Towatai schrieb:
... das nicht mehr als 4GB ram unter nem 32Bit BS nutzbar sind sollten mal nen blick auf Win Server 2003 Enterprise werfen.. taddaa.... genau.. bis zu 32GB ram nutzbar ...
"Der in einem Prozess bzw. einem Task nutzbare Speicher ist jedoch weiterhin auf 4 GiB begrenzt, sofern man ein lineares Speichermodell („flat memory“) verwendet, da die verwendeten Adressregister nur 32 Bit breit sind." (Lexikon: Physical Adress Extension)
Towatai schrieb:
... Übrigens lässt sich XP ebenso OHNE ne startdiskette auf ner SATA-Platte installieren. ...
, Nur wenn das SATA-Laufwerk vom BIOS als PATA-Laufwerk verwendet wird, womit dann aber auch SATA-Features wegfallen.
Im klassischen BIOS mit seinem 16b Real-Mode den Umfang der Bpootfhigkeiten, der heute gefordert wird, zu implementieren ist nen heidenaufwand, weil die "Experten" in diesem Bereich alle kurz vor dem Renteneintrittsalter sind. Heidenaufwand bedeutet auch mehr Fehler, weils mehr Arbeit macht die zu beheben. Nicht nur EFI, auch Coreboot (früher LinuxBIOS) ist, weil X86 16b Real-Mode ein längst beerdigt gehörendes Ärgernis ist, konsequent in 32b Protected Mode geschrieben - noch dazu ausnahmslos in C ohne Assembler.
Früher oder später müssen wir eh umsteigen, weil Festplatten bald zu groß werden, um sie noch mit Master Boot record verwalten zu können.
@Silvan92
EFI wird den PC-markt erreichen, wenn MSI diesen oder nächsten Monat sein P35Neo, wie angekündigt, auch mit EFI anbieten wird. Vista x64 SP1 kann von UEFI 2.x booten. Die GUID Partition Table wird von Vista generell unterstützt.
Die Linux-Welt lässt sich Zeit - wann Elilo für X86-64 (bisher nur für X86-32 und IA64 fertig - bei Desktop-Linux ist 64b aber bisher ohnehin unratsam) mal final wird, weiß noch keiner und GRUB2 bekommt in der Entwicklung frühestens diesen Herbst einen Feature-Freeze. Obwohl die EFI-"PCs" von Apple seit langem auf dem markt sind, hat es bisher weder Suse, noch Fedora, noch Mandriva, noch Ubuntu geschafft, elilo in die Installations-ISOs zu packen.