Ich kenne meine Handynummer auch nicht.
Warum sollte ich mir denn die Mühe machen, sie mir einzuprägen, wenn ich sie eh schon automatisch angezeigt bekomme, sobald ich meine Kontakte aufrufe.
Genauso mit Notizen. Ich schreib mir vieles einfach am Handy auf, denn wenn ich es mir merke kanns immer passieren, das ich was vergesse. Zu Zeiten ohne Handy hat man dauernd was vergessen. Mit so nem elektronischen Begleiter bekommt man nun einfach mehr ordnung und struktur in seine Gedankenflut und dem übermäßigen Informationsfluss, der heutzutage auf einem Wirkt.
Da heists immer, wir werden abhängig, weil wir uns nichts merken, doch ich denke einfach, dass es notwendig ist, da bei dem Täglichen informationsfluss (schule, tv, vor allem internet auch unterwegs, freunde) unser Gehirn an eine Belastungsgrenze kommt.
Natürlich ist es nicht schwer, sich alles zu merken. Doch der Aufwand fürs Gehirn wird IMHO immer größer. Hinzu kommt, dass man digital viel größere Datenmengen speichern kann, die man sich so wegen unwichtigkeit nicht merken würde.
Ich finde das ganze sehr interessant. Vor ca 10 Jahren wurde man noch als "dumm" hingestellt, wenn man die Handynummer nicht wusste....
da surfte ich auch nur ca ne Halbe stunde am Tag. Heute mach ich das im Zug, in der Schulpause, in meiner Freizeit usw. Die Informationsflut hat sich vervielfacht....