News Milliardenprojekt: Großes Rechenzentrum in Niedersachsen geplant

Ko3nich schrieb:
Wo? Am 1000m entfernten Wohnort?
Da wo der Hersteller die Messung durchgeführt hat. Wie weit das von der Anlage entfernt war, ist den Herstellerunterlagen nicht zu entnehmen. Spielt auch überhaupt keine Rolle, steht der Wind ungünstig hörst du auch eine 1500 Meter entfernte Anlage deutlich. Dazu muss sie nicht mal so groß sein, wie die hier genannte. Vom ästhetischen Aspekt ganz zu schweigen.
 
Termy schrieb:
Dass mehrere Rechenzentren weltweit im Bau sind, die primär auf EE setzen, ist also Polemik und "abstruse Beispiele"?
Primär bedeutet ausschließlich? Falls nicht, womit schließen die die Lücke? Haben die auch klimatische Gegebenheiten wie wir? Ich halte es für erforderlich, EE soviel wie nötig einzusetzen, aber aktuell haben wir noch Lücken, die geschlossen werden wollen.
Ist aber fraglich, ob man dazu ein eigenes Gaskraftwerk benötigt oder vielleicht nur ein paar weitere Leitungen in Richtung Nord- und Ostsee.
 
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trabifant schrieb:
Gaskraftwerk und Ackerflächen für KI-Mumpitz. Applaus.
Ich habe bei Niedersachsen auch zuerst an Wind und Akkuspeicher gedacht.
 
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Also der Verbraucher soll vor dem Stromerzeuger gebaut werden. Wird bestimmt klappen.. Und besagtes Gaskraftwerk läuft dann mit welchem Gas? Mit dem was jetzt schon knapp ist? Auch das wird bestimmt klappen..
Aber die haben da hoffentlich eine Machbarkeitstudie gemacht, die nicht darauf basiert, das der Steuerzahler das Abenteuer bezahlt? oder?
 
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Zockmock schrieb:
(...)Jetzt kommt nicht mit Wind und Solar an, weil das funktioniert so nicht.
Was ohne Beleg behauptet wird, kann ohne Angabe von Gründen als Unsinn bezeichnet werden.

Es gibt genug Beispiele für Rechenzentren die mit erneuerbaren Energien betrieben werden.
 
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Ihr sollt alle aufhören Springer und schlimmeres zu konsumieren habe ich gesagt!

Was hier schon wieder indoktrinierte was von AKW juhee und EE neee faseln.
 
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Dr. MaRV schrieb:
Da wo der Hersteller die Messung durchgeführt hat. Wie weit das von der Anlage entfernt war, ist den Herstellerunterlagen nicht zu entnehmen. Spielt auch überhaupt keine Rolle, steht der Wind ungünstig hörst du auch eine 1500 Meter entfernte Anlage deutlich. Dazu muss sie nicht mal so groß sein, wie die hier genannte. Vom ästhetischen Aspekt ganz zu schweigen.
Ich will dir nicht zu nahe treten aber du solltest, bevor du wilde Behauptungen aufstellst, dich mal über den Unterschied zwischen Emmisionen und Immisionen kundig machen.

Die von dir in einem anderen Beitrag genannten 106 dB passen zwar, das sind aber die Emmisionen die eine Windenergieanlage erzeugt. Meine Motorsäge ist mit sicher über 120 dB etwas lauter...

Bei dir zu Hause werden kann man das dann als Immisionen hören die, bedingt durch den weiten Abstand und gesetzliche Bestimmungen, wesentlich niedriger sind.

Ist deine Wohnung in einem reinen Wohngebiet dürfen nächtlichen Immisionen aller umliegenden Anlagen in Summe nicht höher als 35 dB sein - 2m VOR dem Fenster!

Ich wohne übrigens in etwa diesem Abstand zu einem großen Windpark und ja, man hört ihn ab und an - aber nur wenn nicht irgendwo ein Auto herumfährt, das ist wesentlich lauter.
 
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Neodar schrieb:
Wenn ich das Wort "Cloud" lese, dann weiß ich, dass Datenschutz definitiv nicht groß geschrieben wird.
Datenschutz interessiert doch keinen mehr. Eine kleine Bubble die technischen Fortschritt verteufelt vielleicht aber im Alltag der Großteil der Nutzer ist das völlig egal.

Edit: Wird doch eh nichts:
Zunächst müsse aber der Rat der Gemeinde Hohenhameln dem Aufstellungsbeschluss zustimmen.
Ein paar gelangweilte Rentner schaffen bestimmt noch ein "Bündnis gegen KI", oder "Rettet die Tüpfelkröte" und schon liegen die Pläne wieder auf Eis. Gibt ja auch genug hier im Forum, welche sich solchen Protesten gerne anschließen würden.
 
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Dr. MaRV schrieb:
auch mitten in den Wald! Nabenhöhe bis 179 Meter, Gesamthöhe mit Rotor (175 Meter Durchmesser) über 260 Meter! Schalldruck bei Vollast je Anlage, 106 dB!

und es wird noch besser kommen ... in Hauptwind und Wetterrichtung wird es einen schönen Regenschatten von 10 - 20 km geben ... dort wird potenzell 30 - 50 % weniger Regen insgesammt fallen, denn auf der Hauptwetterrichtung kannst du davon ausgehen, da im der Windräderschatten der Zugrichtung des Wetters bei einer Regenfront nichts bis maximal etwas Nieselregen runterkommt.

Haben bei uns das gleiche Problem und haben dadurch seit Jahren quasi Dauerextremdürre, die Bauern müssen Teils die Felder bewässern, obwohl die vorher als wasserreich gegolten haben und sogar Drainage legen mussten weil zu nass.

Übrigens die Studien, die klar gemacht haben, das ein signifikanter Effekt zu beobachten war, waren nur kurz öffentlich, dann sind die verschwunden und nicht mehr verfügbar. Die die die Studien gemacht haben, verweigern dazu jede Aussage.

Stattdessen sind die Studien des Bundestages einsehbar die Aussagen, das diese Effekt nur sehr sehr gering ist und nur statistisch nachweisbar sein.

Die Bauern auf den Feldern haben dazu eine andere Meinung.
 
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Paladin301 schrieb:
denn nichts von dem, was du schreibst, habe ich so gesagt. Das abstruse Beispiel war auf die Hüft-OP bezogen
Entschuldige - da habe ich im frühmorgendlichen Trubel tatsächlich übersehen, dass du dich in den Strang mit Zockmock eingeklinkt hast und die Antwort nicht von diesem kam. :)

Paladin301 schrieb:
Wenn der Schritt zu fossilen Brennstoffen unbedingt sein muss, dann sind Gaskraftwerke insbesondere mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung hier noch das sauberste Mittel der Wahl.
Aber der Schritt zu fossilen Brennstoffen muss eben nicht sein.
Ein Gaskraftwerk für die dauerhafte Komplettversorgung des RZ wäre wohl kaum wirtschaftlich.

Davon abgesehen scheint schon das alte Kraftwerk Mehrum nicht ans Fermwärmenetz angeschlossen gewesen zu sein - würde mich also eher wundern, wenn das hier tatsächlich geplant wäre. Wobei Hannover ja dabei ist, die Fernwärme auszubauen. Allerdings taugt ein Gaskraftwerk für den "Notbetrieb" denke ich nicht für eine KWK - das dürfte nur mit Dauerbetrieb wirklich sinnvoll sein, oder täusche ich mich da?

Paladin301 schrieb:
Ich möchte dich weiterhin bitten, den Clown Emoji zu entfernen, bevor ich diesen Beitrag einer rechtlichen Würdigung zukommen lasse. Danke.
Da bin ich jetzt aber mal gespannt, welche rechtliche Grundlage das sein sollte?
Auf eine einfache Bitte wäre ich sogar eingegangen - aber dieses direkte und völlig unverhältnismäßige Drohen mit "Anzeige ist raus!" ist in meinen Augen auch so ein trauriges Beispiel der Verrohung der guten Sitten...
 
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Sebbi schrieb:
Übrigens die Studien dazu waren nur kurz öffentlich, dann sind die verschwunden und nicht mehr verfügbar. Die die die Studien gemacht haben, verweigern dazu jede Aussage.
Aha, spannend!
Hab gestern Elvis gesehen, aber vergessen zu fotografieren...

10Km bis 20Km Regenschatten... sind ja schlimmer als Berge!
 
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Sebbi schrieb:
Übrigens die Studien, die klar gemacht haben, das das so ist, waren nur kurz öffentlich, dann sind die verschwunden und nicht mehr verfügbar.
Na das ist aber SEHR convenient, nicht? :rolleyes:

Sebbi schrieb:
Teils die Felder bewässern, obwohl die vorher als wasserreich gegolten haben und sogar Drainage legen mussten weil zu nass.
Es gibt da so ein globales Phänomen, von dem du vermutlich schon mal gehört haben solltest. Aber laut "Fachleuten" wie z.b. Trump ist das natürlich nur "Fake News" ;)
 
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Sebbi schrieb:
und es wird noch besser kommen ... in Hauptwind und Wetterrichtung wird es einen schönen Regenschatten von 10 - 20 km geben ... dort wird potenzell 30 - 50 % weniger Regen insgesammt fallen, denn auf der Hauptwetterrichtung kannst du davon ausgehen, da im der Windräderschatten der Zugrichtung des Wetters bei einer Regenfront nichts bis maximal etwas Nieselregen runterkommt.
Ok, die Dinger produzieren also mehr Regenschatten als die Mittelgebirge. Das halte ich für genauso abwegig wie die Behauptung WKR's töten alle Insekten und Vögel in der Umgebung.

Sebbi schrieb:
Übrigens die Studien, die klar gemacht haben, das das so ist, waren nur kurz öffentlich, dann sind die verschwunden und nicht mehr verfügbar. Die die die Studien gemacht haben, verweigern dazu jede Aussage.
Ich denke, du bist da was ganz Großem auf der Spur.
 
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Termy schrieb:
Allerdings taugt ein Gaskraftwerk für den "Notbetrieb" denke ich nicht für eine KWK - das dürfte nur mit Dauerbetrieb wirklich sinnvoll sein, oder täusche ich mich da?
Das ist richtig, ich meinte eher einen Betrieb im Sinne von schnellem Wechsel zwischen Min-Last und Peak bei Bedarf.

Termy schrieb:
direkte und völlig unverhältnismäßige Drohen mit "Anzeige ist raus!"
Auch das habe ich nicht geschrieben. Aber bezeichnend, anderen die Verrohung des Sitten vorzuwerfen, während man selbst mit wertenden Emojis um sich wirft.
 
@BudeII

Mag alles sein, dennoch kann niemand von den Betroffenen erwarten, das einfach so zu akzeptieren und dabei auch noch den ästhetischen Aspekt außer Acht zu lassen. Ich bin nicht betroffen, ich wohne nicht mehr in meinem Heimatort. Habe aber auch hier WK-Anlagen in der Nähe.
Warum sollen die Anwohner sich das Ortsbild ruinieren lassen?
Würde man die Einwohner der betroffenen Gemeinden anständig beteiligen, wäre auch die Akzeptanz größer. Es profitieren aber nur die Betreiber der Anlage und die Besitzer der Landfläche auf der die WK-Anlage steht.
Ich meine tatsächlich die Einwohner, nicht die Gemeinde mit den obligatorischen 5000 Euro je installiertem MW oder den freiwilligen 0,2 Cent je kWh. Davon hat der Bürger nichts, damit kann lediglich der Bürgermeister seine Lieblingsprojekte stützen.
Wenn Wind und Sonne wirklich keine Rechnung stellen, dann kann man den Einwohnern der betroffenen Gemeinde den Strom kostenfrei anbieten, oder wenigstens zum günstigen Preis von 5 Cent/kWh. Auch eine Staffelung wäre vorstellbar, 8 Cent/kWh und die ersten 1000 kWh je Haushaltsmitglied kostenfrei.
 
Dr. MaRV schrieb:
Warum sollen die Anwohner sich das Ortsbild ruinieren lassen?
Ich kann niemanden ernst nehmen der das wirklich glaubt.
 
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Dr. MaRV schrieb:
Warum sollen die Anwohner sich das Ortsbild ruinieren lassen?
Sag das mal den Leuten, die ihr Ortsbild komplett verloren haben und stattdessen in Riesenlöcher schauen müssen. Als nächstes wird noch moniert, dass man von den Spiegelungen der PV-Panels belästigt wird.
 
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Paladin301 schrieb:
Das ist richtig, ich meinte eher einen Betrieb im Sinne von schnellem Wechsel zwischen Min-Last und Peak bei Bedarf.
Auch das dürfte für einen Anschluss ans Fermwärmenetz aber ja eher suboptimal sein, würde ich schätzen? Wäre aber mal eine interessante Frage.

Paladin301 schrieb:
Auch das habe ich nicht geschrieben.
Aber impliziert - oder was könntest du mit "einer rechtlichen Würdigung zukommen lassen" sonst gemeint haben?

Paladin301 schrieb:
Aber bezeichnend, anderen die Verrohung des Sitten vorzuwerfen, während man selbst mit wertenden Emojis um sich wirft.
Wie du vielleicht gemerkt haben könntest, so werfe ich mitnichten "einfach so" mit wertenden Emojis um mich. Erst, wenn jemand in einer Diskussion völlig abstrus und/oder auf Springer-Niveau "argumentiert", dann würdige ich das mit entsprechender Reaktion.
 
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Neodar schrieb:
Wenn ich das Wort "Cloud" lese, dann weiß ich, dass Datenschutz definitiv nicht groß geschrieben wird.
Völlig egal, wo die Server dafür stehen.
Aha, du "weisst" das. Das ist natuerlich ein handfestes Argument.
 
LikeHike schrieb:
Ich kann niemanden ernst nehmen der das wirklich glaubt.
Das ist deine persönliche Sache. Dennoch sagen Hersteller und Planungsbüros, dass WK-Anlagen aufgrund ihrer Höhe weithin sichtbar und somit eine Landschaftsprägende Wirkung haben. Das ist kein Glaube, das ist Tatsache. Ob das Schön, oder nicht schön ist, ist subjektiv. Sie argumentieren das man sich mit der Zeit daran gewöhnt und das „neue“ Landschaftsbild irgendwann als normal empfindet. Sorry, aber Leute die ausschließlich mit „Ihr gewöhnt euch schon daran“ argumentieren, kann ich nicht ernst nehmen.

@darthbermel
Diese Leute haben ebenso geklagt, wie die Gegner der WK-Parks. Wenn man den Prozess verliert, hat man das Urteil zu ertragen. Genau so wird es auch den Gegnern in meinem Heimatort ergehen. Der Park kommt, da bin ich mir sicher. Nicht weil er gebraucht wird, sondern weil er politisch gewollt ist.
 
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