Neuanschaffung Wlan AP

PuehOne

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Hello und Guten Morgen,

die Renovierung der Wohnung geht dem Ende entgegen. Ich bin auf der Suche nach nem neuen geeigneten Wlan AccessPoint.

Vor der Renovierung stand bei der Markierung "AP" ein Netgear WAC104. Dieser soll aber dort bleiben wo er aktuell genutzt wird.
Als Gefühl für die Größe kann man sagen das die gesamte Whg kanpp über 120qm hat.

Ich habe mal überlegt mir einen Ubiquiti U7 Pro-Wall auf das Sideboard im Wohnzimmer zustellen - mir ist bewusst da braucht es PoE dazu. Das kann der aktuelle Swtich (Netgear GS108E) nicht. Aber auch hier wäre eine Neunschaffung gedacht da der Alte da stehen bleiben soll wo er aktuell ist. ;)

Meinst Ihr Ubiquiti ist das richtige oder ist das übertrieben?
Zur Nutzung kann man sagen: Verbunden sind in der Regel max 3-4 Handys, 2 Laptops, 1 Ipad.
Der Rest ist direkt verbunden am Switch per Kupfer.

Würde mich freuen, wenn Ihr mal von euren "Setups" erzählen könnt und mir paar Tipps für die Entscheidungsfindung geben könntet.

Danke und Schönes Wochenende!
 

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Unanhängig vom Router sind die Telekom SpeedHome Wifi/Wlan gut und günstig und auch meshfähig. Falls Wifi5/Wifi6 ausreicht.
 
PuehOne schrieb:
Meinst Ihr Ubiquiti ist das richtige oder ist das übertrieben?
unifi ist immer das richtige - auch wenns in deinem fall overkill ist ;) wenn das budget aber ne zweitrangige rolle spielt, dann machen!
 
Ich habe die UGS Fiber mit 2x U7 Pro für 10GBit Inet. Die U7 sind per Kabel (2,5Gbit) verbunden und machen sauber ein Mesh. Funktioniert über 2 Häuserteile und 2 Stockwerke 1a.

Mit der zu dem Preis macht man nichts falsch: https://techspecs.ui.com/unifi/cloud-gateways/ucg-fiber?subcategory=cloud-gateways-compact

Nach Ubiquiti Amplifi HD (5 Jahre ohne Probleme) mal gewechselt auf Opnsense mit Zyxel NBA130. Da war aber vor allem das Zyxel Mesh deutlich schlechter als bereits das alte Amplifi. z.B. klappte das roamen sehr schlecht. Gemäss support benötigen die Mesh AP mehr Überschneidung als ca. 20%. Bei mir waren es wohl um die 15% und dies trotz Verkabelung der AP dann nicht gereicht.

Wechsel auf Ubiquiti AP mit Controller auf der Opnsense als Plugin. Lief eigentlich sicht Wifi bereits 1a. Und dann mal noch ne kurzes Problem mit ADGuard Konfig (welches dann meine Frau nerfte ;-) )und ich machte mir nach dem release der UGS Fiber das leben einfacher.
 
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Ist ja so der Klassiker: Internetdose nicht irgendwo "mittig" in der Wohnung, sondern an einem Ende. Von dort ohne weitere Hilfe ein stabiles WLAN aufzuspannen ist quasi unmöglich.

Kenne ich zur Genüge. Hatte dann zunächst "mittig" an einen Repeater in die Steckdose gesteckt und gemerkt, das die Stabilität für'n Poppes war. Das hat im WLAN zu mehr Problemen geführt, als es geholfen hat. Da lief es ohne Repeater besser.
Inzwischen steckt der Repeater wieder. Und zwar in einer Steckdose in der Nähe der Fußleiste. Und dort wird er jetzt allein via 1 GBit/s LAN mit dem Router verbunden.
Seitdem fluppt es auch im "östlichen" Teil der Wohnung wesentlich besser mit dem WLAN.

Also das wäre so im Grunde der Tipp, dass man Repeater möglichst nicht über das WLAN Senden und Empfangen lässt. Sondern für einen LAN-Anschluss sorgt.


(Wobei ich mich manchmal frage, wonach die Endgeräte ihren Zugangspunkt wählen)
 
Ich habe 4 Ubiquiti AP in meinem Haus (350 m2) verteilt und in jeder Ecke perfekte Abdeckung.. Wie schon gesagt macht man mit denen nichts falsch...
 
Danke für eure Antworten bisher, mein Idee wäre gewesen jetzt erstmal mit
Ubiquiti U7 Pro-Wall und Ubiquiti Lite 8 PoE zu starten ;)

könnt ihr für den U7 nen guten Standfuß empfehlen?
 
Von Ubiquiti kann man nur abraten. Da wird ein Server für Konfig und Firmwareupdate gebraucht. Die Server-Soft muss händisch vor Ort upgedatet werden, indem sie neu installiert wird. Fernzugriff nicht ohne weiteres möglich. Login via Ubiquiti Account via 2FA ist vorgeschrieben.
Also alles andere als einfach anschließen und Webinterface aufrufen und konfigurieren geht so einfach nicht.
Das sind Systeme für Firmen, wo hunderte solcher Dinger verwaltet werden müssen und eh Server laufen und Admins vor Ort sind.
 
hildefeuer schrieb:
Von Ubiquiti kann man nur abraten. Da wird ein Server für Konfig und Firmwareupdate gebraucht. Die Server-Soft muss händisch vor Ort upgedatet werden, indem sie neu installiert wird. Fernzugriff nicht ohne weiteres möglich. Login via Ubiquiti Account via 2FA ist vorgeschrieben.
Also alles andere als einfach anschließen und Webinterface aufrufen und konfigurieren geht so einfach nicht.
Das sind Systeme für Firmen, wo hunderte solcher Dinger verwaltet werden müssen und eh Server laufen und Admins vor Ort sind.
"Von Ubiquiti kann man nur abraten. Da wird ein Server für Konfig und Firmwareupdate gebraucht. Die Server-Soft muss händisch vor Ort upgedatet werden, indem sie neu installiert wird."

kannst du das genauer erklären wie man ein Update durchführt?
Server? Was für ein Server? Wo steht der?
 
Die Dinger haben kein Webinterface. Konfiguriert werden die mit einer Software auf PC. Diese Software kann nicht upgedatet werden. Muss händisch deinstalliert werden und neue Version installiert werden. Konfig geht dann nur von dieser Software und dem Rechner mit Admin Rechten. Auch der Zugang muss identisch bleiben. Ein Wechsel von LAN zu WLAN bei dem Server führt dazu, das die APs nicht mehr erkannt werden.
Aus der Ferne nur wenn der Rechner und Software läuft mit Admin Rechten.
Mit den Dingern landet man in einem speziellem Universum, ähnlich Apple, wo alles ganz anders läuft und Industie-Standards und Vorgaben keine Rolle spielen.
Wirklich toll, aber ganz anders. Wer zusätzliche Hürden und Schwierigkeiten sucht und braucht, sollte sich sowas kaufen. Heute updaten nahezu alle Produkte die Firmeware von selbst, die online sind. Bei den Dingern muss man das zu Fuss machen.
Irgendwas muss ja geliefert werden, weil die Dinger ja 3x so teuer sind wie die Konkurrenz am Markt.
Gibt man dort seine E-Mail Adresse als Benutzernamen ein, ist man in der 2FA gefangen und darauf angewiesen, das das Unternehmen den Zugriff zulässt. Per E-Mail wird dann ein Code gesendet, der eingegeben werden muss.
Sicherlich lässt sich das später ändern, aber man muss die APs resetten dazu und läuft Gefahr, das die Teile Kernschrott werden, weil sie nicht mehr erkannt werden.
 
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PuehOne schrieb:
PuehOne schrieb:
auf das Sideboard im Wohnzimmer
PuehOne schrieb:
Würde mich freuen, wenn Ihr mal von euren "Setups" erzählen könnt und mir paar Tipps für die Entscheidungsfindung geben könntet.
Welchen Router willst Du nutzen? Und wie soll dieser WLAN-Punkt angebunden sein, verkabelt (= Access-Point) oder selbst ver-WLAN-t (= WLAN-Repeater)? Ich hätte nämlich jetzt gesagt: FRITZ!Box 5690 Pro im Modus IP-Client, wenn auch ein Switch an der Stelle sein soll.
PuehOne schrieb:
Muss es denn unbedingt Wi-Fi 7 sein? Ich würde eher auf das 6-GHz-Frequenzband achten, weil Du in einer Wohnung und damit offenbar in einem Mehrfamilienhaus wohnst.
DLMttH schrieb:
hildefeuer schrieb:
Login via Ubiquiti Account via 2FA ist vorgeschrieben.
Seit wann?
Wie sich in einer Direkt-Nachricht herausgestellt hat, hatte sich hildefeuer verklickt. Tatsächlich legt UniFi ein Online-Kontos nahe bzw. kurze Zeit war das bei einigen Geräten auch Pflicht, daher finden sich einige Berichte dazu. Ist aber keine Pflicht (mehr). Außerdem hat hildefeuer irgendwie eine für ihn ungeschicktes 2FA-Verfahren erwischt; könnte man aber auch umstellen.

Bei nur einem UniFi bietet sich die Smartphone-App an. Oder wenn der Router frei ist, könnte man auch zu einen der „UniFi Cloud Gateway“ (UCG) greifen, also einen Router mit eingebautem WLAN-Controller.
 
Ubiquiti mit Standfuß? Warum so kompliziert? Hol einen Fritz 3000ax oder 6000, die sind schön klein, brauchen keinen Standfuß, sehen gut aus und lassen sich gut hinter anderen Wohnungselementen verstecken.

Mein 6000 ist zentral platziert und deckt den ganzen 150m² Wohnbereich auf zwei Ebenen ab.
 
PuehOne schrieb:
Danke für eure Antworten bisher, mein Idee wäre gewesen jetzt erstmal mit
Ubiquiti U7 Pro-Wall und Ubiquiti Lite 8 PoE zu starten ;)
Wegen einem AP würde ich mir ehrlich gesagt keine PoE-Switch anschaffen. Bei mir laufen zwei UniFi-APs, diese laufen mit Injektoren an nem normalen Switch, und das seit 7 Jahren völlig problemlos.

Du kannst im Zweifel auch über ein UniFi-UFO nachdenken. Hatte bei meinen Eltern auch eines im Einsatz, da das WLAN der FritzBox zu schlecht war. Der AP lag auf dem Schrank, also eigentlich völlig falsch, da er damit ja in Richtung Decke gestrahlt hat. Meine Mutter wollte das Teil halt nicht sehen, deswegen musste er so auf dem Schrank liegen. Aber trotzdem war der Empfang um Welten besser als zuvor mit dem WLAN der FritzBox.

Was ich sagen will: die Teile gehen natürlich ideal wenn sie bestimmungsgemäß installiert werden, aber selbst wenn man sie aufgrund welcher Gegebenheiten auch immer anders installiert, ist der Empfang deswegen nicht schlagartig schlecht.
 
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Hab mir ein von Mikrotik geholt:
https://mikrotik.com/product/wap_ax
Kann man an die Wand anbringen, oder auch aufstellen (Standfuß ist dabei). Strom entweder übers NT direkt ohne POE-Injektor, übers NT indirekt und den mitgelieferten POE-Injektor oder ohne NT über nen POE-Switch.

Gibts auch als "Rauchmelder"-Variante für an die Decke schrauben:
https://mikrotik.com/product/cap_ax

Achso, und irgendwelche extra Controller-Software oder so brauchst auch nicht. Kannst die Mikrotik Teile entweder über das Webinterface konfigurieren (wenn du für sie eine IP-Adresse einstellst) o. über die Software 'Winbox', die dann auch über die MAC-Adresse connecten kann (falls man einen reinen AP-Modus will).

Einzige Nachteil (und damit der Vorteil für andere): Das Router OS ist seeeehr umfangreich. Hier kannst du fast alles einstellen und daher sind einige Dinge etwas komplizierter zu konfigurieren. Dafür hast du maximale Flexibilität.
 
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Ich betreibe seit knapp zwei Wochen einen TP-Link Omada EAP653. Das Teil versorgt meine gesamte 3-Zimmer-Wohnung mit WiFi.

Man kann den AP auch standalone, also ohne die Omada Cloud, konfigurieren und betreiben. Konfigurieren kann man ihn mit der Omada Software ("Omada Controller") oder dem Webinterface des Gerätes. Er ist für Wand-/Deckenmontage konzipiert und kann via PoE oder mit einem 12 V Netzteil versorgt werden (Achtung: beim EAP653 ist kein Netzteil im Lieferumfang). Bei mir liegt er zentral auf einem Sideboard und versorgt von dort wunderbar meine gesamte Wohnung.
 
So ein kleines Update, ich habe es getan mit Unify ;)

Aktuelles Setup schaut folgendermaßen aus:

Das "Internet Kabel" landet in einem Cloud Gateway Ultra. Dieser versrogt direkt im Arbeitszimmer den Schreibtisch. Ein Kabel geht in die Netzwerkdose und kommt im Wohnzimmer an.
Dort steht jetzt ein Lite 8 PoE und versorgt dann den U7 Pro Wall.

Der Switch versorg dann auch weiter den Receiver, Apple TV und einen Raspberry.

Ich bin gespannt wie zufrieden in mit diesem Setup sein werde :)
 
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