News Missbrauchsverfahren: Bundeskartellamt ermittelt gegen Amazon

Andy

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#1
Amazon befindet sich nun offiziell im Visier des Bundeskartellamts. Die Behörde hat heute ein Missbrauchsverfahren gegen den US-Konzern eingeleitet. Der Grund sind die Geschäftsbedingungen und Verhaltensweisen auf dem deutschen Amazon-Marktplatz, die nun überprüft werden.

Zur News: Missbrauchsverfahren: Bundeskartellamt ermittelt gegen Amazon
 
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#2
Wenn man Händler auf dem Makrtplatz ist muss man eben nach den Regeln von Amazon arbeiten. Wenn man diese nicht mag steht es jedem Frei in dem eigenen Shop zu Verkaufen oder ein eigenen Marktplatz zu eröffnen...

Wenn es hart auf hart kommt wird der Marktplatz halt eingestellt und die Händler verlieren ein Großteil der Kunden und schauen danach so:

:o
 
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#4
Wenn man Händler auf dem Makrtplatz ist muss man eben nach den Regeln von Amazon arbeiten.
Im Prinzip gebe ich dir recht, jedoch missbraucht Amazon seine Marktmacht.
Den Händlern werden ohne Grund und Vorwarnung die Zahlungen eingefroren und Gelder nur freigegeben, wenn dieser all seine Bezugspreise und Lieferanten offen legt. Dies geschieht zunehmend bei Artikeln, welche einen hohen Gewinn und/oder große Abverkaufsmengen generieren, mit dem Ergebnis, dass Amazon die Artikel im Anschluss selbst anbietet und die Händler u.u. Insolvent sind, da gelieferte Ware nicht "bezahlt ist / wird"
 

Ko3nich

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#5
Wenn man Händler auf dem Makrtplatz ist muss man eben nach den Regeln von Amazon arbeiten. Wenn man diese nicht mag steht es jedem Frei in dem eigenen Shop zu Verkaufen oder ein eigenen Marktplatz zu eröffnen...
Bitte nicht jedes mal den gleichen Dünnschiss bei jeglichen Händler/App Store/Monopol News.

Wenn ich einen Markplatz betreibe heißt das noch lange nicht dass ich darauf machen kann was ich will!
In AGBs darf ich auch nicht schreiben was ich will!
 
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#6
Wenn ich einen Markplatz betreibe heißt das noch lange nicht dass ich darauf machen kann was ich will!

Das stimmt schon, es bedeutet für mich als Händler aber auch, dass ich mich an Gewisse Absprachen und Vorgaben des Betreibers halten muss. Diese müssen im Voraus bekannt sein. Ist immer so eine heikle Sache. Es ist nicht selten, dass Nutzer einer Plattform gerne die Vorteile mitnehmen, bei den "Pflichten" aber dann gerne meckern.
 
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#7
Fluch und Segen zugleich.
"Haftungsregeln zu Lasten der Händler" finde ich als Kunde grundsätzlich gut. Es wurde leider viel zu oft der Kunde von Händlern vera... und musste auf Kosten und mangelhaften Produkten sitzen bleiben. Eine Klage ist für die Meisten zu teuer und vor allem zeitraubend und nervig.

Dank Amazon konnte ich als Kunde immer sicher sein, mein Geld ohne Probleme zurück zu bekommen, wenn ein Händler mal wieder seinen eigenen Weg gehen wollte... zulasten des Kunden.

Sperrungen von Händlerkonten hat oft Sinn, besonders wenn irgendwelche Betrüger Müll anbieten. Beispielsweise 1 TB USB-Sticks für 20 Euro... Für Nutzer aus Foren wie diesen hier mag das offensichtlich erkennbar sein, aber wie viele Laien wurden dadurch bereits betrogen? Und noch schlimmer: Wie viele Laien haben dadurch wichtige Dateien verloren?

Der Einbehalt von Zahlungen kann gerne zur Sicherheit Standard bleiben. Zumindest in den 14 Tagen Rückgabe-Recht Zeitraum, falls der Kunde das Produkt zurückschicken muss. Eine Zahlung durch Amazon erfolgt extrem schnell. Irgendwelche Fremdanbieter können schon mal mehrere Wochen brauchen oder die Frist durch irgendwelche Reparatur-Leistungen auf Kosten der Kunden oder Gutschrift-Anfragen hinauszögern.
Man kann nicht erwarten, dass ein Gering- oder Durchschnittsverdiener mehrere Wochen auf eine Überweisung warten muss, bis er mit dem Geld wieder einkaufen kann!

Bei Produktrezensionen muss man sowieso gut aufpassen.
Diesen Vine-Rezensenten vertraue ich grundsätzlich nicht. Und jeder der Artikel regelmäßig kostenlos erhält, verliert meiner Meinung nach seine Glaubwürdigkeit.
Ich kann jedem nur raten, die meisten 5 Sterne Bewertungen zu ignorieren und lieber die geringeren Sterne durchzulesen.
Ich selbst entscheide immer anhand meiner persönlichen Bewertung von Nachteilen eines Produktes, nicht in erster Linie anhand der Vorteile.


Aber so oder so:
Trotzdem finde ich gut, dass Amazon geprüft wird.
Es liegt in der Natur, dass zu große und mächtige Unternehmen sich viel zu viel herausnehmen und sehr oft zu weit gehen. Die Top Konzerne haben mehr Macht und Geld als viele kleine Länder zusammen.
 
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#8
Wenn man Händler auf dem Makrtplatz ist muss man eben nach den Regeln von Amazon arbeiten. Wenn man diese nicht mag steht es jedem Frei in dem eigenen Shop zu Verkaufen oder ein eigenen Marktplatz zu eröffnen...

Wenn es hart auf hart kommt wird der Marktplatz halt eingestellt und die Händler verlieren ein Großteil der Kunden und schauen danach so:

:o
Sehe ich auch so.
 
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#9
Das muss erst bewiesen werden. Auch für Amazon gilt die Unschuldsvermutung!

Den Händlern werden ohne Grund und Vorwarnung die Zahlungen eingefroren und Gelder nur freigegeben, wenn dieser all seine Bezugspreise und Lieferanten offen legt.
....
Wie gesagt das muss erst mal bewiesen werden. Aktuell gibt es nur die Aussage von einigen Händlern.

Wenn ich einen Markplatz betreibe heißt das noch lange nicht dass ich darauf machen kann was ich will!
Solange es klare Regeln gibt darf der Anbieter des Marktplatzes machen was er will. Vor allem wenn es dem Kundenschutz dient. Wenn ich als Händler also Waren anbiete muss ich mich an die Regeln halten. Tu ich das nicht werde ich halt ausgeschlossen. Das ist wie hier im Forum auch. Folgt man den Regeln nicht wird die Antwort verschoben und je nach Schwere bekommt man eine Verwarnung.

Natürlich darfst du das. Die Frage ist ob es rechtlich bindet ist.
 
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#10
Wenn man Händler auf dem Makrtplatz ist muss man eben nach den Regeln von Amazon arbeiten.
Nicht aber wen sie gegen geltendes Recht verstoßen.

Wenn man diese nicht mag steht es jedem Frei in dem eigenen Shop zu Verkaufen oder ein eigenen Marktplatz zu eröffnen...
So einfach ist das auch nicht.
a) Amazon sehr Marktdominant geworden, sprich auch Amazon muss sich da gewissen Regeln des "Freien Wettbewerbs beugen". Ich werfe ihnen jeztt keinen Missbrauch vor. Abe mann muss zumindest nachschauen. Gibt viele schwarze Schafe bei den Händlern. Aber bei Monopolen ist selten ein weißes Schaf dabei. ;-)

b) Es wurd ja schon Kapital und Zeit in den Shop schon investiert. Wen jetzt Verträge einseitig von Amazon zu ungunsten der Geschäftspartner geändert werden, müssen unter umständen auch entstandene Schäden beglichen werden. Geltendes Recht steht immer AGB. Soll jetzt auch keine vorverurteilung von Amazon werden. Oft gibts auch schwarze Schafe bei den Händlern. Ich sag nur, mann muss Prüfen ob Amazon seine Marktposition nicht einseitigt missbraucht. Ein Marktmonopol ist weder zum vorteil des Kunden noch zum Händler. Aber Amazon hat unter den Marktplätzen quasi das Monopol, da muss man sich leider auch mal auf die Finger schauen lassen.

Wenn es hart auf hart kommt wird der Marktplatz halt eingestellt und die Händler verlieren ein Großteil der Kunden und schauen danach so:

:o
Und da ensteht halt unter umständen ein Schaden. Wegfallende Kunden und auch getätigte Investitionen. Da muss dann auch zumindest nachgeschaut werden, ist das in Ordnung und mit geltendem Recht vereinbar.
 
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#11
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#12
<-- This!

Das Bundeskartellamt, schon lang nichts mehr von denen gehört.
Ich schätze, die sind so langsam aus der Hitzestarre vom Sommer erwacht und jetzt werden alle hektisch und suchen Arbeit.
Aber die sollen ruhig mal kucken, was da so los ist. Ist nicht schlecht, wenn den großen ab und an mal auf die Finger gehauen wird...
 
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#13
Nicht aber wen sie gegen geltendes Recht verstoßen.
Korrekt, wie aber schon geschrieben gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung.

Doch so einfach ist es. Entweder man setzt sich ins gemachte Nest mit allen Rechten, Pflichten und Risiken oder man eröffnent ein eigenen Shop bzw. Marktplatz und nimmt diese Risiken auf sich und erstellt seine eigenen Regeln.

Ein Marktmonopol ist weder zum vorteil des Kunden noch zum Händler.
Korrekt, wenn alle Händler aber dann bei Amazon drin sind ist das halt auch nicht super.

Und da ensteht halt unter umständen ein Schaden.
...
Nein tut es nicht. Ich bin mir sehr sicher, dass Amazon das in den AGBs stehen hat dass es jederzeit möglich ist das der Marktplatz aus unternehmerischen Gründen eingestellt werden kann. Das ist halt das Risiko bei einem Marktplatz.
 
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#14
Wenn man Händler auf dem Makrtplatz ist muss man eben nach den Regeln von Amazon arbeiten. Wenn man diese nicht mag steht es jedem Frei in dem eigenen Shop zu Verkaufen oder ein eigenen Marktplatz zu eröffnen...
Viele Händler mit eigenen Webshop wurden von Amazon überrannt, weil das entspanntere Einkaufen auf Amazon mit Vollsortiment dem Kunden Annehmlichkeiten bietet. Amazon hat von Anfang an mit den eigenen Ressourcen einen sehr einkaufsfreundlichen Marktplatz und Auftritt angeboten.

Die Händler werden mittlerweile gezwungen Amazon zu nutzen, wenn sie überleben wollen.

Selbst mein ehemaliger Arbeitgeber hat einen Händleraccount auf Amazon und Ebay und der ist noch ein alter Kataloghase und Versandriese gewesen. Die zurück gebliebene Chefetage hat mich sogar ausgelacht, als ich von "Stammkunden halten und kundengercht beraten" gesprochen habe. Man hat vor einiger Zeit sogar Fillialen schließen müssen.

Übrigens muss Herrn Bezos Obsession der Beste zu sein nicht noch bewiesen werden, was betrügerisches Handeln mit einschließt, weil legale Mittel nie eine solche Marktdominanz ermöglichen, wo doch schon längst aus dem stationären Handel bekannt ist, das eine Einkaufsmeile bei der Eröffnung eines händlerkonzentrierten Einkaufszentrums mit beschränkter Ladenfläche und Händleranzahl aus stirbt oder nur noch teure 1€ Shops eröffnen.

Selbst die Manager von Einkaufszentren suchen sich die optimal passenden Händler für ihr Haus aus.

Amazon Marketplace sollte dazu dienen, sein eigenen Sortiment zu erweitern und auch weitere Kunden mit Produkten auf die Plattform anzulocken. Die Bindung der Händler an Amazon mit Payments und Logistics kommt auch nicht von ungefähr. Das sind wichtige, auswertbare Kennzahlen für Amazon, wenn man noch dazu die Kontoführung der Händler betreibt.


Aber ich sage ja schon länger, die IHK und Händlerverbände sind geschulte Deppen, wenn sie auf das grandios umgesetzte Amazon Marketing, was ein Bestandteil der Marketingwerkzeuge selbst in einer IHK Prüfung sind, selbst rein fallen.
 
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#15
Würde mich freuen, wenn Amazon richtig eins aufs Dach bekommt.

Alleine die tatsache, dass die sagen, sie seien nur ein Logistikunternehmen ist eine Farce².
Wenn ein Konzern so viel geld umsetzt und auch gewinnt, ist das ja erstmal was tolles.
Es schafft Arbeitsplätze und kommt wohl nicht von nichts. Aber mir kommt die kalte Kotze wieder hoch, wenn ich dann sehe, wie die mit ihren Leuten umgehen und sich dann auch noch dreist auf der Schlinge ziehen.
:kotz:
 
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#16
Korrekt, wie aber schon geschrieben gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung.



Doch so einfach ist es. Entweder man setzt sich ins gemachte Nest mit allen Rechten, Pflichten und Risiken oder man eröffnent ein eigenen Shop bzw. Marktplatz und nimmt diese Risiken auf sich und erstellt seine eigenen Regeln.



Korrekt, wenn alle Händler aber dann bei Amazon drin sind ist das halt auch nicht super.



Nein tut es nicht. Ich bin mir sehr sicher, dass Amazon das in den AGBs stehen hat dass es jederzeit möglich ist das der Marktplatz aus unternehmerischen Gründen eingestellt werden kann. Das ist halt das Risiko bei einem Marktplatz.
Ne glaube ich nicht das das so einfach ist. Sonst würde das jetzt auchnicht von der Kartelbehörde geprüft. Bei Monopolen gelten andere Regeln. Und über Amazon wird über 50% des Onlinehandels abgewickelt. Wird diese Marktmacht genutzt um geltendes Recht zu umgehen und Risiken unverhältnismäsig auf die Händler ab zu laden kann das unter umständen durchaus gegen das Kartelrecht verstoßen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kartellrecht

Wen über die AGBs gekündigt wird oder man Kündigen muss, ändern doch nichts daran das schon Geld in den Marktplatz geflossen ist, welches nicht mehr da ist.
 
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#17
@ lynx007

Dann hätte man auch nicht zur Beyer Monsanto Fusion zustimmen sollen. Auch nicht ThyssenKrupp/Tata und in der Automobilbranche, die weiter auf immer wenige Hersteller schrumpft, dominiert von KdF geprägten Chefs, die Europas Autoindustrie übernommen haben.

Es gibt weit mehr Fälle, wo das Kartellamt gesunden Wettbewerb, wenn es den überhaupt geben würde, weil auch regionale Wirtschaft selbst erhaltend wäre, mit kapitalen Wirtschaftinteressen verwechselt.
 

IronAngel

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#18
Leider ist Amazon nur noch ein reiner Marktplatz geworden, zu selten bekommt man auch mal Artikel selbst von Amazon. Dann sind natürlich die ganzen Chinesischen Händler ein Dorn im Auge, die werden nach und nach die Deutschen Händler aus den Markt drängen und dann muss man zwar viel Geld zahlen, bekommt aber trotzdem nur Schrott ! Steuern werden sowieso hinterzogen und der Kunde kann die Garantie eigentlich vergessen.

Ich bin froh das der Marktplace endlich mal überprüft wird !
 
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#19
Es ist halt so, dass man mit einem Online-Shop außerhalb der großen Player wie Amazon, eBay oder Otto nur noch mit absolutem Nischensortiment Fuß fassen und sich halten kann.
Ansonsten hat der bisher meist stationäre Handel, der jetzt erst den Schritt in die welt des Online-Handels wagt, doch schon vor mehr als 10-15 Jahren die aufkeimenden Trends verschlafen. Hier wären die ach so tollen Verbände und Kammern gefragt gewesen, aber wo waren die?
Müde belächelt hat man Amazon mit seinen jahrenlangen Verlusten, die allesamt nur deshalb eingefahren wurden, weil man die weltweite Marktübernahme damit finanziert hat. Der Markt ist nun übernommen und Amazon, bestehend aus Dutzenden Unternehmen verschiedenster Sparten beherrscht nahezu alle Handelsressorts.

Tja, und jetzt kommen sie daher...mit großen Augen und erhobenem Zeigefinger, dass das unbedingt untersucht und eingedämmt werden müsse.

Aber so ist das halt.
Ergänzung ()

Leider ist Amazon nur noch ein reiner Marktplatz geworden, zu selten bekommt man auch mal Artikel selbst von Amazon. Dann sind natürlich die ganzen Chinesischen Händler ein Dorn im Auge, die werden nach und nach die Deutschen Händler aus den Markt drängen und dann muss man zwar viel Geld zahlen, bekommt aber trotzdem nur Schrott ! Steuern werden sowieso hinterzogen und der Kunde kann die Garantie eigentlich vergessen.

Ich bin froh das der Marktplace endlich mal überprüft wird !

Bei den Chinesen gebe ich dir recht. Da muss wirklich etwas getan werden. Ansonsten dürfte Amazon tatsächlich das kundenfreundlichste Unternehmen am Markt sein. Selbst die Marketplace-Händler werden scharf überwacht und Service-Vergehen können schnell zum Rauswurf führen, eben, weil Amazon sich auf die Fahne geschrieben hat, das kundenfreundlichste Unternehmen auf der Welt zu werden.
Logisch werden hier Monopole generiert, aber für den Endverbraucher war es bisher erträglich, nach meinem Empfinden.
 
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#20
Viele Händler mit eigenen Webshop wurden von Amazon überrannt, weil das entspanntere Einkaufen auf Amazon mit Vollsortiment dem Kunden Annehmlichkeiten bietet. Amazon hat von Anfang an mit den eigenen Ressourcen eine sehr einkaufsfreundliche Marktplatz und Auftritt angeboten.

Die Händler werden mittlerweile gezwungen Amazon zu nutzen, wenn sie überleben wollen.

Selbst mein ehemaliger Arbeitgeber hat einen Händleraccount auf Amazon und Ebay und der ist noch ein alter Kataloghase und Versandriese gewesen. Die zurück gebliebene Chefetage hat mich sogar ausgelacht, als ich von "Stammkunden halten und kundengercht beraten" gesprochen habe. Man hat vor einiger Zeit sogar Fillialen schließen müssen.

Übrigens muss Herrn Bezos Obsession der Beste zu sein nicht noch bewiesen werden, was betrügerisches Handeln mit einschließt, weil legale Mittel nie eine solche Marktdominanz ermöglichen, wo doch schon längst aus dem stationären Handel bekannt ist, das eine Einkaufsmeile bei der Eröffnung eines händlerkonzentrierten Einkaufszentrums mit beschränkter Ladenfläche und Händleranzahl aus stirbt oder nur noch teure 1€ Shops eröffnen.

Selbst die Manager von Einkaufszentren suchen sich die optimal passenden Händler für ihr Haus aus.

Amazon Marketplace sollte dazu dienen, sein eigenen Sortiment zu erweitern und auch weitere Kunden mit Produkten auf die Plattform zu anzulocken. Die Bindung der Händler an Amazon mit Payments und Logistics kommt auch nicht von ungefähr. Das sind wichtige, auswertbare Kennzahlen für Amazon, wenn man noch dazu die Kontoführung der Händler betreibt.


Aber ich sage ja schon länger, die IHK und Händlerverbände sind geschulte Deppen, wenn sie auf das grandios umgesetzte Amazon Marketing, was ein Bestandteil der Marketingwerkzeuge selbst in einer IHK Prüfung sind, selbst rein fallen.
Er hat absolut recht, wie auch die die Chefetage. Kundenbindung, durch Service und Beratung, und bin da wirklich nicht schlecht darin, funktioniert nicht um dies gewalte Substanz die Jahr für Jahr aus dem Handel wegbricht zu kompensieren. Und das alles konzenterit sich auf Amazon.

Wenn das die Kunden so wollen, ist da ja in Ordnung. Aber spätestens ab dem Moment wo dem Händler eben nicht mehr die freie Wahl steht die AGBs anzunehmen oder abzulehene, und das ist auch eingetroffen wen man nur noch mittels Amazon ein Geschäft am Leben erhalten kann, muss Amazon auch an bestimmte Regeln halten. Wer über 50% des Onlinemarktes beherscht kann sich nicht einfach durch seine AGBs rauskaufen. Wir sind zum Glück nicht in der USA. Und Amazon hat das Monopol im Onlinehandel.
 
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