News Nächstes Windows mit „Instant On“-Funktion?

Wie man sich das als User so vorstellt?! Ich tue es folgendermaßen:

Bei ausreichend großem Arbeitsspeicher sollte die Funktion zur Verfügung stehen, das "bootfertige" Windows in selbiges laden zu können und aus diesem auch herausstarten zu können - der PC benötigt dazu natürlich weiterhin einen (wenn auch nur minimalen) Strom aus der Steckdose. Hibernation funktioniert ja ähnlich, jedoch einerseits größtenteils von der Festplatte, andererseits funktioniert Hibernation "aus dem aktuellen Betrieb" heraus - nicht wie ein frisch geladenes Betriebssystem, ohne vom User im Nachhinein zusätzlich gestartete Prozesse.

Wenn man sich betrachtet, wie viel Arbeitsspeicher selbst Vista Ultimate 64 Bit nach einer gewissen Betriebsdauer benötigt, so sollte es selbst bei "nur" 2GB-Arbeitsspeicher ein leichtes sein, das frisch installierte und frisch gebootete Windows hier komplett hereinladen zu können.

Diese Funktion müsste natürlich beim Herunterfahren vorher abgefragt, bzw. aktiviert werden, in der Art "Möchten sie, dass Windows beim nächsten Systemstart aus ihrem Arbeitsspeicher gebootet wird? Der Computer darf hierfür nicht vom Stromnetz getrennt werden".

Cya, Mäxl
 
Das ist doch sowas von egal.
Morgens im Büro wird die Kiste eingeschaltet und man besorgt sich erstmal nen Kaffee.. ob der PC nun in 10 Sekunden oder 2 Minuten da ist, merk ich eh nicht... bin ja noch beim Kaffeemachen ;-)
 
eigentlich würde die ruhezustand funktion ja reichen von der schnelligkeit her und man muss ja nicht immer runterfahren aber nur zu dumm das diese funktion bei mir ca jedes 2 mal in die hose geht und er sich beim "aufwecken" aufhängt.
Die energiesparoption geht bei mir sogar noch weniger
klasse mircrosoft

ach bei mir im betrieb dauert des hochfahren eh seine 10 minuten wegen dem netzwerk
 
Also wenn dann will ich lieber ein Windows, was allgemein schnell und stabil startet und nicht jeden Müll mit lädt, den man gar nicht braucht. Hab es mittlerweile auch so gemacht, das sich Komponenten vom Sicherheissoftware erst zum Beispiel nach 2min updatet oder Autostartobjekte durchsucht.
Aber mal sehen was Windows 7 bringt :)
 
Das Problem beim Ruhezustand (also Hibernation) ist aber folgender:

Das System fährt - in dem aktuellen Zustand, in dem es sich befindet, herunter und speichert sämtliche Daten zum Wiederherstellen des aktuellen Zustandes auf die Festplatte, lediglich die zum Reaktivieren benötigten Reste bleiben im Arbeitsspeicher adressiert. Deshalb muss der PC auch zwingend am Strom bleiben, damit der Arbeitsspeicher weiterhin die Daten behalten kann.

Wird der Rechner nun aus dem Winterschlaf (Hibernation) aufgeweckt, so bootet er nicht neu - im Arbeitsspeicher steckt ja noch die Information, dass der Rechner garnicht heruntergefahren wurde, sondern nur in einen Ruhezustand versetzt wurde. Also wird auf die gespeicherten Daten der Festplatte zugegriffen, das System wird ohne einen Reboot wieder hergestellt. Das Problem hierbei ist jedoch, dass es u.U. noch länger, als ein Reboot dauert - eben abhängig von den vom User geöffneten Programmen und Prozessen.

Und genau das ist doch der Unterschied zu einer Schnellbootfunktion, hier soll schließlich nicht der "Letzte Stand des PCs mit geöffneten Programmen" gebootet werden, sondern ein völlig frisches, cleanes Betriebssystem ohne zusätzlich durch einen User gestartete Prozesse. Praktisch ein Booten wie von der Festplatte, nur eben vom wesentlich schnelleren Arbeitsspeicher.

Cya, Mäxl
 
Die sollten lieber ein verlässliches Standby einbauen. Wie es bei vista ist weiss ich ehrlich gesagt nicht, aber wir haben hier 3 WIN-PCs im Haushalt. Ein IBM Thinkpad mit SP3 und 2 Custom-PCs mit SP2 und Markenkomponenten. Bei allen 3 Rechnern kommt es nach dem Aufwachen aus dem Standby immer wieder zu Fehlfunktionen (Netzkerktreiber oder Grafikkartentreiber wird nicht korrekt geladen etc.). Mittlerweile treten die Fehler zwar meistens nicht mehr nach dem 1. Standby auf wie unter WIN98/2000, aber spätestens nach dem 7-8. Mal wenn man den Rechner zwischendurch nicht mal neu gestartet hat. Da die Fehler manchmal aber schon nach dem 2. oder 3. Standby auftreten nutze ich die Funktion fast gar nicht mehr.

Bei meinem MacBook und bei einem efi-x PC mit OS X 10.5 funktioniert der Standby auch nach mehreren Wochen oder sogar Monaten noch zuverlässig, so dass ich die Rechner nur selten ausschalte oder neu starte. Das MacBook ist eigentlich nie aus.
 
DJMadMax schrieb:
Das Problem beim Ruhezustand (also Hibernation) ist aber folgender:

Deshalb muss der PC auch zwingend am Strom bleiben, damit der Arbeitsspeicher weiterhin die Daten behalten kann.


Das ist total Falsch! Du verwechselst da den Standby Modus mit Hibernation. Hibernation kannst komplett vom Strom trennen deswegen wird das so ja auch bei Laptops benutzt.
 
Find ich auch irgendwie überflüssig, mache meine Steckerleiste mit der Fernbedienung an, dann fährt so allmählich die Kiste hoch, ich mach mir nen Kaffee und dann ist Schick, sonst läuft das Teil auch den ganzen Tag. Selbst Standby hab ich noch nie verwendet, dabei stürtzt doch nur die Kiste wieder ab und es gibt nen Bluescreen ;) MS eben *g*
 
quatsch da stürzt überhaupt nichts ab.
ich nutz das seit jahren bei xp und vista. funktioniert tadellos.

bei nem problem hat nicht gleich sofort MS die schuld. aber das bashen ist wohl grad in.
ich frag mich überhaupt warum alle win nutzen wenn es so scheiße ist. :rolleyes:
 
Also ich finde (scheinbar als einziger hier :P) so eine "Instant-On"-Funktion äußerst sinnvoll und praktisch. Ich selber werde sie wahrscheinlich auch selten nutzen, aber ich behaupte mal etwa die Hälfte aller PC-Privatanwender nutzen ihren PC täglich nur für absoluten Standard-Kram wie Surfen, Chatten und E-Mails. Wenn man diese "Instant-On"-Funktion dann auch noch einfach durch z.B. Office-Lösungen erweitern können, würden es bestimmt nochmal ein großer Teil mehr nutzen.
Ich denke ihr müsst ein wenig mehr über den Tellerrand schauen... zwar werden die meisten hier mehr mit ihrem PC machen als das Grôs der Nutzer, trotzdem reicht es für die Standard-Aufgaben aus.
 
Bei "AUS" (ACPI S5) bzw. Ruhezustand (ACPI S4) bekommt der PC keinen Strom mehr, nur das Netzteil zieht evt. noch etwas Leistung...

kann man aber abschalten.

Der ruhezustand befindet sich sicher auf platte, der verbraucht genau NULL und genau 0% mehr als nach dem regulären runterfahren.

man hat nur nach dem einschalten den vorteil das einfach nur ein paar hundert mb von platte in den ram kopiert werden müssen, danach läuft das system.

Wer eine 100mb/s platte hat und sein windows mit 200mb ramnutzung sauber hält (ok bei vista ist das wohl illusorisch) der hat nach dem bios in 2 sekunden ein 100%ig einsatzfähiges system, länger als 5s dauert es aber wohl kaum auf aktuellen desktop rechnern.
 
@bensen, hmm es hängt wohl von der hardware den treibern und dem bios ab. Wenn ms nur schuld wäre das bei so manchem pc das windows nicht wieder aufwacht wäre es ja nicht schlimm, aber sie sind auch schon schuld daran das dies bei linux auch oft passiert:

stichwort: halloween documents
 
Ich für meinen Teil glaube immer noch das so etwas die richtige Lösung ist. wenn die Preise für die Technik sinken .. und zwar:


Auf dem Motherboard aktivier-/deaktivierbarer modularer Flashspeicher (4-8GB,nur reines OS) auf dem das Betriebssystem aufgespielt wird,upgedatet werden oder gar ein anderes Betriebssystem draufgespielt werden kann.


Ganz einfach ausgesprochen ist das eine sehr schnelle, auf dem Motherboard integrierte , Festplatte mit direkt auf dem Motherboard aufgelöteten Dateninterface / Stromanschluß "Gehäuschen".



Nur so als Idee.
 
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Wenn ich jetzt auf den Aus-Knopf drücke, schiebt mein Vista 64 erstmal gemütlich ne Minute lang Daten hin und her, bevor der Rechner endgültig aus geht. Obwohl es bei einem Ram-Verbrauch von "nur" 2,1 GB nur 21 Sekunden dauern sollte.
Dem Geräusch nach zu urteilen vermute ich, dass zum einen hibernate.sys ganz typisch eben nicht zusammenhängende Cluster belegt. Sprich kein sequentielles lesen/schreiben und daher verringerter Durchsatz.
Und dann wäre da noch die Vermutung, dass mehr als Nötig kopiert wird. Ram fragmentiert nach längerer Nutzung genauso wie die Festplatte. Ich glaube nicht, dass es sich lohnt, den allokierten Speicher jedes 1MB-Prozesses einzeln zu sichern. Es könnte sogar von Nachteil sein. Denn 1MB schreiben dauert 1 ms, der Seek aber ~10ms.

@conspectumortis: Sag das mal Vista. Das gibt sich nie mit 8GB zufrieden. Meins braucht 20.
 
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