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neuer PC für Musik- und Bildbearbeitung - Zusammenstellung ok?

rsmus7

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habe mir mal was ausgesucht:
Screenshot-2017-12-30 Warenkorb2.jpg

Ich habe eine GTX 1050, die ich noch dazu einbauen kann.
Wollte aber erstmal versuchen, ob es mit dem Displayport zu hdmi Adapter geht
meinen 4k Samsung TV als Monitor zu nutzen.

Bisher habe ich als Soundkarte die m-audio 1010lt benutzt,
die läuft auch unter Win10 bei mir perfekt,
würde ich gerne weiter nutzen,
allerdings bräuchte ich dann einen PCI-e ztu PCI Riser,
ob das dann funktioniert weiss ich nicht.
Wenn jemand dazu ne Idee hat, wäre ich sehr dankbar.
Ansonsten werde ich es erstmal mit dem onboard sound chip probieren.

Meine Fragen:
Passen mainboard, Kühler und Ram zusammen? und alles in den Define S Tower?
bzw. die Ram Riegel auch unter den Kühler?
Was wäre sonst eine Alternative zu dem Kühler?

Die CPU möchte ich wenn überhaupt nur sehr sanft (so ca. 4.7 - 4.8Ghz) übertakten,
das sollte doch mit einem Luftkühler möglich sein?

Passen alle gewählten Komponenten zusammen?


Vielen Dank für eure Antworten.
 
Nicht ok. Muss boxed sein, keine tray CPU
Kein Dark Rock sondern eine Ben Nevis. Maximal 40€ für den Kühler wenn nicht übertaktet wird. Wenn übertaktet wird immer noch kein Dark Rock sondern ein HR-02, Mugen 5, Noctua NH-D15 und gleich einen Delid Mate bestellen zum köpfen.
Das Netzteil ist ca. 350W zu groß. 400W Netzteil kaufen,
 
Ich würde ein deutlich kleineres netzteil nehmen, wenn du wirklich nur eine 1050 einbauen willst, reichen auch 450 Watt locker aus. Mit 450 Watt kannst du afaik bis zu einer 1070 einbauen ohne Probleme zu bekommen.

Zu deiner Soundkarte, dieses Board hat einen PCI Slot:

https://geizhals.de/msi-z370-pc-pro-7b49-001r-a1703954.html?hloc=at&hloc=de

Es gibt insgesamt 3 Coffee Lake kompatible Boards die noch PCI Slots haben, setz einfach die Filter bei Geizhals ;)
 
Ein recht potentes Teil für Musik + Bildbearbeitung. Empfehle Netzteil 500 W. Wenn du mal ne größere Graka einbauen möchtest...
 
Würde auch ein Netzteil nehmen, dass maximal 500W hat.
Ich selbst besitze eine 1050Ti und habe mich für dieses Netzteil entschieden. Es ist zwar recht teuer, ich habe jedoch vor meinen Rechner erst in mindestens 5 bis 7 Jahren zu wechselns, deshalb auch etwas langliebige Komponenten (hoffe ich zumindest :) ).

Wenn du bei Musikerstellung viele große Plugins verwendest, ist es vielleicht zu überlegen ob nicht eine M.2 SSD wie Samsung 960 Evo oder Pro (je nach Budget) zu verwenden ist. Hier kommen die niedrige Lesezugrifszeiten dir zugute. Das selbe würde ich bei der Bildbearbeitung vermutten.

Auch mehr Speicher würde ich vorschlagen, wenn du größere Bilddateien erstellen musst. Wenn Photoshop verwendet wird, lautet die Devise "je mahr Speicher desto besser" :).

Wenn du nicht vor hast zu Übertakten, nimm eine CPU ohne "K" und ein Mainboard mit einem Chipsatz ohne "Z". Sparrst geld und kannst dir bessere Komponenten kaufen.
 
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Was für ein Quark: Muss boxed sein, kein tray. Völliger Unsinn. Der einzige Unterschied ist die Garantie seitens Intel, aber dafür gibt es ja die gesetzliche Gewährleistung.

CPU-Kühler: Gönn dir was, nimm den Dark Rock.
 
erstmal Danke für die Tipps,

ich habe den Unterschied nicht wirklich verstanden,
wieso ich einen boxed und nicht einen tray Prozessor nehmen sollte.

Das empfohlene MSI Board ist ja sehr schön,
hat allerdings leider keinen displayport,
und meines Wissens nach haben die 8700k noch Probleme mit 4k@60hz über hdmi,
soll nur über DP gehen. Und ich werde meinen Samsung 4k TV als Monitor anschließen.

Wäre allerdings super wenn es über das motherboard ginge, dann könnte ich die 1050er in meinem alten PC weiter nutzen.


Bin für alle weiteren Tipps dankbar.
Und ich hatte geschrieben, dass ich nur etwas übertakten möchte, nicht, dass ich garnicht übertakten will.
Das Netzteil werde ich nochmal anpassen.
Habe in meinem alten PC mit Core i7 920 @3.6ghz und jetzt der GTX 1050 schon ein be.quiet 550W,
das läuft seit jetzt fast 9 Jahren völlig fehlerlos.
Die EVGA haben ja 10 Jahre Garantie, deshalb dachte ich, wäre es ganz passend.

Als Kühler würde ich auch einen mugen 5 oder HR-02 nehmen, wenn die bei gleicher Lautstärke auch sicher die gleiche Leistung bringen wie der DarkRock Pro.

Bin für alle weiteren Tipps dankbar.
 
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Für Musikproduktion ist vor allem wichtig, dass das Mainboard keine DPC Latenzprobleme macht. Von daher rate ich zum Asus Prime Z370-A, welches von professionellen Anbietern in deren Audioworkstations verbaut wird.
Das Board hat natürlich keinen PCI Slot aber ich denke, ob man jetzt nen gebridgten Slot auf dem Board oder nen Riser hat sollte sich nichts schenken. Ich checke in entsprechenden Foren mal ab ob das fürs Audiointerface klappen könnte.

Beim Kühler würde ich schon auf was ordentliches setzen, der Ben Nevis ist zwar günstig aber sehr weit vom ursprünglichen Dark Rock Pro 3 entfernt. Alternativen sind der gleich teure NH-D14, oder die teureren NH-D15 oder Alpenföhn Olymp. Zumindest beim NH-D15 must du den vorderen Kühler wegen dem RAM ein gutes Stück nach oben setzen oder ganz ohne vorderen Lüfter betreiben. Der NH-D14 geht auf jeden Fall in dieser Kombi. Macho und Mugen sind natürlich ihren Preis wert; aber ein gutes Stück drunter von der Kühlleistung. Musst halt selber wissen wie wichtig dir die Lautstärke beim Producen ist.

Ach ja, RAM reicht? Wie hoch war bei deinen bisherigen Projekten die Auslastung?
 
Also was den Kühler angeht, werde ich wohl beim Dark Rock bleiben,
was das Motherboard angeht, würde mich schon interessieren, ob das Asus ein gutes Board ist und
für meine Zwecke funktioniert, oder das MSI Gaming Pro Carbon Board besser ist.

Was den Ram angeht, ich habe seit ca. 9 Jahren 6gb ram, für Musik reicht das meistens,
bei meiner Graphikbearbeitung komme ich mittlerweile an Grenzen.
Daher denke ich dass die 16gb erstmal reichen, kann ich ja später noch auf 32 gb erhöhen oder macht das keinen Sinn?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube wenn manche den Dark Rock Pro 3 kritisieren, verwechseln sie ihn mit dem normalen Dark Rock 3 (ohne Pro). Hier der Test bei Hardwareluxx.

Ich schätze das Asus Prime Z370-A als grundsolides Board ein. Kein Extrem-OC Board aber eben dafür auch kein schlechtes. Habe selber mehrfach den fast baugleichen Z270 Vorgänger verbaut und konnte damit alle 7700Ks auf min 5GHz betreiben, DPC Probleme unter Windows 7 gab es keine. Zu Windows 10 kann ich nichts sagen, da ich die Systeme letztendlich mit MacOS eingerichtet habe. Nur die lächerliche Plastikverkleidung hab ich als allererstes weggeschraubt. Von den Features spricht das Z370-A wohl die gleichen Nutzer an wie das von dir ausgewählte MSI Board. Ein Anbieter der das System für Audioworkstations verbaut ist Scanproaudio. Das würde ich für diesen Zweck als eine Art Gütesiegel ansehen. Trotzdem heißt das nicht, dass das MSI Board ungeeignet ist. Ich weiß eben nur nicht wie es da bzgl DPC Latenz aussieht.

Zum RAM: 16GB jetzt, 32 oder 48GB später. Passt kannst du so machen.
 
Das sieht ja schonmal gut für das Asus board aus.
der Kühler bleibt der Dark Rock Pro

Ich schaue mal ob ich noch was über die DPC Latenzen bei dem MSI Board rausfinde.
Ergänzung ()

Habe jetzt rausgefunden, dass viele PC Builder,
die Musikproduktions-PCs verkaufen das Asus Prime-A board verbauen.
Also wird es wohl das werden.
 
Ich habe mich inzwischen in Bezug auf Audiointerfaces bischen ins PCIe -> PCI Bridging Thema eingelesen bzw auf den neuesten Stand gebracht. Einen sehr interessanten Thread dazu gibt es im Gearslutz Forum.

Zusammengefasst: Im Grunde ist das Bridging gleichwertig, egal ob per Riser Karte oder per Bridge Chip Onboard (wenn man mal von der Problematik des Einbaus absieht). Ob technisch alles klappt hängt zum Großteil davon ab, welche Bridge verbaut ist und dass drumherum alles sauber umgesetzt ist - gerade in Bezug auf die Versorgungsspannungen. PCI Karten benötigen andere Spannungen als PCIe Karten, deshalb ist es bei einer Riser Karte für die meisten PCI Karten notwendig den Poweranschluss der Riser Karte mit Stom vom Netzteil zu versorgen.
Eine weitere Rolle Spielt natürlich auch die Revision des Bridge Chips, gerade in der Vergangenheit gab es mit vielen Probleme. Manchmal ist es auch so, dass Probleme erst auftreten wenn der PCI-Bus mit vielen Daten belastet wird. Beim Audiointerface heißt das, erst bei vielen gleichzeitigen I/O Spuren kommt es zu Problemen.
Es ist wohl auch nicht so, dass alle PCI Karten Bugfrei funktionieren. Solche Karten kommen dann eventuell mit dem einen Bridge Chipset nicht klar, mit dem anderen aber schon. Es kommt auf die Kombination an. Die Jungs bei Gearslutz haben einige Kombinationen bekannter PCI Audiointerfaces getestet, zu deiner M-Audio 1010LT habe ich leider keine Infos gefunden. Die Karte basiert jedoch auf dem Envy24 VT1712 Soundchip, den auch diverse Terratec Karten verwenden. Wenn sich also zu eioner Karte Infos finden lassen, stehen die Chancen gut, dass auch deine Karte in der jeweiligen Kombination funktioniert.
Aktuell scheint laut einigen Gearslutz-Foristen die Pericom Bridge recht gut zu funktionieren. Ausserdem stehen die Chancen gut mit dem Asmedia ASM1083 Chipsatz. Trotzdem soll es bei billiger Umsetzung auf der jeweiligen Riser-Karte in manchen Situationen zu Problemen zu kommen. Mit den auf Mainboard weitverbreiteten ITE Bridges habe ich bisher noch keine Riser Karte gefunden. Gerade ITE war aber auch vor ein paar Jahren für etliche Probleme mit ihren Bridges bekannt. Ob in den aktuellen Revisionen inzw. alles bestens ist, kann ich nicht sagen. Unterm Strich wären aus meiner Sicht folgende Karten empfehlenswert bzw einen Versuch wert:

https://geizhals.eu/startech-pex1pci1r-a1268054.html

https://www.amazon.de/StarTech-com-...=1514689141&sr=8-40&keywords=pci+adapter+pcie

https://geizhals.de/delock-41341-a1469338.html

Vermutlich auch diese hier, auch wenn ich den Chipsatz (ebenfalls Pericom?) nicht erkenen kann : https://geizhals.de/delock-89102-riser-karte-pcie-x1-auf-pci-a1305847.html

Eine der billigen Karten mit ASM1083 wäre diese hier: https://www.amazon.de/Sienoc-Schnit...coding=UTF8&psc=1&refRID=DABZVZCEKHR64BGZKJ80

bzw diese (baugleich?): https://www.amazon.de/Sienoc-Schnit...coding=UTF8&psc=1&refRID=DABZVZCEKHR64BGZKJ80


Ich würde einfach mal bei Startech oder Delock anfangen. Falls es damit nicht zuverlässig läuft zurückschicken und andere Karte ordern, usw. Insofern haben solche Karten sogar einen Vorteil weil man das ganze so schnell durchprobieren kann ohnde gleich den ganzen rechner neu zu konfigurieren (wei dies bei einem anderen Mainboard nötig wäre).
 
Vielen Dank für deine Recherche,
ich denke mal das größte Problem wird dann wohl, wie ich die Karte überhaupt eingebaut bekomme,
da sie keine low-profile ist, sondern die ganze Breite eines Slots braucht,
daher wird wohl leider auch der StarTech PEX1PCI1R nicht gehen, dann stände die Karte ja hochkant im Gehäuse.
Da sieht die delock etwas besser aus mit dem flexiblen Anschluss, da kann ich eventuell eher was zusammen basteln.

Mal sehen, hab jetzt erstmal die Teile für den PC bestellt,
wenn der stabil läuft, schau ich mr mal an ob ich die m-audio auch ans laufen bekomme.
 
Das Fractal Define R4 und das Fractal Define R6 haben weitere Slots die sich für genau solche Fälle verwenden lassen. Beim R6 weiß ich allerdings nicht ob die Riser-Platine mit dem PCI Steckplatz unter den Slot passt (wegen der Netzteil Abdeckung), beim R4 klappt das auf jeden Fall.
Da würde dann eine der Riser-Karten mit Flachbandkabel funktionieren. Flachbandkabel zur Slotverlängerung bekommt man aber auch gesondert, so dass auh andere Karten verwendet werden können.
 
Habe das define S bestellt, das R4 ist z.B. bei mindfactory nicht mehr zu bekommen, und das R6 noch nicht.

Hab mir das define S auch nochmal etwas genauer angesehen,
zur Not kann ich da noch einen Schlitz für die vertikale Soundkarte reinschneiden.
Platz ist da genug. Sollte dann auch gehen.
 
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