Netzteil schaltet sich ein, aus, ein, aus, ein, aus,....

harder

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Hab folgendes Problem:

Zwei PC Netzteile, das Eine kann drei Rechner zum laufen bringen, das Andere nur zwei.

Es handelt sich um folgende PCs

1. Medion PC mit Core duo, 0815 Graka (Sockel 775)
2. Gigabyte Board mit Celeron G530, Radeon 5770 (Sockel 1155)
3. Foxconn Board P55A mit i5-760, GTX 550 Ti (Sockel 1156)

Netzteile:

LC-Power 550W
Super Flower 600W (80 Plus Gold)

Das LC Power bringt alle drei zum laufen, das Super Flower scheitert beim i5 System (1156)
Das Netzteil geht an, aus, an, aus, an, aus, .....

Habe mal mit Festplatte, mal ohne getestet. Es geht einfach nicht.
Habe sogar die Grafikkarte GTX 550 gegen eine Radeon 5450 (passiv, ohne extra Stromanschluss) getauscht. Bringt nichts.

https://www.youtube.com/watch?v=WrLsAyikoQc

Was kann das sein?

Danke schonmal
 
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Das sind beides Schrottnetzteile die man schnellstmöglichst durch ein wertiges ersetzen sollte. (Enermax/BeQuiet...)
 
Kann mich meinem Vorredner nur anschliessen:

Beides sind Chinaböller. Lieber ein Markennetzteil mit stabilen Spannungen.

Mir ist so ein LC-Power schonmal um die Ohren geflogen...
 
Super Flower ist doch kein Schrott...
 
Naja, mag sein, dass die auch gute Netzteile haben, aber Qualität ist was anderes...
 
Deren Leadex Plattform ist aber zum beispiel was richtig feines, man muss auch mal Abseits von bequiet schauen, die nicht mal selber fertigen!

Ich denke in dem Fall hier liegt aber einfach ein Defekt am NT vor
 
Wenn das Netzteil defekt ist, warum gehen die beiden anderen Rechner damit an?
 
Ein CMOS-Reset wäre noch eine möglichkeit.
Super Flower ist ein sehr guter Netzteilhersteller.

Gruß Aw Online
 
CMOS reset habe ich schon durchgeführt.
Die beiden PCs, mit denen es funktioniert, haben nur einen 4 PIN CPU anschluss. Das Mainboard, an dem es nicht funktioniert hat allerdings nen 8 PIN anschlus.
 
könnte schon am NT liegen
 
harder schrieb:
Wenn das Netzteil defekt ist, warum gehen die beiden anderen Rechner damit an?

Nun das ist nicht immer so einfach zu sagen, aber hier einfach irgendwie "logisch"
DIe Unterschiedlichen Plattformen belasten das Netzteil unterschiedlich stark oder anders...was da genau passiert kann ich nicht sagen.

Gut möglich ist aber das das Mainboard defekt ist und bei dem SuperFlower eine Schutzschaltung greift, die beim LC-Power nicht funktioniert
 
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Mit derartigen Netzteiltestern kannst du nur die Spannungen bei minimaler Last testen. Diese ist von einer Praxisnähe weit entfernt, da sogar stromsparende PCs im Leerlauf eine höhere Last darstellen. Daher ist der Nutzen dieser Tester relativ gering.

Teste bitte einmal, ob das Netzteil immer noch dasselbe Spiel macht, wenn du nur den 4-Pin-CPU-Anschluss benutzt. Wenn du deine CPU nicht übertaktet hast (wovon ich nach dem durchgeführten CMOS-Reset ausgehe), reicht der vierpolige Stecker zur Stromversorgung aus.



An die nachplappernden Netzteilkenner: Das Superflower ist ein technisch mehr als gutes Netzteil.
 
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Mit 4 PIN Anschluss geht es leider auch nicht. Ist es übrigens egal, welchen der beiden ich nehme?
 
Beide Stecker unterscheiden sich mechanisch voneinander, sodass deren Steckposition nicht untereinander getauscht werden kann. Folglich ist es nicht egal, welchen du nimmst, es sei denn, du wendest rohe Gewalt an, um den "falschen" Stecker in die Buchse zu stecken. ;)

Noch ein Versuch zur Problemortung: Beobachte, ob es wieder einen An-aus-Zyklus geben wird, wenn du versuchst, das System gänzlich ohne CPU-Stecker zu starten. Falls der Zyklus ausbleibt, hätten wir immerhin grob den CPU-Anschluss als Fehlerursache ausgemacht. Falls alles unverändert ist, geht es weiter mit der Ferndiagnose. :)
 
LC Power mit 4 pin = pc bootet
LC power ohne 4 pin = an-aus-zyklus

Super flower mit 4 pin = an-aus-zyklus
Super flower ohne 4 pin = an-aus-zyklus

Hab noch mit nem multimeter gemessen: jedesmal, wenn die Lüfter hochdrehen, kommen ca. 12V an. Mal sind 11,.. mal 12,..

Ist leider ein 0815 multimeter und somit ziemlich träge

EDIT: Laut Produktbeschreibung ist das Super Flower ein Single-Rail Netzteil. Ich werde mal einige Glühbirnen an die 12V Leitung anschließen und dann die Spannung messen. Wäre das sinnvoll? Somit hätte ich wenigstens die Spannung unter last gemessen


Einige von diesen:
http://www.conrad.de/ce/de/product/...ftsockel-dimmbar-Inhalt-1-St?ref=searchDetail
 
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Klar kannst du zusätzlich ein paar Glühlampen dranhängen, um die grobe Spannungsregulation des Netzteils zu protokollieren. Neben der 12-Volt-Schiene könntest du auch die 5- und 3,3-Volt-Schienen kontrollieren.

Eine ohmsche Last, die Glühlampen darstellen, stellt allerdings bei Weitem geringere Ansprüche an ein Netzteil als mehrere Verbraucher mit getakteten Spannungswandlern wie Mainboard, Grafikkarte und dergleichen. Die Spannungsregulation des Netzteils kann sich daher unter Umständen in beiden Szenarien völlig unterschiedlich verhalten.

Sofern noch nicht geschehen, könntest du das Netzteil ohne PC-Hardware, aber mit Glühlampen starten. Überbrücke dazu die grüne mit einer der schwarzen Leitungen auf dem ATX-Stecker.
 
KTelwood schrieb:
Das sind beides Schrottnetzteile die man schnellstmöglichst durch ein wertiges ersetzen sollte. (Enermax/BeQuiet...)

da steht nirgends was das für netzteile sind. beide anbieter haben schrottnetzteile im angebot, aber auch brauchbare netzteile. die 80plus-gold-geräte von super flower sind alle nicht so schlecht, dass sie unbedingt sofort ausgetauscht werden müssten, auch wenn sie natürlich schwächen haben (single-rail-bauweise, zumindest in der vergangenheit schwankende fertigungsqualität).

meine erste vermutung wäre, dass an irgendeinem 4pin-anschluss beim superflower irgendwas kaputt ist. das könnten die für die cpu-stromversorgung sein (die bei dir zu einem 8pin zusammengeschaltet sind), oder auch die letzten 4 pins am atx-stecker. da kommt irgendwo kein strom raus. das ist den alten mainboards egal, aber das neue hat dann keine lust zu funktionieren.

zweite vermutung: es kommt zu einer situation, die das super-flower-netzteil als fehlersituation erkennt (z.b. kurzzeitige überlast durch einen fehler des mainboards, oder unterspannung, die auch dadurch entstehen kann, dass netzteile probleme mit schnell wechselnden lasten haben). dem lc-power-netzteil ist das egal, weil es möglicherweise eins von den billigen ist, bei denen die entsprechende schutzschaltung nicht vorhanden ist oder nicht funktioniert.
 
Habe das Netzteil mit einer Festplatte und vier Glühbirnen á 12V/40W (--> 3,33A je Glühbirne) belastet und die Spannung der 12V Leitung gemessen (Habe gewartet, bis die Festplatte einsatzbereit war).

Ergebnis:

HDD + 1 Glühbirne = 12,16V
HDD + 2 Glühbirnen = 12,15V - 12,16V
HDD + 3 Glühbirnen = 12,15V
HDD + 4 Glühbirnen = 12,14V - 12,15V

Bei 4 Glühbirnen hat sich das Netzteil sofort wieder ausgeschaltet. Habe deswegen erst mit 3 Glühbirnen belastet und dann die vierte angeschlossen. Somit ging es. Das Netzteil denkt sich wahrscheinlich, dass ein Kurzschluss vorliegt und schaltet ab (da beim Start zu viel Strom fließt).

Werde mal bei Gelegenheit das 1155er Gigabyte Board mit nem Celeron G530 und einer GTX 570 (zwei PCI-E 6-pin Buchsen) testen.

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EDIT:

Frohes neues Jahr erst einmal :)

Also: Gigabyte 1155 Board (nur 4-pin CPU Anschluss), Celeron G530 (35W TDP)
Ohne CPU Stecker --> PC startet nicht. Auch kein Ein-Aus-Zyklus
Mit CPU Stecker --> PC startet. Alles läuft

Das Ganze + GTX 570 (219W TDP, 2x PCI-E 6x Anschluss): PC startet. Alles normal. Furmark gestartet = lief ohne Probleme (GPU 92°, 100% Auslastung).

Wäre das Problem am Netzteil, hätte ich erwartet, dass spätestens beim Furmark Test die Kiste abschmiert.
Aber anscheinend ist die 12V Leitung Stabil.
 
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Der Ein-aus-Fehler muss bei Weitem nicht durch die Spannungsstabilität bedingt sein.

Der Glühlampentest offenbart, dass das Netzteil bei zu hohen Einschaltströmen ordnungsgemäß abschaltet. Bei vier 40-Watt-Lampen kann der Einschaltstrom das Fünf- bis Fünfzehnfache der Nennleistung betragen, sprich einer kurzzeitigen Leistungsaufnahme von 800 bis 2400 Watt entsprechen.

Meine Vermutung:
Selbiges Problem könnte auch der Auslöser für die Ein-aus-Schleife sein: Irgendeine Komponente zwingt das Netzteil durch ihren Einschaltstrom zu einer Notabschaltung, während der Mainboardschaltkreis für das Einschaltsignal noch mit in Kondensatoren gespeicherten Reststrom versorgt wird und damit sogleich einen weiteren Startversuch bewirkt— das Ganze entsprechend in der Endlosschleife.
 
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