News NVMeDisk.sys: Nativer NVMe-Support unter Windows schafft mehr Leistung

Spawn182 schrieb:
Fazit, er macht genau das, was MS im Dezember auch angekündigt hat. Er bringt unter bestimmten Szenarien Vorteile (multi-queue access), in anderen Szenarien wenig bis gar nichts oder gar Nachteile (single-queue access).
So hab ich das auch in Erinnerung: es bringt Vorteile bei hoher Queue-Depth, was nur bei Servern üblicherweise vorkommt. Gibts in dem Artikel von Storage Reviews eine Angabe zur genutzte Queue-Depth bei den Benches? Konnte nichts finden auf die Schnelle.
 
Wurde das ganze nicht mitte Dez. schon mal durchgekaut?

PS:
mit 26h1 funktioniert der Reg Eintrag zum aktivieren des native NVMe Treiber für Win11 von der M$ Blog seite nicht mehr.
 
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Die CPU Last steigt wegen dem höheren Durchsatz, das ist normal, hat man in Games und Anwendungen auch, wenn das Silizium besser ausgelastet wird.
Starte ich am kleinen PC mit Mini-CPU diverse Vorgänge im Explorer, so brate ich meine CPU auch, obwohl ja nur von Platte zu Platte verschoben wird.
Man hat halt das Nadelöhr SSD entriegelt, dann flutscht es plötzlich auch im Prozessor wieder, und er muss nicht mehr so lange auf die nächsten Anfragen warten.
Also braucht man für Benches demnächst wieder dickere Prozessoren, wenn man PCI-E 6.0 udn Co. nicht ausbremsen will.
Wie beim Raytracing halt, wo man schnell mal eine doppelt so leistungsstarke CPU benötigt, was die Leute gar nicht bedenken.
 
Nun ja so ein Treiber muss einfach funktionieren, ich habe auch schon vor 3 Monaten Jahr davon gelesen, aber es hat sich nicht viel getan. Diese Schnittstelle ist halt wahnsinnige wichtig wobei ich es verschmerzen kann, wenn eine SSD nun keine 100 % bringt, sondern nur 92 % zumal ich ein paar Probleme mit dem Backup bekäme.
 
BloodGod schrieb:
Bringt für Privatnutzer nur sehr wenig bzw. verlieren sie sogar Leistung
Glaube das Problem ist, dass es keine "besten" Einstellungen gibt sondern diese von der Aufgabe abhängig sind.
Kennt der Windowstreiber keine Einstellungen? Unter Linux lassen sich viele Parameter anpassen, die empfohlenen unterscheiden sich je nachdem was die SSD machen soll (v.a. random read vs. sequentiell).
 
wern001 schrieb:
Wurde das ganze nicht mitte Dez. schon mal durchgekaut?

PS:
mit 26h1 funktioniert der Reg Eintrag zum aktivieren des native NVMe Treiber für Win11 von der M$ Blog seite nicht mehr.
Gibt es einen anderen Weg den Treiber zu aktivieren?
 
Bei großen Repos/vielen kleinen Dateien bzw. großer git history bzw. bei C++ Builds ist Windows signifikant langsamer als Linux bei den Dateioperationen.

Bin gespannt, ob der Treiber für die native Entwicklung unter Windows in der Praxis einen spürbaren Unterschied macht.
 
Dig.Minimalist schrieb:
Gibt es einen anderen Weg den Treiber zu aktivieren?
ist mir im moment nichts bekannt.
Hab bei mir wieder den Samsung NVMe Treiber aktiv. Der auch mit nicht Samsung SSDs funktioniert.
 
Zeigt wie unfähig und rückständig Microsoft ist…

Ob ARM Support oder selbst kleine Dinge man bekommt es nicht hin.

Man lebt von einer dominanten Stellung und Zukäufen.
 
Matthias B. V. schrieb:
Zeigt wie unfähig und rückständig Microsoft ist…

Ob ARM Support oder selbst kleine Dinge man bekommt es nicht hin.
Hier wäre ich vorsichtig, Größter Vorteil bei M$ ist die Kompatibilität und das ist auch der größte Nachteil. So eine Änderung kann viel kaputtmachen bei den Millionen an Konfigurationen die es da gibt.

Das hat nicht gleich mit unfähigkeit zu tun.
 
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BloodGod schrieb:
Bringt für Privatnutzer nur sehr wenig bzw. verlieren sie sogar Leistung:

https://www.hardwareluxx.de/index.php/artikel/hardware/storage/68004-microsofts-neuer-high-performance-nvme-driver-im-überblick.html

Zitat:
„Wer viel mit großen Daten arbeitet und eine hohe sequenzielle Transferrate benötigt, für den bringt dieser Treiber keine Verbesserung. Im Gegenteil.“

Jap, hatte z.B. auf meiner SN850X auch ein paar Werte die ein gutes Stück langsamer wurden. Hatte ich damals auch bei der letzten news dazu gepostet.

Scheint also hier und da noch ein paar Probleme zu geben. Auf den offiziellen Release zu warten ist also sicher nicht verkehrt. Zumal die Leistungsgewinne in der Praxis so oder so ziemlich geringfügig sind. Selbst im Idealfall wird man da in kaum einer Anwendung irgend nen Vorteil spüren.
 
Oely schrieb:
Der Treiber, welcher keinerlei Smartwerte mehr liefert?
Also der nativ NVMe Treiber hat bei mir die Smart-Werte ganz normal angezeigt.
 
sikarr schrieb:
Weis einer wie es mit älteren Windows Server Versionen wie 2019 oder 2022 ausschaut?
Nein, ich weis es nicht. Und ich weiß es auch nicht.
 
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