Nach Formatierung von Win7 entpackt meine Festplatte extrem langsam

@ Raptorchicken :

Zu 1. Die Alternativen zu IDE sind : RAID und AHCI . Ich habe eben AHCI ausgewählt, und mein Rechner möchte nichtmehr Booten. Ich komme nur bis zum Windows Logo, und dann Startet er immer neu. Ich bekomme dann einen Hinweis, dass es Hardware oder Software änderungen gegeben hat, wodurch ein Starten nichtmehr möglich ist. Nun bin ich also wieder im IDE Modus.

Zu 2. also Windows jetzt NOCHMAL neu aufsetzen - auf keinen fall :D

Das muss doch irgendeine Einstellung im Windows sein, dass die Platte hier einschläft ? Lief doch voher auch tip top. Ausser dass ich Win7 neu Aufgesetzt habe... :mad:

@Cyrionxs :

Habe ich gemacht. Wie gesagt, Rechner Bootet dann nichtmehr. Nichtsdestotrotz mache ich jetzt Chronologisch das, was du mir nun gesagt hast. Ich lasse gerade in diesem Moment den Error Test durchlaufen. Und danach Poste ich hier 3 Bilder rein : 1x die Smart Werte von HD Tune und CrystalDiskInfo + Den Error Test von HD Tune + Benche ich dann nochmal, um dieses Diagramm euch zeigen zu können. Ich sage mal : Bis nacher ;) Der error Test dauert ja jetzt 2-3 Minuten ;)
 
Du kannst auch nachträglich auf AHCI umstellen, ohne neu installieren zu müssen.
Du musst nur einen Registry-Schlüssel ändern, bevor du umstellst.
Welchen Schlüssel du ändern musst, findest du über die Forum-Suche.
 
Erstmal, Ja das mit dem Booten hatte ich vergessen, entschuldige, und das obwohl ich selbst neulich nachträglich ein Notebook auf AHCI umstellen musste :)

Zur Umstellung, das allein mit dem Regeintrag reicht EDIT: vielleicht nicht, zumindest kommt es auch auf den Chipsatz an. Der folgende Weg ist meines Erachtens jedoch sicherer

Hier also ein AMD 780G bzw SB 700

Normal unter IDE ins Windows booten.
Nun den AHCI Treiber laden.
http://support.amd.com/de/gpudownload/windows/Pages/raid_windows.aspx
(13.1 und ist offiziell für deinen Chipsatz freigegeben. Ich nehme an du nutzt Win7 x64)
Den Installierst du nun natürlich.
nun den Regeintrag suchen:

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Msahci
Hier muss nun "START" auf "0" gesetzt werden.

Im Optimalfall kannst du nun neustarten, im Bios auf AHCI umstellen, und es bootet erfolgreich.
(Falls nicht muss der Treiber, wie in einigen Fällen von Intel Chipsätzen, manuell eingebunden werden.)
Ergänzung ()

SilenceIsGolden hatte wohl doch recht,
Erst Regeintrag, dann Bios.
dann AMD Treiber nachinstallieren.

Ansonsten wird der Windowsstandardtreiber genutzt. Kann auch ausreichen, sofern der AMD jedoch keine Fehler fabriziert würde ich diesen bevorzugen,.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zumindest noch letztes/vorletztes Jahr, als die AMD Treiber kein NCQ unterstützen. Ist aber schon etwas her :)
 
Zuersteinmal vielen dank für die rege Beteiligung.
Ich habe, wie besprochen, die Tests/Screenshots durchgeführt und habe sie mal angehangen.
Diesbezüglich sollte also alles "grün" sein - denke ich.

Zum AHCI Treiber etc :

Es muss doch auch ohne einen neuen Treiber gehen . Ich meine folgendes :

Ich habe damals, als das System/Hardware neu gewesen ist, ebenso einfach Win7 Installiert und fertig. Am Bios habe ich nie irgendwas gedreht ( Ausser CPU Stromsparfuktion, Ram Timings/Spannungen gefixt und solche sachen ). Bzgl IDE/AHCI etc habe ich nie irgendwas gemacht gehabt. Und es lief ja auch. Ich kann halt jetzt aktuell nicht ganz nachvollziehen, wieso ich nun in Regestry Geschichten was ändern muss / AHCI Umstellen und lauter so Sachen, dass ich voher niemals gemacht/gebraucht habe. Wäre ja in etwa so ( Überspitzt Formuliert ) , wenn ich nun bei der Grafikkarte sagen würde ( Da kenne ich mich halt wieder sehr gut aus ) :

Vor der Formatierung war alles Tip Top, nach der Formatierung ist sie extrem langsam beim Zocken. Daraufhin wird mir empfohlen , 50 Treiber aus zu Probieren, nochmal zu Formatieren, ALLE Kabel im Gehäuse zu Überprüfen und und und...und am ende des Tages war es nur deswegen so langsam, weil Sie nicht in den 3D-Modus hoch getaktet hat ;)
Wisst ihr, wie ich meine ?

Ich bin wirklich absolut über jeden rat dankbar. Und da ich keine AHnung von HDDS/SSDs habe, setze ich ja auch alles um, was ihr mir sagt. Das stelle ich nicht in frage. Aber es MUSS doch ein Einstellungsproblem im Win/Winrar oder so sein, weswegen sie so langsam ist. Ich habe - wie gesagt - noch niemals eine HDD im AHCI Modus betrieben . Wieso muss ich das jetzt machen? leuchtet nicht zwingend ein ;)

Vielleicht ist es tatsächlich so, dass sie schlichtweg zu "voll" ist. Die erklärung mit der Kurve, dass sie zum Ende hin richtig Stark abfällt , und der dazugehörigen Erklärung, dass die Platte von Aussen nach Innen Liest/schreibt, wäre doch eine Erklärung hierfür? Mir ist beim Error Scan auch aufgefallen : Die ersten 40-50% Hat er den Scan mit 85-92Mb/sek durchgeführt. Ab 50% Waren es nurnoch 70-80Mb/sek. Die letzten 10-20% waren nurnoch mit c.a. 60Mb/sek.
Oder sehe ich das total falsch ?

Unbenannt.jpg
 
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Erneuere mal das SATA-Datenkabel der HDD, denn hier sind viele UDMA-CRC Fehler verzeichnet.
Die scheinen zwar alt zu sein, aber generell kann das auch die Übertragungsrate deutlich verlangsamen.
Dass eine HDD innen erheblich langsamer ist als außen ist auch normal, das erklärt aber nicht, warum sie vor der Neuinstallation schneller war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Festplatte selbst ist laut Smartwerten zumindest fehlerfrei, weder Badsectors noch Seek/write errors.
Ansonsten, wie der Vorschreiber schon meinte, liegt etwas bei der Übertragung im argen. Kabel ab/an, sowohl an MB als auch HDD, und das Entpacken nochmal testen. wirds nicht besser, neues Kabel. Gibts ab 0,50€ - 1€. Wenn du dich nun fragst: Warum noch investieren?
Um eben einen Festplatten Controller Defekt ausschliessen zu können. Denn das wäre doof und mit einer Garantieabwicklung verbunden.

Zu deiner Verwunderung über das Bios:
Niemand von uns weiss wie das Bios vorher eingestellt gewesen ist. Dass dir trotzdem jeder die Umstellung auf AHCI empfiehlt, liegt darin begründet, weil dies einerseits dem neueren mit Sata-HDDs eingeführten Standard entspricht, und andererseits es auch die Voreinstellung gewesen sein könnte.
Wie das? Folgendes Szenario:
Du Spielst/Arbeitest/Übertaktest/Softwarebug => PC Hängt sich auf. Nun resettest du ihn. Je nach Motherboard besitzt du einen Failsafe-/Crashguard oder ähnliche Schutzmechanismen. Beim nächsten/den nächsten Bootvorgang(en) wirst du nun gefragt, ob du nun auf die Standard-Bios Einstellungen zurücksetzen möchtest. Drückst du nun ausversehen F1 anstatt Esc oder was auch immer, hast du schnell die Defaults drin.
Auch gibt es Mainboards, die dich das gar nicht fragen. Die machen das einfach.

Aus dieser Sicht heraus empfehlen wir dir eben standardmäßig AHCI zu aktivieren, und das auch unabhängig davon ob der Fehler hierin liegt oder nicht. Verschwindet der Fehler nach Aktivierung nicht, kann man wenigstens sagen: ok, hier sind wir falsch, weitersuchen.
Es ist eben eine Einstellung die mit jedem gesunden System laufen können muss.

Es muss doch auch ohne einen neuen Treiber gehen
Ja und nein. Durch den Regeintrag wird der Windows-AHCI Treiber aktiviert (msahci)
Die AMD Treiber sind einfach nur eine Empfehlung, da AMD diese immerhin speziell für ihre Chipsätze anpasst bzw optimiert. Groß werden die Unterschiede wohl nicht ausfallen, jedoch tut eine Treiberinstallation auch nicht weh :).
Wenn du nicht möchtest kannst du es auch ganz einfach bei der Reg-änderung belassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die UDMA-CRC Fehler sind nicht aktuell sondern älter und die Festplatte läuft mit voller Leistung (die Festplatte ist halt nicht mehr die neuste und zählt daher nicht mehr zu den schnellsten). An der Laufwerks-Hardware kann es also nicht liegen. Das Austauschen des Datenkabels wird hier nichts bringen, da es keine Übertragungsfehler gibt, die dadurch behoben werden können.
 
Madnex schrieb:
Die UDMA-CRC Fehler sind nicht aktuell sondern älter und die Festplatte läuft mit voller Leistung. An der Laufwerks-Hardware kann es also nicht liegen. Das Austauschen des Datenkabels wird hier nichts bringen, da es keine Übertragungsfehler gibt, die dadurch behoben werden können.
Erkläre bitte:
1. Woran siehst du das Alter der UDMA-CRC Fehler?
Nur nebenbei, seine Platte läuft immernoch/lief bis vor kurzem im UDMA-6 Modus
EDIT: falscher Link^^
https://www.computerbase.de/forum/attachments/unbenannt-jpg.327062/
2. Meine 500GB Seagate ist ebenfalls alt. 7700 hours on Time, über 3,5Jahre im Einsatz. UDMA-CRC Errors = 0
Logisch, da im AHCI Modus. Nur dann wieder die Frage, weshalb hat er diese Fehler überhaupt?
Der Benchmark gibt 61MB min /127MB max aus, mit 100MB Durchschnitt. Soviel weiter davon entfernt sind heutige Platten auch nicht.
3. Durch was schliesst du einen Hardwarefehler aus? Gründe? An was sollte dieses sichtbar sein? Auch Smartwerte sind nicht vollkommen zuverlässig, noch registrieren sie jedes mögliche Problem. (Die CRC Errors ignorierst du gerade auch)
4. Jedes Kabel kann defekt sein. Entweder durch Knicke, oxidierte Metallkontakte oder einfach schlechter Qualität.
Dass, das Kabel Schuld ist behauptet niemand felsenfest, aber es ist ein Leichtes dieses Problem auszuschliessen.

Vielleicht liest und überfliegst du den Thread nicht nur, und selbst dann sind die Behauptungen spekulativ oder unhaltbar.

Aber, dass du keine eigenen Vorschläge eingebracht hast, zeigt ja schon wieviel an Gedanken du hierfür aufgewendet hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht lagen die 35GB vor dem neu installieren am Anfang der Platte frei und jetzt nachdem Windows neu installiert wurde hat es auch gleich mal alles defragmentiert und nun liegen die 30GB am Ende des Laufwerks D:, das sollte schon einen gewaltigen Unterschied machen beim lesen/schreben und somit auch beim Entpacken.
Es sei denn, es würde sich um SSDs handeln, dann ist es natürlich irrelevant.
 
Wenn ich sehe, was im Hintergrund alles rödelt wundert mich das nicht.

Schalte doch mal nach und nach alle Programme aus und teste mit HDTune noch einmal. Dann siehst du an welchem Programm (oder an allen) dein Einbruch liegt. Der Torrent erstellt wenn man ihn falsch einstellt unzählige Verbindungen gleichzeitig, die bei Festplattenzugriffen, welche auf große Bereiche der Festplatte zugreifen immer wieder hin und herpendeln muss. Das bedeutet, dass er z.B. zwar die Dateien nur mit vielleicht 10KB/s lädt, er aber immer wieder hin und her hoppt.

Dazu noch die ganze andere Software die ich sehe, ICQ, Eraser, Deamon, AVG, und das ist nur das, was man auf den ersten Blick sieht...
 
Cyrionxs schrieb:
Erkläre bitte:
1. Woran siehst du das Alter der UDMA-CRC Fehler?
Das sieht man am aktuellen und am schlechtesten Wert. Ist der aktuelle wieder auf den Ausgangswert zurückgegangen (in diesem Fall 200), sind die Übertragungsfehler schon älter. Ist der schlechteste Wert ebenfalls wieder auf dem Ausgangszustand, sind die Übertragungsfehler uralt.

Cyrionxs schrieb:
Nur nebenbei, seine Platte läuft immernoch/lief bis vor kurzem im UDMA-6 Modus
UDMA-Modi meldet die Festplatte aus Kompatibilitätsgründen dem Betriebssystem und hat nichts mit dem tatsächlichen Übertragungsmodus zu tun.

Cyrionxs schrieb:
2. Meine 500GB Seagate ist ebenfalls alt. 7700 hours on Time, über 3,5Jahre im Einsatz. UDMA-CRC Errors = 0
Logisch, da im AHCI Modus. Nur dann wieder die Frage, weshalb hat er diese Fehler überhaupt?
UDMA CRC Errors sind Übertragungsfehler, die sowohl in einem UDMA- als auch in einen SATA-Modus auftreten können. Das hat nichts mit dem AHCI- oder IDE-Modus zu tun. Dieses Smart-Attribut hat diese Bezeichnung aus historischen Gründen. Dass bei dir dort eine 0 steht, bedeutet nur, dass noch keine Übertragungsfehler aufgetreten sind.

Cyrionxs schrieb:
Der Benchmark gibt 61MB min /127MB max aus, mit 100MB Durchschnitt. Soviel weiter davon entfernt sind heutige Platten auch nicht.
Der Benchmark, bzw. die Transferkurve, lässt deutlich erkennen, dass die Festplatte nicht ausgebremst wird und somit mit voller Leistung läuft.

Cyrionxs schrieb:
3. Durch was schliesst du einen Hardwarefehler aus? Gründe? An was sollte dieses sichtbar sein? Auch Smartwerte sind nicht vollkommen zuverlässig, noch registrieren sie jedes mögliche Problem.
Richtig. Deshalb habe ich auch "Laufwerks-Hardware" geschrieben. ;) Es kann durchaus sein, dass eine andere Hardware-Komponente diese Probleme verursacht.

Cyrionxs schrieb:
(Die CRC Errors ignorierst du gerade auch)
Nein, das habe ich nicht (siehe weiter oben in diesem Beitrag).

Cyrionxs schrieb:
4. Jedes Kabel kann defekt sein. Entweder durch Knicke, oxidierte Metallkontakte oder einfach schlechter Qualität.
Dass, das Kabel Schuld ist behauptet niemand felsenfest, aber es ist ein Leichtes dieses Problem auszuschliessen.
Richtig. Aber das würde man zum einen am UDMA CRC Error Attribut (Normalisierte Werte + Rohwert) und zum anderen am Transverkurvenverlauf erkennen. Die Transferrate würde bei massiven Übertragungsfehlern stark einbrechen.

Cyrionxs schrieb:
Vielleicht liest und überfliegst du den Thread nicht nur, und selbst dann sind die Behauptungen spekulativ oder unhaltbar.

Aber, dass du keine eigenen Vorschläge eingebracht hast, zeigt ja schon wieviel an Gedanken du hierfür aufgewendet hast.
Bist du immer noch der Meinung? Dass ich keine weiteren Lösungsvorschläge eingebracht habe, lag daran, dass ich die Zeit dazu nicht hatte.
 
großen dank an euch alle. ich werde das morgen mal alles umsetzen , was ihr mir gesagt habt. dann sehen wir ja, ob dies besserung brachte.

zu meinen ganzen Programmen möchte ich dennoch etwas sagen:

diese Programme liefen auch voher immer. ich habe seit jahren den selben quark drauf. Auslese tools für Hardware , Benchmarks wie den heaven oder prime95 , plus eben eraser ICQ und 6-7 weitere Kleinigkeiten . mehr benötige ich nicht. ich habe zwar richtung 0ahnung, was platten betrifft , allerdings bin ich mir im klaren , dass drölf Millionen hintergrund vieher natürlich die platte beinflussen in der Geschwindigkeit . dies habe ich auch getestet , ohne wirklichen vorteil. brachte 3Sekunden in der Geschwindigkeit . also kein weltwunder . habe auch nur 56 Prozesse am Laufen .
 
Darum geht es nicht. Geht darum, dass du bei soviel im Hintergrund niemals ein Schadprogramm erkennen könntest, oder ein Programm welches nicht ordnungsgemäß läuft. Das ist dahingehend fatal dass es immer wieder Zugriffe verursacht wo keine nötig sind.
 
Bist du immer noch der Meinung? Dass ich keine weiteren Lösungsvorschläge eingebracht habe, lag daran, dass ich die Zeit dazu nicht hatte.
Nicht mehr so ganz, nein, wenigstens hast du jetzt mehr als einen destruktiven 4 Zeiler gepostet. Zustimmen kann ich dir in einigen Sachen trotzdem nicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Self-Monitoring,_Analysis_and_Reporting_Technology#Auswertung
Ultra DMA CRC Error Count
Ursache können defekte Kabel, verschmutzte Kontakte, Übertaktung oder fehlerhafte Festplattentreiber sein. Die Übertragung wird in Stufen immer langsamer wiederholt. Misslingt dies, wird der Zugriff auf die Festplatte gesperrt.
Das zu den Kabeln

Zu 2.
Ist mir bewusst, ich habe dich lediglich darauf hingewiesen, dass das Alter einer Festplatte nicht automatisch zu schlechter Leistung oder UDMA-CRC Errors führen muss. Diesen Kontext hast du in der Antwort leider aus den Augen verloren.

--

UDMA-Modi meldet die Festplatte aus Kompatibilitätsgründen dem Betriebssystem und hat nichts mit dem tatsächlichen Übertragungsmodus zu tun.
Nur war in diesem Fall die Platte per Bios trotzdem auf IDE eingestellt, siehe Seite 1.

Der Benchmark, bzw. die Transferkurve, lässt deutlich erkennen, dass die Festplatte nicht ausgebremst wird und somit mit voller Leistung läuft.
Ohne AHCI bezweifle ich das sowieso. Ausserdem ist der primäre Grund des Threads die Entpackleistung, oder auch das Shreddern von Dateien, das Ewigkeiten braucht.
Es können schon kleine Geschwindigkeitseinbrüche auf Fehler hindeuten.
So müsste der Benchmark im Optimalfall aussehen, da selbe HDD
HDD Bench Opt.
Richtig. Deshalb habe ich auch "Laufwerks-Hardware" geschrieben. ;) Es kann durchaus sein, dass eine andere Hardware-Komponente diese Probleme verursacht.
So wie z.B. die... " Mikroelektronik"?
Oder.. die "PC-Hardware"?
Unter "Laufwerks-Hardware" verstehe zumindest ich "HDD", oder meine Assoziationsgabe ist völlig unbrauchbar :)
Und hierzu zählt eben vom Lesekopf über die Platter zum Controller alles dazu. Ultra-DMA CRC Errors miteingeschlossen.

Richtig. Aber das würde man zum einen am UDMA CRC Error Attribut (Normalisierte Werte + Rohwert) und zum anderen am Transverkurvenverlauf erkennen. Die Transferrate würde bei massiven Übertragungsfehlern stark einbrechen.
Hätten wir Glück, wäre das so. Völlig eindeutige Ergebnisse, lehrten mich die ganzen Jahre, hat man leider nicht immer oder gar häufig. Sonst würden wir jetzt nicht suchen.
Oben siehst du ein Bild einer optimalen Transferkurve.
Und ein massiver Einbruch muss nicht sein. Je nach Ursache; Eine getrennte Ader ist schlimmer als leicht oxidierte Kontakte. Diese leiten je nach Temperatur besser oder schlechter durch.
 
Cyrionxs schrieb:
http://de.wikipedia.org/wiki/Self-Mo...ogy#Auswertung
Ultra DMA CRC Error Count
Ursache können defekte Kabel, verschmutzte Kontakte, Übertaktung oder fehlerhafte Festplattentreiber sein. Die Übertragung wird in Stufen immer langsamer wiederholt. Misslingt dies, wird der Zugriff auf die Festplatte gesperrt.
Das zu den Kabeln
Dass Wikipedia bestenfalls eine drittklassige Quelle ist, ist dir hoffentlich bewusst.

Beispielsweise fehlt in dieser Beschreibung, dass der Rohwert dieses Smart-Attributes kumulativ ist. Dieser kann nur weiter steigen und wird nie zurückgesetzt. Steigen tut er nur dann, wenn Übertragungsfehler auftreten. Das bedeutet wiederum, dass ewig und drei Tage dort Übertragungsfehler angezeigt werden, aber seit Ewigkeiten schon keine mehr aufgetreten sein können. Wie ich bereits erläutert habe, lässt sich bei diesem Attribut recht gut an den normalisierten Werten erkennen, ob die Fehler aktuell sind. Das ist hier nicht der Fall.

Cyrionxs schrieb:
Zu 2.
Ist mir bewusst, ich habe dich lediglich darauf hingewiesen, dass das Alter einer Festplatte nicht automatisch zu schlechter Leistung oder UDMA-CRC Errors führen muss. Diesen Kontext hast du in der Antwort leider aus den Augen verloren.
Ich wüsste nicht, dass ich diesbezüglich was gegenteiliges geschrieben hätte. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die Festplatte nicht mehr taufrisch ist und entsprechend ihres Alters (was auf die Leistungsfähigkeit dieser Festplattengeneration bezogen ist) nicht mehr zu den schnellsten gehört.

Cyrionxs schrieb:
Nur war in diesem Fall die Platte per Bios trotzdem auf IDE eingestellt, siehe Seite 1.
Das ändert nichts daran, dass die Festplatte dennoch in einem SATA-Übertragungsmodus läuft. Der IDE-Kompatibilitätsmodus, den man im BIOS einstellen kann, bewirkt, bezüglich der Leistungsfähigkeit der Festplatte, lediglich, das NCQ nicht genutzt werden kann. Auf die sequenzielle Transferleistung (die hier mittels HD-Tune gemessen wurde) hat das keinen Einfluss.

(/Edit: Auch im IDE-Kompatibilitätsmodus werden Übertragungsfehler erkannt und im Smart-Attribut "UDMA CRC Error Count" gelistet. Der Controller-Modus wirkt sich nicht auf das Defekt-Management der Festplatte und deren Protokollierungsfunktionen aus.)

Cyrionxs schrieb:
Madnex schrieb:
Der Benchmark, bzw. die Transferkurve, lässt deutlich erkennen, dass die Festplatte nicht ausgebremst wird und somit mit voller Leistung läuft.
Ohne AHCI bezweifle ich das sowieso.
AHCI bringt, bezüglich der Leistung, nur NCQ. Und NCQ ist bei Festplatten in einem Desktop System eher zweitrangig, hat also kaum Einfluss.

Cyrionxs schrieb:
Ausserdem ist der primäre Grund des Threads die Entpackleistung, oder auch das Shreddern von Dateien, das Ewigkeiten braucht.
Es können schon kleine Geschwindigkeitseinbrüche auf Fehler hindeuten.
So müsste der Benchmark im Optimalfall aussehen, da selbe HDD
HDD Bench Opt.
Wie die Transferkurve einer Festplatte aussieht, ist von Modell zu Modell verschieden. Nicht alle sind so geradlinig wie die Seagate, zu deren Benchmarkergebnis du verlinkt hast. Abgesehen davon bekommt man so ein Ergebnis nur hin, wenn das nicht die Systemplatte ist und nicht während des Benchmarkdurchlaufs auf das Laufwerk zugegriffen wird. Da der Threadersteller etliche Programme im Hintergrund laufen hat und das allem Anschein nach sein Systemlaufwerk ist, sind solche Muster relativ normal (auch für ein absolut gesundes Laufwerk). Die genannten Symptome können auch andere Ursachen haben (einige wurden hier auch schon genannt) und müssen nichts mit der Festplatte zu tun haben.

Cyrionxs schrieb:
Unter "Laufwerks-Hardware" verstehe zumindest ich "HDD", oder meine Assoziationsgabe ist völlig unbrauchbar
Und hierzu zählt eben vom Lesekopf über die Platter zum Controller alles dazu. Ultra-DMA CRC Errors miteingeschlossen.
Mit "Laufwerks-Hardware" war auch HDD gemeint. Ich wollte damit ausdrücken, dass allem Anschien nach (Smart-Werte, Benchmarkergebnis) die Festplatte nicht dir Ursache für die Probleme ist. Wenn die Festplatte Probleme beim Lesen hätte, würde man das auch an den Smart-Werten sehen. Denn so was wird protokolliert. Aber weder bei der Lesefehlerrate, der Suchfehlerrate oder den schwebenden bzw. unkorrigierbaren Sektoren sind irgendwelche Einträge. Da ist alles immer noch auf 0. Gäbe es Probleme beim Lesen, würde man das auch wieder am Transferratenverlauf sehen. Der würde dann nämlich auch wieder massiv einbrechen. Ist er aber nicht.

Cyrionxs schrieb:
Hätten wir Glück, wäre das so. Völlig eindeutige Ergebnisse, lehrten mich die ganzen Jahre, hat man leider nicht immer oder gar häufig. Sonst würden wir jetzt nicht suchen.
Oben siehst du ein Bild einer optimalen Transferkurve.
Und ein massiver Einbruch muss nicht sein. Je nach Ursache; Eine getrennte Ader ist schlimmer als leicht oxidierte Kontakte. Diese leiten je nach Temperatur besser oder schlechter durch.
Bezüglich "optimaler Transferkurve" habe ich mehrfach schon was geschrieben. Zuverlässig können für diagnostische Zwecke solche Benchmarkergebnisse nur genutzt werden, wenn während des Durchlaufs keine Programme/Dienste und kein Betriebssystem auf dieses Laufwerk zugreift. Beides ist hier aber nicht der Fall. Von daher kann man eine "nicht gerade optimal Transferkurve" nicht als Symptom werten. Anders wäre es bei massiven Einbrüchen oder einem Verlauf, der weit unterhalb der Leistungsmöglichkeiten der Festplatte liegt.

Bezüglich getrennte Ader. Du weißt schon wie viele Adern ein SATA-Kabel besitzt und wie das aufgebaut ist? Oder welche "Adern", die getrennt werden können, meinst du?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie die Transferkurve einer Festplatte aussieht, ist von Modell zu Modell verschieden. Nicht alle sind so geradlinig wie die Seagate, zu deren Benchmarkergebnis du verlinkt hast.
Seit wann beginnen Seagate platten mit WDC? Im übrigen ist es exakt sein Modell mit der selben Anzahl an Platter, darauf habe ich geachtet.

Bezüglich getrennte Ader. Du weißt schon wie viele Adern ein SATA-Kabel besitzt und wie das aufgebaut ist? Oder welche "Adern", die getrennt werden können, meinst du?
Sata Kabel
Ich sehe 4 Adern, du?
AHCI bringt, bezüglich der Leistung, nur NCQ. Und NCQ ist bei Festplatten in einem Desktop System eher zweitrangig, hat also kaum Einfluss.
Ach, so 9-10% sind drin.

Übrigens, sofern der Fehler nicht in der Hardware liegt, wird doch trotzdem ein Anderer Treiber unter AHCI genutzt.

Um den Threadsteller nicht weiter zu verwirren und weil es Gefahr läuft abzudriften, besonders da ich das Gefühl habe, dass man es mit der Kontexttreue nicht so genau nimmt:
Dass Wikipedia bestenfalls eine drittklassige Quelle ist, ist dir hoffentlich bewusst.
Ersteinmal, der Eintrag diente als Beispiel, die These kam von mir. Aber ein unerhörter Zufall ist es schon, dass es sich deckt.
Abgesehen davon, dieses totschlag-Argument ist sowohl ausgelutscht als auch selbst unglaubwürdig. Denn aus mehr als Polemik besteht es nicht.
Hast du denn das komplette Wiki überprüft? Oder ist es nur zu großen Teilen die übernommene Meinung anderer, die ihrerseits nicht differenzierten? Wie glaubwürdig waren diese? Ich suche keine Doktorarbeit zu UDMA-CRC Fehlern. Mir ist bewusst, dass Wiki Fehler enthält. Aber es ist kein Alchemie-Buch.

Ich würde niemanden empfehlen sich Wikipedia zu Artikeln wie " Susanne Hirschler- Schauspielerin" oder "Leviathan- Thomas Hobbes" zur Referenz zu nehmen, aber so ein alter Schuh wie S.M.A.R.T, der vorallem aus technischem Wissen und nicht aus abstraktem/interpretativen Geistesspielchen basiert, kann ruhig als gültiges Argument darstehen. Zumal Wiki ebenfalls zu großem Teil auf Quellen basiert. Hinzu kommt, dass ich meine Erfahrung, wie schon gesagt, über fehlerhafte Kabel aus der Praxis und nicht aus Wiki gezogen habe. These, Argument, Beispiel, halte diese Dinge auseinander und wir brauchen uns nicht über logische Abfolgen zu streiten.

(Um aber spaßeshalber das Spielchen weiterzutreiben:
Lass uns Googlen. Moment, google ist auch nicht vertrauenswürdig, zu selektiv. Dann in die Bibliothek. Hm, diese wiederum ist oft veraltet. Fragen wir einen Experten. Wieder: dieser kann sich nur auf seine subjektive Empirie beziehen.
Ein Dilemma, nichts lässt sich mehr beweisen, wir landen im Skeptizismus.
-Wenn du wirklich Kritik anbringen möchtest, dann nicht mit "Wikipedia lügt". )

Ich wüsste nicht, dass ich diesbezüglich was gegenteiliges geschrieben hätte. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die Festplatte nicht mehr taufrisch ist und entsprechend ihres Alters (was auf die Leistungsfähigkeit dieser Festplattengeneration bezogen ist) nicht mehr zu den schnellsten gehört.
Und ich wundere mich immer noch weshalb du den Zusammenhang zwischen deiner Aussage : "Alte HDD = Langsam", und meinem Widerspruch "Alte HDD = nicht langsam, hier ein Gegenbeispiel" nicht erkennst magst. Weiter konkretisieren kann ich leider nicht.

Das ändert nichts daran, dass die Festplatte dennoch in einem SATA-Übertragungsmodus läuft. Der IDE-Kompatibilitätsmodus, den man im BIOS einstellen kann, bewirkt, bezüglich der Leistungsfähigkeit der Festplatte, lediglich, das NCQ nicht genutzt werden kann. Auf die sequenzielle Transferleistung (die hier mittels HD-Tune gemessen wurde) hat das keinen Einfluss.
Entschuldige, aber was interessiert mich auf einmal die reine Sequentielle Transferleistung in Verbindung mit AHCI? Das ist nichteinmal das Problem des TE.
Noch habe ich irgendwo AHCI mit Transferleistung in Verbindung gebracht, sondern nur bezweifelt, dass die "volle Leistungsfähigkeit" gegeben ist.
Und unter voll verstehe ich eben voll, und nicht "Sequentiell". Das schliesst alle Operationen ein, auch diese, die von NCQ unter AHCI profitieren.

Weshalb ich die Transferleistung als solches ansprach: Sie könnte Aufschluss über die Funktionsfähigkeit der Hardware geben, hieran hätte man technische Defekte erkennen können. Das wars.
Das Problem des TE liegt weiterhin im (Ent)packen, Shreddern und anderen Dingen, die sehr wohl von NCQ profitieren. Erst recht in einer Multitasking-Umgebung die von derart vielen Diensten beeinflusst wird, wie du dies selber schon anhand des Benchmarks angemerkt hast.
Ich kann nur sagen, hier wurde wieder der Kontext in den Mixer geworfen.
(/Edit: Auch im IDE-Kompatibilitätsmodus werden Übertragungsfehler erkannt und im Smart-Attribut "UDMA CRC Error Count" gelistet. Der Controller-Modus wirkt sich nicht auf das Defekt-Management der Festplatte und deren Protokollierungsfunktionen aus.)
Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Behaupte ich irgendwo, das Defektmanagement würde nur in einem der zwei Modi laufen?

So, es ist spät, ich habe keine Lust mehr. Wenn man wenigstens richtig schauen (Festplatten Benchmark) oder Aussagen Auseinander halten würde, könnte ich so einen Disput noch verstehen, aber zu dem hier bin ich nicht verpflichtet.
Der TE hat ein Problem, ich bzw wir versuchen ihm zu helfen. und das offensichtlichste und am einfachsten durchzuführende wird als erstes angegangen. Dazu gehört nunmal der AHCI Modus mit entsprechendem Treiber.
Du kannst gerne weiter theorisieren was an Fehlern möglich ist und was nicht, und wenn du in 5 Tagen mit Denken fertig bist, teile mir die vollständige Lösung bitte mit.
Bist du zufällig Informatiker? Dafür, dass du großartig mit IT-Support zu tun haben könntest, bis du nämlich zu akademisch und detailverliebt. zumindest ist dies mein Eindruck. Denn trotz aller Skepsis: Einen wirklichen Vorschlag oder weiteren Vorgehensweg konntest du immernoch nicht unterbreiten.
MfG Cy
 
Zuletzt bearbeitet:
@Cyrionxs
Ich weiß gar nicht, was du von mir willst. Ich habe lediglich geschrieben, dass das Datenkabel aufgrund der Smart-Werte und des Benchmarkergebnisses nicht defekt sein kann und er sich das Austauschen im Grunde sparen kann. Mehr habe ich nicht gesagt. Dass du daraus jetzt eine so große Sache machst, ist für mich unverständlich. Er kann natürlich das Datenkabel austauschen. Das ist seine Entscheidung. Nur notwendig ist es nicht.

Das mit dem Spoiler ist übrigens eine ganz gute Idee. :)

Cyrionxs schrieb:
Seit wann beginnen Seagate platten mit WDC? Im übrigen ist es exakt sein Modell mit der selben Anzahl an Platter, darauf habe ich geachtet.
Ich bin deinem Link gefolgt und musste erst mal etliche Sachen in NoScript freischalten, damit diese Webseite überhaupt was anzeigt. Dann werde ich wohl aus versehen irgendwo drauf geklickt haben, wodurch ich zu einem andren Bild gekommen bin. Auf die Bezeichnungen im Link habe ich nicht weiter geachtet. Soviel nur dazu, dass ich auf die Ergebnisse einer Seagate Festplatte eingegangen bin.

Der Transferkurvenverlauf ist bei der WD ja noch geradliniger als bei der Seagate. Hier gilt das Gleiche, was ich schon zuvor geschrieben haben. So ein Transferkurvenverlauf ist nur möglich, wenn es sich nicht um die Systemplatte handelt und während des Benchmarkdurchlaufs keine weiteren Programme/Dienste auf das Laufwerk zugreifen.

Cyrionxs schrieb:
Sata Kabel
Ich sehe 4 Adern, du?
Richtig (mal die Masseleitungen außer Acht gelassen). Was meinst du, was passiert, wenn eines dieser Adern durchgetrennt ist? Funktioniert da noch was?

Cyrionxs schrieb:
Zumal Wiki ebenfalls zu großem Teil auf Quellen basiert.
Die auch nicht alle korrekt sein müssen.

Cyrionxs schrieb:
Wenn du wirklich Kritik anbringen möchtest, dann nicht mit "Wikipedia lügt"
Das habe ich nicht geschrieben! Ich habe lediglich geschrieben, dass Wikipedia bestenfalls eine drittklassige Quelle ist und man sich nicht allzu sehr auf die Informationen darin verlassen kann. Was du aber wieder da hineininterpretierst ist unglaublich.

Cyrionxs schrieb:
aber so ein alter Schuh wie S.M.A.R.T, der vorallem aus technischem Wissen und nicht aus abstraktem/interpretativen Geistesspielchen basiert, kann ruhig als gültiges Argument darstehen.
Gerade Informationen zu S.M.A.R.T. sind höchst interpretativ, da es keine strikte Definition dieser Technik gibt. Quasi jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen und berechnet das ein oder andere Attribut anders (das kann sich selbst innerhalb verschiedener Modellreihen desselben Herstellers unterscheiden). Auch gibt es herstellerspzifische Attribute, die sonst kein anderer Hersteller benutzt. Da sich die Hersteller nicht oder seltenst in die Karten schauen lassen, muss die Bedeutung und Interpretation der einzelnen Smart-Attribute meistens anhand von Beobachtung und Schlussfolgerung herausgefunden werden. Und hier gibt es viel Spielraum für Fehlinterpretationen, die sich im Internet dann verbreiten und auch auf Webseiten, wie Wikipedia auftauchen. Bei den einen Attributen ist die richtige Interpretation relativ einfach (wie z.B. beim UDMA CRC Error Count), bei anderen ist sie komplizierter. Man muss sich schon längere Zeit mit diesem Thema befassen, um einigermaßen durchzublicken. Und auch nur dann erkennt man eventuelle Fehler auf irgendwelche Webseiten.

In unserem konkreten Fall ist der Abschnitt zum UDMA CRC Error Count auf Wikipedia unvollständig.

Cyrionxs schrieb:
Und ich wundere mich immer noch weshalb du den Zusammenhang zwischen deiner Aussage : "Alte HDD = Langsam", und meinem Widerspruch "Alte HDD = nicht langsam, hier ein Gegenbeispiel" nicht erkennst magst. Weiter konkretisieren kann ich leider nicht.
Und ich wundere mich, weshalb du dich weigerst meinen Text richtig zu lesen und zu verstehen. Ich habe in meinem letzten Beitrag erklärt wie ich es meine. Dass du das noch immer nicht verstanden hast, oder versuchst irgendeine Aussage meinerseits zu konstruieren finde ich durchaus Schade. Denn das schadet dieser doch eigentlich recht unterhaltsamen Diskussion.

Ich werde jedenfalls nicht nochmal darauf eingehen. Du kannst es dir jederzeit oben erneut durchlesen.

Cyrionxs schrieb:
Madnex schrieb:
Das ändert nichts daran, dass die Festplatte dennoch in einem SATA-Übertragungsmodus läuft. Der IDE-Kompatibilitätsmodus, den man im BIOS einstellen kann, bewirkt, bezüglich der Leistungsfähigkeit der Festplatte, lediglich, das NCQ nicht genutzt werden kann. Auf die sequenzielle Transferleistung (die hier mittels HD-Tune gemessen wurde) hat das keinen Einfluss.
Entschuldige, aber was interessiert mich auf einmal die reine Sequentielle Transferleistung in Verbindung mit AHCI? Das ist nichteinmal das Problem des TE.
Noch habe ich irgendwo AHCI mit Transferleistung in Verbindung gebracht, sondern nur bezweifelt, dass die "volle Leistungsfähigkeit" gegeben ist.
Und unter voll verstehe ich eben voll, und nicht "Sequentiell". Das schliesst alle Operationen ein, auch diese, die von NCQ unter AHCI profitieren.
Ich habe es so verstanden, dass du glaubtest, dass durch den IDE-Modus entsprechend des angezeigten UDMA-Modi die Schnittstellenbandbreite reduziert wird. Nur darauf bin ich eingegangen

Abgesehen davon sagt die Angabe in HD-Tune zu dem max. unterstützten und aktiven UDMA-Mode (du hast auf ein Screenshot von HD-Tune verlinkt und damit argumentiert, dass die Platte im UDMA6-Modus läuft) nichts über den tatsächlichen Betriebsmodus des SATA-Controllers aus. Das sind Register, die der Kompatibilität zu älterer Software dienen und haben überhaupt keine Aussagekraft über den aktuellen oder maximal unterstützten Übertragungsmodus einer SATA-Festplatte. Auch kannst du daraus nicht schließen, dass der AHCI- oder der IDE-Modus genutzt wird.

Ansonsten ist der Leistungsunterschied durch NCQ bei Festplatte so gering, dass man ihn nicht merkt, selbst, wenn die Warteschlange von 32 Befehlen voll ausgelastet wird. Aber das ist bei einem Desktop-System quasi nie der Fall.

Cyrionxs schrieb:
Madnex schrieb:
(/Edit: Auch im IDE-Kompatibilitätsmodus werden Übertragungsfehler erkannt und im Smart-Attribut "UDMA CRC Error Count" gelistet. Der Controller-Modus wirkt sich nicht auf das Defekt-Management der Festplatte und deren Protokollierungsfunktionen aus.)
Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Behaupte ich irgendwo, das Defektmanagement würde nur in einem der zwei Modi laufen?
Ich war der Meinung, dass du davon ausgehst, dass im "IDE"-Modus keine UDMA-Übertragungsfehler erkannt und protokolliert werden. Das wollte ich nur richtig stellen. Du hast das so zwar nirgendwo geschrieben, ich dachte nur, dass ich das unterschwellig in deinen Texten gelesen hätte. Wenn ich damit falsch lag, entschuldige bitte.

Cyrionxs schrieb:
Weshalb ich die Transferleistung als solches ansprach: Sie könnte Aufschluss über die Funktionsfähigkeit der Hardware geben, hieran hätte man technische Defekte erkennen können. Das wars.
Ach was? Wovon diskutieren wir hier eigentlich die ganze Zeit? Ich verweise hier mal auf meine ersten Sätze in diesem Beitrag.

Cyrionxs schrieb:
Das Problem des TE liegt weiterhin im (Ent)packen, Shreddern und anderen Dingen, die sehr wohl von NCQ profitieren. Erst recht in einer Multitasking-Umgebung die von derart vielen Diensten beeinflusst wird, wie du dies selber schon anhand des Benchmarks angemerkt hast.
Ich kann nur sagen, hier wurde wieder der Kontext in den Mixer geworfen.
Du vergisst hierbei anscheinend, dass der TE laut seinen Angaben den SATA-Controller noch nie im AHCI-Modus betrieben hat und das daher nicht die Ursache für die (subjektiv) schlechtere Leistung sein kann. Wie war das noch mit "Kontext" und "Mixer"?

Cyrionxs schrieb:
Einen wirklichen Vorschlag oder weiteren Vorgehensweg konntest du immernoch nicht unterbreiten.
Es wurden von anderen vernünftige Vorschläge gemacht, die abgeklärt werden müssen. Solange das der TE nicht tut, gibt es keine Grund was weiter zu schreiben. Was du ja anscheinend ähnlich siehst. Denn von dir kam in letzter Zeit auch nichts zum Thema.
 
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Sodele, herzlichen Tag nochmal allerseitz ;)

Nachdem ich hier jetzt herum gedoktort habe, ist meine Platte deutlich schneller beim Entpacken. Ich habe mal, zum testen, Winrar nochmal Deinstalliert und neu Installiert auf eine ältere Version. Da ging es dann schon DEUTLICH zügiger.
Daraufhin bin ich wieder zurück auf die aktuelle Version, und es ist dann gleichschnell geblieben. Schon sehr Spannend, dass es so ist.

Trotzdem bin ich nun nicht 100% sicher, ob die Speed jetzt passt. Darum benötige ich weiterhin eure Hilfe. Und zwar ist das jetzt so, dass Winrar für eine Datei mit einer größe von 1,63 Gb exakt 54 sekunden benötigt.
Kommt das jetzt hin ? Oder ist es immernoch zu langsam? Nur zum Vergleich :

1,49 Gb bis gestern, seit der Formatierung = 2:12 Minuten
1,49 Gb heute = 51 Sekunden
1,63 Gb bis gestern, seit der Formatierung = 2:21 Minuten
1,63 Gb heute = 54 Sekunden

Passt das jetzt so, oder fehlen da noch einige sekunden ? Kommt es beim Entpacken auf die Schreib oder Lesegeschwindigkeit an ? Denn : Laut Ressourcenmonitor liegt die Leserate beim Entpacken DEUTLICH unter dem, was im Bench via HD Tune Zustande kommt. Aber wie sich das zusammensetzt, weis ich ja nicht. Daher kann ich auch schlecht ableiten, ob die 54 Sek @ 1,63Gb nun passen ?

Hier mal ein Screenshot vom Ressourcenmonitor , während ich Die 1,63Gb Entpacke ( Das war so die max Speed, beim lesen und Schreiben, als ich den Screenshot schoss) :

Unbenannt.jpg
 
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