News Nativer NVMe-Support: Für Risikofreudige gibt es den neuen Treiber auch unter Windows 11

scryed schrieb:
Das kann ich auch, herablassend
Nach wie vor komm ich nicht um Windows an einigen Stellen herum, und habe es auch seit Windows 95 bis Windows 7 ausschließlich genutzt. Nach wie vor finde ich die selben Menüs aus Windows 95 in Windows 10, nur hinter 2-4 oberflächlichen Menüs versteckt. Das ist schon antiquitäre, ein Haufen DLLs aus dem Kernsystem stammen noch seit mindestens Windows NT/XP.

scryed schrieb:
Komisch das Linux so super duper ist scheint es sich ja nicht flächig beim Endkunden durchzusetzen....
Mehrheitsmeinung sind nicht immer die besten, siehe meine letzten Post. Microsoft war früh da und seine Bekanntheit früh erreicht. Das ist der doch primäre Grund. Dann kommt Gewohnheiten hinzu und gerne auch Abhängigkeit.

Kommt drauf an wo. Meinen ehemaligenr Arbeitgeber im Rechenzentrum (Abteilung Anwendungen) nutzen 55 von 60 Angestellten Linux.

Meine letzten zwei Arbeitsstellen an Universitäten (Forschung und Entwicklung) wieder mindestens 90 % (paar Apple User gibt's immer, Windows auch aber noch weniger).

Ironischerweise läuft auf den Microsoft Azure Servern seit Jahren mehrheitlich Linux. Selbst dort kann Microsoft kaum Fuß fassen.

Mach was du willst. Seit 2016 Jahren nutze ich wo ich kann Linux und ja, man merkt einen großen Unterschied. Witzig das selbst viele Proton Spiele schneller auf Linux laufen als auf dem nativ unterstützen Windows. Microsoft haushaltet katastrophal mit Ressourcen und stülpt gerne wrapper über wrapper immer gerne etwas drüber. Das ein nativer Treiber für nvme fehlte ist doch nur ein Symptom davon.
 
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Bis da nichts offizielles kommt, spar ich mir einfach das Risiko.
 
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Es scheint also der Overhead reduziert zu werden, was dann bei extrem starker Last mit sehr langen Warteschlangen Vorteile hat.
In der Praxsis für den typischen Windowsanwender halte ich es für irrelevant da QD32 quasi nie vorkommt.
Wenn man daheim auf QD4 kommt, ist es meist schon viel.

Insofern ist es erklärbar, dass MS das für Server erwähnt, aber nicht für Desktop-Windows.
Ausserdem wird MS sicher wollen, dass die Leute Server2025 kaufen bzw. drauf upgraden.
 
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Krik schrieb:
Und warum hängen die das jetzt so an die große Glocke?
Wo wird das an die große Glocke gehangen?

Sie haben es in ihrem Blog erwähnt.

Hätten sie es gar nicht erwähnen sollen, damit man da nur drauf kommt, wenn man zufällig im System drüber stolpert?
 
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@FrAGgi
Also wenn man von Ushering in a New Era of Storage Performance spricht und einen mehrere Seiten langen Blogpost veröffentlicht, dann wird da auf eine ziemlich große Glocke gehämmert.
 
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Die Anforderungen für Server und Clients sind auch "etwas" unterschiedlich...
Wenn ich mir das so anschaue, liegt der Unterschied bei
  • für Clients relevanten Q1T1 bis Q8T1 bei ~0%
  • für Server relevanten Q32T1 bei bis zu >20%

Risiko/Nutzen ergibt für uns daher was genau?
 
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Krik schrieb:
@FrAGgi
Also wenn man von Ushering in a New Era of Storage Performance spricht und einen mehrere Seiten langen Blogpost veröffentlicht, dann wird da auf eine ziemlich große Glocke gehämmert.
Also bei mir ist der Blogpost eine Seite und wenn man die Screenshots entfernt noch nicht mal sonderlich lang. Der Performancegewinn scheint ja auch vorhanden zu sein. Da interessiert es einen Windows-Nutzer auch nicht, dass es das irgendwo anders schon lange gibt. Die Info ist nicht unwichtig.

Aber gut, da haben wir wohl unterschiedliche Ansichten, was ne große Glocke ist. ;)
 
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Eagle-PsyX- schrieb:
Mach was du willst. Seit 2016 Jahren nutze ich wo ich kann Linux und ja, man merkt einen großen Unterschied.
Wegen Typen wie Dir wird Linux NIE aus der Nerd-Ecke raus kommen. Oberlehrerhaft und arrogant ... einfach ekelig.

Frage: Bist Du zufällig auch Veganer? :rolleyes:
 
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Ebent. Daheim wird kaum jemand nen dicken SQL-Server, Exchange oder Oracleserver laufen haben und dort wo sowas gebraucht wird, da setzt man sicher keine M2 Consumer-SSDs ein; ich könnte mir vorstellen dass es im Datacenter mit entsprechenden SSDs wirklich bissl was bringt.
Gerade im Hochlastbereich bei genannten Anwendungen kommts auf Latenzen und Iops an.

Aber daheim: Nutzen geht da gegen 0 meiner Meinung nach.
 
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Aber daheim: Nutzen geht da gegen 0 meiner Meinung nach.

In Zukunft ist der Treiber standardmäßig installiert und man nimmt die Vorteile einfach mit. Hier und da gibt es Vorteile und nahezu keine Nachteile.
 
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Orim_70 schrieb:
Frage: Bist Du zufällig auch Veganer? :rolleyes:
Nö.
Naja, von alleine versucht es ja keiner mit Windows-Alternativen.

Schönes Niveau haben wir hier erreicht. Kritik an Windows ist und bleibt tabu :lol: und direkt einen persönlichen Angehen wollen (eklig; veganismus), als ob mein Fleischkonsum mit irgendwas zu tun hat. Schönes Weltbild.
 
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FrAGgi schrieb:
Also bei mir ist der Blogpost eine Seite und wenn man die Screenshots entfernt noch nicht mal sonderlich lang.
Und wenn du den Zoom dann noch auf 10% setzt, dann bekommst du den Blogpost sicher ein paar Mal auf den Bildschirm. ;)
 
@Eagle-PsyX-

Kritik kann man ja abgeben, aber es ist in den News immer das selbe „Linux hier, Linux da“ „ich bin seit Jahren gewechselt“ „Windows ist schlecht“ usw……

Es nervt einfach nur und darum ging es !

Ich häng ja auch nicht in irgendwelchen Audi Threads rum und erzähl den Leuten jedes mal wie toll Mercedes ist ;)
 
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Eagle-PsyX- schrieb:
Schönes Niveau haben wir hier erreicht. Kritik an Windows ist und bleibt tabu :lol: und direkt einen persönlichen Angehen wollen (eklig; veganismus), als ob mein Fleischkonsum mit irgendwas zu tun hat. Schönes Weltbild.

Der Vergleich ist schon berechtigt: Woran erkennst du einen Linux User? Er erzählt es dir! 🥳

(Was das nun mit Veganern zu tun hat? Frag
mal Google/Ki, dachte den Running gag kennt jeder 😏)
 
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Hat geklappt.

1TB WD Blue SN550 NVMe

Vorher:
20251220_092434.jpg



Nachher:
20251220_093325.jpg


Die Sequenziellen-Werte sind etwas schlechter, wiichtiger sind aber die teils deutlich besseren Random-Werte.



CMD als Administrator:

reg add HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Policies\Microsoft\FeatureManagement\Overrides /v 1853569164 /t REG_DWORD /d 1 /f

reg add HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Policies\Microsoft\FeatureManagement\Overrides /v 156965516 /t REG_DWORD /d 1 /f

reg add HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Policies\Microsoft\FeatureManagement\Overrides /v 735209102 /t REG_DWORD /d 1 /f

danach neustarten.
 
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Trambahner schrieb:
Ebent. Daheim wird kaum jemand nen dicken SQL-Server, Exchange oder Oracleserver laufen haben und dort wo sowas gebraucht wird, da setzt man sicher keine M2 Consumer-SSDs ein; ich könnte mir vorstellen dass es im Datacenter mit entsprechenden SSDs wirklich bissl was bringt.
Gerade im Hochlastbereich bei genannten Anwendungen kommts auf Latenzen und Iops an.

Aber daheim: Nutzen geht da gegen 0 meiner Meinung nach.

Was ist mit Games? Es wird ja in letzter Zeit sehr stark von SSD gesteamt mit teils hohen Spitzenwerten.
Kompilierte Shader müssen abgelegt und abgerufen werden. CPU Performance ist ebenfalls je nach Engine ein Problem. Gerade UE5 Games leiden unter Traversal stutter wo dann eben sehr kurzzeitig Last spikes auf CPU und I/O seite entstehen. Ja, das Problem ist die Engine, aber ich würde erwarten, dass ein optimierter NVME Storage Stack mit weniger Overhead einer von vielen Bausteinen sein kann, um diese Szenarien zu glätten.

Denn das Problem bei Microstutter und Traversal stutter ist ja eben dass sich das nicht durch Rohleistung der CPU oder schnelleren RAM und Storage beheben lässt. Es lässt sich nur dadurch beheben, dass man die Bottlenecks in der Software behebt. Eben in der Engine und eben auch in Windows. Direct Storage war ja bereits ein sehr großes Zugeständnis, dass Windows bisher ein großer Flaschenhals war und das Problem auch klar richtung Storage und I/O Performance adressiert. Der NVME Treiber ist sicherlich ein weiterer Baustein.

Bist du dir also ganz sicher, dass ein verringerter CPU Overhead sowie ein etwas höherer Durchsatz hier keinerlei nutzen für Games hat?

Ich kanns nicht sicher beantworten, würde aber nicht ausschließen wollen, dass es was bringt.
 
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