Muss eine neue Festplate formatiert werden?

Oliver13

Ensign
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Aug. 2007
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Hallo.
Ich habe mir eine neue Sata2 Festplatte gekauft. Die möchte ich nun als externe Festplatte verwenden und zuvor in 4 Partitionen aufteilen. Dazu verwende ich Paragon Partition Manager.
Jetzt habe ich die erste Partition ca. 140 GB erstellt, der Rest ist noch nicht fertig.

Ich möchte nichts falsch machen, aber ich wurde zum keinen Zeitpunkt aufgefordet diese erste Partition zu formatieren. Ist das normal?

Muss ich noch vor der verwendung diese Partition noch extra formatieren bitte? Danke Gruss.
 
Jede Partition muss formatiert werden, das kann man aber auch unter Windows machen, das geht ganz einfach in der Datenträgerverwaltung.
 
Start -> Systemsteuerung -> Verwaltung -> Datenträgerverwaltung -> Platte auswählen. ...

und ja .... jede Platte muss formatiert werden, da ohne "Inhaltsverzeichnis" der PC mit der Platte anfangen kann
 
oder einfach

start -> ausführen -> "diskmgmt.msc"

bringt dich auch in die datenträgerverwaltung ^^
 
Wenn du die platte im Arbeitsplatz schon siehst ist die schon formatiert. Ansonsten Datenträgerverwaltung;) Kapput gehen kann da eigentlich nix entweder sie ist da oder nicht.
 
Vielleicht hat es dein Programm schon beim Partition erstellen formatiert.
Wenn ja kannst du ganz normal darauf zugreifen,
Absolut richtig, das habe ich erst jetzt beim erstellen der 2ten Partition gemerkt.

Ich kann ganz normal auf die Partition zugreifen.
Vielen Dank für so schnelle und zahlreiche Unterstüzung
 
-> generelles zum formatieren:
nach dem eine partition als solche festgelegt worden ist musst die natürlich formatieren.
alleine aus dem grund, ihr ein dateisystem zuzuweisen.

unter windows wären das NTFS und das ältere dateisystem FAT32.

FAT32 wird heute eigentlich kaum noch verwendet, ist aber ab und an vorteilhaft, wenn man z.b. zusätzlich ein linux system nutzt. nicht jede linux version kann auf NTFS partitionen schreiben und lesen!

FAT32 ist im grunde aber sogar einen bisschen schneller, hat aber den nachteil das es sehr anfällig ist.
(kennst sicher noch den "systemscan" von 98 vorm start, wenn windows nicht richtig beendet worden ist)

---- jaja hab grad irgendwie langeweile
 
Zuletzt bearbeitet: (rechtschreibfehler ;D)
exoth schrieb:
...
nicht jede linux version kann auf NTFS partitionen schreiben und lesen!
Doch, mittlerweile gibt es eigentliche keine Distro mehr, in deren Quellen man NTFS-3g nicht findet um es zumindest nachzuinstallieren und heutzutage verwendet eigentlich jeder Linuxere NTFS-3g. FAT als Dateisystem ist einfach zu grottig. ;)

exoth schrieb:
... FAT32 ist im grunde aber sogar einen bisschen schneller, hat aber den nachteil das es sehr anfällig ist.
FAT ist in den seltensten Fällen schneller. Es braucht sehr wenig Prozessorleistung, was aber, wenn überhaupt, dann nur noch bei Handys oder Navigationsgeräten eine Rolle spielt. Weil FAT fast keine Dateisystemstruktur aufbaut (verglichen mit aktuellen Dateisystemen), geht für die Struktur weniger Platz verloren, dadurch ist das Dateisystem aber in den meisten Fällen arsch lahm (bspw. beim "Directory Loookup") und kennt absolut keine Prävention von Fragmentierung, was es mit der Zeit noch arsch lahmer macht.

FAT hat also zwei Vorteile, 1. wirklich jeder Rechner, auf den man stoßen kann, selbst ein zwanzig Jahre alter 386er, kann damit umgehen und 2. es geht fast kein Platz für die Dateisystemstruktur "verloren". Gerade auf kleinen Datenträgern soll das angeblich irre schlimm sein - aber mich stört das selbst da nicht, denn ich habe einen 2 GiB USB-Stick mit NTFS formatiert und "verliere" dabei ca. 100 MiB an die Struktur. Auf Flashspeichern ist FAT allerdings beliebt, weil dort verzögerte Zugriffszeiten durch eine schlechte Struktur und Fragmentierung eine untergeordnete Rolle spielen. ;)
 
naja der größste nachteil von fat ist eindeutig das nur files mit einer größe von max 4gb unterstütz werden.
 
Naja, ein ebenfalls großer Nachteil ist, dass man sich auf eine absolute Interkompatibilität verlässt, die aber nur für reines FAT(32) ohne vFAT (lange Dateinamen) gilt. Die Implementierung von vFAT ist auf Nicht-Microsoft-Systemen immer wieder mal fehleranfällig, weswegen, vielleicht nicht oft, aber doch gelegentlich, immer mal wieder "erweiterte Dateinamen" verschwinden und stattdessen nur noch der 8+3-Dateiname (bspw. "Datein–1.xyz") vorhanden ist, weil die vFAT-Infos irgendwo verloren gegangen sind - einem Ars-Technica-Redakteur ist das vor ein paar Monaten noch auf einem (in Sachen Software vielleicht nicht ganz aktuellen) Mac eines seiner Kumpels passiert.
 
muss ich dir recht geben....das sollte eindeutig noch als "problem" hinzukommen ^^
 
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