Zu den offenen Fragen:
1. Die Deluxe-Version bietet im Gegensatz zur "normalen" Version z.B. einen besseren Soundchip, eine kleine Fernbedienung und einen leuchtenden Chipsatz-Aufsatz (wer's braucht

). Natürlich sind auch die Steckplätze geringfügig anders. Anschlussmäßig sind sie glaub ich fast identisch.
2. Zumindest mein ASUS-Mainboard hat einen LOTES-Sockel verbaut, ob das bei allen P55-ASUS-Board so ist, weiß ich aber nicht
3. 1600er-Speicher ist eigentlich nur interessant, wenn du an OC denkst, da hier der höhere BCLK eine Rolle spielt - die CPU unterstützt von Haus aus 1333-Speicher, kann aber dank Mainboard auch mit höherem Speicher umgehen
4. Thema USB3.0/SATAIII + PCI-E: Alle ASUS-Boards (außer das P7P55D-E) benutzen einen Bridge-Chip, der die Lanes variable zuschaltet. Soll heißen: nur bei aktiver Benutzung von USB3.0 bzw. SATAIII (also bei Datenverkehr) wird der PCI-E auf 8 Lanes gedrosselt, sonst hast du die vollen 16 Lanes. Einzig das P7P55D-E (also ohne Namenszusatz) verwendet einen Umschalter, sodass man hier entweder oder hat
Ich persönlich kann den ECO-Speicher von G.Skill nur empfehlen, hat einen Klasse Datendurchsatz für den Preis und zumindest beim ECO-Speicher haben sich 1333 und 1600 preislich nichts genommen und durch die geringe Grundspannung besteht sogar noch OC-Potenzial (man sollte ja bekanntlich nicht über 1,65V gehen, bei 1,35V ist da genug Raum).
Eine Alternative wäre durchaus auch das genannten MSI-Board - nehmen sich hardwaremäßig nichts, die Software bei ASUS ist dafür um einiges ausgereifter (subjektiver Eindruck).
EDIT: Im OC-Bereich bietet MSI eben "OC Genie" und ASUS "Turbo-V EVO". Was nun besser oder überhaupt sinnvoll ist sei dahin gestellt. Ich habe bis jetzt "Turbo-V EVO" kurz ausprobiert und kann nur sagen: manuell ist immer noch am besten. Teilweise waren die Einstellungen eher suboptimal getroffen - zumal von den 4GB eingebauten Speicher auf einmal nur noch 2GB verwendbar waren ?!