Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Wenn ich jetzt auf den Aus-Knopf drücke, schiebt mein Vista 64 erstmal gemütlich ne Minute lang Daten hin und her, bevor der Rechner endgültig aus geht. Obwohl es bei einem Ram-Verbrauch von "nur" 2,1 GB nur 21 Sekunden dauern sollte.
nagut, 2gb ram belegung ist ja auch ne ganze menge.
Das problem ist einfach das vista den ganzen superfetch mist auch mit auf die platte schreibt obwohl das nun wirklich keiner braucht wenn der rechner aus ist/war.
Bei 4 GB sind 2 GB Verbrauch völlig an der Tagesordnung.
Das Problem ist dabei auch nicht Superfecht sondern Vistas Bootroutine: Sie ist wesentlich schneller als das XP-Pendant und macht Suspend-to-Disk damit bei 4 GB schon sinnlos.
PS: Ruhezustand funktioniert bei mir auch nur sporadisch. Ich mache gern die Nvidia-Treiber dafür verantwortlich.
Wenn ich sehe dass mein Mac unter OS X schneller hochfährt als ein Dell PC aus dem Energiesparmodus unter Vista erwacht, dann kann man schon Mitleid kriegen.
Nicht peinlich, aber alles andere ist keine Innovation, und darum geht es hier. Windows 98 is auch in ~15 Sekunden gestartet, heute haben einige Vista, andere XP und es dauert noch genauso lange oder länger.
alex.s schrieb:
Manchen kann man es nie recht machen ... Ich wette wenn deine Mama/Freundin/Lebensgefährtin nach dir ruft reagierste auch nicht nach 5 Sekunden, eher nach 10 Minuten und dann beim 3 mal rufen.
Es geht hier aber um eine Instant ON Funktion wie sie auch IBM schon seit ca 5 Jahren ankündigt. Da sollte man im Idealfall nicht mal Zeit zum Nasebohren haben, ja.
noxon schrieb:
Es gibt auch Leute, die ein paar Raid Arrays haben sowie diverse andere Dinge, die bei jedem Start initialisiert werden müssen. Da kann das Ganze schon mal mehr als nur 5 Sekunden dauern.
Darum geht's ja nicht. Es geht rein um den OS Start. Niemand verlangt etwas unschaffbares von einem Betriebssystem. Aber in Zeiten moderner Betriebssysteme, wenn man eine Instant ON Funktion ankündigt, sollte man nicht so erbärmliche Daten auf dem Zettel stehen haben wie Microsoft.
Lefteous schrieb:
Wenn ich sehe dass mein Mac unter OS X schneller hochfährt als ein Dell PC aus dem Energiesparmodus unter Vista erwacht, dann kann man schon Mitleid kriegen.
Nicht peinlich, aber alles andere ist keine Innovation, und darum geht es hier. Windows 98 is auch in ~15 Sekunden gestartet, heute haben einige Vista, andere XP und es dauert noch genauso lange oder länger.
Genau dasselbe hat man mal bei nem Test festgestellt, alsn Macintosh von 1986 mit nem Dualcore-PC von heute verglichen wurde und so Grundtests wie Ladezeiten, Textdokumente durchsuchen etc. gemacht wurden und der Mac Punktemäßig sogar gewonnen hat!
Kurz gefasst, heute sind PCs 100000x schneller, müssen aber auch 100000x mehr Sachen machen und am Ende dauert alles genauso lange oder sogar länger als vor 20 Jahren!
Irgendwo hab ich mal gelesen, dass Win98 nur so ca. 15 Mio Codezeilen enthält, ein aktuelles XP und Vista zwischen 40-50 Mio.. Denke mal aber dass die Ladezeiten auch daher kommen, dass die normale HDD-Technik langsam am Ende ist und eben die Zugriffszeiten immer wichtiger wären, wo wir dann bei SSDs sind, die ja schon wieder einige Sekunden rausholen (jedenfalls die vernünftigen)
Das ist total Falsch! Du verwechselst da den Standby Modus mit Hibernation. Hibernation kannst komplett vom Strom trennen deswegen wird das so ja auch bei Laptops benutzt.
Dann lies aber bitte nochmal genau meine Postings:
Hibernation bringt NICHTS, wenn der PC schnell hochgefahren werden soll. Hibernation braucht ja sogar noch viel länger, als ein herkömmlicher Bootvorgang.
Meine vorgeschlagene (und mir aktuell nicht bekannte) Variante, dass ein Speicherabbild eines "frisch installierten und bootbereiten Windows" beim Herunterfahren des Rechners in den ausreichend großen Arbeitsspeicher geladen werden soll, erachte ich immer noch als die derzeit schnellst mögliche und technisch umsetzbare Methode.
Hibernation bringt NICHTS, wenn der PC schnell hochgefahren werden soll. Hibernation braucht ja sogar noch viel länger, als ein herkömmlicher Bootvorgang.
unter 2000 und 2003(bzw xp) brauche ich keine 5 sekunden, sowohl mit desktop rechner als auch notebook.
Allerdings mülle ich mein System auch nicht zu.
in 5 sekunden booten jedoch ist utopie, das dauert auf dem notebook z.b. über 1 minute.
Hibernation bringt NICHTS, wenn der PC schnell hochgefahren werden soll. Hibernation braucht ja sogar noch viel länger, als ein herkömmlicher Bootvorgang.
Man sollte ja auch nicht mitten in der Arbeit mit vollem RAM aufhören. Is klar, daß das dann lange dauert ROFL.
Schließt man aber alles und klickt dann statt auf herunterfahren auf Ruhezustand, bootet hinterher der PC (und das Notebook erst recht wegen geschrumpftem BIOS) weitaus schneller wieder. Auch unter Vista.
@Gelbsucht: dazu muss ich jetzt mal sagen, ich hab Vista 64 Ultimate und wenn ich MediaPlayer, Browser, Word und vielleicht noch nen Game offen hab und dann Ruhezustand anschalte und Stunden später wieder an Rechner gehe, dann dauerts keine Sekunde nachdem ich das Passwort eingegeben hab und der Rechner ist wieder voll da und bis zum Passwort eingeben sinds höchstens 2-3 Sekunden...
Muss dazu allerdings auch sagen, ohne angeben zu wollen, hab nen RAID0 (Striping) mit 4 relativ flotten SATA2-Platten von WD, nen Intel Core 2 Quad Q6600 der auf 3GHz läuft und 8GB DDR2 der auf DDR2-1000 läuft...
@realsmasher:
Um dir nen ganz simplen, aber sehr aussagekräftigen Einblick in mein Computernutzungsverhalten zu gewähren:
Ich krieg schon nen Krampf, wenn ein Systray-Icon mehr als wirklich benötigt da unten sein Unwesen treibt (das sollte zum Thema "Zumüllen" genügen).
Was Gelbsucht beschreibt, kostet ja auch wieder Zeit. Ich hab das Gefühl, dass meine "Vision" vom schnellen Starten des PCs komplett aus dem RAM heraus nicht verstanden wird
Was Gelbsucht beschreibt, kostet ja auch wieder Zeit. Ich hab das Gefühl, dass meine "Vision" vom schnellen Starten des PCs komplett aus dem RAM heraus nicht verstanden wird
Das gibts schon lange und nennt sich Standby-Modus (Suspend-to-RAM). Das hat allerdings mehrere Nachteile. Der Arbeitsspeicher muss nämlich ständig mit Strom versorgt werden, wodurch bei einem Stromausfall Daten verloren gehen können. Für Notebooks im Akkubetrieb somit völlig unbrauchbar (es sein denn, der Rechner würde in den Ruhezustand übergehen, kurz bevor der Akku leer wird).
Und der Ruhezustand (Suspend-to-Disk) wäre auch garnicht schlecht, wenn er denn auch immer einwandfrei funktionieren würde.
Bei meinem Firmenrechner reagiert dann z.B. die Maus oft nicht mehr.
Bei beiden Methoden sollte der Rechner allerdings nach mehreren Tagen Nutzung trotzdem völlig neu gestartet werden, da sich das System ja mit der Zeit zumüllt.
Es geht hier jedoch darum, den Rechner mal eben schnell starten zu können, um z.B. mal schnell was im Internet nachschauen zu können. Und de meisten Anwender nutzen Ihren Rechner ja eh ganz selten, vielleicht 2-3 mal in ner Woche für insgesamt 3-4 Stunden.
Für die macht so ne Instant-On Funktion sehr wohl Sinn.
wenn ich [viel crap] offen hab und dann Ruhezustand anschalte und Stunden später wieder an Rechner gehe, dann dauerts keine Sekunde nachdem ich das Passwort eingegeben hab und der Rechner ist wieder voll da und bis zum Passwort eingeben sinds höchstens 2-3 Sekunden...
Dein Wunderdings nennt sich Energie sparen oder altmodisch Stand-By-Modus. Das schnelle Aufwachen hat mit deiner Datenvernichtungsmaschien aka Raid0 nichts zu tun, denn es liegt nach wie vor alles im Ram vor.
Du kannst 20 SSDs in ein Raid0 hängen, richtiger Ruhezustand (Suspend-to-Disk) dauert schon wegen dem POST wesentlich länger.