geerbte Firma verkauft oder schließt.
Und deswegen erlassen wir die Steuern dann? Wer so eine finanzstarke Firma erbt, der wird wohl eine Möglichkeit finden die Steuer, meinetwegen in Raten, zu bezahlen.
Ergänzung ()

Der_Unbekannte schrieb:
Kapital ist ein sehr scheues Reh, wie man anhand der abwandernden Wirtschaft eindeutig erkennen kann.
Uff, da hat die Wirtschafts-Gehirnwäsche aber ganze Arbeit geleistet…
 
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SuperHeinz schrieb:
Wem es denn um einen sicheren Job geht, der sollte sich eben einen solchen im Öffentlichen Dienst besorgen.
Die bauen inzwischen auch ab bzw. stellen nicht mehr so großzügig ein. ÖD Muss durch Steuern finanziert werden. Wir können nicht jedes Jahr hunderte Milliarden aufnehmen, um den deutschen Staatshaushalt am Leben zu halten.

Erkekjetter schrieb:
Dafür boomen andere Sektoren und suchen händeringend Mitarbeiter bzw. werden es in den nächsten 2-5 Jahren.
Die Produktivität hat sich in der IT um ein Vielfaches erhöht. Dadurch werden weniger Mitarbeiter benötigt. Es gibt sehr viele Dienstleistungsberufe, die durch Automatisierung gefährdet sind.
Letztendlich wird das Wohl der deutschen Wirtschaft durch die Konkurrenz bestimmt. Neulich sagte mal einer zu mir, dass die Chinesen die Produkte deutscher Firmen in ähnlicher Güte anbietern, aber wesentlich billiger. Und das betrifft zunehmend die Kernbranchen (Automobil und Maschinenbau).

@Recharging Das hört sich für mich so an, als wäre das ein Kompetenzgerangel und die Gefahr besteht, dass hier Kosteneinsparungen in Form von Stellenentlassungen möglich sind.
subcontractor schrieb:
Du sprichst wahrscheinlich von IT Stellen bzw Junior Devs für Coding.
Ja und nein. Letztendlich hängen viele Stellen in der IT mit technischem Verständnis ab. Wenn deutlich weniger Devs benötigt werden, dann werden diese in die Berufszweige vordringen, die noch vorhanden sind.

Gleichzeitig wird viel an einer umfassenden Automatisierung gearbeitet. Reine Programmierung ist da nur der erste Schritt und kaum ein Bereich wird davon unberührt bleiben.

Letztendlich sind wohl die am besten vor einer Entlassung geschützt, die branchenspezifisches Domainwissen mitbringen, was eine KI (noch) nicht liefern kann.
In Deutschland sind einige Branchen Regularien unterworfen. Die von dir angesprochene Buchhaltung gehört dazu.
 
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Dr. MaRV schrieb:
Das habe ich auch nie behauptet. Der, der das Geld angespart hat, hat die Steuern geleistet. Das war meine Aussage.
Dann liegt aber auch keine Doppelbesteuerung vor! Denn wenn man den Euro betrachtet, dann ist der hunderte Male versteuert worden... Deine Aussage ist falsch, Punkt.
Dr. MaRV schrieb:
Ein Erbe zahlt ebenso Steuern auf Produkte, die er mit seinem geerbten Geld kauft.
Für ihn ist das Einkommen/Vermögen, welches er nicht versteuert, wenn es keine Erbschafts-/Vermögenssteuer gibt. Du schmeißt hier 2 verschiedene Arten von Steuern durcheinander. Deine ganzen Beispiele sind Konsumsteuern, während wir von einer Substanzsteuer sprechen. Wenn du nun argumentieren willst, Steuer sei Steuer, dann fehlt dir grundlegendes Wissen zum Thema...
Darüber hinaus rezitierst du echt alle Scheinargumente zur Erbschafts- und Vermögenssteuer. Kein Unternehmen der Welt schließt wegen einer ausstehenden Erbschaftssteuer. Denn diese können immer STEUERFREI GESTUNDET werden. Immer. Ein vererbtes Unternehmen, dass an einer Erbschaftssteuer pleite geht, hat keine Einnahmen und keine Gesellschaftsvermögen. Mit anderen Worten, es ist insolvent und würde so oder so pleite gehen...

Ich frag mich echt, was Menschen wie dich und Iconoclas reitet. Ihr bezweifele, dass ihr Vermögensmillionäre seid. Warum zum Geier verteidigt ihr dann jene mit den immer wieder als falsch bewiesenen Narrativen zu eurem eigenen Schaden? Und bitte kommt mir jetzt nicht mit irgendwelchen Storys von wegen Gerechtigkeit. Wenn es Gerecht wäre und wir wirklich in einer Leistungsgesellschaft leben, was nebenbei bestimmt eure Meinung ist, dann müsste jedes Erbe zu 100% ein kassiert werden und nur Vermögen durch eigene Leistung dürfte bei einem Individuum verbleiben.

Der_Unbekannte schrieb:
Gerade deswegen ist es nur eines: Neid.
Nö. Glaubs oder nicht, ich werde ein massiv überdurchschnittliches Erbe bekommen. Und halte eine Erbschaftssteuer für richtig und wichtig. Von wegen Neid...
Simonsworld schrieb:
Und das betrifft zunehmend die Kernbranchen (Automobil und Maschinenbau).
Das sind schon seit Ewigkeiten keine Kernbranchen in DE mehr sowohl aufs BIP als auch auf die Zahl der Arbeitsplätze gesehen.
 
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Dr. MaRV schrieb:
Was ich deinem Beitrag entnehme, ist in erster Linie Neid.
Hätte man die Systeme frühzeitig umgebaut, wären viele große Probleme heute weniger groß. Hätte man nicht die halbe Welt zu Gast eingeladen und bestimmten Gruppen absichtlich mehr Leistung zugesprochen, als per Gesetz zusteht, wäre das Sozialsystem auch weniger unter Druck.
Hmmn du sagst also das Leute die es kritisieren das die Reichen immer reicher werden, lediglich neidisch Sind?

Das ist ganz schlechtes Framing, denn die Kritik ist berechtigt weil der Effekt statisch nachgewiesen wurde.

Leute mit Geld haben immer mehr Geld und die anderen immer weniger. Das ist Fakt.

Deine Aussagen zu Sozialleistungen Migration sind so undifferenziert und pauschal das man den gesamten Beitrag mindestens im rechtskonservatien Spektrum einordnen sollte.

Zur Info: Der Beschäftigungsaufbau seit 2010 wurde komplett über Zuwanderung gestemmt. Deutsche wollen schon lange keine Kinder mehr bekommen. Ohne Migration wäre hier längst das Licht aus und wir hätten eine stark schrumpfende Wirtschaft
 
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Der_Unbekannte schrieb:
Ändert aber trotzdem nichts daran, dass das Geld vorher rechtsstaatlich erarbeitet und versteuert wurde.
Hmm, das Geld was dir dein Arbeitgeber zahlt wurde also nicht rechtsstaatlich erarbeitet bevor er es dir zahlt?
Und wenn du einkaufen gehst und die Mwst zahlst, dann nimmst du dafür auch nur das Geld aus illegaler Quelle?
 
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Dr. MaRV schrieb:
Wer bestimmt, was gerecht ist?


Das ist falsch und pauschal auch nicht richtig.
Die wenigsten normalen Bürger zahlen Erbschaftssteuer und auch der "normale" Bürger hat Möglichkeiten, sich dem zu entziehen, wenn das Vermögen so hoch ist. Er muss nur rechtzeitig damit anfangen.
Für Großvermögen gibt es Sonderregeln, etwa bei Firmenerben. Es macht ja wenig Sinn, den Erben mit 20 Millionen zu belasten, die er nur ableisten kann, wenn er die geerbte Firma verkauft oder schließt.


Und? Habe ich geschrieben, dass ich das gutheiße?
Wende dich an den Gesetzgeber, Doppelbesteuerung jeglicher Art ist in meinen Augen ungerecht.
Dein Argument ist haltlos. Du kaufst eine Ware, Treibstoff, und auf dieser/diesem liegt eine Steuer.
Ein Erbe zahlt ebenso Steuern auf Produkte, die er mit seinem geerbten Geld kauft.


Das habe ich auch nie behauptet. Der, der das Geld angespart hat, hat die Steuern geleistet. Das war meine Aussage.

Bis 20 Mio Freibetrag
Danach Vermögenssteuer mit 2%
Ab 50 Mio 5%
Ab 1000 Mio 12%
progressiver Anstieg.

Du machst es dir auch immer sehr. "Liegt am Gesetzgeber"
Und "Habe ich geschrieben, dass ich das gutheiße?"
Im Prinzip ja.

Und wenn du dein Elternhaus erbst bist du recht flott an der Grenze. Die liegt als Kind bei 400k. Und das man es gutheißt ein System auszunutzten anstatt das System zu reformieren ist Wahnsinn.

Aber ich wette das verargumentierst du jetzt auch so das ich mich doch an den Gesetzgeber wenden soll anstatt es zu kritisieren


Trickle-Down-Effekt ist im übrigen ein Mythos.
Falls das als nächstes kommt.

Der_Unbekannte schrieb:
Eine Erbschaftsteuer einzuführen, ist an grundsätzlicher Ungerechtigkeit kaum zu überbieten.
Was heißt hier einführen. Es gibt eine. Freibetrag von 400k als Kind.
Hoch setzten auf 1 Mio oder 2 Mio spielt keine Rolle.

Aber sowas wie die "Verschonungsbedarfsprüfung" abschaffen.
 
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Ach ja, die Herren, die meinen, so eine Erbschafts-und Vermögenssteuer sei Teufelswerk. Bitte ansehen, wie sich Produktivität und Gehälter bis 1980 und danach entwickelt haben. Bitte ansehen, wie sich Vermögen bis ca. 1980 verteilt hat und wie es sich seitdem entwickelt hat.
 
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SuperHeinz schrieb:
Das ist auch nur Lobby. Der Kern mag richtig sein, dass es unfair ist, dass Großvermögen bevorteilt sind. Die Antwort darauf kann aber ganz sicher nicht sein, dass man KMU bis 5 Mio steuerfrei macht und damit priviligiert.

Ein gesundes Unternehmen stirbt nicht an einer Erbschaftssteuer, die jederzeit steuerfrei gestundet und damit über Jahre schrittweise aus Unternehmensgewinnen abgeleistet werden kann...
 
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Erkekjetter schrieb:
Vermögensakkumulation durch Erben ist ein großes volkswirtschaftliches und gesellschaftliches Thema/Problem.
Ich sehe das komplett anders. Für mich ist das der natürliche Weg: Ich arbeite ja nicht nur für mich, sondern auch dafür, meinen Kindern mal was mitgeben zu können. Meine Eltern haben das für uns getan, und genau das treibt viele Leute an, überhaupt was aufzubauen, zu sparen und Risiko zu gehen. Wenn der Staat da nochmal zugreift, nimmt man genau diesen Anreiz.

Dass der Erbe formal das Steuersubjekt ist, stimmt natürlich. Trotzdem: Das Geld wurde beim Verdienen schon versteuert, und "leistungslos" ist es nur aus Sicht des Erben. Der Erblasser hat dafür sein Leben lang geleistet und entscheidet am Ende selbst, wem er es gibt. Das ist für mich Teil von Eigentum.

Dreamcatcher3 schrieb:
Ca. 75% der Milliardäre in Deutschland haben die Kohle geerbte.
Da wurde nichts geleistet.
Und du kannst mir nicht erklären das eine Susanne Klatten zu wertschöpfend arbeitet das sie umgerechnet 1 Millionen € in der Stunde verdient hat.
Das ist halt das Lieblingsargument: Man packt Susanne Klatten auf den Tisch, und gemeint ist am Ende das Reihenhaus von Oma und Opa. Ein paar Dutzend Milliardäre sind nicht der Maßstab für ein Steuersystem, das jede Familie trifft, die was aufgebaut hat. Und die "1 Million die Stunde" sind übrigens kein Stundenlohn, sondern Dividenden auf Firmenanteile. Da sitzt kein Mensch an einem Schreibtisch und verdient das pro Stunde. Wer das mit "wertschöpfend arbeiten" vergleicht, vergleicht Äpfel mit Aktienpaketen.

Bei normalen Vermögen ist eh meist Ruhe wegen der Freibeträge. Das Problem bei den ganz großen Vermögen sind eher die Sonderregeln, und die kann man ja gezielt angehen, ohne gleich allen das Vererben zu vermiesen.
 
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Daniel D. schrieb:
In der Pflege zum Beispiel. Nur das möchte niemand machen.
Ich glaube, dass es im Grunde sehr viele Menschen gibt, die gerne in der Pflege arbeiten würden. Die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, die langen Arbeitszeiten und der geringe Lohn sind jedoch so abschreckend, dass dies kaum jemand in die Praxis umsetzt und sich stattdessen eine Alternative sucht. Die Bedingungen sind so schlimm, dass die Arbeitenden oft selbst langfristigen Schaden nehmen. Gäbe es in diesem Bereich gute Bedingungen, wären diese Berufe schlagartig sehr beliebt, denn es handelt sich um schöne und sehr sinnvolle Tätigkeiten. Dass wir in einem der reichsten Länder der Erde beispielsweise mit unseren Senioren so umgehen, ist eine Schande.
 
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SheepShaver schrieb:
Der Erblasser hat dafür sein Leben lang geleistet und entscheidet am Ende selbst, wem er es gibt.
Der Erblasser zahlt ja auch keine Steuern darauf...
Und mit "natürlich" zu argumentieren innerhalb eines volkswirtschaftlich gesellschaftlichem Thema... nun ja.

Kleine Frage an dich: Bist du dafür, das sich Leistung lohnen soll und wir in einer Leistungsgesellschaft leben sollten?
 
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silerberlin schrieb:
In 5 bis maximal 10 Jahren braucht mich auch keiner mehr, Jura ist bis dahin komplett für die KI zu durchdringen. Die eigene Bildung ist nicht mehr der Hebel, der er mal war. Wenn KI und Robotik kombiniert werden, ist das gesamte Gesellschaftskonstrukt auf dem Prüfstand.
Ob dann Jobs in der Pflege boomen, wird abzuwarten sein - ohne Industrie und ohne gut bezahlte Konzernjobs wird es auch schwer, den Sozialstaat in dieser Form zu halten oder sogar auszubauen.

In Deutschland werden Handwerker händeringend gesucht.
Aber leider gilt für viele ein Handwerksberuf immer noch als etwas Minderwertiges.
 
Wolfgang.R-357: schrieb:
Jetzt wirds aber höchste Eisenbahn, dass sie wieder FÜR die Nutzer Programmieren, dann steigt auch der Umsatz.
Steigerung des Umsatz um 50 Mrd. 2026 gegenüber 2025. Geschäftsjahr. das ist nicht schlecht
eine ordentliche Dividende wird es dennoch nicht geben, geht alles in die Rechenzentren.
 
Erkekjetter schrieb:
Und halte eine Erbschaftssteuer für richtig und wichtig.
Ich nicht. Und viele andere, deren Familien sich mühsam etwas aufgebaut haben, auch nicht.

Und jetzt?

SheepShaver schrieb:
Ich arbeite ja nicht nur für mich, sondern auch dafür, meinen Kindern mal was mitgeben zu können. Meine Eltern haben das für uns getan, und genau das treibt viele Leute an, überhaupt was aufzubauen, zu sparen und Risiko zu gehen.
This.

Dreamcatcher3 schrieb:
Aber sowas wie die "Verschonungsbedarfsprüfung" abschaffen.
Nein.
 
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Als wenn die Erbschaftssteuer ein zentrales Problem darstellen würde. Ja, sie brauch hinsichtlich der Sonderregeln Anpassungen, aber davon abgesehen? Das braucht im Grunde das gesamte Steuersystem.

Die zukünftigen Herausforderungen liegen in den grundsätzlichen Strukturen von verfügbaren Arbeitsplätzen und Arbeitseinkommen. Daran ändert auch eine "gerechtere" Erbschaftssteuer nichts, wie auch immer die dann definiert und ausgestaltet ist. Weil das strukturelle Problem schon weit vorher ansetzt: Beim Erwerb von Vermögen.

Das ist eher wie eine Suche nach einem Sündenbock. Geht es mir schlecht, brauche ich einen Schuldigen, auf den ich Neid und Verantwortung projizieren kann. Uraltes menschliches Verhalten. Leider unverwüstlich.

Und, Thema dieses Threads ist weiterhin grundsätzlich Personalabbau im großen Umfang, Auswirkung von KI auf Arbeitsmärkte und deren zukünftige Entwicklung. Wäre nett, beim Thema bleiben zu können, ohne solchen Nebelkerzen wie der Erbschaftssteuer zu folgen.
 
silerberlin schrieb:
In 5 bis maximal 10 Jahren braucht mich auch keiner mehr, Jura ist bis dahin komplett für die KI zu durchdringen. Die eigene Bildung ist nicht mehr der Hebel, der er mal war. Wenn KI und Robotik kombiniert werden, ist das gesamte Gesellschaftskonstrukt auf dem Prüfstand.
Jura braucht schon jetzt niemand mehr, die KI kennt die Urteile nach 30 Sekunden Aktenstudium. aber Juristen werden vom Gesetzgeber geschützt werden.
viele Politiker sind ja selbst Juristen.
das wird dann so aussehen, dass Juristen überhaupt nichts mehr selbst machen (was machen die eigentlich selbst, die Gesetzgebung ist doch längst gemacht?), nur noch die KI selbst die Auswertung überlassen, aber sie müssen dann ausgebildete Juristen (Studium!) sein, um den Knopf drücken zu dürfen.
Jurist ist eben ein geschützer Beruf, bei dem man was nachweisen muss. ob man noch überhaupt was dafür tut, ist zweitrangig. ITler ist kein geschützer Beruf.
auch wenn jeder Laie mit Hilfe von KI schnellere und gerechtere Urteile fällen könnte als jeder Jurist.
 
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