Office Notebook lange haltbarkeit

lordg2009

Lt. Commander
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Hi,

ich brauche fürs Geschäft einen Office Notebook. 15", nur normale Office Tätigkeiten. Also keine Graka. Er sollte allerdings schon 5 bis 8 Jahre laufen und flott unterwegs sein. Er hat zwar nix rechenintensiven zu leisten, allerdings kennt man das ja, das Rechner nach 4, 5 Jahren ziemlich langsam werden.

Da der Rechner im Netzwerk ist, sind keine kritischen Daten drauf, die besonders gegen Ausfall geschützt sein müssten. Zentrales Backup.

Fazit:
Zuverlässigkeit und keine übertriebene Hardware sind hier gefragt

Vielen Dank für eure Hilfe
 
Budget? Ich würde auf jeden Fall darauf achten, dass es sich bei der CPU um einen Broadwell handelt (i5-5XXX) und der Laptop eine Full-HD-Auflösung bietet. Hier schon mal die Liste. Eine SSD würde ich entweder selber nachrüsten (falls das Notebook dies nicht bietet) und die interne HDD kann man mit einem 2,5"-Gehäuse auch extern nutzen.
 
lordg2009 schrieb:
Zuverlässigkeit und keine übertriebene Hardware sind hier gefragt

Dann wäre wohl ein Systemhaus mit Servicevertrag der richtige Ansprechpartner.
Ansonsten die üblichen Verdächtigen à la Dell Latitude oder Lenovo Thinkpad T-Serie.
 
Hallo,

abgesehen davon, dass ich eine SSD für diesen Einsatzbereich nicht für nötig halte, könnte man sich z.B. für HP, Lenovo oder Dell entscheiden. Dazu noch für 10 andere Anbieter. Denn eine Garantie für lange Zuverlässigkeit gibt es nicht.

Ich habe seit 2008 auch ein Notebook von Samsung, es läuft ohne Ausfall seit dem ersten Tag.
 
Business Einsteigerklasse:
Dell Latitude 15 3000er
HP Probooks 450
(auch ein paar Lenovos, kenn mich mit den neuen Serien aber nicht aus)

Business Mittelklasse
Dell Latitudes 15 5000er
HP Probooks 650

Oberklasse und Qualität pur:
HP Elitebooks
Dell Latitudes E65XX/E7XXX


auf alle Fälle auf mattes FHD Display achten.
Broardwell wäre mir egal. weiß nicht warum sich die Leute jetzt so darauf versteifen. klar sind die toll. aber als ob ein haswell nun plötzlich sch... wäre. sind sie natürlich nicht. also getrost auch auf die Modelle mit i5-4 schauen.

und wenn man ein Modell mit SSHD nimmt ist man für den Anwendungsfall auch ausreichend flott unterwegs. klar nicht ganz so schick wie eine echte SSD, aber immernoch weit schneller als eine klassische lahme 5400er Laptop HDD

ich persönlich bin mit HP immer zufriedener gewesen als mit Dell.
also wenn es das Geld her gibt, ein Elitebook, wenn es sparsamer sein soll ein Probook 650
 
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T60

Hol dir ein Thinkpad T60 oder T61 und rüste eine SSD nach. Ich habe beruflich eins genutzt, das war seit 2006 schon durch 8 Benutzer gegangen und ich benutze es immernoch. Und es wurde wirklich herumgetragen (und nicht gut behandelt). Die T60 / T61 Notebooks haben noch einen einrastbaren Bildschirmdeckelt und sind praktisch unzerstörbar.

Die Prozessorleistung reicht für HD aus und die Geräte sind leise. Ob du unbedingt einen HD-Bildschirm brauchst, wenn du ein Office-Nutzer bist, wage ich ernsthaft anzuzweifeln.

Alte Rechner dieser Art gibt es im Gebrauchtkauf oder auf bei den Kleinanzeigen. Du bist dann mit ca 150€ inkl. SSD dabei. Und hast die nächsten Jahre / Jahrzehnte Ruhe.
 
Zuletzt bearbeitet: (Datum eingefügt)
äh, sorry ^^ aus der Ära L/T/W 6X würde ich keine Rechner mehr kaufen. die waren toll, für Ihre Zeit. aber so langsam steigen doch doch regelmäßig aus. jedenfalls bei uns in der Firma. und soooo angenehm schnell ist ein C2D nun auch nicht mehr dass man damit nochmal 5-8 Jahre arbeiten will. auch mit SSD nicht.

ich weiß ja nicht was du so arbeitest. aber beim ernshaften Office Arbeiten gibts haufen Inhalte die auf einem 720p Display unerträglich sind. simple XLS Tabellen können auf 720p schon ein Graus sein.
also wir statten alle Arbeitsplätze mit 2x FHD aus, einfach weil es sich viel effektiver Arbeiten lässt.
den Eingangspost wirklich gelesen?
Die Leute in der Firma des TE sollen die nächsten 5-8 jahre angenehm damit arbeiten
kein FHD empfehlen ... der Joke des Tages... :D
 
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Was glaubst, woran das liegen könnte, dass Office-Notebooks nach 4-5 Jahren lahm und langsam werden?
Und was man dagegen tun könnte?

Mir fallen spontan einige Gründe dafür ein:
-Festplatte wird mit der Zeit stark fragmentiert, und mit temp. Daten zugemüllt, wodurch die Such- und Lesezeiten ansteigen
-Der Kühlkörper unter dem Gehäuselüfter ist mit Staub verlegt, die CPU überhitzt, und throttelt den Takt
-Der Akku ist defekt, so etwas hält selten 5 Jahre durch, und dann stürzt das Notebook ohne Netzadapter unvermittelt ab, das Dateisystem wird korrupt, und es gibt Datenverlust
-Neue Programme in 4 Jahren sind wahrscheinlich Speicherfresser, und würden für optimalen Betrieb mehr Hauptspeicher benötigen.

Man kann natürlich von Zeit zu Zeit das System von Datenmüll bereinigen, und defragmentieren, sowie jedes Jahr mal den Kühlkörper von Staub befreien,
aber nach 5 Jahren ist die CPU und Chipsatz, sowie die Anschluss- und Verbindungsmöglichkeiten (auch WLAN, Bluetooth, USB, DisplayPort etc.) auch alle nicht mehr am aktuellen Stand, und es wäre sowieso an der Zeit, das Notebook zu ersetzen.
Evtl. zahlt sich nach 2-3 Jahren auch noch mal eine Speichererweiterung aus.


Höhere Auflösung als 1366x768 ist sicher wünschenswert, aber nicht auf einem kleinen Bildschirm,
da man dann die kleinen Schriften erst nicht gut lesen kann, und Augenschmerzen bekommt.
Recht preiswert und brauchbar sind auch die Toshiba PRO Notebooks, also mit entspiegeltem Display, und optimierter Tastatur mit normal großem Nummernblock. Also solide Grundausstattung.
Schau dir mal diese Baureihe an, der Pentium 2020M bietet ausreichende Office-Leistung, da auf IvyBridge Kernen aufgebaut, und mit 2,4 GHz taktet. Jedenfalls nicht langsamer als die sparsamen xxxU Prozessoren.
https://www.computerbase.de/preisve...psce3e-00r01hgr-a1026769.html?hloc=at&hloc=de
 
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Ich habe im Dezember 2004 ein Amilo M1424 erstanden. Das hat bis August 2011 gehalten, dann war das Mainboard hin, Flexing. Das Gehäuse entwickelte oben Risse an den unteren Enden der Tastatur.

Anschließend habe ich das Gerät besorgt, damals schon etwa 2 Jahre alt. Steht hier, läuft. Ich habe lediglich wegen Wackelkontakt die Netzteilbuchse ausgetauscht, 12,45€ bei Ebay.

Ich will keine Lebensgeschichte erzählen, nur sind mir in den Jahren einige Dinge hinsichtlich Laptop-Haltbarkeit wichtig geworden.
Zunächst, kauf kein brandneues Modell. Im Frühjahr 2005 konnte man im Amilo-Forum bereits die ersten Threads lesen, das Drecksgehäuse reißt ein. Ich hatte Glück und war vorsichtig, dass es trotzdem so lang gehalten hat. 3 Monate später wäre ich beim googeln sofort draufgestoßen und hätte ein anderes Modell gewählt (aber auch mit Pentium M, der war genial).
Dann, achte auf Wartbarkeit. Am Besten ist so ein Service Guide, habe ich für den Acer rein zufällig gefunden. Absolut Klasse, ohne hätte ich für die Netzteilbuchsen-Reparatur sicher was kaputt gemacht oder zumindest Spuren hinterlassen. Es sollten RAM und HDD sowieso, aber besser auch CPU-Kühler durch die Wartungsklappe zugänglich sein. Immer vor dem Hintergrund, dass 8 Jahre Laufzeit angepeilt werden, eine entsprechend lange Garantieleistung ist wohl nicht sinnvoll zu finanzieren, falls sie überhaupt irgendwo gewährt würde.

Und ohne SSD macht kein Gerät mehr Spaß.
 
Naja, dass sind typische Probleme von billigen Consumer-Geräten.

Ich hatte erst 7 Jahre lang ein Asus-Business-Notebook, das läuft heute noch (gut, WLAN-Chip mag nicht mehr unter Windows, aber unter Linux). Und mein Dell Business-Notebook läuft jetzt auch im 4 Jahr problemlos.

Acer Aspires, HP Pavilions und den restlichen Blödmarkt-Schrott sollte man halt meiden.
 
Das war nicht ganz meine Intention, zudem findet man unter "Flexing" zunächst Lenovo Thinkpad T-Serie.
Ich wollt mehr dahin, dass man sich nicht nur Marke, Ausstattung und Preis anschaut, sondern auch in einschlägigen Foren bereits bekannte Probleme bei der Wahl berücksichtigt. Kurz, ruhig "Bewährtes" kauft. Und eben nichts verklebtes und zusammengelötetes (also Komplett). Nicht umsonst wird bei guten Notebook-Tests auch mal untenrum alles freigemacht.
 
Das Flexing betrag AFAIR aber fat ausschließlich die T41/42-Reihe.
Und die haben schon ein paar Jahre auf dem Buckel und trat wohl auch erst nach ein paar Jahren auf und nicht zu Garantiezeitende.

Bewährtes bringt dir nur was bei Gebrauchtkauf. Denn Langzeitberichte bekommt man heute kaum mehr, dazu sind die Geräte gar nicth lange genug auf dem Markt.

Fakt ist aber, dass bei Business-Geräten die Qualität durchweg deutlich höher ausfällt.
Wenn bei Geschäftskunden, die ein paar Hundert Geräte kaufen ein paar zu viele kaputt sind, dann wird der Hersteller gewechselt, was weh tun kann.
Geht eines bei Privatkunden kaputt, sagt er sich: ist Pech, kann passieren und kauft ein ähnliches Notebook mieser Qualität wieder, weil es ja billig ist... ist würde z. B. niemals ein Gerät kaufen, für das ein Hersteller nicht eine optionale Garantieerweiterung auf min. 3 besser 5 Jahre anbietet (kauf ich zwat nicht, das zeigt aber, dass der Hersteller seinem Produkt selbst vertraut...)
 
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