News Microsoft lenkt im Streit mit EU ein

buntstift23: Jetzt wo die großen Grafikkartenhersteller ihre Spezifikationen offenlegen, ja das geht selbst hier und MS heult wegen geistigen Eigentum, könnte sich auf dem Spielemarkt langfristig gesehen was ändern.

Und nochmal zum Thema, ich hoffe dass sich Open Source Entwickler nicht zu so einer MS Steuer hinziehen lassen, denn auch wenn man an der langen Leine von MS läuft ist man nicht frei, lieber eine klare Abgrenzung!
 
jK* schrieb:
Und jetzt? Gibts ne Version von XP ohne IE und MediaPlayer? Toll, wer kauft sich sowas?

... wenn es eine Version ohne IE gäbe, wäre ich der erste, der sich das Teil noch einmal kaufen würde - versprochen ...
 
hmm stimmt, apt-get, lynx und wget ist ja nicht standardmäßig dabei ;)
 
Das wird hier ja immer hitziger... ;)


Microsoft entwickelt was unter großem technischen und finanziellem Aufwand und soll das dann für "umsonst" zur Verfügung stellen ?
Das könnte man jetzt so oder so sehen...


Es geht immer noch um geistiges Eigentum.
Bei der Produktpiraterie in anderen Bereichen wird viel Aufsehen gemacht und dagegen vorgegangen.
Ist der Name Microsoft im Spiel, sieht das Ganze wieder anders aus ? :rolleyes:

Wären die Schnittstellen völlig offengelegt, würde Microsoft herbe Einschnitte haben.
Und das wollen sie verständlicherweise nicht.

Wenn sie sie schon zugänglich machen, dann unter einer gewissen Kontrolle.
Für mich ist das annehmbar und auch verständlich.
 
@ -oSi-
Es behauptet auch niemand das es fair ist, was man mit Microsoft macht. Allerdings hat Microsoft nun mal eine Quasi-Monopolstellung und wird daher gesondert behandelt. Das ist im deutschen Recht auch nicht anders und es werden auch andere Firmen als Microsoft zu (für die Firma) unerwünschten Handlungen gezwungen. Zudem stellt sich doch die Frage inwiefern Microsoft herbe Einschnitte hat, wenn sie die Schnittstellen offenlegen müssen? Das andere Anbieter z.B. ihr eigenes Mediacenter besser integrieren können?
Man darf einen Monopolisten nicht mit einer einfachen Firma gleichsetzen. Monopolisten haben eingeschränkte Rechte. Ob das nun fair oder sinnvoll ist, sei erstmal dahingestellt. Aber diese Gesetze existieren nicht erst seit gestern und auch nicht nur in der EU.
Zudem hat es Microsoft gar nicht so hart getroffen, wie es den Anschein hat, geht man nach dem hier bereits verlinkten heise-Artikel.
 
Meiner Meinung nach änder sich gar nichts für Microsoft (ausser das sie um das Bußgeld leichter sind) Windows nutzer kennen den Media Player und wems gefällt der nutzt es auch wieder. Obs vorinstalliert ist oder nicht.
 
-oSi-: Schnittstellen sind jetzt nichts schützenswertes, siehe meinen Post oben, Grafikkartenhersteller wie Intel und AMD legen sogar die Spezifikationen offen, damit Entwickler besser Treiber schreiben können. Und ich bin mir sicher, dass da mehr Hirnschmalz drinsteckt, als in den Schnittstellen von Windows. Es geht hier nicht um Windows Quellcode, sondern nur um Schnittstellen, die die Kommunikation zwischen Betriebssystem und Software ermöglichen. Und herbe Einschnitte wage ich zu bezweifeln.

MS hat es nicht anders verdient, Monopolstellung auf übelste Weise auf Kosten von uns Konsumenten ausnutzen und mit uns umgehen, wie man will, weil wir ja auf Windows angewiesen sind. Endlich tut sich mal was diese Machenschaften in die Schranken zu weisen und Konkurrenz zu ermöglichen.
Infos z.B.: http://www.golem.de/0504/37254.html
 
@40, war ja klar :)
warum gibts wohl kein OS wo Spiele so gut mithalten? MS hat das Monopol.
Hä? Spiele Monopol?
Vielleicht liegt es auch daran weil es nur einen Kern gibt, der bei Windows überall gleich ist?
Linux ist eine Alternative, das ist klar, aber der großteil der Leute wollen kein Linux weil es nicht leicht zu bedienen ist und sich die Leute nicht mit dem Ding ausseinander setzen wollen, das es richtig läuft.
Sie wollen CD/DVD einlegen, alles geht von allein, nur die simpelsten Fragen werden während der Installation gefragt und beantwortet. Dann Treiber drauf, Spiel installiert und spielen.
So muß das laufen und so hat es MS gemacht.
Von Apple brauchen wir erst garnicht anfangen, diese Teile kaufen sich nur Leute die Geld haben und Hip sein wollen und (k)ein Plan haben. :evillol:
 
Mich würden mal die Verkaufszahlen dieser N-Versionen ohne Mediaplayer interessieren.

Das die Topseller (z.B. bei Amazon) für Windows irgendwelche Virenscanner, Tuning-Utilities oder sonstige Systemsoftware ist, ist Microsofts Verdienst. Wenn die ihr System nicht gescheit hinkriegen, dann wird sich das auch nicht ändern.
Schau dir doch mal die Proteste von den Antiviren-Entwicklern an, wenn MS irgendwas sicherer macht. Da liegt ja das Problem: Sobald MS irgendwas in Windows einbaut, was ein bestimmtes Drittanbieterprogramm sinnlos macht gibts wieder aufn Deckel. Eigentlich absurd. Wenn MS in ein zukünftiges Windows einen vollwertigen Antivirenscanner einbaut, oder gar die Notwendigkeit eines solchen komplett aus der Welt schafft, kommt wieder die EU mit: "Nix is! Monopolmissbrauch!" ;)

Die Forderung das Ganze besser zu trennen (OS von Abspielsoftware zB) jedoch gut.
Damit Apple noch mehr werben kann mit: "Tja, bei uns ist alles gleich mit dabei!" ? :rolleyes:

Toll fand ich ja auch die Aktion von Google von vor einiger Zeit. Also dass MS mit dem SP1 Vista so umbauen soll, das Google ihre Suchmaschiene da möglichst gut einbauen kann.
Irgendwann kommt noch jemand, und meint, der Mauszeiger gehöre nicht zum OS und dürfe nicht mitgeliefert sein... :evillol:

Das mit dem Schnittstellen offenlegen ist eine andere Sache und halt ich für komplett richtig und notwendig. Da find ichs auch in Ordnung, wenn die EU da was macht.
Dann frag ich mich aber wieder, ob die mit ihren Strafen nicht übers Ziel hinausschießen, denn am Ende bezahlt die wieder der Kunde. :(
 
Splatter0815: Naja Linux installiert man halt und muss ned blöd noch Treiber installieren ^^ Und ich behaupte mal, dass für jemanden, der noch nie am PC saß Linux, bzw. KDE und GNOME wesentlich einfacher da intuitiver zu bedienen sind als Windows Äquivalente. Hast du schon mal ne aktuelle Distribution ausprobiert? Aber das ist jetzt OT!

Und Apple Benutzerinterfaces und das ganze Betriebssystem ist so ziemlich das einfachste zum Bedienen, aber hast du wahrscheinlich auch noch nie benutzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Benjamin_L schrieb:
Es geht hier nicht um Windows Quellcode, sondern nur um Schnittstellen, die die Kommunikation zwischen Betriebssystem und Software ermöglichen.
Es geht noch nicht um den Quellcode.
Der kommt als nächstes dran... Sehe das so kommen.

MS hat es nicht anders verdient, Monopolstellung auf übelste Weise auf Kosten von uns Konsumenten ausnutzen und mit uns umgehen, wie man will, weil wir ja auf Windows angewiesen sind.
Eine gehessige Einstellung ist das. :rolleyes:
Das was jetzt passiert haben wir uns ganz allein eingebrockt.
Wer wollte ein OS ?
Wir.
Wer hat es gemacht ?
Microsoft.
Also sind wir es doch, die Microsoft zu dem gemacht haben, was es jetzt ist.


Zu Linux sage ich mal jetzt recht wenig.
Nur kann ich sagen, das die mal an einem Strang ziehen sollten, um auf einen grünen Zweig zu kommen.
 
Egal wie es MS handhabt, Sie ziehen eigentlich immer die A****karte. Ich will MS absolut nicht schützen aber letztendlich ist es doch so. Irgendjmd. hat immer was zu meckern wenn ich mir da z.B. nur die Reklamationen der AntiViren Softwarehersteller anschaue die eigentlich sowieso keine Daseinsberechtigung haben.
 
Wieso haben AntiVirenhersteller keine Daseinsberechtigung?
Solange es Viren im Netz gibt (und es wird wohl noch eine Zeit brauchen, eh das nicht mehr der Fall ist), wird es solche Programme geben und weil es von Drittherstellern ist, entsteht eine gewisse Art Konkurrenz.
Die jeweiligen Anbieter hauen ihr Programm nur dann erfolgreich auf den Markt, wenn es das Beste zum günstigsten Preis ist.
Würde Microsoft einen eigenen implementieren und das Installieren eines Drittherstellerprogramms verbieten, hätten 100% der Windows Nutzer das Virenprogramm von Microsoft.
Soa, weil keine Konkurrenz mehr existiert, warum dann bitte noch tägliche Updates rausbringen?
Reicht doch 1 mal in der Woche oder 1 mal im Monat...

Und Konkurrenz ist wohl in jedem Softwarebereich gut für den Kunden.
Microsoft bekommt schon massig Geld dafür, dass wir alle das OS kaufen. Die Gründe sind wohl häufig verschieden, aber sei es durch die Arbeit, Schule, dem Bedürfnis jegliche PC-Spiele zu spielen oder ähnlichen, Microsoft hat es geschafft, das Monopol zu werden.

Wenn sie jetzt OpenSource Projekten mehr Möglichkeiten geben, anständige Programme zum Laufen zu bringen, ist die Auswahl derer viel größer auf Windows Betriebssystemen.
Und schon ist das ein Positiver Punkt, der sogar für das Benutzen von Windows spricht.

@-osi- natürlich haben wir es zu dem gemacht und nachdem sie groß genug waren, binden sie die breite Masse an sich.
Wenn sich heutzutage ein Mitt-30 bis 40er (der noch nie einen PC hatte) einen im Blödmarkt oder Saturn kauft.
Welches OS sieht er da? Windows.
Wenn er in größere Firmen hier und da geht, wird er beim Großteil ebenfalls MS sehen.

Ich wette, dass ein großteil nicht einmal weiß, dass es überhaupt etwas anderes als Windows gibt.
Einige werden dann noch MacOS kennen, aber so ein iBook ist doch recht teuer ^^
Es ist eine Mischung aus MS und uns selbst, die den Fortbestand dieser Firma sichert.
Einerseits greifen wir auf MS Produkte zurück, weil wir sie schon selbst früher immer benutzt haben und zeigen damit auch anderen, damit umzugehen und schon wieder gebunden ;)
Andererseits hat man heutzutage gar keine Wahl mehr. Komplett PC oder Notebook... in mehr als 95% der Fälle ist irgendein Windows drauf.
Und im Bereich 1000 bis 1100€ bei Notebooks sieht es auch schlecht aus. Natürlich gibt es welche ohne OS oder mit Linux, aber die Auswahl ist einfach zu gerng (Mal den Notebooksektor genommen, da man bei PCs den Selbstzusammenstellen-Grund gegen Windows nehmen kann ^^)
 
Ich verstehe bloß nciht warum MS verboten wird sein eigenes Produkt zu erweitern. MS hat doch nie gesagt "hey du! Du bist jetzt gezwungen ativir herzustellen" Ein Hersteller solcher software muss mit sowas rechnen
 
Reichlich kompetente und vor allem inkompetente Kommentare hier wieder im ComputerBase-Forum.

Einige kennen weder die Historie M$ (wie ist es überhaupt zu dem Monopol in mehreren Bereichen gekommen?), noch die Art und Weise, wie Konkurrenz bekämpft wird. Darüber hinaus liegt nicht nur Unwissenheit vor, sondern vielfach genau das, wovon sich der M$-Konzern so gerne bedient: Unwissenden, dummen Menschen, die Alternativen überhaupt nicht kennen. Beispiele sind auf Wikipedia über M$ reichlich zu finden.

Demnach nützt es auch nichts an dieser Stelle auch nichts, viel hierzu zu sagen. Diejenigen, die sich mit dem Fall beschäftigt haben, wissen auch, warum eine Rekordsumme verhängt wurde und warum die Anwälte von M$ keine Chance sehen. Sieht man nur mal die schwach - und nur zum Teil - um gesetzten Vorgaben eines ServicePacks in WindowsXP an. Eine Browser-Alternative, z.B. Firefox, kann nun als Standard definiert werden. Ein Mail-Client, wie Thunderbird nicht - es funktioniert immer noch nicht. Von Abspielprogrammen, z.B. dem VLC-Player ganz zu schweigen. Und weil die Weiterentwicklung bei M$ sich nicht tatsächlich zum Kundenvorteil weiterentwickelt, sondern lieber an den Lizenzen verdient beschweren sich tatsächlich diejenigen am lautesten, die absolut keine Ahnung haben.

Es geht sich hier weniger um Geld, denn mehr darum, dass M$ seine Marktmacht anderen gegenüber nicht ausnutzt und endlich mal Schnittstellen angeboten werden. Es gibt endlich einige Alternativen, die deutlich besser sind (und preiswerter) als Teile von M$. Jetzt wird es auch hoffentlich mal deutlich leichter werden. Wer hier von Firmen wie Norton spricht als Besserung *lach* - der hat wirklich zu wenig Ahnung, um mal ein bischen Sachverstand in diese Community zu bringen.

Aber klar: Es heißt dann wieder schnell: Alle sind doch nur gegen M$ ... etc.

Ich erkenne im Übrigen die Leistung M$ an, die sie in der Entwicklung im PC-Bereich vorangetrieben haben. Gleichzeitig muss ich aber auch hinzufügen, dass M$ - wie viele Monopole eben - reichlich Entwicklung in den letzten Jahren verhindert haben. Dementsprechend ist ein solches Urteil - in den U.S.A. aufgrund Wahlkampf-Zahlungen verhindert - eines, welchen allen Nutzern zu Gute kommen wird.
 
und dann gehen wieder Arbeitsplätze drauf und da fragt man sich, warum die Arbeitslosenquote so hoch ist, wenn es völlig egal ist, ob mal eben Softwarebereiche "getötet" werden... (zwar nur ein sehr kleiner Bruchteil der Arbeitswelt, aber jeder Arbeitsplatz zählt, oder?)

MS hat aber durch seine große Marktbeherrschung gerade dazu aufgefordert :]

Und warum haben sie nicht viel früher etwas implementiert?
Noch vor XP war doch garantiert bewusst, dass es Viren gibt, aber da dachten sie sich "sollen die Leute halt damit zurecht kommen" ooooder "da können wir nicht genug Geld abzwacken, lass die anderen Software herstellen"
MS hat auch nie gesagt, dass andere Firmen Games herstellen sollen... jetzt stell dir vor, du kannst ab morgen nur noch MicrosoftGames auf deinem Windowsbasierenden Rechner spielen...
Würde dich das nicht ankotzen?
Das könnte man mit allen anderen Bereichen fortsetzen.
Egal ob "anderes Musikformat" oder Bildbearbeitungssoftware.
Wenn wir Microsofts Paint nicht reicht, haste Pech.
MS hat niemals Adobe und Co aufgefordert, Bildbearbeitungssoftware zu entwickeln, also MÜSSEN (? o_O) sie halt damit rechnen...
 
buntstift23 schrieb:
@37
Aber mal ehrlich .... warum gibts wohl kein OS wo Spiele so gut mithalten? MS hat das Monopol.

Und MS macht alle Spiele selber? Oder zwingen die die Hersteller für Windows zu programmieren? Oder DX statt OpenGL zu nutzen?

Wenn nein, warum machen die Hersteller das trotzdem? Vielleicht weil Windows eine Allround-Plattform ist, mit der man 95% der Kundschaft empfangen kann? (und weils zusätzliche Kosten bedeuten würde, ihre Programme auch für Linux/Mac zu entwerfen, nur um die restlichen Freaks auch zufriedenzustellen)
 
Hach wie immer wieder Leute, die das Verhalten der EU total unsinnig finden, aber niemals einen Ferrari haben wollen würden, wenn der ausschließlich mit Shell-Benzin betankt werden könnte und Aral- oder BP-Benzin im Ferrari nicht richtig rund laufen würde. :D
 
@cad.by
Naja, gerade bei der Sache mit dem Mediaplayer ists ja nicht so, dass es keine Alternativen gäbe, und MS die aktiv ausschließen würde. Das ist was ganz anderes als wenn die die nutzung von Alternativen verhindern würden. Genauso mit der Antiviren-Geschichte: Da war auch nie die Rede davon, Drittanbieter auszuschließen. Es ging den Antiviren-Herstellern nur darum, dass evt. etwas brauchbares von vornherein eingebaut werden würde, sodass sie überflüssig werden.
 
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