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RobinB:
RobinB schrieb:
Danke euch, dann bleibt Avira weg. Wenn ich mich dadurch nicht genug geschützt fühle, kann ich es immer noch installieren.
Das wäre dann aber ein Fehler. PC-Sicherheit sollte nicht auf der Basis von "Gefühlen" zu erreichen versucht werden. Weil wenn Du Dir im Tausch Scanner XY installierst, egal welcher vorher der Ausgangspunkt war, um Dich danach besser geschützt zu fühlen, kommen wir schnell in den Bereich der Risikokompensation:
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https://de.wikipedia.org/wiki/Risikokompensation
Was Du also machen solltest (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
1.) System und jegliche Software aktualisieren. Meistens sind auf vorinstallierten Systemen teils total veraltete Softwareversionen aller möglicher vorinstallierter Programme drauf. Diese müssen sämtlich auf den neuesten Stand gebracht werden,
bevor man mit dem Rechner das erste Mal online den Browser nutzt. Ggf. ist auch eine UEFI-Aktualisierung sinnvoll, man denke an Spectre & Co.
a) Browser aus Sicherheitsgründen mindestens mit einem Adblocker bestücken (Malware wird Drive-by teils auch unter Ausnutzung von Werbediensten verteilt, wenn diese kompromittiert wurden).
2.) Nicht benötigte, überflüssige vorinstallierte Anwendungen deinstallieren. Je weniger nicht benötigte oder überflüssige Programme ggf. im Hintergrund mitlaufen, desto größer die Systemsicherheit.
3,) Eingeschränktes Benutzerkonto statt Adminkonto im täglichen Einsatz nutzen, sowie das System durch diverse Einzelkonfigurationen "härten".
4.) Bei der Ersteinrichtung und auch danach im täglichen Betrieb auf Treiber-Booster & Co, auf Tuner, Cleaner und Optimierer verzichten, um auf der einen Seite die Systemstabilität langfristig konstant zu halten und auf der anderen Seite die Sicherheit zu erhöhen, da durch die "Nicht-Installation" leicht verzichtbarer Anwendungen auch automatisch die Anzahl verwundbarer Programme reduziert wird.
5.) Auf Wunsch die Datenschutzeinstellungen von Windows 10 anpassen.
6.) Sicherungsimages erstellen und extern speichern.
7.) Notfallstartmedium auf separatem USB-Stick erstellen, das auch zum Booten und Wiederherstellen der Images aus Punkt 6.) geeignet ist, falls sich das Produktivsystem gar nicht mehr starten lässt.
8.) Bereits jetzt zu Anfang auch ein Backupkonzept für die wichtigen Daten (Dokumente, Fotos, Videos, usw.) zurechtlegen, und diese künftig stets in Mehrfachkopie extern (z.B. externe Festplatten) sichern.
RobinB schrieb:
Vielen Dank euch.
Werde alle Treiber aktualisieren und dann dann Windows eigenen Systemwiederherstellungspunkt erstellen.
Nein, ein Windiows-eigener Systemwiederherstellungspunkt ist kein geeignetes Systembackup / Image. Bitte setze hier im Eigeninteresse eine nachaltige Lösung um. Das Sicherungsimage muss dabei wie geschrieben auch extern gesichert liegen. Und nicht nur eines: Es sollten im Laufe der Zeit immer wieder solche Images erstellt werden. Datensicherungen zusätzlich sowieso. Die sind in windowseigenen Wiederherstellungspunkten ohnehin nicht inkludiert.