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Neue Systemkamera bis 900€

Keine Ahnung ob man ein Kitobjektiv gehabt haben muss (außer es ist mit nur geringen Aufpreis bei der Kamera dabei), vor allem bei vorhandenen Vorkenntnissen. Ich würde den Wert als gering einschätzen. Keine Freistellung und auch kaum Optionen im Weitwinkelbereich.
Ich habe mit 30 mm und 75 mm (umgerechnet auf KB) angefangen.
 
Der Vorteil beim Kitobjektiv ist folgender: Du hast alle "Haus- und Hofbrennweiten" erstmal dabei und siehst dann eh, welche Fotos du am liebsten machst, welche dir am besten gefallen etc. - im Lightroom oder Capture One kann man wunderbar alle 5-Stern-Fotos zusammennehmen und die EXIF-Daten statistisch auswerten und sieht dann, ob man eher bei 18mm oder doch am langen Ende daheim ist.

Bei Fuji kommt aber dazu, dass es - anders als z.B. das kleine Kitobjektiv bei Sony - auch von der Performance kein absoluter Schrott ist.
 
@M.Ing Ich habe hier das XF 18-55mmF2.8 4R LM OIS (das meinen sie oder?) ich würde es sogar als gut Bezeichnen... Sicher es ist kein Fujifilm XF 80mm f2,8 R LM OIS WR (Das Meines Wissens schärfte Objektiv von Fuji für X) aber hey wer Bildqualität braucht muss halt das Fujifilm XF 16-55mm 1:2,8 R LM WR nehmen, das ist dann auch Wetterfest... oder Festbrennweite.

PS: Warum hat das "Flagship Standart Zoom" (Wie Fuji es nennt) Fujifilm XF 16-55mm 1:2,8 R LM WR eigentlich kein OIS?
 
Zuletzt bearbeitet:
M.Ing schrieb:
Bei Fuji kommt aber dazu, dass es - anders als z.B. das kleine Kitobjektiv bei Sony - auch von der Performance kein absoluter Schrott ist.

Ich würde die Sony Kitobjektive nicht als Schrott bezeichnen. Für die Größe und das Gewicht sind sie gut.

Zu Kits selber: Du hast halt nur Flexibilität in der Brennweite und nicht bei der Blende. Das ist und bleibt für mich der Grund, warum ich keine Zoomobjektive im Bereich von 0-200 mm besitze. Für meine persönlichen Ansprüche ist ein 24 1.4 universeller als ein 24-70 F4.



Aber vielleicht nochmal zum Thema zurück: Man kann das Kit im Auge behalten. Wenn man weiß, was man will, würde ich aber vom Kit generell abraten und besser etwas im Bereich 16-35 F4 + 50 F2.0 empfehlen (auf Vollformat bezogen). Mit dem 16-35 F4 kannst sehr viel machen.
 
Die Nikon D7100 habe ich damals ausschließlich mit Festbrennweiten 50mm und 35mm verwendet, wobei die 50mm eigentlich zu kurz waren. Später kam dann das 35mm dazu, das war super.
Habe gerade in Lightroom die Brennweiten meiner mit der A7ii mit Kit geschossenen Bilder ausgelesen, da waren es etwa 70% bei 35mm, die anderen 30% bei 50mm. Habe fast ausschließlich zwischen diesen beiden Brennweiten gewechselt, da ich das Bild durch meine Position möglichst optimieren will und nicht durch die Veränderung der Brennweite. Das Kit war in diesem Fall einfach dabei, da ich die Kamera von einem Freund ausgeliehen hatte. Da sich bei den Kameras, die ich mir bisher näher angeschaut habe, der Preis zwischen Body und Body+Kit nicht riesig unterschieden hat, hätte ich das Kit "in Kauf" genommen und zusätzlich später in ein weiteres Objektiv investiert. Auch wenn für mich mit meinem Wissenstand und Können schon bei der Nikon der Unterschied und die Vorteile der Festbrennweite bemerkbar waren.
 
M.Ing schrieb:
Es geht drum, dass Fuji die meisten Objektive schon lang im Portfolio hat, die es für APS-C Systeme des Mitbewerbs nicht, nur teilweise oder erst viel später gibt/gab. Es gibt z.B. die "Holy Trinity" aus 8-16, 16-55 und 50-140 mit jeweils 2.8 durchgängig und es gibt ordentliche lichtstarke Festbrennweiten, die bei vielen anderen APS-C Systemen fehlen.
Aber was hat das damit zu tun, dass Fuji deiner Meinung nach nur teure Kameras und Objektive hat? Fast jeder Kamera-Hersteller hat solche High Price Objektive.
Daneben gibt eben:
X-A oder X-E Systeme, XC Objektive und jetztm, in naher Zukunft, eben auch Objektive von Drittanbietern incl. Autofokus.
 
Das bezog sich meinerseits (und ich denke M.Ing meint das gleiche) eher auf das P/L. Eben dass man sich nicht der Illusion hingeben sollte, dass man in APS-C billiger wegkommt als in VF.

Bei gleicher Leistung bleibt auch am kleinen Sensor ein Objektiv immer gleich teuer (wunderts?)
 
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Achso ja.... jetzt versteh Ich euch.
Hier is noch was schönes :D
 
rocketmax schrieb:
...
Fotografieren möchte ich hauptsächlich im Street-, Portrait- und Architekturbereich, also vorerst keine Makro- oder Weitwinkelaufnahmen.
...

Also für Architektur oder Real estate Fotos braucht man oftmals sehr viel Weitwinkel, was einfach daran liegt, dass man große Motive abbildet und nicht weit weg gehen kann.

rocketmax schrieb:
Vielen Dank für eure Antworten. Die Sony Alpha 6000 werde ich als nächstes ausleihen und testen können, allerdings "nur" mit dem Kit-Objektiv. Einen Eindruck der Kamera sollte ich aber bekommen können.

Also die 6000 ist inzwischen fast schon eine historische Kamera. Tu sie Dir nicht an und das olle Kit auch nicht.

Die Modellbezeichnungen sind bei Sony APS-C verwirrend.

Alt / neu
Einsteiger 6000 / 6100
Mittelklasse 6300 / 6400
Top-Model 6500 / 6660

JackA schrieb:

Das sieht doch sinnvoll aus.
 
Das Angebot klingt natürlich super. Sind diese eBay Angebote seriös (Sofern man das im Voraus sagen kann)?
 
Meine X-H1, XF35mm F2 und XF 18-55mm habe Ich von so einem "Schweiz" Angebot geholt. War zwar die Südafrika-Version und Ich musste für 1€ nen passendes Netzkabel besorgen, der Rest war aber einwandfrei und hab damit 300€ gespart.
 
Das ist ein Grauimport aus der Schweiz.
https://www.ebay.de/sch/i.html?_fro...ilm+x-t30+mirrorless+digital+camera&_osacat=0

"
  • 14 Days Money Back Guarantee, if you are not satisfied your purchase., you can request to return the item within 14 days. Buyer is responsible for return postage
  • Item come with 1 Year Seller Warranty and covers manufacturers defects only
  • Manufacturer Defects (Known issues caused by particular product and various other ailments that can cause product to malfunction) -Items arriving damaged on arrival due to insufficient packaging (it is our responsibility to ensure items are packed well before shipment) Replacement of item if necessary.
"
Nicht illegal oder unseriös, aber ein vom Hersteller nicht gewollter Vertriebsweg.

+geringerer Preis

-keine Garantie, nur Gewährleistung und nur über den Verkäufer
-deswegen auch geringerer Wiederverkaufswert innerhalb der sonstigen Garantiefrist.

Wenn die Kamera defekt ist kannst Du sie innerhalb von 14 Tagen zurücksenden. Wenn sie nach 14 Tagen immer noch heil ist, halte ich einen Defekt während der Garantiezeit und ohne Fremdeinwirkung für unwahrscheinlich.

Wenn Du das nicht möchtest musst Du bei einem dt. Händler mehr bezahlen:
https://geizhals.de/fujifilm-x-t30-schwarz-mit-objektiv-xf-18-55mm-2-8-4-0-r-lm-ois-a1989551.html
 
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Du kannst auch mal bei den Fachhändler (z.B. Calumet) reinschauen. Die haben oft neuwertige Rückläufer mit teils ordentlich reduzierten Preisen da, die trotzdem volle Garantie haben.

Im Laden haben die auch oft total undurchsichtige Preise bei den Gebrauchtwaren. Das führt dazu, dass es völlig überteuerte Gebrauchtware vor Ort gibt, aber manchmal auch richtige Schnäppchen. Außerdem bieten die Rückgaberecht und ein halbes Jahr Garantie, sowie ein weiteres halbes Jahr Gewährleistung. Also ein echt guter Service.

@JackA: Ich frage mich wie viele von diesen Videos ich noch ertragen muss.

Ist der Typ eine Pfeife, oder stellt er sich einfach dumm? Das muss man doch nicht 100 mal erklären, was der Vorteil von VF und was der Vorteil von APS-C ist.
Wer VF braucht und will wird dort IMMER das bessere System finden. Ich frage mich warum er eine 5dIV nimmt. Warum keine A7r IV? Solche Schwachsinnsvideos sind doch nur da um Leute zu verarschen, die sich nicht gut genug auskennen und das glauben. APS-C kann gewisse Bereiche nicht bedienen. Wenn ich das aber brauche, dann spielt der Preis da einfach keine Rolle. Das scheint dem Typ einfach nicht klar zu sein. Genausowenig wie den ganzen Spinnern auf Youtube, die kaum technischen Verstand haben, einfach nicht klar ist, dass ein vergleichbares Objektiv in jedem System genau gleich teuer ist. Oft sind kleinere Systeme als Exoten sogar nicht teurer als VF, da sie keine direkte Konkurrenz haben.
Da gabs auch mal n Video von Tony Northrup, das hier auch schon Leute verlinkt haben, in dem er behauptet hat, dass MFT genauso Leistungsfähig ist wie VF, wenn man die richtigen Objektive hat. Er hat aber nicht erwähnt, dass es in der realen Welt diese Objektive gar nicht gibt, wenn es sie geben würde, sie genauso teuer wie das VF Pendant wären und dass VF immernoch den Vorteil hat, dass es nicht so schnell mit Beugungsunschärfe zu kämpfen hat.
Naja. Wenn ich meine Augen vor der Realtität verschließe kann ich alles erzählen.

Das ist genau das Gleiche wie Smartphone vs. DSLR(M). Wenn ich mir eine rosarote Brille und Scheuklappen aufziehe, werde ich keine Unterschiede sehen.


Quintessenz: VF ist kein Allheilmittel, vor allem wenn ich Tiefenschärfe brauche, aber man sollte sich auch nicht dumm stellen. VF ist nunmal DAS System, wenn man hohe Ansprüche hat. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, die ich jetzt aber nicht nenne werde.
 
Zuletzt bearbeitet:
zandermax schrieb:
VF ist nunmal DAS System, wenn man hohe Ansprüche hat.

hüstel :P

https://www.calumetphoto.de/product...50-MP-sowie-Sucher-und-Objektiv/PHAXFIQ4150MP

Nein, Spaß beiseite, natürlich ist VF für die meisten Dinge, die qualitativ hochwertige Fotografie beinhaltet, das Mittel der Wahl, auch wenn mittlerweile selbst Mittelformat (zumindest das "kleine" Mittelformat) erschwinglich wird - die GFX 50R kostet irgendwas um die 3.500€.

zandermax schrieb:
Ist der Typ eine Pfeife, oder stellt er sich einfach dumm?

Michi Damböck ist Fuji Ambassador, natürlich sagt er nicht, dass er in Wahrheit lieber mit einer Alpha oder Z7 knipsen würde - aber er verdient mit seiner Fotografie sicher nicht wenig Geld und ist auch oft auf Vorträgen. Bei Sony haben die entsprechenden Persönlichkeiten auch die ersten Modelle über den Klee gelobt, obwohl die erste Generation der Alpha 7 noch wirklich unausgereift war, was manche Aspekte betraf.

Es gibt sehr viele Fotografen, die relativ wenig technisches Hintergrundwissen besitzen, und ich hab auch lange damit verbracht, über diese Leute zu witzeln - nur solange diese Leute kreativ und technisch gute Fotos zusammenbringen und davon sogar leben können, machen sie wohl irgendwas auch richtig. Nur um die Beleidigung etwas zu relativieren - mir ist so jemand, der kreativ gut unterwegs ist und technisch nicht komplett "im Saft" steht, lieber als die ganzen Nerds, die sich den Kopf über MTF-Charts und "meine Kamera rauscht 1% weniger bei ISO 32.000" zerbrechen, aber kein einziges Foto produzieren, das interessant anzusehen ist.

Und einer der Punkte, wo Fuji (meiner Meinung nach halt) voll punktet, ist Spaß und Haptik. Sowohl meine ehemalige X-Pro2 als auch die X-T2 produzieren erstklassige Resultate (weil entsprechend gute Optiken draufstecken), machen aber auch Spaß mit den Filmsimulationen und den "analogen" Einstellrädern. Als jemand, der kein "Full Time Pro" ist und nur gelegentlich mal einen Job mit der Fuji macht, kann ich mir leisten, auf das letzte Quäntchen Bokeh zu verzichten und meine Kunden beschweren sich (bis jetzt) auch nicht...
 
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zandermax schrieb:
Ich frage mich wie viele von diesen Videos ich noch ertragen muss.

Ist der Typ eine Pfeife, oder stellt er sich einfach dumm? Das muss man doch nicht 100 mal erklären, was der Vorteil von VF und was der Vorteil von APS-C ist.
Die Schlussfolgerung ist doch eine ganz andere:
Man soll das System nehmen, mit dem man klar kommt, da selbst die Nachteile von APS-C zu VF vernachlässigbar sind, weil es immer noch auf die Komposition ankommt und nicht die Technik, was ein gutes Bild ausmacht und zeigt eben an Beispielen unter normalen Bedingungen, dass die Bildqualität eben identisch ist, bis zu 400% vergrößert.

Bevor Ich mich für die X-H1 entschieden habe, habe Ich mir stark überlegt, nicht eine Olympus PEN-F zu holen, aber diese Preise waren mir ein kleineres System einfach nicht wert.

1588758766833.png

Quelle dpreview.com
 
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M.Ing schrieb:
Nein, Spaß beiseite, natürlich ist VF für die meisten Dinge, die qualitativ hochwertige Fotografie beinhaltet, das Mittel der Wahl, auch wenn mittlerweile selbst Mittelformat (zumindest das "kleine" Mittelformat) erschwinglich wird - die GFX 50R kostet irgendwas um die 3.500€.
Sie überreden mich ja fast eine 50R zu kaufen, würde inclusive gewünschter Objektive ~10.000€ kosten je nachdem was ich am Ende genau nehme ( <65mm Zoom + 50mm Prime oder 2-3 Primes...) und dazu 90mm Macro.

PS: Ich nutze die Kamera eigentlich nur Just for Fun...
 
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@JackA: Ich finde genau das lächerlich.

Jeder, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt sollte um die Einschränkungen von VF und APS-C wissen. Wieso fotografiere ich eine Wand bei Sonnenlicht und erzähle den Leute, dass genau das der Grund ist, warum er auf Fuji umgestiegen ist. WTF?

@M.Ing: Wiedermal sehe ich keinen kausalen Zusammenhang zwischen: Ich kenne mich mit der Technik aus und ich bin ich ein Nerd der keine guten Fotos macht.
Das ist genau falsch argumentiert: Die Technik ist die Grundlage. Wenn ich das drauf habe kann ich ein noch besserer Fotograf werden. Wer sich damit nicht auseinandersetzt wird qualitativ stehen bleiben. Er kennt keine Bildfehler und keine Eigenheiten verscheidener Objektivtypen und kann sie auch nicht bewusst einsetzten. Das ist nicht so schlimm wie jemand der keine Ahnung von Bildkomposition hat, aber auch ein Kenntnismangel.
 
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zandermax schrieb:
Wiedermal sehe ich keinen kausalen Zusammenhang zwischen: Ich kenne mich mit der Technik aus und ich bin ich ein Nerd der keine guten Fotos macht.

Nein, den gibts auch nicht - hab ich auch nie behauptet. Ich hab nur gesagt, mir ist jemand lieber, der nicht von jedem Objektiv die MTF-Charts auswendig kennt und dafür künstlerisch wertvolles produziert als eine wandelnde Foto-Wikipedia, die nur Blümchen und Züge fotografiert. Aber dass es ein gewisses Grundverständnis der Technik geben sollte, da sind wir uns eh einig - ich habe hier in der Arbeit als Broadcast-Techniker regelmäßig mit Kameraleuten zu tun, die die simpelsten Funktionen an ihren Kameras nicht kennen...
 
War die Tage im Fotoladen und hatte die Fuji X-T30 in der Hand. Vom Handling war das noch nicht Liebe auf den ersten Blick bzw. Griff, aber auch nicht verkehrt. Hatte dazu die A6400 im Vergleich, diese lag mir schon besser in der Hand. Hier habe ich jetzt aber gelesen, dass die A6400 sich zur günstigeren A6100 eigentlich im Großen nur durch Vorteile beim Filmen unterscheidet, fürs Fotografieren sich die Kameras aber nichts schenken.
Könnt ihr das bestätigen?

Nochmal zur Fuji X-T30 ( Die X-T200 war leider nicht vorrätig, hätte die gerne angeschaut). Mit dem 15-45mm Kit-Objektiv bekommt man die Kamera bereits für 900€. Habe ich hier aber einen spürbaren Mehrwert, wenn ich die teurere Version mit dem 15-55mm Objektiv so wie oben im Link wähle?
 
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