Neuer PC für Virtualisierung

ayin

Lt. Commander
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Mai 2005
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Hallo Leute!

Ich möchte mir einen neuen PC zusammenbauen. Benötigt wird er hauptsächlich zum Arbeiten in virtuellen Maschinen und zur Grafikbearbeitung und ein wenig Videoschnitt.
Ich habe mal zwei Zusammenstellungen im Sinne und möchte fragen, ob das auch so zusammenpasst:

1.) Festplatten habe ich genügend herumliegen, die sind nicht angeführt.

2.) Welches Gehäuse wäre ratsam? Ich hätte gerne einen Miditower der möglichst neutral aussieht und keine Blinklichter hat, wie sie gerne verkauft werden. Der PC wird im Büro stehen und sollte vom Design her sehr unauffallend sein. Ich hatte mal ein Chieftec, das hat mir schon gut gefallen, da einige Festplatte Platz haben, und diese im Schnellverfahren einzubauen sind, also nichts mehr mit lästigem Schrauben, habt ihr da einen Tipp?


So, nun meine zwei Varianten:

Variante 1:

  • INTEL Core i7-990X
  • S-1366 ASUS R.O.G Rampage III Extreme
  • 24GB 2000 MHz, CL9, CORSAIR XMS3 Dominator GT inkl. Lüfter
  • ASUS ENGTX570 DCII/2DIS/1280MD5, retail, 1280MB
  • ATX 700 Watt, ENERMAX MODU87+, 80Plus-Gold

Variante 2:
  • INTEL Core i7-980
  • S-1366 ASUS P6T6 WS Revolution
  • 16GB 1866 MHz, CL9, CORSAIR Vengeance
  • ASUS ENGTX560 Ti DCII/2DI/1GD5, retail, 1024MB
  • COOLER MASTER Silent Pro Gold Series, 80Plus Gold 700 Watt


Passt das so, oder würdet ihr das komplett ändern?

LG,
ayin
 
Ich wuerde sagen die sind beide fuer das was du machen willst ueberdimensioniert. i7-2600, (Kein K da kein VT-d!) + Board mit VT-d und 16GB Ram, dazu eine kleine Grafikkarte sollte locker reichen.
 
Hallo,
hast Du Dich schon mit Virtualisierung beschäftigt?
Installierst Du ein OS für Virtualisierung (VMware ESXi) oder wird eine Software in Windows als Server gestartet?

Falls Du einen echten Virtualisierungsserver erstellst, muss Du Dich auf gewisse Hardware beschränken und eine Lösung für die Videoschnittstellen finden.
 
i7-2600, (Kein K da kein VT-d!) + Board mit VT-d
Kannst mir das bitte erklären? VT meint sicher Virtualisierung, aber was ist VT-d?

EDIT: Als Virtualisierung kommt auf diesem PC VMWare Workstation zum Einsatz.
VMWare Workstation lauft schon auf meinem alten PC, aber der ist schon zu alt und schwach, um damit vernünftig zu arbeiten.
 
ayin schrieb:
Kannst mir das bitte erklären? VT meint sicher Virtualisierung, aber was ist VT-d?

EDIT: Als Virtualisierung kommt auf diesem PC VMWare Workstation zum Einsatz.

VT-d sorgt dafuer das die VM die Hardware direkt nutzen darf was weniger Leistungsverlust bedeutet.
 
Für Grafikbearbeitung und Videoschnitt brauchst Du keine GTX560/570.

Unter virtuellen Umgebungen bekommst Du momentan auch nur DX9, und die Grafikleistung ist darunter nur durchschnittlich.

Gehäuse: Fractal Design Define R3 (silbergrau) oder FD Arc.
Da kannst Du bis zu 8 Festplatten einbauen.

Ich weiß aber nicht, was Du an Leistung wirklich willst:
Die Zusammenstellung ist gut für einen Gaming PC, hat aber keine Gemeinsamkeiten mit einer Grafikbearbeitungs-Workstation oder einen Virtualisierungsserver.

Soll es eine Eierlegende Wollmilchsau werden?
 
Ich würde Dir raten auf einen 2600k zu setzen. Die Mehrleistung bei einem I7 der alten Generation bringt nur rund 10% (teilweise auch nur 5%). Dafür kostet die CPU aber auch mehr als 3x soviel.

Beim Gehäuse ist Lian Li immer wieder gut für neutrale unauffällige Gehäuse. Schau mal bei www.caseking.de ob Dir da etwas zusagt.

Wenn Du nicht planst eine zweite Graka zu verbauen reicht auch ein gutes 550W NT vollkommen aus.

Beim Ram solltest Du einen Low-Voltage RAM nehmen der ganz normal auf 1333 läuft. Schnellerer Ram ist nicht nötig, da man den Unterschied nicht bemerken wird.
 
KeilerUno schrieb:
Ich würde Dir raten auf einen 2600k zu setzen. Die Mehrleistung bei einem I7 der alten Generation bringt nur rund 10% (teilweise auch nur 5%). Dafür kostet die CPU aber auch mehr als 3x soviel.

Beim Gehäuse ist Lian Li immer wieder gut für neutrale unauffällige Gehäuse. Schau mal bei www.caseking.de ob Dir da etwas zusagt.

Wenn Du nicht planst eine zweite Graka zu verbauen reicht auch ein gutes 550W NT vollkommen aus.

Beim Ram solltest Du einen Low-Voltage RAM nehmen der ganz normal auf 1333 läuft. Schnellerer Ram ist nicht nötig, da man den Unterschied nicht bemerken wird.

Keinen 2600K... VT-d bietet eben nur der normale, nicht aber der "K"
 
Wegen der Hardware kann ich dir leider nicht weiterhelfen, aber für das Gehäuse kannst du dich mal bei Fractal Design um. Ich habe kürzlich ein Define XL (ist allerdings Bigtower) gekauft und bin damit sehr zufrieden.

Vorher hatte ich einen Chieftec MidiTower, der nur etwas in die Jahre gekommen war.

Ansonsten schau einfach mal hier vorbei.
 
DirectX 9 in einer VM ist mir klar.

Die Grafikkarte habe ich deswegen gewählt, weil schon viele Grafik- und Videobearbeitungsprogramme auf GPU Beschleunigung Cuda 3.0 setzen, und da macht eine aktuelle schnelle Grafikkarte Sinn. So glaube ich es zumindest.

Schnellerer Ram ist nicht nötig, da man den Unterschied nicht bemerken wird.
Auch nicht, wenn ich zwei-drei virtuelle Maschinen gleichzeitig betreibe und häufig hin und herswitche?
 
Sollen auf der VM nur Systeme laufen mit denen Du rumspielen willst oder sollen die auch permanent Serverdienste bereitstellen? Insbesondere wenn Du den PC/Workstation auch als Fileserver verwendest und darauf wichtige Daten speicherst die Du für die Arbeit brauchst, sollte man auch über ECC-Speicher (Fehlerkorrektur) nachdenken.
Für private "Spielereien" sicher nicht nötig, wenn die Kiste für berufliche Sachen verwendet wird aber doch zumindest zu überlegen. Allerdings funktionieren die ECC-Speicher nicht mit den normalen Intel-CPU's. ECC bietet Intel nur bei den Xeon's an.

Ansonsten halt darauf achten, dass alle Virtualisierungsfunktionen unterstützt sind. Die K-Modelle würde ich daher schon mal aussen vor lassen. Die sind in dem Bereich "abgespeckt". Aber das wurde ja schon erwähnt. Wie das bei den i7-900er aussieht müsste man nachlesen.

Cunhell
 
Hallo,

Es ist wichtig, dass das System skalierbar ist. Wie viele VMs möchtest du denn betreiben?

Ich denke, dass die Mainboards nicht gerade die richtige Wahl für deine Bedürfnisse sind. Ein Board mit der Möglichkeit auf 32 GB RAM aufzurüsten wäre wahrscheinlich besser ist. Vielleicht solltest du über eine Intel Mainboard nachdenken. Diese sind oftmals auch mit anderen Virtualisierungsumgeben kompatibel. Diese sind oftmals auch nicht teurer als die Gaming Mainboards.

Gruß, Steffen
 
Die VMs dienen mir in erster Linie als Test- und Spielwiese. Wenn ich im grossen Netzwerk etwas verändern will, will ich das wenigstens vorher im kleinen nachgebauten virtuellen Maschinen nachbauen können. Ausserdem brauche ichlaufend die Möglichkeit laufende PCs in eine Virtuelle Umgebung zu konvertieren und die dann virtualisiert kurze zeit laufen zu lassen.
Der PC wird beruflich genutzt.
 
Ich nutze mein System auch zum ausprobieren bevor es in die Liveumgebung geht.

Meine Config siehst du ja in der Signatur. Habs noch nicht eingerichtet und und probiert, da es ganz frisch ist aber 2-3 VMs auch 2k8 r2 werden da drauf schon sauber rennen.

Zum Einsatz kommt dann VM WS 7.

Wenn du den Spaß selber bezahlen musst würde ich wie schon gesagt zum 2600(k) greifen.
 
Da die Kiste beruflich genutzt wird und daher wahrscheinlich sehr lange am Tag läuft, würde ich nicht auf den Sockel 1366 setzen. Der ist teuer und der Chipsatz nimmt sehr viel Leistung auf. Eine weitere Einschränkung ist der maximal nutzbare Arbeitsspeicher. Wenn ich mich richtig erinnere, kann der Sockel 1366 nur 16 GB RAM verwalten. Wenn es ein Intel System werden soll, wäre der Sockel 1155 eindeutig die bessere Wahl. Der kann bis zu 32 GB RAM verwalten. Bei Virtualisierung kann man nicht genug RAM haben.

Als Altenative würde ich einen Hexacore von AMD empfehlen. Sechs echte Kerne mit 3,3 GHz für 150 Euro sind kaum zu übertreffen. Außerdem gibt es bei AMD im Gegensatz zu Intel nicht x verschiedene Varianten der Virtualisierungstechnik in Hardware sondern nur eine. Für mich ein weiterer Vorteil.

Als Gehäuse kann ich ebenfalls das Fractal Design Define R3 empfehlen.

Wenn Du die Bildbearbeitung in den VMs durchführen willst, kannst Du Dir die teure Graphikkarte sparen. In den VMs kannst Du das Potential nicht nutzen. Wenn Du allerdings nativ auf dem Hostsystem arbeitest, kann man darüber nachdenken. Allerdings steht es mit dem GP-GPU-Computing im allgemeinen aktuell noch nicht so gut, als daß sich das wirklich lohnen würde. In der aktuellen PCGHW wird das mit einem auf 4,5 GHz übertakteten Core i7 2600K verglichen. Wenn Du nicht spielen willst, kauf Dir lieber einen guten CPU-Kühler und setze einfach auf den Onboard Graphikchip im i7 2600K oder alternativ auf eine AMD Radeon HD 6450.
 
Also wenn du mehrere VM's parallel laufen lassen willst, dann solltest Du dir das mit den herumliegenden Festplatten nochmal überlegen, weil da würde eine oder Mehrere SSD einen riesen Vorteil bringen.

Ich Arbiete auch täglich mit VM Workstation und bei mehreren parallel laufenden VM's ist eine konventionelle Festplatte einfach nur ein riesen Flaschenhals, da ist selbst ein DualCore nicht mehr ausgelastet.

Daher würde ich eine QuadCore empfehlen muss nicht der teuerste sein oder den AMD Hexcore.
natürlich so viel Ram wie geht!
Für GPU beschleunigten Videoschnitt reicht eine günstige 6xxxer Radeon oder Nvidia 5xx Karte aus.
Mache auch ab und zu Videoschnitt mit GPU unterstützung, meine 6870er Radeon wird da maximal zu 10% ausgelastet. (Cyberlink Power Director)

Investier besser mehr in die Harddisks => SSD! wenn du schnelle VM's willst.

Übrigens ob VT oder nicht VT hab ich für mich mal getestet und entschieden das es in der Praxis für mich keine merkbaren unterschied macht, da sind andere Faktoren entscheidender...
 
Ich hab auch 6 SSDs (Intel 510 256GB) da herumliegen :)

Jedenfalls schaut der AMD sehr interessant aus, nur bei meinem Händler hab ich bislang nur Motherboards gesehen, die für AMD nur 4 DDR-Bänke haben, die Intel-Versionen haben alle 6-Bänke.
 
Also da eigenet sich ein Dual CPU Xeon System doch deutlich besser als der übertriebe 990X.
 
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