News NVMeDisk.sys: Nativer NVMe-Support unter Windows schafft mehr Leistung

MichaG

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Erst jetzt liefert Microsoft nativen NVMe-Support für Windows, ohne dass noch eine Übersetzung von SCSI zu NVMe stattfinden muss. Storage Review hat den neuen Storage Stack per Registry-Hack auf Windows Server 2025 ausprobiert und kann Leistungsgewinne bestätigen.

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Ich finde es traurig, dass man bis jetzt auf so etwas wartet.
Das wäre zum Start von Windows 11 ein ordentliches Argument für den Umstieg gewesen.
 
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Mal schauen wann das dann tatsächlich mal per Update kommt. Per Registry auf den Servern ist mir das zu heiß. Für Windows 11 wärs natürlich auch spannend, aber scheint ja, als liefe da noch nicht rund. Da wärs mir tatsächlich lieber, wenn Microsoft erstmal allgemein im System aufräumt.
Der Umstieg von Sata-SSD auf NVMe war im Alltag jetzt nicht so krass überzeugend. Da war HDD zu SSD doch sichtlich spürbarer.
 
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nuja, wie m$ das wieder gemacht hat, ist wie so oft "kontroversiell/umstritten" über "suboptimal" bis zu mähhhh.
aber die denkrichtung stimmt.

ich ginge weiter: ich finde, man sollte dem treiber verhaltensprofile geben können.
also profile, aber nah an der hardware, sprich im treiber im gerätemanager direkt. idealerweise noch per device.
also grundsätzliches, wie orientiert an I/O, oder mehr gewicht auf transfer, oder die berümte mischung.
cache nutzung konservativ bis üppig, weil wer genug ram hat... nun, mit vollen hosen ist gut stinken.

ja, ich weiss. das klingt quasi nach einem eingebauten primocache. nun, das wirds ned spielen. schon klar.
aber in wesentlich einfacherer und grundsätzlicher art uU.
auf der ebene von drei bis fünf wahlmöglichkeiten pro setting.

was spricht dagegen? eigentlich nix.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist daran jetzt neu?
Das Thema ist doch schon monate alt... Ich meine wenn jetzt der public release gewesen wäre, okay, aber so...

BloodGod schrieb:
Bringt für Privatnutzer nur sehr wenig bzw. verlieren sie sogar Leistung
BloodGod schrieb:
Wer viel mit großen Daten arbeitet und eine hohe sequenzielle Transferrate benötigt
Die beiden Aussagen passen null zusammen.
Bei einem Privatuser ist es abseits von langen Balken im Benchmark ziemlich egal ob ein Transfer nun mit 7GB/s oder 8GB/s passiert.
 
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h00bi schrieb:
Bei einem Privatuser ist es abseits von langen Balken im Benchmark ziemlich egal ob ein Transfer nun mit 7GB/s oder 8GB/s passiert.
Es ist aber nicht egal, ob das System stabil oder instabil läuft. Deswegen wird aktuell auch davon abgeraten... und mit Verlaub: Windows 11 kommt nicht nur bei "Privatnutzern" zum Einsatz.
 
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Habs vor paar Wochen als das bekannt wurde auf allen Rechnern bei mir gemacht und bisher keinerlei Probleme damit. Gefühlt ist das entpacken sehr großer Archive(45gb und mehr) etwas flotter. Kann aber auch nur Placebo sein...
 
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Ich hoffe MS kriegt den ganzen Stack noch in den Griff, sodass am Ende ALLE Anwendungsfälle gleich gut oder besser funktionieren. Die Nachteile in manchen Szenarien können ja nur von "falscher" Programmierung herrühren, denn die reine "Übersetzung" von SCSI zu NVME kann nichts beschleunigt haben. Im Gegenteil.

WIrd allerdings auch echt Zeit, dass MS das mal sauber und ordentlich macht. Ziemlich peinlich, dass man größtenteils noch immer auf dieser Krücke rumläuft.
 
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DarkSoul schrieb:
und mit Verlaub: Windows 11 kommt nicht nur bei "Privatnutzern" zum Einsatz.
Logisch, war auch nicht der Punkt. Die aufgestellte These war, dass es Privatnutzern nichts bringen würde weil.....
Und das "weil" ergibt keinen Sinn, denn der dort geschilderte Use Case trifft auf Privatnutzer eben so gut wie nie zu.
 
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@MichaG
Bitte füge mal noch hinzu, dass in dem Test "sixteen 30.72 TB Solidigm P5316 NVMe SSDs with PCIe 4.0 in a JBOD configuration" verwendet wurden.

Ich hab mich schon gewundert, wie man bei Random 4K auf 10 GB/s und bei den anderen Tests auf 91 GB/s kommt. ^^
 
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Randnotiz schrieb:
Das wäre zum Start von Windows
...7 gutes Timing gewesen, anstatt "Jahrzehnte" später sich mit dieser Trödelpolitik in den News zu blamieren.
 
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Ich verstehe die News mal wieder nicht. Das Feature gibt es jetzt seit einiger Zeit, genauer gesagt seit knapp drei Monaten. In jedem Windows lastigen Forum gibt es seitenlange Berichte, wie sich der Treiber verhält.

Fazit, er macht genau das, was MS im Dezember auch angekündigt hat. Er bringt unter bestimmten Szenarien Vorteile (multi-queue access), in anderen Szenarien wenig bis gar nichts oder gar Nachteile (single-queue access).
Zudem kommt noch eine Inkompatibilität mit einigen Tools dazu. Diese werden aber im echten "Server Segment" wohl kaum zum Einsatz kommen.

Es gibt sicherlich Leute, die jetzt auch schon Vorteile von diesem Treiber hätten und stellt euch vor, ihr könnt den einfach aktivieren, es sind genau drei Registry Keys. Dieser Weg wird sich auch in naher Zukunft nicht ändern.

Ich weiß nicht, warum einige daraus jetzt wieder MS einen Strick drehen wollen, denn dieses Opt-In wurde ja nicht umsonst für die Server veröffentlicht. Die können grundsätzlich einiges mehr, als ein Desktop OS und auch die Admins sollten wissen was sie tun, insofern braucht man da jetzt auch kein großes "wie ungerecht" draus zu machen.
Denn wenn Karl und Otto Mustermann ihr geliebtes Samsung Magician plötzlich nicht mehr nutzen können, kommen wieder tausend Vorwürfe, wie kann MS nur. Diese Häme, dass hätte schon mit Windows 3.1 kommen können, passt da auch dazu.

In der Gefahr mich zu wiederholen, das Thema unterirdische SSD Performance auf Windows basierten Systemen war bis jetzt auch noch nicht so im Trend. Also ist es wieder ein Gemisch aus, haben wollen und natürlich auch der Wunsch alles aus seinem System herausholen zu können.

Wenn sich das Thema bewährt und auch die Tools mitbekommen haben, dass sie an der ein oder anderen Stelle ihre Software anpassen müssen, wird der Treiber wohl auch im Desktop Einzug erhalten, das würde zumindest dem üblichen MS Vorgehen entsprechen.

Und... Was gibt es sonst so Neues? 😉
 
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Fragger911 schrieb:
...7 gutes Timing gewesen, anstatt "Jahrzehnte" später
Vielleicht, doch damals hatte auch noch niemand im privaten Einsatz NVMes verwendet, oder nur stark vereinzelt.

Für mich war und ist 7 in der Reihenfolge der schlechten Windows-Updates gewesen, weil es nichts anderes als ein hässlicheres Vista mit entschärftem UAC gewesen ist, wo ich dann auch endgültig zu Linux gegangen bin.

Vielleicht wäre so etwas das gewesen, was ich mir damals mitunter mehr erhofft hätte, selbst wenn ich damals noch keinen Plan hatte, wozu ich das irgendwann brauchen soll.
 
Es sei hier nochmal erwähnt, dass der abgesicherte Modus (noch) streikt, wenn man diesen Treiber erzwingt. Zumindest unter Win 11 25h2.
 
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Wieder ein Thema, das medial und von "Experten"-Nutzern als der Gamechanger schlechthin stilisiert wird, wovon kein Privatuser etwas merken wird, außer dass manche System-Tools plötzlich Datenträger nicht mehr finden...
 
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tollertyp schrieb:
Wieder ein Thema, das medial und von Experten-Nutzen als der Gamechanger schlechthin stilisiert wird, wovon kein Privatuser etwas merken wird
Wenn Microsoft nichts macht, macht es was falsch, mit Windows.
Wenn Microsoft etwas macht, macht es etwas falsch, mit Windows.
 
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