Nach Formatierung von Win7 entpackt meine Festplatte extrem langsam

@Harald.
Die Werte scheinen in Ordnung zu sein. Zumindest sind sie mehr als halbiert worden.
Einen vollen Durchsatz wie im HD Tune Bench wirst du mit Winrar nicht erreichen, von daher sind je nach Fragmentierung etc die erreichten 30MB /S auch realistisch.


Gerade Informationen zu S.M.A.R.T. sind höchst interpretativ, da es keine strikte Definition dieser Technik gibt.
Ich habe lediglich geschrieben, dass das Datenkabel aufgrund der Smart-Werte und des Benchmarkergebnisses nicht defekt sein kann
Oder: dass du zugibst nicht auf die Bezeichnung zu achten, aber meinst es sei eine Seagate.

Diese Inkonsistente Logik zieht sich durch jeden Absatz
Ach was? Wovon diskutieren wir hier eigentlich die ganze Zeit? Ich verweise hier mal auf meine ersten Sätze in diesem Beitrag.
Ja, nur wo schreibe ich (wieder) was anderes? Ich muss mich zu 99% eigentlich nur gegen Unterstellungen behaupten, obwohl ich nur Statements gesetzt habe, die du im nachhinein wiederholst, aber dann irgendwie "berichtigen" möchtest.
Und was die Adern angeht:
Und ein massiver Einbruch muss nicht sein. Je nach Ursache; Eine getrennte Ader ist schlimmer als leicht oxidierte Kontakte. Diese leiten je nach Temperatur besser oder schlechter durch.
Oder ganz konkret: Durchgetrennte Ader = anderes "Erscheinungsbild" als oxidierter Kontakt.
Behaupte ich hier jetzt unterschwellig schon wieder, dass seine SataKabel durchgetrennt seien?....

Aber gut, dann mach ich keine große Sache mehr draus ( Dein Spoiler ist auch nicht an Größe zu verachten )

Immerhin hat der TE sein Problem jetzt selbst gelöst.

PS: Der Link endet mit .PNG und liegt auf einem Imagehoster, wirklich sehr verdächtig..
 
Zuletzt bearbeitet:
Cyrionxs schrieb:
Madnex schrieb:
Gerade Informationen zu S.M.A.R.T. sind höchst interpretativ, da es keine strikte Definition dieser Technik gibt.
Madnex schrieb:
Ich habe lediglich geschrieben, dass das Datenkabel aufgrund der Smart-Werte und des Benchmarkergebnisses nicht defekt sein kann
Wie gut du Aussagen aus dem Kontext reißen kannst. Hättest du meine erste von dir zitierte Aussage vollständig zitiert, würde das ein ganz anderes Bild ergeben. ;) Aber das weißt du sicherlich.

Cyrionxs schrieb:
Oder: dass du zugibst nicht auf die Bezeichnung zu achten, aber meinst es sei eine Seagate.
Ähm... wenn du diese Stelle in meinem Betrag richtig gelesen hättest, dann hättest du auch gesehen, dass ich geschrieben habe, dass mir ein anderes Bild (Benchmarkergebnis einer Seagate) angezeigt wurde und ich deshalb von einer Seagate geschrieben habe. Wie, weshalb und warum habe ich auch schon geschrieben. Du kannst nun darauf herumreiten so lange du möchtest. Es ändert nichts an dem Versehen und auch nichts an meiner grundsätzlichen Aussage diesbezüglich.

Cyrionxs schrieb:
Und was die Adern angeht:
Und ein massiver Einbruch muss nicht sein. Je nach Ursache; Eine getrennte Ader ist schlimmer als leicht oxidierte Kontakte. Diese leiten je nach Temperatur besser oder schlechter durch.
Oder ganz konkret: Durchgetrennte Ader = anderes "Erscheinungsbild" als oxidierter Kontakt.
Behaupte ich hier jetzt unterschwellig schon wieder, dass seine SataKabel durchgetrennt seien?....
Ok, das war ein Missverständnis meinerseits. Das gebe ich zu.

Wir wollen aber nicht vergessen, dass unsere Diskussion hier nur entstanden ist, da ich kurz in die Runde eingeschoben habe, dass aufgrund der Smart-Werte und des Benchmarkergebnisses das Kabel nicht die Ursache für die Probleme des TE sein kann. Was dir nicht einleuchten wollte oder du nicht verstanden hast, wie ich zu dieser Aussage komme. Wie ich darauf komme habe ich dir anschließend erklärt, was dich aber nicht davon abgehalten hat, weiter darauf herumzureiten. Nun ist das Problem anscheinend gelöst und es war, oh Wunder, nicht das Kabel.

Wir sollten diese Diskussion an dieser Stelle beenden. Denn wir beide werden wohl nicht mehr auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Ich wünsche dir jedenfalls noch viel Spaß im Forum beim Diskutieren und Hilfe leisten. :)
 
Nochmal ein dankeschön an alle, die mir geholfen haben. Sehr Nett !
 
Der hier vorgeführte Hickhack um des Kaisers Bart und einseitig untergriffigen Formulierungen bringt dem TE soviel wie gar nichts.
Wenn in der Benchmark-Grafik (unter Einstellung ausführlich statt schnell) weder in der Transferrate Spikes(welche auf Übertragungs/Lesefehler deuten könnten), noch in dem Band der Access-Werte großartige Ausreisser zu finden sind(was auf Probleme der Positionierung schließen ließe) und die SMART-Werte unauffällig sind(Expertenmeinung, nicht Wiki-Zitate), dann ist das Problem der unterschiedlichen WinRAR-Laufzeit wohl woanders zu suchen.

Hier muss man bedenken:
- nimmt die Winrar-Version Rücksicht auf AF-Plattenformat (bei vielen kleinen Dateien)
- welche Clustersize wurde bei der Formatierung gewählt(bei AF-Platten mindestens 4K)
- ist die Partition Aligned(bei AF-Platten)
- wo liegt das Verzeichnis physisch auf der Platte (bei vielen kleinen Dateien)
- wo liegen die Inputdateien physisch auf der Platte(wie fragmentiert?)
- wo liegen die Outputdateien physisch auf der Platte(wie fragmentiert?)

Gerade die letzten beiden Faktoren sind für die Geschwindigkeit bei großen Dateien ausschlaggebend.
Ich würde mal meinen, wenn man auf eine kontuierlich befüllte und unfragmentierte Platte eine .rar-Datei klatscht und entpackt, dann liegen Input und Output relativ nahe beisammen.
Macht man das auf einem neu formatierten NTFS-Dateisystem, dann kann bei entsprechender Größe die .rar-Datei ganz vorne in der ersten 3,2TB vor der $MFT zu liegen kommen, und der Output dann aber erst hinter den für die $MFT reservierten Platz (bei 500GB werden 62,5GB reserviert).
Der Zugriffsarm muss dann ständig diese Distanz von 65GB überwinden, um die Datei tranchenweise zu entpacken.
Ist dieser vordere Bereich schon besetzt, liegen dagegen die Input- und Outputbereiche nahe beisammen.
So lässt sich dieser geisterhaft aufgetretene Unterschied (ohne Wiki :D ) erklären, wenn es sich um eine .rar auf einer Platte mit nur einer Partition, auf der sowohl die .rar als auch die entpackten Dateien liegen.
(ich gehe hier davon aus, dass D: neu formatiert wurde und die .rar und die entpackte Datei dort drauf liegen, was jetzt tatsächlich "neu formatiert" wurde, hab ich irgendwie nicht ganz mitbekommen. C:?(bei Installation) oder D:? )

Was dann noch dazukommt - auf der 500GB ist vorne das System C: und dahinter die Partition D:
auf der entpackt wird. Was treibt das System so nebenher dabei für Zugriffe auf C:?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann doch gar nicht sein was du schreibst, Wiki hat nämlich dieselbe Meinung :D

Beim Formatieren der Festplatte wird für die MFT ein fester Platz reserviert, der nicht von anderen Dateien belegt werden kann. Wenn dieser voll ist, beginnt das Dateisystem freien Speicher vom Datenträger zu benutzen, wodurch es zu einer Fragmentierung der MFT kommen kann. Standardmäßig wird ein reservierter Bereich von 12,5 % der Partitionsgröße angenommen.

Aber sag jetzt nicht, Du hast dein Wissen nicht von Wiki, sondern schon davor erworben.
Weshalb auch immer zählt das nämlich nicht, und man kann dir in Zukunft fälschlicherweise vorwerfen du würdest dich ausschliesslich auf diesen Wikieintrag stützen.
Karma halt.

MfG Cy
 
Cyrionxs, wiki irrt da, denn der für den MFT reservierte Platz wird sehr wohl von anderen Dateien belegt, wenn sonst kein Platz mehr zur Verfügung steht. Wäre dem nicht so, dann hätte jede Platte nach dem Formatieren ja automatisch 12.5% weniger Kapazität. Das stimmt aber nicht, denn der Unterschied zwischen der Kapazitätsanzeige von Windows und dem Aufdruck auf der Platte ergibt sich alleine daraus, dass die Angaben der Plattenkapazität in GB ist, also vielfachen von 1000^3 Byte während Windows GiB (Gigibyte), also Vielfache von 1024^3 = 2^30 Byte anzeigt, aber fälschlich GB dahinter schreibt.
 
Der Kapazitätsunterschied "Aufgedruckt"<->" Windows" stand gar nicht im Raum, zumindest nicht von meiner Seite aus.
Die Umrechnung der Plattengröße war mir schon bei meiner 80GB Platte damals geläufig, nur war das dann noch zu vernachlässigen.
Ob das noch auf die erste 4GB zutrifft weiss ich leider nicht mehr. Ich glaube mich aber dunkel daran erinnern zu können.

Zur MFT widerspreche ich dir aber, Begründung weiter unten, erst einmal eine "zuverlässige" Quelle. (Wenn diese es nicht ist, dann wird die Auswahl ziemlich mager :)
NTFS reserviert einen Prozentsatz des Datenträgers für die ausschließliche Verwendung durch die MFT, und zwar so lange, bis der verbleibende Teil des Datenträgers vollständig belegt ist. Für Dateien und Verzeichnisse wird somit erst dann Speicherplatz aus diesem speziellen MFT-Bereich reserviert, wenn der übrige Speicherplatz vollständig verbraucht ist.
Quelle: http://support.microsoft.com/kb/174619/de

Oder:

Mit dem Parameter wird nur Speicherplatz reserviert. Wenn Sie demnach festgelegt haben, dass für die MFT 25% reserviert werden, auf dem Laufwerk aber zu wenig Platz zum Speichern neuer Dateien vorhanden ist, wird der reservierte aber noch nicht belegte MFT-Platz zum Speichern benutzt.
http://www.wintotal.de/tipparchiv/?id=783

Bis hierhin hast du also erstmal Recht behalten, aber:

Die Reservierung entspricht einer "Soft"- Reservierung und wird dem User nicht über das Eigenschaftsmenü der HDD angezeigt.
Das bedeutet wie von dir angenommen nicht, dass quasi eine Datei von der 12,5%gen Größe der HDD die Festplatte belegt, ähnliche der Pagefile.sys

Der Wiki Eintrag geht von einer alltäglichen Situation aus, in der die HDD nicht vollgestopft ist. Für diesen Fall stimmt die Aussage.
Über den Fall, in dem der MFT "externe" Speicherplatz, also der große Rest, (EDIT:...vollständig...) in Anspruch genommen wird, wird keine Aussage gemacht.

DAS steht in Wiki nun leider nicht drin, zumindest nicht im deutschen Artikel.
Der bestehende Eintrag ist jedoch trotzdem nicht falsch, und für die Praxis ausreichend.

Davon abgesehen irrst du hier stellenweise aber leider, da du davon ausgehst, dass die Kapazität nach der Formatierung reduziert sein müsste.

Das wäre übrigens eine Erklärung weshalb viele User Wiki für allgemein drittklassig halten. Es ist oft nicht vergleichbar mit technischen Dokumentationen. Und gerade dadurch entstehen oft Missverständnisse, da der Leser die ihm fehlende, nicht dargelegte, Information nicht mit der bekannten oder vorliegenden verknüpfen kann und für ihn daraus (subjektiv) ein Widerspruch entsteht.

MfG Cy
 
Zuletzt bearbeitet:
Übrigens werden/können kleine Dateien direkt in die MFT geschrieben, und belegen somit keinen externen Platz und nehmen nur den der MFT selber in Anspruch.
 
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