Zer0DEV schrieb:
es gibt eine viiiiiiiiiiiiel zu große Auswahl an Distributionen.
Seltsam, das dieses Argument kommt. Weil in jeden anderen Lebensbereich stört es irgendwie keinen.
Niemand beschwert sich über hunderte Biersorten oder tausende Autotypen oder dutzende Joghurtsorten.
Aber in gefühlt jeden zweiten Distributionsthread kommt dann, das es bei Linux viel zu viel Auswahl gibt.
Ich würde vielleicht noch den Punkt ein stückweit mitgehen, das es insbesondere für den Anfänger überfordernd sein kann die für ihn beste Distribution zu finden.
Aber auch der ist nicht wirklich haltbar. Denn es geht für einen Anfänger ja darum, überhaupt erst mal ein Gefühl fürs System zu bekommen und dann spielt es letztlich gar keine so große Rolle, welche Distribution man nimmt. Da wird man einfach einer der geläufigen Distributionen nehmen und gut ist.
Also quasi genau so wie man es auch in allen anderen Bereichen macht. Wer irgendwie mit malen anfängt, der greift ja auch nicht zu genau den Pinseln oder Farben die am besten zu ihm passen, sondern er nimmt erst mal das was er so findet und schaut erst mal, um ein Gefühl für die Sache zu bekommen. Wenn er dann Kompetanz aufgebaut hat, erst dann ist er ja in der Lage zu beurteilen, worauf er zu achten hat.
Kurzum:
Um diese Distributionsauswahl wird ein viel zu großer Affentanz gemacht und dem eine Bedeutung zugeschoben, die sie in Wirklichkeit gar nicht hat.