News NixOS 22.05 („Quokka“): Gnome 42 und Mesa 22 mit atomaren Updates

SVΞN

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Kann man da auch auf neuere Kernel aktualisieren?
Hab nur gesehen, dass man alternative Kernel installieren kann.
Macht für mich bei so einer super-duper-uptodate Distro keinen Sinn nicht auch den Kernel aktuell zu halten.
Vor allem wenn man schon Mesa aktuell hält. Gehört für mich wie Butter und Brot zusammen.
 
Zitat von xNeo92x:
Macht für mich bei so einer super-duper-uptodate Distro keinen Sinn nicht auch den Kernel aktuell zu halten.
# kernelPackages = pkgs.linuxPackages_latest;

aber mesa aktuell halten ist sicher eher das problem, es ist halt schon primaer ne Server distro, z.B. ist aktuell Mesa 22.1.0 nixos 22.05 ist aber noch bei 22.0.2.

Aber da ist man nicht alleine, neueste Mesa findet man auch nur in rawhide in fedora, that said die neueste mesa ist bei nixos noch nicht in unstable, bei ubuntu ist man noch bei 22.0.1
 
Sehe ich das richtig, wir haben hier keinen xten Flavour von Arch/Debian/Ubuntu sondern, sondern einen kompletten Eigenbau?

Und was ist die primäre Zielgruppe?

Details wie das einfache Roleback und das ausprobieren von Aktualisierungen ließt sich interessant und dürfe das System "zerschießungssicher" machen.
 
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Das kann ja Nix werden! ;)

Darüber hinaus klingt es aber zunächst mal interessanter als das 4711te mehr oder weniger überflüssige Debian/Ubuntu/Arch Derivat.
 
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Zitat von Ironbutt:
Sehe ich das richtig, wir haben hier keinen xten Flavour von Arch/Debian/Ubuntu sondern, sondern einen kompletten Eigenbau?

Und was ist die primäre Zielgruppe?

Details wie das einfache Roleback und das ausprobieren von Aktualisierungen ließt sich interessant und dürfe das System "zerschießungssicher" machen.
Wenn ich mich nicht irre, war/ist SolusOS genauso und hat auch so eine Rollback Funktion. Und es ist ebenso kein Abkömmling anderer Distros.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von Ironbutt:
Sehe ich das richtig, wir haben hier keinen xten Flavour von Arch/Debian/Ubuntu sondern, sondern einen kompletten Eigenbau?

Und was ist die primäre Zielgruppe?

Details wie das einfache Roleback und das ausprobieren von Aktualisierungen ließt sich interessant und dürfe das System "zerschießungssicher" machen.
Genau, kompletter Eigenbau. Obwohl, ich glaube sowas wie systemd lässt sich in NixOS schwer austauschen.

Im Vordergrund steht die auf deklarative Konfigurationen ausgelegte Programmiersprache Nix, mit der jedes Paket beschrieben wird. Das Besondere an NixOS ist, dass die Menge installierter Programme/Systemkonfiguration nicht etwa über Konsolenbefehle verändert wird, sondern vollständig deklarativ durch eine Konfigurationsdatei (in Nix), in der man alle Programme/Services/... beschreibt und deren Interaktion miteineinander ein für alle Mal in Stein meißelt (bis zum nächsten Bau der Konfiguration/Update).

Dadurch ist Rollback auch besonders einfach: Man nimmt einfach die letzte Konfiguration, die sich 99% aller Pakete (in /nix/store unveränderlich abgelegt, content-addressable storage) mit der neuen Konfiguration teilt.

Ich habe mir vorher unzählige Male Gnome kaputtgeschossen und daraufhin Ubuntu deinstalliert/neu installiert. NixOS habe ich in den letzten 3 Jahren noch nicht ein einziges Mal neu installieren müssen. Dafür muss man natürlich ab und an in Nix herumfrickeln, was für Endanwender, die mit Programmieren nichts am Hut haben, eher unpassend ist.
 
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Eine der wenigen interessanten Distros. Guix schießt in eine ähnliche Kerbe soweit ich weiß. Wäre cool wenn auch mal darüber was geschrieben wird.
Diese Art der Datenhaltung weicht von der gewohnten Aufteilung des Dateibaums ab, so wie er in dem Filesystem Hierarchy Standard (FHS) festgeschrieben ist. NixOS verlinkt dabei die Verzeichnisse /bin, /sbin und /usr/sbin nach /usr/bin, was dazu führt, dass ausführbare Dateien nur noch in diesem Verzeichnis zu finden sind.
Auch interessant, welche Distros handhaben das noch so? Imo ist das FHS lächerlich kompliziert.
 
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