News Microsoft wehrt sich gegen Forderungen der EU

Also sagen wir mal so, ich finde die jetzige prektik der EU total vorn arsch!
Dieses windows lite ist doch der witz schlecht hin! das teil verursacht kosten und absolut für keinen einen nutzen, außer evtl. für die sesselpuper in der EU.
Ansonsten isses schon ok das einer den monopolisten auf die pfoten klopft aber ich erkenne kaum sinn in den aktionen.
sorry.

Das übel bei den entwicklungen sind nich MS alleine, viel misst (was auch von der eu unterstützt wird) kommt von der musik/filmindustrie, so nette kleine überwacherlein, damit man auch ja nichts "böses" oder anderes machen kann.
 
Ich glaube kaum, dass hier irgendjemand nur einen Bruchteil an Hintergrundwissen hat, um über diese News objektiv zu urteilen. Entweder die Anschuldigungen von MS sind gerechtfertigt oder eben nicht. [Nuhr Zitat hier einfügen]
 
Oh Gott ... ein thread voller EU-Basher - ohne die EU bzw. ihre Vorgänger-Organisationen wäre der Wohlstand auf dem ihr kleinen Sch...er sitzt nichtmal ansatzweise möglich gewesen - Vorallem weil das Pulverfass Europa (der Kontinent mit den mit Abstand meisten/verheerensten Kriegen in der Vorgeschichte) durch sie endlich Frieden gefunden hat.
Aber nein ... es wird ja nur auf die vereinzelten unpopulären Maßnahmen geschaut anstatt sich das große Ganze mal zu vergewärtigen - es ist ja soo viel einfacher sich über was aufzuregen und dann populistisch "Weg mit XXX" zu fordern ( dass zB die BILD und rechtsextreme Parteien die gleichen Satzkonstruktionen benutzen sagt ja schon alles über die Leute aus , die solche Forderungen stellen).

@Topic

Diese Maßnahme kam leider etwas spät (Microsofts Vereinheitlichungssystem hat ja schon länger gegriffen wie man hier auch lesen kann) , aber ist vollkommen gerechtfertig und wichtig ,damit die ganzen Hersteller von Zusatzprogrammen auf dem Markt eine Chance haben.(wer MS so sehr vergöttert kann schließlich auch bei den bekannten Programmen bleiben)
Die Offenlegung der Schnittstellen wird vielleicht endlich dafür sorgen ,dass Dritthersteller Programme mit ähnlich guter Performance wie entsprechende MS Programme entwickeln können.

Ciao
GraNak

P.S.: Gerechtfertigte Kritik an der EU lass ich gerne gelten bzw. eine Bewohner-orientierte EU muss auch eine sein , die mit Kritik umgehen kann - jedoch dieses "alles scheiße - weg damit"-geschreie zeugt von einer eklatanten und gefährlichen Unwissenheit , die ich wirklich nicht akzeptieren kann.

@14) geschmackloser , übertriebener , unpassender und verachtenswürdiger Vergleich den du da ziehst (EU = Terroristen) - wenn du das selbst nicht so siehst nachdem du nochmal gut drüber nachgedacht hast würd ich an deiner Stelle mal den Psychiater aufsuchen.
 
Letzten Endes entscheidet immernoch der Kunde.
Wenn MS Windows sooo scheiße wäre, würde es sich nicht millionenfach verkaufen.

Alternativ Betriebssysteme gibts ja schließlich und wenn deren Community, welche dahintersteht, sich sooo doll dafür einsetzen würde, MS vom Markt zu verdrängen, würde man dort mit Spenden eine viel aggressivere Distributions- und Marketingpolitik betreiben.

mfg Simon
 
Auch hier nochmal ein Denkanstoß für alle Microsofthasser, auch wenn der Artikel kleine Schwächen hat, da Microsoft eben KEIN reines Monopol besitzt, schließlich gibt es andere Anbieter, die nur anscheinend keiner unbedingt will.

Hier eine gewagte These eines Wirtschaftswissenschaftlers aus der CHIP.

SO PROFITIEREN SIE VON MICROSOFT

In Amerika gibt es erstaunliche Telefontarife: Von einem Münztelefon wird ein Gespräch oft billiger, wenn man über einen bestimmten Nahbereich hinausgeht. Der Grund dafür ist nicht etwa die perfide PReispolitik eines Monopolisten, sondern das Nahgespräche über iene lokale Gesellschaft abgewickelt werden, das Ferngespräch jedoch über At&T. Das ist jenes Unternhemen, das vor seiner Zerschlagung, den US-Telefonmarkt beherrschte - wie Microsoft jetzt denMarkt für Betriebssysteme. Heute gibt es in den USA viele kleine regionale Telefongesellschaften mit höheren Preisen.

Wie ist das möglich?

Angenommen, es gäbe kein Microsoft und die Software-Innovation eines bekannten Anbieters hätte eine echte Chance gegen das Microsoft-Pendant. Dann wüssten wir beim nächsten Mal nicht von Anfang an, welcher Media-Player sich durchsetzt. Die inen finden Player A besser, die nächsten B oder C. Alle drei Systeme würden eine Weile lang nebeneinander bestehen, bis einige User eine unangenehme Entdeckung machten: nämlich, dass der nutzer des Produktes nicht nur von dessen Eigenschaften abhängt, sonder auch von seiner Verbreitung. Wer den Player kauft, für den es weniger Multimedia-Content gibt, gerät ins Hintertreffen. So ist es etwa jenen ergangen, die bei Video nicht auf VHS gesetzt haben. MAn nennt diese Abhängigkeit von der Verbreitung "´Netzwerkeeffekte", die durch "Koordinationsspiele" beschrieben werden.
Also folge dieses Effektes kann eines der Systeme aussterben (wie es bei der VHS-Konkurrenz der Fall war). Es können aber auch mehrer Systeme parallel bestehen bleiben, wie etwas bei Speichermedien und Digicams. Was genau passiert, hängt von vielen Faktoren ab; oftmals davon, ob ein System zu Beginn einen Vorsprung herausholen kann. Die Folge für den Konsumenten sind auf jeden Fall unangenehm: Stribt ein System aus, haben dessen Käufer ihr Geld verloren. Bleiben dagegen mehrere Systeme bestehen, müssen die Entwicklungskosten mehrfach bezahlt werden. Und das geht ins Geld: Gerade bei Software ist die Entwicklung teuer, während die Vervielfältigung meist sehr günstig ist.
Entwickeln nun drei Firmen ähnliche Produkte, fallen die Kosten drei Mal - das zahlt der Konsument.

Mäkte, die sich so verhalten heißen natürlcih Monopole. Kurz gesagt sind das Märkte, die am billigsten von einem einzigen Anbieter bedient werden können. Die Gründe dafür sind eben die genannten Netztwerkeffekte und Fixkosten-Vorteile. Überlässt man derartige MArkte sich selbst, streben sie zu einer kleinen Zahl von Anbietern. Und fast immer ist die Zeit davor eine Katastrophe für Technologie und für Konsumenten.

Die Voreingenommenheit gegenüber Monopolisten hat seinen Grund nicht zuletzt im lange Zeit üblichen Gebaren des Gesetzgebers: Märkte, die zu natürlcihen Monopolisten führten, wurden zu staatlichen Monopolen erklärt. So etwa die Bahn, Post oder Energieversorgern - die teuren Netze machen sie zu Fixkostengeschäften, bei denen tunlichst nicht zwei Schienen-. Kabel- oder Rohrleistungssysteme nebeneinander existieren sollten. Aber auf diesem Weg wurde ein Monopolist geschützt, der diesen Schutz gar nicht brauchte, weil der MArkt ohnehin nur Platz für irnrn Anbieter lässt.

Was dieser Schutzwall jedoch bewirkte: Die Monopolisten konnten ihre Preise deutlich höher als durch die Kosten gerechtfertigt ansetzen. Außerdem war die Innovationsgeschwindigkeit weitaus niederiger als gewünscht.

Setzt man hingegen einen natürlichen Monopolisten der Konkurrenz aus, muss er wachsam bleiben. Das gilt umso mehr, wenn neben dem Fixkosteneffekt auch noch der Netzwerkeffekt existiert. Falls hier der Monopolist nicht aufpasst, verbreitet sich ein anderes System; dieses hat dann ein Argument des natürlichen Monopols auf seiner Seite, und sei es nur in einem Teilmarkt.

Daher ist der Spielraum für die Preispolitik des Monopolisten sekbst dann stark eingeschränkt, wenn die Bedrohung durch Konkurrenz noch gar nicht real ist.

Man denke an Linux. Aus Angst vor solchen Fällen, sorgen natürliche Monopolisten für schnelle Innovationen und niedrige Preise, welche die Konkurrenz vom markteinstieg abhalten sollen. Diese Preise können bei dem Monopolisten niedriger sein als es jedem anderen Anbieter möglich wäre. Denn der Kostenvorteil des Monopolisten ist so groß, dass es immer noch für einen komfortablen Gewinn reicht, auch wenn er uns Konsumenten billiger versorgt, als andere es könnten.

Ist das schlimm? Oder ist es besser kostenintensive Parallelentwicklungen zu bezahlen und viel Geld für Produkte von vielen klienen Herstellern auszugeben, die ihre Fixkosten auf wenige verkaufte Stücke umlegen müssen -nur weil wir an den "Wettbewerb" glauben?

Oder brauchen wir lediglich einen latenten Wettbewerb, der dafür sorgt, dass ein natürlciher Monopolist seinen Kostenvorteil an die Konsumenten weitergeben muss?

Genau diese Überlegung ist übrigens Inhalt der Theorie der "angreifbaren Märkte" (contestable markets), die von Mitarbeitern der Firma AT&T entwickelt wurde.

Es mag dem Gerechtigkeutsempfinden widersprechen, dass immer dasselbe Unternehmen -Microsoft- das Rennen macht. Aber es gibt viele gute Argumente, weshalb ein Monopol für uns Konsumenten in diesem Fall die beste Lösung ist.

INFO:www.rieck.de/spieltheorie.




So das wars, als Denkanstoß für die Zukünftigen Diskussionen wenn es wieder über den BÖSEN BILLY geht!
 
tja, gemeinsam können wir berge vom DOLLARS in BILLS tasche versetzen, das stimmt schon! aber mit nem spruch "SO PROFITIEREN SIE VON MICROSOFT" bin ich noch lange nicht einverstanden :)

von meiner seite kann ich nur sagen, microSOFT behindert nur den fortschritt: ständig müssen die aus der reihe tanzen, neue standards erfinden und dann die geheimhalten damit blos keiner mitmischen kann.

wäre ich die EU, hätte ich so gemacht: wie lange hats gedaurt bis MS erforderlichen dokumente vorgelegt hat - 6 monate? gut! an dem tag, an dem die unterlagen vorgelegt wurde, hätte ich bußgeld in höhe von 30*6*2 => 720 millionen DOLLARs verhängt! sie sollen doch bitte schön den fortschritt nicht aufhalten ... die MS deppen!

fröhliche weihnachten!
 
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@ chk2k

Dir ist aber schon bekannt, daß man die ganzen deiner Meinung nach "überflüssigen Dienste" abschalten kann?
Und wer den Mediaplayer nicht benutzen möchte, der brauch ihn auch nicht benutzen.
Den Messenger kann man auch löschen.
Und im übrigen, wer zum Geier zwingt dich in aller Welt, Microsoft Produkte zu kaufen, und zu verwenden, wenn sie so Sch****e sind?
Auf beiden Seiten sitzen Holzköpfe. Obwohl ich die EU für inkompetenter halte als Microsoft, wenn es um solche Fragen geht.
Schau mal bitte diesen aufgebläten Verwaltungapparat an. Das ist der größte Papiertiger den wir uns alle leisten. Vom Kosten-Nutzen- Verhältnis mal ganz abgesehen.
 
@Simon und Hopa: Kauft doch mal ein fertiges Desktopsystem oder ein Notebook *ohne* Betriebssystem beim Händler eures Vertrauens. Bin mir sicher, dass solche Systeme nicht zum Standardangebot des Händlers gehören.
 
Was der Wissenschaftler beschreibt ist eine nette Beobachtung (nicht ohne eine gewisse voreingenommenheit...), aber ein völliger Quatsch im Bezug auf diese News. Seine Beobachtungen sind zwar interessant, und finden auch statt, nur lassen sie sichnicht durch zahlen unterlegen, ausserdem sind sie nicht allgemein anwendbar, das ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich.

Die Verurteilung von staatlichen Monopolen ist meiner meinung nach nicht gerechtfertigt.

man informiere sich...


Gruß - lowle
 
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@lowle: Warum sollten Monopole nicht reguliert werden ?
 
Ich stelle an dieser Stelle mal fest, dass jeder selber entscheiden kann welches OS er nutzen will. Ich verstehe immer noch nicht ganz warum MS bestraft wird, nur weil der Media Player fest integriert wird. Windows ist das Produkt von MS, warum sollte MS sich vorschreiben lassen wie das Produkt auszusehen hat? Oder regt sich jemand auf, wenn BMW dem Kunden vorschreibt welches Autoradio er eingebaut hat. Sorry aber ich verstehe die Histerie nicht. Sobald es um MS geht schalten manche ihr Hirn aus und das geflame geht los. Das beste ist aber dass die meisten, trotzdem sie Windows und MS so scheiße finden, noch mit demselbigen unterwegs sind. Jeder hat seinen eigenen Kopf und kann an Media Playern verwenden was beliebt. Auch wenn ich mich nicht beliebt mache und in den Tenor des MS bashens einsteige, aber ich halte die Diskussion für reichlich sinnlos und gegenstandslos.

Jeder kann sich einen Mac kaufen bzw. sich Linux auf die Platte spielen!

mfg Denis
 
@Benjamin_L

Denk doch mal nach. Ich hab doch geschrieben, daß jedem selbst überlassen wird was er haben will.
Oder wirst du von MS gezwungen Windows zu kaufen?
Ich denke doch nicht.
Und wenn ich mich recht entsinne, bestimmt immer noch die Nachfrage das Angebot, und nicht andersrum.
Und das mit der Monopolstellung sehe ich auch etwas anders. Sieh dir doch bitte mal Firefox an.
Ich denke das es viel zu wenig Firmen gibt die das KnowHow besitzen um MS wirklich ernsthaft Konkurenz zu machen. Aber wie man bei Mozilla sieht, geht es doch wenn man sich reinkniet.
Außerdem gibt es relativ viele Händler, wo du Fertigrechner ohne Betriebssystem kaufen kannst. Selbst wenn Windows schon vorinstalliert ist, wer hindert dich dran die Platte zu formatieren, und Linx draufzuhauen?
Niemand auf dieser Welt!!!
 
@den[N]is

ist ja richtig,was du sagst,das war ja auch der grund warum MS damals bestraft wurde...
jeder sollte halt selbstständig ein programm wählen können womit er filme gucken,musik hören usw kann...
aber kaum ein otto-normal-user weiß,dass es überhaupt noch andere player gibt^^
darum sollte MS den mediaplayer rausnehmen,damit sich der user mit anderen programmen auseinandersetzen mus bei der auswahl.
es ist halt ein riesiger nachteil für andere firmen,wenn die user sagen:
"wozu sollte ich nach nem anderen player suchen? bei windows ist doch der mediaplayer dabei?!"

@alle die meinen,dass alle programme wie defrag,mediaplayer,sicherheitscenter usw entfernt werden sollen:

ich kann mir nich vorstellen,dass auch nur einer von euch,dann noch so begeistert am pc rumtüfteln wird,wenn er nach jedem formatieren ALLE programme runterladen und/oder isntallieren darf.
der mensch war faul,er ist faul und er bleibt faul^^
wozu sonst bräuchten wir computer,wenn sie unseren altag nicht so erleichtern würden?
außerdem:
wenn windows wirklich von anfang "nackt" daher gekommen wäre,wäre die pc-welt jetzt nich so weit,wie sie heute ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
yakuza schrieb:
Also sagen wir mal so, ich finde die jetzige prektik der EU total vorn arsch!
Dieses windows lite ist doch der witz schlecht hin! das teil verursacht kosten und absolut für keinen einen nutzen, außer evtl. für die sesselpuper in der EU.
Ansonsten isses schon ok das einer den monopolisten auf die pfoten klopft aber ich erkenne kaum sinn in den aktionen.
sorry.

Das übel bei den entwicklungen sind nich MS alleine, viel misst (was auch von der eu unterstützt wird) kommt von der musik/filmindustrie, so nette kleine überwacherlein, damit man auch ja nichts "böses" oder anderes machen kann.
Genau deine Meinung, wobei ich in diesem Fall total auf der Seite von MS bin. Ich verwende MS Produkte und bin eigentlich auch zufrieden damit. Die EU bringt doch überhaupt nix, das is ein Schuss in den Ofen. Ich hab mal gehört, dass Österreich nun seine EU-Zahlungen sogar noch erhöhen muss. Warum? Weil Österreich anscheinend ein reiches Land ist. Tztz die versuchen doch überall ihr Geld zu holen, egal wo. Dasselbe wird für Deutschland sicher auch kommen, weil die ja auch nicht arm sind. Und wenn ein Riesenkonzern wie Microsoft daran glauben muss. Ich würde mich auch wehren. SCHEISS EU!!! Und dann sitzen noch solche Idioten drinne, die keine Ahnung von tuten und blasen haben und dann solche Sachen wie Windows Lite verlangen :(
 
AlphaGoku schrieb:
Manche Leute hier haben kein Hintergrundwissen.
Sagtmal habt ihr alle M$-Aktien? Oder wieso habt ihr soviel Mitleid.
Wisst ihr M$ macht mehr als 10Mrd $ Gewinn im Jahr, mitunter deswegen, weil sie ihre Monopolstellung ausnutzen. Ich finde es gut, dass die EU das Ganze etwas einschränken will. Außerdem dies war die Rede eines MS-Sprechers, eines sehr guten Populisten, ist ja klar, dass der sich so ausdrückt, dass man meint die EU sei der Übeltäter.

Microsoft hat es geschafft durch mehr oder wenige gute und innovative Produkte zum unangefochtenen Weltmarktführer zu werden. Jetzt soll MS ihren eigens mühselig entwickelten Code offenlgen?! Ich verstehe es auch absolut nicht wie man ein Unternehmen zwingen kann seine "Produkte zu öffnen". Soll Coca Cola seine Mischung veröffentlichen und Michelin sein Produktionsverfahren bei den Reifen ... ?! Nein, weil es Betriebsgeheimnisse sind.
Man kann jede Menge Programme installieren, auch Office-Alternativen.
 
@hopa
Ich hab weder geschrieben das diese Dienste und Komponenten völlig überflüssig sind noch habe ich das böse Wort mit SCH benutzt. Also dichte mir bitte keine Sachen an die ich nie von mir gegeben habe (sowas ist einfach kindisch). Wer sie benötigt könnte sie ja einfach mitinstallieren (wer`s nicht braucht halt nicht).
Ich will diese Dinge erst gar nicht auf meiner Platte haben (wie viele andere Leute auch). Wenn ich die Dinge die ich nicht brauche erst gar nicht mitinstallieren muß, bin ich auch nicht dazu gezwungen sie in mühevoller Kleinstarbeit zu deaktivieren oder zu entfernen.

Die größte Perversion an der Sache ist das ich sogar Software von Drittherstellern benötige (bei der ich mir nicht mal sicher sein kann ob diese auch sicher ist und tadellos funktioniert) um mein Windows dann so zu gestalten wie ich das gerne hätte.
Ganz nebenbei bemerkt verunstalten diese Komponenten meine Registry und sorgen im Endefekt dafür das mein Win langsam, unsicher und anfällig wird.
Die Forderung nach freier Programmwahl ist ein alter Hut, auf die MS schon lange hätte reagieren können (müssen!).
Wie #20 schon treffend bemerkt hat ist dieses Problem das MS mit der EU (und auch vielen anderen Staaten) hat hausgemacht. Von daher haben sie auch nicht das Recht sich zu beschweren.
 
Sebl:

[_] du weisst was Schnittstellen sind

Der Coca Cola / Michelin vergleich hinkt. Jeder kann Reifen bauen oder Getränke produzieren die auf dem Markt verfügbar sein können, da die Reifen an jedes Auto passen und das Wasser auch in jeden Magen. Wenn es aber nur einen Autohersteller geben würde der die Reifen für sein Auto auch noch selber baut und niemanden die Anordnung der Schrauben zum Befestigen gibt, dann ist das das gleiche wie hier. Es geht nicht um die Produkte und den Code der dahintersteht sondern die Möglichkeit unterschiedliche Sachen damit zu verbinden. Schnittstellen sind keine Innovation oder sonstiges schützenswertes.

Hopa:

Ich zahle aber dennoch dafür und wer macht sich ernsthaft die Mühe was anderes zu installieren, wenn schon was drauf ist. Wenn die rechner grundsätzlich ohne BS kommen würden, dann würden sich die Benutzer evtl. damit auseinandersetzen, aber so wird die Monopolstellung nur noch größer
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist ein Irrglauben zu befinden, dass der Nutzer heute die freie Wahl des Betriebssystems besitzt. Sowohl Firmen als auch Privatpersonen sind an properitäre Standarts von MS gebunden. Das mag im ersten Zuge freiwillig geschehen sein, trägt aber im zweiten nicht zu einen freien Wahl bei.

Zum Thema EU begreifen Einige scheibar nicht, dass eine deregulierende Funktion auf Märkte wirken muss. Auch wenn sich das nach Marx anhören mag, so möchte ich mir nicht vorstellen müssen, wie es um die Märkte/Löhne/Preise stehen würde, wenn die Firmen freie Hand hätten. Wie sagte Micheal Moore mal so schön: "Wenn GM Koks verkaufen könnte, dann würden sie es tun, denn der Profit ist hoch. Leider ist es unmoralisch... Aber wie lang noch?"

Die Marktbediener und die Marktwächter müssen in einem Gleichgewicht bleiben, sonst habt Ihr gar keine Kontrolle über Eure PCs oder sonstigen Dinge...
 
@26 Der Vergleich hinkt aber stark. Man kann hier nicht pauschal sagen das wir von MS profitieren. In den vergangenen 4 Jahren gab es so gut wie keinen Fortschritt in der Windows Welt. Des weiteren versteh ich nicht ganz wieso ein fehlendes Monopol von MS zusätzliche kosten verursachen soll? Sun und Apple haben so oder so ihre Entwicklungskosten die sie nun mit oder ohne Monopolstellung Microsofts zahlen müssen. Des weiteren sind die meisten Linux Distributionen kostenlos. Würde Microsoft in mehrere Konzerne zerschlagen, dann würde es evtl. mehr Kosten für den verbraucher geben. Allerdings ist dies nicht das Ziel der EU. Man will Microsoft als ein Unternehmen belassen, jedoch den Entwicklern ähnliche Chancen geben Software für Windows zu schreiben, wie sie eben auch Microsoft hat.

@38 Ich muss dir hier völlig recht geben.
Ich glaube die meisten hier kennen ISO Normen für versch. Grössen in der Industrie. Bestimmte grössen sind genormt und jeder kann hingehn und schaun welche Materialien welche Eigenschaften haben, damit er daraus ein Auto, eine Eisenbahnbrücke oder sonstwas bauen kann. Wieso sollte es sowas nicht auch für Software geben? Klar Schnittstellen eines Betriebsystems ändern sich von Version zu Version. Also wäre es ziemlicher Quatsch hier eine ISO-Norm einzuführen. Aber wieso nicht einen offenen Standart der es Leuten ermöglicht Software mit hoher Qualität und geringen Kosten zu schreiben? Nur weil Microsoft das OS liefert heisst das noch lange nicht das sie die einzigen sind die dafür Software schreiben dürfen.

Sicher vieles was die EU in letzter Zeit gemacht hat war absoluter Mist. Aber man sollte dennoch das letzte bishen Objektivität sich selbst bewahren um zu erkennen das nicht alles schlecht ist. Und wenn einige meinen das was Microsoft nun droht sei ungerächt dann sollen sie sich nur die Geschichte von MS anschaun. Wirklich gerecht wird kaum so ein beschluss sein, sondern nur ein guter oder weniger guter Kompromiss aus Zweckmässigkeit und Gerechtigkeit. So ist das nunmal in einer modernen Gesellschaft. Dennoch bin ich der Meinung das diesmal die EU einen guten Kompromiss gefunden hat. TJa auch ein blindes Huhn findet auch ein Korn

so in diesem Sinne euch allen noch ein schönes Weihnachtsfest
cu lightforce
 
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