[Monatsthema] Der CB-Fotowettbewerb Juni 2026 - Tiere

Bis zu drei Stimmen möglich

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  • Umfrageteilnehmer
    132
  • Umfrage geschlossen .
dx1 schrieb:
Keine Ahnung, mit was das aufgenommen wurde, wie viel Nachbearbeitung drin steckt
Weiß ich natürlich auch nicht, aber ich vermute, dass es ein Handyfoto ist und dass keine größere Nachbearbeitung stattgefunden hat.
Ich habe den Eindruck (das soll jetzt kein Vorwurf sein, nur 'ne Feststellung), dass die Fotos überwiegend nach Bildwirkung bewertet werden und die eigentliche Bildqualität, wie Schärfe und Bildrauschen kaum oder eher selten eine Rolle spielen. Ich nehme mir immer die Zeit und schaue mir jedes Bild auch in der vergrößerten Ansicht an, um eben genau das (Schärfe und Rauschen) beurteilen zu können, da mir das bei meinen eigenen Bildern auch sehr wichtig ist. Und da fallen dann schon einige Bilder durchs Raster.

Gruß eisholz
 
Eisholz schrieb:
Ich habe den Eindruck (das soll jetzt kein Vorwurf sein, nur 'ne Feststellung), dass die Fotos überwiegend nach Bildwirkung bewertet werden und die eigentliche Bildqualität, wie Schärfe und Bildrauschen kaum oder eher selten eine Rolle spielen.

Prima, wenn es so ist. Es beurteilt ja auch hoffentlich niemand ein Gemälde danach, wie viel Miete fürs Atelier bezahlt wurde und welche Pinsel benutzt wurden.
 
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Eisholz schrieb:
Schärfe und Rauschen
Das sind zwei Punkte, wenn es um viel Schärfe und wenig Rauschen geht, eigentlich wenig mit "guten" Bildern zu tun haben (abhängig vom Geschmack des Betrachters). Das sind zwei Aspekte, die will man bei Stock-Bildern haben, aber bei den reinen künstlerischen Bildern, sind viel Schärfe und wenig Rauschen sehr oft nebensächlich.
Es geht um Bildaufbau, Fokussierung, Linienführung, Spiel mit Farben, Licht und Schatten, etc. Eigentlich alles ist wichtiger als Schärfe und Rauschen.
Bei Portraits sind z.B. moderne Objektive viel zu scharf und man rechnet auch oft noch Rauschen künstlich mit rein.
https://www.fujirumors.com/this-recipe-is-taking-the-fujifilm-community-by-storm-classic-cuban-neg/
 
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JackA schrieb:
Das sind zwei Punkte, wenn es um viel Schärfe und wenig Rauschen geht, eigentlich wenig mit "guten" Bildern zu tun haben (abhängig vom Geschmack des Betrachters).
So allgemein wie du es formulierst, halte ich es für Unsinn, es kommt immer aufs Motiv an. Manche Motive will man möglichst scharf, z.B. in der Makrofotografie (Stichworte "Fokus-Bracketing" und anschließendem "Fokus-Stacking" um ein von vorne bis hinten scharfes Motiv zu erhalten) und bei anderen Motiven darf durchaus etwas Unschärfe ins Gesicht, wie du es ja selber erwähnt hattest, in der Portraitfotografie z.B. Und von "viel Schärfe" hatte ich nichts geschrieben, es ging mir um Schärfe und Rauschen im Allgemeinen, gerade bei manchen Bildern hier im Fotowettbewerb.
JackA schrieb:
Bei Portraits sind z.B. moderne Objektive viel zu scharf und man rechnet auch oft noch Rauschen künstlich mit rein.
Das weiß ich, dass gerade bei Portraits 'ne gewisse Unschärfe und/ oder eine mehr oder weniger starke Körnung im Bild gewünscht sind.
 
JackA schrieb:
Bei Portraits sind z.B. moderne Objektive viel zu scharf und man rechnet auch oft noch Rauschen künstlich mit rein.
Davon habe ich tatsächlich noch nie etwas gehört. Ich fand bis jetzt keines meiner Bilder zu scharf oder zu wenig rauschig. Oder verstehe ich das gerade irgendwie falsch?
 
@S.Kara Moin,

in der Portraitfotografie will man meist nicht, dass das Gesicht 100%ig scharf zu sehen ist, weil man nicht möchte, dass jede Pore oder Haut-Unreinheit zu erkennen ist. Und damit man eine Gewisse Weichheit ins Foto bekommt, kann man z.B. sogenannte Mistfilter nutzen: Klick

Gruß eisholz
 
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@Eisholz Danke, wieder was gelernt.
Mit Filter hatte ich tatsächlich noch nie etwas zu tun. Vielleicht wirds mal Zeit.
 
ShaleX schrieb:
Meine Stimmen gingen an die Füchse... meine Schwäche...
Bei mir "Federvieh". Meise und Kookaburra (1 und 35) waren damit quasi fest gesetzt. :D

Eisholz schrieb:
überwiegend nach Bildwirkung bewertet werden
Nur darum geht's ja am Ende auch.
Eisholz schrieb:
eigentliche Bildqualität, wie Schärfe und Bildrauschen kaum oder eher selten eine Rolle spielen.
Bis zu einem gewissen Punkt, welchen Smartphones zumindest in Standardsituationen heutzutage sehr gut meistern, gebe ich dir da auch recht.

Eisholz schrieb:
Ich nehme mir immer die Zeit und schaue mir jedes Bild auch in der vergrößerten Ansicht an, um eben genau das (Schärfe und Rauschen) beurteilen zu können, da mir das bei meinen eigenen Bildern auch sehr wichtig ist. Und da fallen dann schon einige Bilder durchs Raster.
Ich würd' dir gerne widersprechen - aber es geht mir genauso.

Bild 3 wäre hier ein gutes Beispiel.
Schon die rein optische Qualität ist hier leider doch bestenfalls mäßig, mit einer (alten) DSLR und einem günstigen Standardobjektiv oder sowas hätte man aus einem etwaigen RAW schon irre viel rausholen können. Und selbst ein modernes Smartphone hätte hier einen sehr deutlich Unterschied gemacht.
Wenn dann noch die Dame auf dem Foto hockt oder sitzt und so etwas mehr Interaktion mit den Schafen darstellt, wäre die Bildkomposition auch noch mal was besser. Möglicherweise hätte der/die Fotograf/in die Position auch noch etwas verändern (z.B. bücken) können.

Am Ende aber alles hätte hätte Fahrradkette. Die Beste Kamera ist die, die man dabei hat. Und auch wenn das Bild für "uns" nur ein Schnappschuss ist (und deshalb von mir auch keinen Punkt bekommen hat), so ist das Bild für den/diejenige/n, der es gemacht hat vielleicht eine unvergessliche Erinnerung, wo die handwerkliche Qualität des Fotos weitgehend belanglos ist.


Und ja, ich ärgere mich, dass ich (mal wieder) den Einsendezeitraum verpasst habe.
Im Nachhinein ist mir doch noch ein Foto eingefallen, welches ich hätte einreichen können.
Naja, irgendwann kommt bestimmt noch mal ne Gelegenheit. :)

//edit// beim Nandu (Bild Nr.7) würde mich interessieren, ob das Bild im natürlichen Habitat (Südamerika) aufgenommen wurde oder in Deutschland? Lt. Wikipedia gibt es eine kleine verwilderte Population südlich von Lübeck im Gebiet des Ratzeburger Sees. Die abgebildete Flora könnte jedenfalls einheimisch sein.
 
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Das MatZe schrieb:
beim Nandu (Bild Nr.7)
Die haben wir auch schon recht oft in Brandenburg gesehen (sogar mit kleinen Federbällchen Nachwuchs), als wir durch die Gegend eierten wegen Kranichsuche in Linum.
 
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Der Fotograf kann sich ja nach Ablauf der Abstimmfrist mal dazu äußern. :)

So oder so werde ich aber wohl mal beim nächsten Besuch im Norden mal gezielt nach den Nandus suchen - dann auch hoffentlich mit neuer Kamera bewaffnet. :)
 
schneup schrieb:
Du kannst ein Beispiel gerne in diesen Thread posten ;-)
Lumix TZ99, f/6.1, ISO 80, 1/300, 101,2 mm (568 mm KB-Äquivalent)
 

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kleine runde kugel :)

DSC07851.jpg
 
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Eisholz schrieb:
nd damit man eine Gewisse Weichheit ins Foto bekommt, kann man z.B. sogenannte Mistfilter nutzen: Klick
Ein Trend den ich nie verstanden habe. Leute verkaufen ihre alten Top Kameras aus der DSLR Zeiten um sich wieder Top Kameras mit Top Objektive in Insgesamt 5stelligen Budget zu kaufen um dann "schrott" Filter auf die Linse zu machen, weil Objektiv und Kamera zu gut geworden ist.

Wozu nicht einfach alte Objektive adaptieren, dann hat man neue Technik wie AugenAF und hat die gewünschte schrottige Bildqualität in günstig. 😅

Aber gut ich bin auch kein Portrait Fotograf.
 
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blende11 schrieb:
Warum bittet man darum, auf sein eigenes Foto abzustimmen?
Das verstehe ich nicht.
Ich verstehe auch nicht, warum man für das eigene Foto stimmt. Selbst wenn ich wirklich meins für das beste halte, stimme ich nicht für mein eigenes Bild. Aber im Endeffekt muss das jeder selbst mit sich und seinem Gewissen entscheiden.
Ergänzung ()

Ach so: wirklich einige tolle Bilder dabei, dieses Mal viel es mir echt schwer die Stimmen zu verteilen.
Ergänzung ()

Na dann will ich auch mal noch ein bisschen Fuchscontent in den Raum werfen

DSC_0146.JPG
 
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raychan schrieb:
Ein Trend den ich nie verstanden habe. Leute verkaufen ihre alten Top Kameras aus der DSLR Zeiten um sich wieder Top Kameras mit Top Objektive in Insgesamt 5stelligen Budget zu kaufen um dann "schrott" Filter auf die Linse zu machen, weil Objektiv und Kamera zu gut geworden ist.

Wozu nicht einfach alte Objektive adaptieren, dann hat man neue Technik wie AugenAF und hat die gewünschte schrottige Bildqualität in günstig. 😅

Aber gut ich bin auch kein Portrait Fotograf.

In japan ist ein Mistglow Filter Gold wert für die ganzen Neonlichter :D benutze meine nur für Lichterspiele
 
@ShaleX Stell ich mir eher schrecklich vor. Aber ist eher geschmacksache. 🤨 Gibt ja auch viele die lassen mit absicht die Lichter wie willt ausbrennen. Naja alles eine Art der Kunst, meine nicht.
 
In dokumentarischen Fotos sind vielleicht andere Details wichtiger.
 
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