NVMe M.2 Erweiterung für ältere Mainboards?

aklaa

Admiral
Registriert
Apr. 2009
Beiträge
9.202
Hallo CB'ler,

ich würde gerne meine ältere Rechner mit M.2 Erweiterungskarten ausstatten. Hat jemand schon Erfahrung damit? und welche Karten sind empfehlenswert? Dann würde ich gerne so 3-5 Erweiterungskarten bestellen.

Diese habe ich ausgesucht: Icy Box PCI208

Danke schon mal für Infos und Erfahrung
aklaa :)
 
asus hypercard. da passen 4 m.2 auf die karte drauf. und ist sogar mit lüfter.
sowas gibts auch von asrock.

aber sag nicht das du 3-5 davon auf ein board stecken willst? weil da wird die pcie lanes nicht ausreichen . maximal pcie 3.0 8x pro mittelklasse board. bei den highend boliden wie threadripper kann man gleich 11 nvme ssd verbauen via 2 karten und 3 auf dem board.
bei den normalen mittelklasse boards wie am3+ oder 1151er intel klaust du 8 lanes von der gpu und lässt die auf die nvme ssd umleiten. damit verlierst du minimal leistung bei der gpu.

ausserdem leiten die erweiterungskarten, egal welche das sind, die pcie lanes nur zur ssd weiter. die karte selbst macht sonst nicht und daher ist es beinahe egal welche man sich zulegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein eine NVMe Karte pro PC, weil ich habe hier paar M.2 240GB, aber kein Slot
 
Sind das wirklich NVMe SSDs? M2 als Anschluss sagt nichts über den genutzten Übertragungsstandard aus.
 
Achtung: M.2 ist der Steckplatz, nicht das Protokoll. Mit der von dir verlinkten Karte kannst du NVMe-SSDs mit M.2-Schnittstelle betreiben (jedoch nur eingeschränkt / gar nicht bootbar, je nach Mainboard).
Für SATA-SSDs mit M.2-Schnittstelle bräuchtest du einen entsprechenden Controller.
 
aklaa schrieb:
ich würde gerne meine ältere Rechner mit M.2 Erweiterungskarten ausstatten.
Mach es, wenn das der einzige Grund ist. Wenn du eine andere Begründung hast, z.B. 2 Min sparen, da du andauernd 200GB Daten immer hin und her schiebst auch dann ist es OK. Aber um das System schneller zu machen, reicht es Sata-SSDs zu nehmen.

Dafür gibts auch Adapter für 3€Fuffzig.
 
Die Asus Hyper Card, bzw alle PCIe Steckkarten die mehr als einen PCIe M.2 Anschluss bieten und über keinen eigenen PCIe Lane Switch verfügen (Karten kosten mehrere 100€) benötigen vom Prozessor sowie vom Board die Unterstützung für PCI Lane bifurcation. Das haben praktisch nur Server und deren Derivate. Ergo Threadripper und X299 Boards. Ob es bei den neusten Mainstream Plattformen von AMD und Intel läuft müsste man im Zweifelsfall testen. Ältere Systeme unterstützen das garnicht.

Bei älteren Boards würde ich auf einzel Steckkarten setzen. Sei dir aber im Klaren dass je nach Alter des Boardes u.U. ein Booten von einem M.2 PCIe SSD garnicht oder nur äusserst umständlich zu realisieren ist.
 
Ich habe ebenfalls eine M.2 NVME SSD mittels einer solchen Karte mit meinem i7 2600K im Einsatz. Beachte dabei auch dass bei älterer Hardware, wie in meinem Fall, unter Umständen auch der PCIe-Bus langsamer taktet. Bei mir wird daher z. B. die maximale Geschwindigkeit wegen des Bustaktes trotz Nutzung von 4 Lanes halbiert.

Da es bei mir aber trotzdem einen Geschwindigkeitsschub bringt, und sowieso nur eine Übergangslösung ist, bis ich Ende des Jahres (hoffentlich) auf den Ryzen 3950X umsteige, habe ich das in Kauf genommen.
 
Kurz: bleib bei normalen SATA 6Gbps SSD's ^^
 
Die Systeme werden nur erweitert, also nicht als Bootoption. Das sind diese Kingston A1000
Also wie ich das jetzt sehe kann ich diese einfach um einen Adapter zu SSD umrüsten und weiter nutzen. Danke für die Lösungen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: peljotha
aklaa schrieb:
meine ältere Rechner
Achte darauf das die Boards passende PCIe Slots haben, diese frei sind und auch PCIe Lanes haben, manchmal sind die ja shared.
aklaa schrieb:
Die Systeme werden nur erweitert, also nicht als Bootoption.
Das ist gut, dann reicht es wenn das OS NVMe unterstützt, was bei Windows ab Win 8 ab Werk der Fall ist. Sollte davon auch gebootet werden, so müsste auch das UEFI schon NVMe unterstützen.
 
Zurück
Oben