Fireplace April 2026

NAS-Server

zwiebackman

Ensign
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Jan. 2010
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131
Hi Leute,

ich möchte mir in meinem Heimnetzwerk mit 3 Rechnern (Windows 7 / Windows 2008) einen zentralen Netzwerkmassenspeicher zulegen für meine Officedokumente, Bilder und Videos.
Ich lege auch Wert auf eine Sicherung, am besten Raid 1.
Falls es geht, sollte dieser Massenspeicher auch als printserver für meinen HP-Tintenstrahler, ist aber kein Muß.
Ich habe schon bei Synologie nachgeschaut, kann aber mit den Details und den unterstützen Protokollen nicht viel anfangen, was ich für meine Zwecke brauche.
Könnt Ihr mir was vernünftiges/günstiges empfehlen?
 
Habe mir selbst das NAS von Western Digital zugelegt unter anderem auch für die Spiegelung durch ein Raid 1. Nach einem kleinen Test habe ich aber bemerkt, dass wenn die Daten nur auf dem NAS gespeichert wurden und der Raid Controller darauf versagt, die Daten nicht mehr zu retten währen. (Evtl. gibt es da schon ein Trick, kenne ich aber nicht)

Von dem her sollte die Datensicherung auf 2 unabhängigen Systemen vorgenommen werden.

Zu deiner Frage, du suchst wahrscheinlich ein solches Gerät; http://www.amazon.de/CM3®-port-Prin...U0U4/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1341253581&sr=8-6

Dabei ist aber auf die Kompatibilität zu achten, evtl. wird ein Adapter zu deinem Drucker empfohlen?
 
Mit einem Synology NAS bist du gut beraten. Für das was du planst ist z.B. eine Synology DSx12j Serie ausreichen. Allerdings solltest du deine Backup Lösung überdenken. Ein Raid ist keine Sicherung sondern erhöht nur die Verfügbarkeit der Daten. Sollte aber z.B. aufgrund eines Blitzeinschlags der NAS kaputt gehen, sind deine Daten unwiderruflich verloren.

Daher am besten eine DS112j nehmen und eine externe Festplatte bei Bedarf für ein Backup dranhängen. Drucker ist absolut kein Problem.

Gruß

Kugelfisch
 
zwiebackman schrieb:
Ich lege auch Wert auf eine Sicherung, am besten Raid 1.

Hallo,

bitte halte dir vor Augen, dass ein Raid KEIN Backup ist. Es ist nur ein Schutz gegen den Ausfall einer Festplatte.

Es schützt nicht gegen
- gewolltes oder ungewolltes löschen, besonders im Stichpunkt "Mehrbenutzerzugriff". Mutti löscht "aus versehen files". Da hilft kein Raid1
- Viren/Wurmbefall. Da hilft kein Raid1

Check mal "backupPC" oder so als Lösung.


Grüße...
 
an den Synology oder Qnap NAS kannst Du externe USB Datenträger (Sticks, Festplatten) anhängen und automatisch eine Sicherung der NAS Daten machen lassen (dazu muss bloss ein entsprechender Task via Weboberfläche definiert werden). Dieser Datenträger kannst Du dann z.B. ausser Haus lagern und 1 pro Woche/Monat für einige Stunden an das NAS anstecken zwecks erneuter Sicherung.

Ausserdem kann man an die NAS dieser Hersteller diverse Drucker anhängen und im Netzwerk freigeben. Raid 1 können die NAS ebenfalls. Sowie viele weitere Funktionen. Sind allerdings nicht ganz günstig.

Vielleicht verrätst Du uns wieviel Du investieren willst und ob schon 2 SATA Festplatten vorhanden sind. Und was für ein Druckermodell ist das genau?
Ansonsten ist die vorgeschlagene Serie von kugelfisch eine gute Wahl.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, erstmal danke für die vielen Infos. Ich habe noch keine Festplatte, will alles zusammenbestellen. Ich tendiere jetzt zu dem Modell Synology DS 112+. Einzigster Grund für DS 212+ wäre, daß ich vorsorge, falls ich mit den 4 GB irgendwann nicht mehr hinkomme und auf 8 GB erweitern will. Zur Sicherung will ich dann doch lieber ne externe Festplatte nehmen. Was würdet Ihr mir empfehlen, eSATA oder USB 3? Kann mir jemand auch einen Hersteller und Modell emfehlen?
 
Also prinzipiell gibt es dort nicht so extrem viele Unterschiede. Du kannst also fast jedes Gehäuse frei nach Geschmack nehmen.

Warum willst du gerade zu dem teuersten Modell greifen, obwohl du das nur mit dem Ablegen von Daten nicht mal zu 10% auslasten wirst. HAst du noch weitere Sachen mit dem NAS vor? Falls nicht kannst du bedenkenlos zur DS112j greifen auch die erfüllt all deine Wünsche einziger Unterschied ist der, dass du nicht 80MB/sec lesen und schreiben im Netzwerk erreichst sondern nur ~55MB/Sec. Sind dir das 80@ AUfpreis wert?
 
Ich habe mir gerade mal die Unterschiede DS 112+, 112 und 112 j angeguckt.

Die j hat keinen USB 3 und eSATA Anschluß. CPU und Arbeitsspeicher ist viel kleiner, wobei ich nicht weiß, ob das für meine Zwecke egal ist.

Außer Datensicherung will ich u.a. den ITunes Server, den FTP-Server, downloadserver nutzen.
Außerdem für Bekannte und für mich selber Bilder und andere Daten über das WAN zur Verfügung stellen.
Ggf möchte ich auch meinen HP-D2660 Drucker dranhängen und als Printserver nutzen.
 
Das alles schafft die kleinste Variante von dem Server mühelos. Ich persönliche sehe bisher keinen nutzen bei USB 3.0 da er die volle Geschwindigkeit nicht erreicht. Der CPU ist dazu einfach zu schwach.

Mir reicht hier USB 2.0 locker. Im Prinzip macht man darüber nur ein Backup. Es verhält sich so, dass das erste Backup bei mir 1,4 TB / Platte 14h gedauert hat. Bei jeden weiteren Backup sichert er nur neue Daten. So sind meine Backups inenrhalb max. 1h erledigt.

CPU und Arbeitsspeicher wirkt sich nur auf die Kopiergeschwindigkeit aus und falls du weitere Tools nutzt wie z.B. SQL Datenbanken oder E-Mail Server. Dort brauchst du das aber sonst nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich tendiere momentan zu der DS 212j / DS 212 / DS 212+, da ich eine 2. Festplatte auch mit 2TB zur Datensicherung einbauen möchte und ich später Erweiterungsmöglichkeiten haben möchte, was den Festplattenplatz betrifft.
Für später also mal bis 8 TB intern, dann mit einer externen 8TB Festplatte backup.
Da ich auch mal den Itunesserver, Mailserver, Printserver und ggf Mediaserver nutzen möchte, weiß ich nicht, wieviel CPU-Leistung und Arbeitsspeicher ich dafür benötige, daher die 3 oben aufgeführten möglichen Varianten.
Verstehe ich das richtig mit dem Itunesserver, daß ich dann auf meinem Arbeitsplatzrechner gar kein Itunes mehr installieren brauche, sondern nur noch über das Webinterface vom Synology NAS-Server Itunes bedienen kann?
Verstehe ich es richtig, daß ich meinen Drucker (HP DJ2660) an die USB-Schnittstelle anschließen kann und den NAS so als Printserver nutzen kann?
Hat dazu jemand noch ein paar Tips und Gedankenanstöße?
Kann mir jemand sagen, was für eine NAS-Version (s.o.) dafür angebracht ist?
 
Das alles schafft die DS212j. Du sollltest beim Itunesserver bedenken, dass das lediglich zum Abspielen der Musik auf einem Computer dient. Du kannst damit z.B. nicht dein Iphone / Ipod bedienen ...

Ich würde selbst auch immer mind. zu einer 2-bay Lösung tendieren. VOn daher bist mit einer DS212x gut bedient.

Gruß

Kugelfisch
 
in welchen Fällen würdest Du mir denn zu der ds 212 oder 212+ raten?
Ich nerve vielleicht ein bißchen mit dem Fragen bohren, aber ich möchte vor der Bestellung wirklich 200% sicher sein, daß ich das Richtige für jetzt und die Zukunft bestelle.
 
Ich würde dir nur zu einer diesen Modelle raten, wenn du Wert auf 12MB/sec mehr Schreib- und 16 MB/sec mehr Leseraten legst. Ansonsten wäre da noch ein Szenario in dem du große SQL Datenbanken betreibst, eine eigene Homepage mit enormane Ansturm hostet (Was deine Inetleitung wahrscheinlich nicht mitmacht) oder du viel kleine Speicherintensive Anwendungen gleichzeitig laufen lässt z.B. SqueezServer, SABnzb+ oder sehr viele gleichzeitige Zugriffe hast >12. Ein weiterer Vorteil der DS212+ ist die Hardwareverschlüsselung die aber eher Sinn bei Unternehmen macht die ihre sensiblen Daten über das Web bereitstellen.

Sollte dies der Fall sein, würde ich dir aber eher zu einen x86 NAS wie der DS712+, DS1512+ etc. raten.
 
Zuletzt bearbeitet:
cool, Du scheinst ja Experte von diesen NAS-Servern zu sein :)

Ne, also mit Datenbankprogrammierung habe ich und werde ich auch in Zukunft wahrscheinlich wenig zu tun haben.

Hier nochmal die Funktionen, die ich voraussichtlich nutzen und mit denen ich experimentieren will:

Cloudstation, Filestation, Virtualisierung, zeitgesteuerte Datensicherung von der einen auf die andere interne Festplatte, Audiostation (damit ich meine MP3-Sammlung hier drauf ablagern, verwalten und abspielen kann), Audiocloud, Internetradio, Downloadstation, Medienstation, Druckerstation (für meinen HP DJ2660), Photostation (ggf. auch Photoalben auf der eigenen Internetseite), Antivirus, Mailserver, Webserver (für die eigene Domain ggf mit Photoalben) ohne komplizierte Datenbanken.

Allerdings sollen diese Aufgaben/Anwendungen auch parrallel funktionieren, z.B. Downloadstation, drucken und Musik abspielen gleichzeitig, usw.

Des weiteren stellt sich für mich die Frage, welche exteren Anschlüsse ich benötige. Da ich ja vorhabe, die Station massenspeichertechnisch irgendwann aufzurüsten, also intern 2x 4 TB, extern dann auch eine 8TB-Festplatte, ob ich in ein paar Jahren noch eine USB 2.0 Festplatte mit 8TB bekomme, oder ob ich dann auf die Anschlüsse USB 3 oder eSATA angewiesen bin?

Dann zu dem SD-Kartenleser:
Momentan kann ich die Karte aus meinem Handy per USB 2.0 auslesen und von der digitalen Fotokamera auch über USB 2.0 auslesen.

Aber irgendwann möchte ich mir mal eine Digitale Videocam mit SD-Speicherkarte anschaffen. Bin ich dann auch auf SD-Karten-Lesemöglichkeiten angewiesen oder geht das nach wie vor auch gut über USB 2.0? Oder macht man das besser über ein SD-Lesegerät direkt am PC eingebaut?

Letzte Sache:
Ich habe vor, mir erstmal 2x 2TB Festplatten zu kaufen (davon eine wie oben erwähnt nur zum sichern). Da ich diese beiden Festplatten später in meinen lokalen Rechner einbauen will und dann als Stripe Set konfiguieren will, habe ich schon den Tipp bekommen, daß ich auf jeden Fall Festplatten mit 7200 rpm nehmen soll, um für Videobearbeitung möglichst viel Geschwindigkeit rauszuholen.
Ich habe folgende Festplatte gefunden:

Seagate Barracuda ST2000DM001 - Festplatte - 2 TB - intern - 8.9 cm ( 3.5" ) - SATA-600 - 7200 rpm - Puffer: 64 MB

Siehst Du das auch so, daß diese Sinn macht, um hinterher im Raidmodus im lokalen System für Videobearbeitung laufen zu lassen?
Diese Festplatte ist nicht in der Kompatiblitätsliste von Synology aufgeführt.
Hast Du eine Ahnung, wie ich herausfinde, ob diese trotzdem zur Synology DS 212j kompatibel ist?
Oder gibt es in diesem Betriebssystem DSM 4 einen Check, mit dem man prüfen kann kann, ob die Festplatten vernünftig laufen. Natürlich wäre mir lieber, vor dem Kauf darüber Klarheit zu haben.

Würde mich sehr über Antwort freuen, damit ich mit gutem Gefühl die Hardware nun endlich bestellen kann ;-)
 
cool, Du scheinst ja Experte von diesen NAS-Servern zu sein

Nein ich bin kein Experte.


Cloudstation, Filestation, Virtualisierung, zeitgesteuerte Datensicherung von der einen auf die andere interne Festplatte, Audiostation (damit ich meine MP3-Sammlung hier drauf ablagern, verwalten und abspielen kann), Audiocloud, Internetradio, Downloadstation, Medienstation, Druckerstation (für meinen HP DJ2660), Photostation (ggf. auch Photoalben auf der eigenen Internetseite), Antivirus, Mailserver, Webserver (für die eigene Domain ggf mit Photoalben) ohne komplizierte Datenbanken.

Damit hast du ja echt viel vor. Knackpunkt der mir jetzt ins Auge sticht ist die Virtualisierung. Soviel mir bekannt ist (ich beschäftige mich mit dem Thema absolut 0) ist die Tatsache das für Virtualisierung ein x86 CPU benötigt wird. Ich bin mir damit aber wirklich nicht 100% sicher.

Dann zu dem SD-Kartenleser:
Momentan kann ich die Karte aus meinem Handy per USB 2.0 auslesen und von der digitalen Fotokamera auch über USB 2.0 auslesen.

Aber irgendwann möchte ich mir mal eine Digitale Videocam mit SD-Speicherkarte anschaffen. Bin ich dann auch auf SD-Karten-Lesemöglichkeiten angewiesen oder geht das nach wie vor auch gut über USB 2.0? Oder macht man das besser über ein SD-Lesegerät direkt am PC eingebaut?

Ich persönlich bevorzuge immer den PC damit ich ggf. aussortieren kann und nicht jeder "mist" auf der DS landet. Bei Videosources wirst du mit USB 2.0 relativ lange da sitzen. Von Daher wäre USB 3.0 und ein USB 3.0 Cardreader keine verkehrte Investition.

Des weiteren stellt sich für mich die Frage, welche exteren Anschlüsse ich benötige. Da ich ja vorhabe, die Station massenspeichertechnisch irgendwann aufzurüsten, also intern 2x 4 TB, extern dann auch eine 8TB-Festplatte, ob ich in ein paar Jahren noch eine USB 2.0 Festplatte mit 8TB bekomme, oder ob ich dann auf die Anschlüsse USB 3 oder eSATA angewiesen bin?

Du hast die Möglichkeit Anschlüsse an deiner DS mit aktiven USB Hubs zu erweitern. Ich würde aber auch nur maximal für das Backup auf USB zurückgreifen. Zudem wird es in einigen Jahren immer noch möglich sein USB 2.0 Anschlüsse an höheren USB Anschlüsse zu benutzen. Ich denke außerdem, dass die Entwicklung hier noch etliche Jahre ins Land gehen, schließlich setzt sich der USB 3.0 Standard gerade erst durch.

Ich habe vor, mir erstmal 2x 2TB Festplatten zu kaufen (davon eine wie oben erwähnt nur zum sichern). Da ich diese beiden Festplatten später in meinen lokalen Rechner einbauen will und dann als Stripe Set konfiguieren will, habe ich schon den Tipp bekommen, daß ich auf jeden Fall Festplatten mit 7200 rpm nehmen soll, um für Videobearbeitung möglichst viel Geschwindigkeit rauszuholen.
Ich habe folgende Festplatte gefunden:

7200RPM produziert halt viel Wärme welche der NAS abtransportieren muss. Unter Umständen kann das dazuführen, dass der kleine im Server integrierte Lüfter dauerhaft auf 100% laufen muss, damit der Rest kühl bleibt.

Ich habe vor, mir erstmal 2x 2TB Festplatten zu kaufen (davon eine wie oben erwähnt nur zum sichern).

Wenn ich das oben richtig gelesen hast, planst du erst einmal beide Platten zu verbauen und eine als interne Backupplatte zu nutzen. Davon würde ich abraten, da z.B. im Falle eine Blitzeinschlages alle Hardwarae defekt ist. Somit sind auch deine Daten weg.


Da ich diese beiden Festplatten später in meinen lokalen Rechner einbauen will und dann als Stripe Set konfiguieren will, habe ich schon den Tipp bekommen, daß ich auf jeden Fall Festplatten mit 7200 rpm nehmen soll, um für Videobearbeitung möglichst viel Geschwindigkeit rauszuholen.
Ich habe folgende Festplatte gefunden

Puh dazu kann ich keine Aussage treffen. Sorry
 
Zum Thema Virtualisierung:
Für mich ist das alles total Neuland und ich weiß selber nicht wirklich etwas damit anzufangen.
Das einzige, was ich im Forum herausbekommen habe, daß ich mir auf dem NAS-Server einen Virtuellen Host eintragen soll, damit ich mit dyn dns arbeiten kann, um einen eigenen Mailserver und später mal Webserver zu betreiben. Ich weiß nicht, ob das damit gemeint ist, wie gesagt, ich arbeite mich erst ganz frisch in die ganze Technik ein...

Mit dem Cardreader für den lokalen PC hast Du mich überzeugt ;-)

Was die USB-Geschichte betrifft, hab ich auch vor, die USB-Festplatte nur als Backupplatte zu nutzen.

Gut daß Du mich auf den Gedanken beracht hast mit interner Festplatte > Backup > der Fall des Blitzeinschlages.
Ich hoffe, daß ich dann meine alte Buffalo-USB-Platte 500 GB als Backupmedium einsetzen kann und diese Kapazität ausreicht, da ich dann wirklich nur die eigenen Dateien (Office-Dokumente, PDF's, jpg's, avi's, divx) sichern werde. Alles andere krieg ich im Notfall auch so irgendwie wieder...
Hast Du ne Ahnung, wie stark das Backuptool von diesem DSM 4 komprimiert? Momentan komme ich ganz grob auf 260GB. Kosten diese zusätzlichen backups, die auf dem Grundbackup aufbauen eigentlich viel Platz? Weißt Du in welcher Dimension?

Zum Thema 2TB-Festplatten:

Kannst Du mir da gute, leise, stromsparende und kompatibele Festplatten fir die DS 212j empfehlen?

Macht es eigentlich grundsätzlich Sinn, bei so einem NAS die Festplatten zu partitionieren für die Abtrennung zwischen Medien und private eigene Dateien?
Macht es im Allgemeinen Sinn, die Internen Festplatten und Äußere Backupfestplatte zu defragmentieren?
 
Moin,

Das einzige, was ich im Forum herausbekommen habe, daß ich mir auf dem NAS-Server einen Virtuellen Host eintragen soll, damit ich mit dyn dns arbeiten kann, um einen eigenen Mailserver und später mal Webserver zu betreiben. Ich weiß nicht, ob das damit gemeint ist, wie gesagt, ich arbeite mich erst ganz frisch in die ganze Technik ein...

Okay, das ist halt keine "Virtuelle Maschine" sondern lediglich ein virtueller Host, dass kann der Server Problemlos, wobei ich das eher über den Router einrichten würde als über die DS.

Gut daß Du mich auf den Gedanken beracht hast mit interner Festplatte > Backup > der Fall des Blitzeinschlages.

Das war allerdings nur ein Szenario, man sollte mit den Superwichtigen Daten sogar noch weiter gehen und evtl. eine zweite Sicherungskopie an einen komplett anderen Ort hinterlegen. Ich habe für solche Fälle bei meinen Eltern knapp 800km entfernt eine Festplatte im Safe liegen mit z.B. allen wichtigen Unterlagen von Versicherungen, Zeugnisse etc.

Ich hoffe, daß ich dann meine alte Buffalo-USB-Platte 500 GB als Backupmedium einsetzen kann und diese Kapazität ausreicht, da ich dann wirklich nur die eigenen Dateien (Office-Dokumente, PDF's, jpg's, avi's, divx) sichern werde. Alles andere krieg ich im Notfall auch so irgendwie wieder...
Hast Du ne Ahnung, wie stark das Backuptool von diesem DSM 4 komprimiert? Momentan komme ich ganz grob auf 260GB.

Das Backup Tool komprimiert überhaupt nicht. Ein Backup läuft folgendermaßen ab. Du machst ein erstes großes Backup deiner Daten. Je nachdem wieviele GB's du sicherst kann das unter umständen bis zu 24h oder noch länger dauern. Bei jedem weiteren Backup prüft die DS nur noch Daten auf evtl. Änderungen bzw. neue Backupdaten. Nur diese werden dann zum Backup hinzugefügt. Das Backup kannst du im übrigen zeitlich festlegen oder auch manuell anstoßen und das für jeden einzelnen "Gemeinsamen Ordner".

Da du 260GB hast sehe ich überhaupt kein Problem mit deiner 500 GB Festplatte :).

Zum Thema 2TB-Festplatten:

Kannst Du mir da gute, leise, stromsparende und kompatibele Festplatten fir die DS 212j empfehlen?

Es gibt einige viel vewendete Festplatten z.B. Samsung SpinPoint F4 HD204ui von Samsung. Da Samsung's Festplatten Sparte aber von Seagate übernommen worden ist, sind die nun unter Seagate Barracuda EcoGreen HD204ui zu finden. Die Festplatten wurden lediglich umgelabelt. Dann wäre da noch die WD Carvier Green mit 2TB und die Seagate Barracuda Green 5900.3. Als letzten großen Hersteller gibt es noch Hitachi. Ich selbst kenne keinen der eine Festplatte von dem Hersteller in einem NAS betreibt und kann daher keine Aussage zu dem Hersteller machen.

Ich selbst habe 3x Samsung HD204ui und eine Seagate Barracuda Green 5900.3 in Gebrauch. Bisher ohne Probleme. Aber auch die WD sollen sehr gut sein. Am besten wählst du hier nach Stromverbrauch und nach Garantie aus. Da die meisten Festplatten doch dann irgendwann mal den Tod sterben und bei 3 Jahren bist du evtl. 1 Jahr glücklicher als nur mit 2 Jahren ;).

Macht es eigentlich grundsätzlich Sinn, bei so einem NAS die Festplatten zu partitionieren für die Abtrennung zwischen Medien und private eigene Dateien?

Dazu hast du via DSM gar keine Möglichkeit. Bei der Installation des NAS erstellt das Tool automatisch Partitionen auf der Festplatte. Eine für das DSM und eine für die Daten. Du könntest jetzt natürlich per SSH Console noch weitere Partitionen erstellen, macht aber keinen Sinn.

Macht es im Allgemeinen Sinn, die Internen Festplatten und Äußere Backupfestplatte zu defragmentieren?

Nein


Hast du dir eigentlich schon die Demo von Synology angesehen?
 
Zuletzt bearbeitet:
schaue mir gerade den link mit der Demo an, das ist ja der Wahnsinn! :)

Ok, habe verstanden, daß das Backuptool nicht komprimiert.
Mit der Tatsache daß ich gerade mal bei ca. 250GB liege an Daten die gesichert werden sollen, reicht die Platte dafür aus.
Meine Frage an dieser Stelle ist nur, ob die Backups von den wöchentlichen Änderungen so viel Speicherplatz brauchen, wie z.B. bei True image, wo dann für das (ich glaube es heißt inkrementelles) Backup so wahnsinnig viel Platz gebraucht wird.

Zum Thema Festplatteneinteilung:

Ich habe schon verstanden, daß die Systempartition fir das DSM und eine weitere Partition für meine Daten bei der Einrichtung erstellt wird und daß defragmentieren weder möglich ist, noch Sinn macht.

Aber was ist mit der zweiten Festplatte. Gibt das wieder eine neue Partition für meine Daten, oder brauche ich auch ein Teil für das Betriebssytstem.
Macht es Sinn die beiden Festplatten als Stripe set laufen zu lassen für die Zugriffsgeschwindigkeit und der Datenorganisation?
 
Meine Frage an dieser Stelle ist nur, ob die Backups von den wöchentlichen Änderungen so viel Speicherplatz brauchen, wie z.B. bei True image, wo dann für das (ich glaube es heißt inkrementelles) Backup so wahnsinnig viel Platz gebraucht wird.

Der unterschied liegt hier im Aufbau. Bei DSM gibt es keine "verschiedenen" zeitlichen Backups sondern immer nur eins. Hier ein Beispiel. Du machst jeden Montag um 07.00 uhr ein Backup deiner Kompletten Platte. Die DSM prüft nun welche Daten sich geändert haben oder neu sind. Diese Daten werden in das vorhandene Backup auf der externen Festplatte eingepflegt. Alle unveränderten Daten bleiben so bestehen. Alle Daten die auf der Hauptfestplatte gelöscht worden sind, werden auch auf der Backupplatte gelöscht.

Das Backupsystem ist bei weiten nicht so ausgeklügelt wie bei Acronis, aber man muss auch bedenken, dass es hier teilweise um etliche TB an Daten geht. Halte dafür mal Festplatte vor, da bist schnell beim dreifachen Wert angekommen.

Aber was ist mit der zweiten Festplatte. Gibt das wieder eine neue Partition für meine Daten, oder brauche ich auch ein Teil für das Betriebssytstem.
Macht es Sinn die beiden Festplatten als Stripe set laufen zu lassen für die Zugriffsgeschwindigkeit und der Datenorganisation?

Wenn du eine zweite Festplatte als JBOD (jede Festplatte für sich) einrichtest, dann erstellt der DSM-Installer auf der zweiten Festplatte auch wieder mehrere Partitionen. Eine für das DSM (läuft im RAID zur Sicherheit auf beiden Festplatten) und eine weitere wo dann auch wieder deine Daten liegen.

Auf den jeweiligen Festplatten kannst du dann Ordner anliegen und diese Ordner siehst du dann zum Beispiel unter der Netzwerkumgebung. Die Festplatte an sich mit allen "gemeinsamen" Ordnern siehst du in Windows garnicht.

Als Stip meinst du praktisch beide Festplatte zu einer zusammenzufassen?
 
ok, ich glaube, dann ist dieses Jbob wohl das Sinnvollste.
Jetzt aber noch einen Schritt weiter. Thema Netzwerkumgebung, bzw. meine Arbeitsplatzrechner:

Damit ich von meinen Arbeitsplatzrechnern möglichst schnellen Zugriff auf die Daten der DS habe, was würdest Du mir für einen switch empfehlen?
Mir wurde schonmal der Cisco Small Business SG 100D-08 8-Port Gigabit Switch 10/100/1000 empfohlen. Kennst Du noch vernünftige Alternativen?
Als Unterputzverkabelung habe ich cat 7 liegen und an cat 5 Netzwerkdosen aufgelegt.
Macht es Deiner Meinung nach Sinn, spezielle Netzwerkkarten einzusetzen, oder reichen normale onboard-Karten aus?
 
Alternate 4
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