News Milliardenprojekt: Großes Rechenzentrum in Niedersachsen geplant

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Zweite Sonja schrieb:
Warum kommen sofort negative Kommentare, wenn in Deutschland investiert und Arbeitsplätze geschaffen werden, die unter dem deutlich strengerem deutschen Recht sein werden?
Weil man keine Gaskraftwerke bauen darf.
 
Termy schrieb:
Es gibt da so ein globales Phänomen, von dem du vermutlich schon mal gehört haben solltest.

Witzig das das für Felder außerhalb des Windpark Schattens dann nicht mehr zutrifft und die weiterhin Drainage benötigen wie eh und je ... das globales Phänomen scheint in dem Fall sehr selektiv zu arbeiten

darthbermel schrieb:
Das halte ich für genauso abwegig

Verlege bitte deinen Wohnort in ein Gebiet, wo in ein paar Jahren ein Windpark in der Hauptwetterrichtung gepflanz werden soll und beobachte Regen und Wolkenverlauf vor und nach dem Bau. Dann reden wir hier weiter

darthbermel schrieb:
Ok, die Dinger produzieren also mehr Regenschatten als die Mittelgebirge.

1. Mittelgebirge sind nicht nur eine 40 m dicke 200 Meter hohe "Mauer" wie ein Windrad, sondern haben ein Profil.
2. Mittelgebirge sind weit ausgedehnter als ein Windpark.

heißt das so zu vergleichen, ist wie ein Apfel Melone Vergleich.

Termy schrieb:
Na das ist aber SEHR convenient, nicht?
darthbermel schrieb:
Ich denke, du bist da was ganz Großem auf der Spur.

Wenn man von den Windparkbetreibern oder denen, die Vorteile daraus ziehen, mit körperlicher Gewalt oder Mord bedroht wird, das ernst nimmt, den Druck nicht aushält und kein dickes Fell hat, dann ist das schon verständlich, warum die ihre Klappe halten.

Und nein, gibt mehr als genug Vorfälle gleicher Art, das das nicht nur Spinnerei ist, das Studien durch Einschüchterug verhindert werden und die Leute die die Studien durchgeführt haben, dann auch spurlos verschwinden. Das ist leider heute wie auch schon in der Vergangenheit bittere Realität gewesen. Auch bei Journalisten, die bei der Politik Skandale aufdecken. Die Skrupellosigkeit einiger kennt da keine Grenzen
 
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Sebbi schrieb:
Wenn man von den Windparkbetreibern oder denen, die Vorteile daraus ziehen, mit körperlicher Gewalt oder Mord bedroht wird, das ernst nimmt, den Druck nicht aushält und kein dickes Fell hat, dann ist das schon verständlich, warum die ihre Klappe halten.
Du bist da wirklich ganz großem auf der Spur. Quellen?
 
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Interessant, in dem Kohlekraftwerk war ich 2003 zu einer Besichtigung.
Kommt mir nicht unbedingt passend vor, aber der Netzanschluss ist zumindest kein Problem.
 
fox40phil schrieb:
evtl durch Wasserkraft aus dem Harz?!
Du meinst, die Wasserkraft, die bisher im Harz gewonnen wird, verpufft einfach ungenutzt in der Luft? Oder sollen weitere Stauseen errichtet werden, welche dann bei immer häufiger werdenden Dürreperioden leer sind und dann ebenfalls keinen Strom liefern können?
 
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Alphanerd schrieb:

https://www.dw.com/de/viele-forschende-werden-laut-studie-angefeindet-und-bedroht/a-69099406

reicht das?

das war schon immer so und wird auch noch lange so bleiben. Das ist eben das Problem, wenn nur an den eigenen Profit gedacht und vor nichts zurückgeschreckt wird, um das zu erreichen.

Und als Beispiel wie skrupellos es gerade in der Industie zu geht, sieht man ja am besten bei Asbest, der bis heute noch in diversen Produkten landet und die ursprünglichen Firmen immer weiter produzieren.

Oder PFAS - obwohl das schon seit den 70ern auch in den USA bekannt ist, das der höchstproblematiasch ist. Aber es werden erst nach Jahrzehnten Verbote etc ausgesprochen und auf Druck von Leuten, die nicht durch den Gegenwind umfallen.
 
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WebBeat84 schrieb:
Bei der Wirtschaft in Deutschland wird keiner mehr investieren wenn sich nichts ändert politisch...
Das ist der weirdeste Kommentar überhaupt unter einer News, in der jemand bereit ist eine Milliarde in Deutschland zu investieren.
Dr. MaRV schrieb:
Würde man die Einwohner der betroffenen Gemeinden anständig beteiligen, wäre auch die Akzeptanz größer.
Das bestreitet niemand, ich bin auch davon überzeugt, dass dieser Grundgedanke bei sämtlichen Themen selbst die härtesten Hardliner, darunter auch den berüchtigten Diesel-Dieter, zum Umdenken bewegen könnte. Deswegen ists imo ne Schande, dass das Thema Klimageld keinen Anklang mehr findet.

Bei deinem Beispiel sehe ich die WK-Anlagen aber als geringstes Problem an, weil du die Menschen in der Umgebung eben an dem Gewinn beteiligen könntest und diese Anlagen auch "nach" dem Rechenzentrum noch weiterarbeiten könnten. Aber was machst du mit so nem Gaskraftwerk? Insbesondere, wenn die Energiepreise dafür weitersteigen?
Was ist mit dem extrem hohen Wasserverbrauch, der generierten Wärme oder der Lärmverschmutzung durch die Rechenzentren?
In den USA ist's nicht unüblich, dass Datacenter für verschmutztes Grundwasser sorgen oder benachbarte Kommunen durch ständigen Lärm quasi unbewohnbar machen.
 
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Sebbi schrieb:
Digitaler Pranger
Nicht nur Virologen werden massiv angegangen. Auch Mediziner und Biologen sowie Geisteswissenschaftler erleben häufig Beleidigungen und Drohungen.

Sehr häufig wird dabei die Kompetenz der Forschenden angezweifelt oder die Forschungsergebnisse werden herabgesetzt und schlecht gemacht. Oftmals sind feindselige Äußerungen offen diskriminierend, rassistisch und sexistisch. Frauen geraten dabei weit häufiger in die Schusslinie als Männer..

Das macht deine Aussagen jetzt nicht glaubwürdiger.
 
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Dr. MaRV schrieb:
WK-Anlagen aufgrund ihrer Höhe weithin sichtbar und somit eine Landschaftsprägende Wirkung haben.
Das ist zwar soweit richtig, aber was sind die Alternativen?
Statt ein paar WKA lieber ein AKW in der Nachbarschaft, welches dauerhaft vor allem der Gesellschaft deutlich mehr kostet über die Betriebsdauer? Wer will ein AKW als Nachbarn? - freiwillige vor. Und Endlager ist auch ein Fragwürdiges Thema.
Oder man setzt weiter auf Fossile Energie und hat bald nur noch einen Wüstenlandschaft. Da würde ich ein paar Windräder im Grünen vorziehen, statt gar kein Grün.
Oder aber wir alle verzichten soweit auf Konsum und Energieverbrauch, hat ja schließlich vor 200 Jahren auch funktioniert :/. Kann natürlich noch auf die heimische PV-Anlage setzen und nur verbrauchen, so lange man genug produziert.

Ich finde jetzt die Alternativen nicht gerade Erstrebenswert. Und wenn irgendwo was gebaut werden soll, egal ob es eine neue Bahntrasse ist, ein Kraftwerk oder ein Windpark, entstehen die lokalen Bürgerverbände, die meistens nur nach dem "hier nicht, baut es bei den anderen" argumentieren. Strom wollen sie alle, aber bitte nicht vor der eigenen Haustür. Das geht ja auch ein paar Dörfer weiter, die kennt man ja eh nicht.

BTT:
Bei dem Betreiber des Rechenzentrums steckt natürlich wieder ein Ami hinter, inklusive freien Zugang der US-Behörden auf die Daten. Ja, dann vielleicht doch was Europäisches nach europäischem Recht.
Da es in D recht wenig KI-Rechnenleistung gibt, ist das auch nicht unbedingt ein Kandidat der Schließung, wenn eine große Konsolidierung statt findet. Selbst wenn der Betreiber selbst das Ding nicht mehr betreiben will, ist wohl genug potential für eine Übernahme da.

KI ist gekommen um zu bleiben, aber es ist stark über trieben und aufgeblasen, sodass wir, die Menschheit durchaus eine Konsolidierung in der KI-Blase benötigen. Statt immer weniger Energie aus Fossilen Trägern zu gewinnen, verbrauchen wir immer mehr fossile Energieträger und emmitieren weiter viel zu viel CO2.
 
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Sebbi schrieb:
und beobachte Regen und Wolkenverlauf vor und nach dem Bau.
Sorry, aber das ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schlicht Unfug.
Zum einen findet das Wettergeschehen, welches für die Regenbildung verantwortlich ist, deutlich höher als 200m statt. Zum anderen gibt es auch genügend andere Strukturen, mit einer solchen Höhe, die keine Auffälligkeiten zeigen. Auch sind mir keine solchen Phänomene bei den hiesigen Windparks aufgefallen - auch in Hauptwetterrichtung werden die Felder im gleichen Maß bewässert wie ausserhalb.

Als weiterer anekdotischer Beweis: ich bin Luftsportler, setze mich also sowohl in der Theroie, als auch in der Praxis recht intensiv mit Wolkenbildung und Wetter auseinander. Und da kann ich dir aus meiner Erfahrung mit Gewissheit sagen: abseits einer Funktion als "Abrisskante" für thermische Ablösungen haben WKA keine Auswirkungen auf das Wolkenbild oder die Thermikentwicklung.

Sebbi schrieb:
Die Skrupellosigkeit einiger kennt da keine Grenzen
Das ist leider richtig. Allerdings gilt das eben auch (und gerade) für jene, die ein politisches oder monetäres Ziel verfolgen.
Und jetzt wäge mal ganz in Ruhe ab, ob es wahrscheinlicher ist, dass
  • die Windkraft-Industrie eine solche Studie mit Mafia-Methoden "verschwinden lässt" (wobei das Internet ja eigentlich nicht vergisst ;) )
  • der uralte Filz um die diversen Fossilen Energien solche Stories verbreitet, um Stimmung gegen die deren Existenz und Gewinn bedrohenden Erneuerbaren Energien zu machen

Wenn man sich die Vergangenheit anschaut und die diversen nachgewiesenen Skrupellosigkeiten der Mineralölindustrie oder z.b. auch Russland als gigantischem Gas- und Uran-Exporteur anschaut, dann kommt mir eine der beiden Optionen bedeutend plausibler als die andere vor ;)
 
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Ozmog schrieb:
die meistens nur nach dem "hier nicht, baut es bei den anderen" argumentieren. Strom wollen sie alle, aber bitte nicht vor der eigenen Haustür.
Die Amerikaner haben da ein Wort für. NIMBYs.

Not in my backyard.

Aber es geht nunmal nicht. Wir brauchen Energie und davon eher mehr als weniger. Nein, mehr fossile oder gar AKW sind keine Alternative. Baut die Netze aus (die gehören btw in staatliche Hand) die EE und Speicher, Speicher, Speicher.
 
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darthbermel schrieb:
Das betrifft jetzt aber nicht speziell Forschende die gegen Windkraft forschen, oder?

Nö, aber das was da berichtet wurde, trifft wohl auch auf die zu in dem mir bekannten Fall, das die mundtot gemacht wurden.
Denn viele verdienen da an dem Windpark, den die untersucht haben. Und so eine Studie wäre da sehr negativ gewesen. Zumal, der Windpark soll ja erweitert werden, aber die Bauern blockieren da im Moment, da die Windräder auch auf einigen Feldern stehen sollen. So eine Studie wäre da sehr unpässlich für Landrat, der sich hyperstark dafür einsetzt und kein Verständniss für die Bauern zeigt, den Betreiber und auch der nahen Industrie, die Ihre Kapazitäten erweitern will.

Alphanerd schrieb:
Das macht deine Aussagen jetzt nicht glaubwürdiger.

Natürlich, das Todschlagargument mit "Angriffe von Rechts".
Ich werd mal nun ganz plump ok? Junge, steck mal deine Nase in ein Geschichtsbuch und wach mal auf. Die Angriffe gegenüber Leuten, Statistikern und Wissenschaftlern, die Kritik an Vorg1ängen etc üben, gibt es schon soweit wie die Menschheit zurückreicht! Das hat nicht einen Furz mit rechts oder links und querschiss zu tun, das wird einfach nur durch Drecksegoisten verursacht, die nicht damit umgehen können, das IHRE Meinung eventuell nicht korrekt ist und auch nicht mal im Ansatz drüber nachdenken und nur Ihr eigenes Wohl sehen.

so ... ok wo waren wir? ach ja hier:

Termy schrieb:
Zum einen findet das Wettergeschehen, welches für die Regenbildung verantwortlich ist, deutlich höher als 200m statt.

der Windstaueffekt reicht deutlich weiter als 200 m in die Höhe. Und die Auswirkungen der EM Felder in diesen Höhen auf die Wolken ist auch noch nicht wirklich untersucht.
Wie gesagt, die eingesessenen Bauern, und denen vertraue ich da mehr als Theorien, haben da ein ganz anderes Bild

Termy schrieb:
Auch sind mir keine solchen Phänomene bei den hiesigen Windparks aufgefallen - auch in Hauptwetterrichtung werden die Felder im gleichen Maß bewässert wie ausserhalb.

Frag einfach mal die Bauern. denen die Felder gehören, die können dir dazu eher was sagen, als Beobachtungen

Alphanerd schrieb:

Wenn man Geräuch und Licht empfindlich ist, dann verständlich. Das "WOOSCH" der Flügel, wenn die den Wind durchschneiden, hört man bei geeigneter Windrichtung gerade auf dem Land kilometerweit laut und deutlich. Und auch wenn die Sonne dahinter auf / unter geht, kann das ganze sehr unangenehm weren, gerade für Epileptiker, die auf solche Licht/Schatten Folgen reagieren.
 
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Termy schrieb:
Zum einen findet das Wettergeschehen, welches für die Regenbildung verantwortlich ist, deutlich höher als 200m
Auch findet die Regenbildung nicht da statt wo es abregnet, wenn nicht nicht alles täuscht.
Ergänzung ()

Sebbi schrieb:
Frag einfach mal die Bauern. denen die Felder gehören, die können dir dazu eher was sagen, als Beobachtungen
Und die wissen, ob das an den Windkrafträdern und nicht am Klimawandel und der allgemeinen Trockenheit liegt?

Auf deinen restlichen rant gehe ich nicht ein
 
Sebbi schrieb:
Und die Auswirkungen der EM Felder in diesen Höhen auf die Wolken ist auch noch nicht wirklich untersucht.
Da gibt es auch nichts zu untersuchen. Oder sorgen plötzlich auch Hochspannungsleitungen für Dürre?
Sorry, aber das "Argument" ist nun definitiv ganz weit im abstrusen Bereich....
 
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Sebbi schrieb:
Die Angriffe gegenüber Leuten, Statistikern und Wissenschaftlern, die Kritik an Vorg1ängen etc üben, gibt es schon soweit wie die Menschheit zurückreicht!
Ja, das gibt es schon lange, aber:
Sebbi schrieb:
Das hat nicht einen Furz mit rechts oder links und querschiss zu tun, das wird einfach nur durch Drecksegoisten verursacht, die nicht damit umgehen können, das IHRE Meinung eventuell nicht korrekt ist und auch nicht mal im Ansatz drüber nachdenken und nur Ihr eigenes Wohl sehen.
Das hat genau was mit Rechts zu tun. Nicht unbedingt mit Rechtsextrem aber mindestens mit Rechts Konservativ. Wissenschaft komplett verweigern ist nämlich eine Systematik, die alle Rechten Lager auf die eine oder andere extreme quasi gemein haben. Denn viele wissenschaftliche Themen und Untersuchungen wirken doch irgendwie gegen das rechte Umfeld. Eben die von dir bezeichneten Drecksegoisten.
 
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