Overclocking im Sommer...

  • Ersteller Ersteller ssmnized
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@ Timesless:
Wenn die Temperatur von 55°C auf 80°C im Sommer steigt, dann hast du ungefähr 45°C im Zimmer. Und dann sind das auch Volllast-Temps. Toll ist das nicht, deshalb auch "grenzwertig". Aber um den Rechner zu starten und etwas dran zu machen, sollte trotzdem möglich sein. Stundenlang auf Volllast laufen lassen ist dann aber nicht zu empfehlen. Ich denke also 55°C CPU-Temp bei ~20°C Raumtemperatur geht in Ordnung.
 
Yep, 20-25°C mehr sind unrealistisch da hier jegliche physikalische Grundlage fehlt.
Obwohl, wenn man im Winter nicht heizt und die Wohnraumtemperatur bei 0°C hängt kann das schon hinkommen :rolleyes:
 
AP Nova schrieb:
Doch ist es. Die Kühlleistung hängt von der Temperaturdifferenz des Kühlkörpers und des Umgebungsmediums (Luft, Wasser) ab. Dementsprechend wird die Differenz um eins verringert, der Kühlkörper wird um ein Grad wärmer und die selbe Differenz erzeugt wieder die selbe Kühlleistung.

... nur dass die Kühlleistung leider keinen interessiert. Wesentlich ist das eine Grad mehr am Prozessor das sich eingestellt hat !

Gruß
GT
 
Frader schrieb:
@ssmnized
Natürlich steigt die Temperatur im Sommer auch im Rechner.

Ich sehe in deiner Sig das du den Intel Standartkühler verwendest.
Warum investierst du nicht einfach einmal 30-35€ für einen anständigen CPU-Kühler.

Temperaturprobleme habe ich keine, da ich ja im Übrigen auch etwas undervolte. Momentan liegt die Core-Temp bei 40 °C. Zimmer: 22 ° C. Bei Last geht sie natürlich auf bis zu 55 °C. Jedenfalls ist es ein Low-End-System, das mit günstigsten Komponenten betrieben wird. Hier zusätzlich in Kühler o.ä. zu investieren ginge fehl und wäre dem Gesamtkonzept abträglich.

AP Nova schrieb:
Doch ist es. Die Kühlleistung hängt von der Temperaturdifferenz des Kühlkörpers und des Umgebungsmediums (Luft, Wasser) ab. Dementsprechend wird die Differenz um eins verringert, der Kühlkörper wird um ein Grad wärmer und die selbe Differenz erzeugt wieder die selbe Kühlleistung.

Deine physikalische Begründung mag richtig sein. Die Umgebungstemperatur im Gehäuse hängt aber doch auch von anderen Faktoren ab, etwa steigen ja durch die Hitze auch die Temperaturen der anderen Komponenten, die so wiederum mehr Abwärme erzeugen, so dass ich mal davon ausgehe, dass das System insgesamt nicht 1 ° C wärmer wird, wenn die Umgebungstemperatur im Zimmer um 1 ° C steigt, sondern die Temperatur stärker ansteigt. Anders kann ich mir die stark steigenden Werte im Vergleich zum Winter (5-6 ° C kühler) nicht erklären.
 
Zuletzt bearbeitet: (vergessen)
ssmnized schrieb:
Deine physikalische Begründung mag richtig sein. Die Umgebungstemperatur im Gehäuse hängt aber doch auch von anderen Faktoren ab, etwa steigen ja durch die Hitze auch die Temperaturen der anderen Komponenten, die so wiederum mehr Abwärme erzeugen, so dass ich mal davon ausgehe, dass das System insgesamt nicht 1 ° C wärmer wird, wenn die Umgebungstemperatur im Zimmer um 1 ° C steigt, sondern die Temperatur stärker ansteigt. Anders kann ich mir die stark steigenden Werte im Vergleich zum Winter (5-6 ° C kühler) nicht erklären.

So ist es - wäre es anders, würde es keinen Temp-Unteschied zwischen kleinen und grossen Gehäusen geben...
 
ssmnized schrieb:
Deine physikalische Begründung mag richtig sein. Die Umgebungstemperatur im Gehäuse hängt aber doch auch von anderen Faktoren ab, etwa steigen ja durch die Hitze auch die Temperaturen der anderen Komponenten, die so wiederum mehr Abwärme erzeugen, so dass ich mal davon ausgehe, dass das System insgesamt nicht 1 ° C wärmer wird, wenn die Umgebungstemperatur im Zimmer um 1 ° C steigt, sondern die Temperatur stärker ansteigt.

Und welche physikalischen Gegebenheiten sollten das sein ? Die anderen Komponenten steigen genau in dem Maße wie sich die Umgebungstemperatur im Kelvin ändert. Steigt die Raumtemperatur um 5 Kelvin so ändert sich auch die Temperatur der jeweiligen Komponenten um 5 Kelvin.
 
bei mir im dachgeschoss ists auch ganz schlimm
von 6 - 21uhr durchgehend sonne aufm dach.......

das ergibt übern sommer tagsüber 40 - 47°C und nachts 27 - 32°C durchschnittstemperatur ( werte aus letztem jahr ).

im sommer wird also takt reduziert, es seih denn ich bin mal wieder auf lan :D die finden für üblich im ausgebauten keller statt :D ( 17 - 20°C )

die CPU geht bis 70°C ( @ 3,5GHz )hoch und die GPU läuft bei ~110°C ( @ 925MHz )


die xbox 360 wird aber net geschont :D die akkert ihre 6-7std täglich :D ( urlaub ist was tolles )
 
Zuletzt bearbeitet:
Und eine Grafikkarte die mit einem Kühler 80° warm wird erzeugt auch mehr Wärme als die selbe Karte welche mit einem anderen Kühler 50° warm wird :rolleyes:

Steigt die Temperatur um 1 Grad, steigt alles um 1 Grad, dann haben sich die Temperaturunterschiede wieder ausgeglichen und die Wärmeabgabe erreicht das selbe Niveau. Egal in welchem Szenario.
 
DaruDaru schrieb:
Und welche physikalischen Gegebenheiten sollten das sein ? Die anderen Komponenten steigen genau in dem Maße wie sich die Umgebungstemperatur im Kelvin ändert. Steigt die Raumtemperatur um 5 Kelvin so ändert sich auch die Temperatur der jeweiligen Komponenten um 5 Kelvin.

Deine physikalische Begründung ist richtig, aber auf ein PC-Gehäuse nicht übertragbar.

Teste es doch einfach
- PC mit Prime und Furmark auslasten
- Temps beobachen
- Seiten Tür öffnen
- Temps beibachten...

Nach deiner Begründung sollte sich nichts ändern, weil die Raum-Temp. die selbe ist.
 
Mein,alter Pentium D hatte im Sommer bei 30 Grad im Zimmer knapp 65 Grad mit nem Freezer 7 pro bei 25 Grad warns schon viel weniger...Bei meinem jetztigen E5200 mach ich mir keine Sorgen.....
 
@Robo32: Der von dir vorgeschalgene Test mit offenem Seitenteil fällt unter absolut unterschiedliche Rahmenbedingungen, da dem PC dann praktisch die gesamte Raumluft zur Kühlung zur Verfügung steht, während bei geschlossenem Fenster nur ein geringer Teil davon kühlend wirken kann. Der einzig angemessen Test wäre der mit dem selben PC-System mit selben Taktraten und selber Auslastung bei zwei unterschiedlichen Raumtemperaturen. In diesem Fall wäre nämlich ein Grad mehr Raumtemperatur = 1 Grad mehr im Gehäuse, egal wo.
 
Ich habe die letzten Tage meine Temperaturen mitgeschrieben.

vor einer Woche waren es 19°C, Mainboard 38 °C, CPU bei 31°C, GPU bei 48°C
gestern 26°C, Mainboard bei 45°C, CPU bei 39°C, GPU bei 58°C
heute 28°C, Mainboard bei 46°C, CPU bei 40°C, GPU bei 62°C

Alles idle, gleiche Lüfterumdrehungszahlen, riesen Gehäuse. Man sieht, CPU und Mainboard steigen relativ linear an, aber die Grafikkarte steigt stärker an. Was wohl daran liegt, dass sie nicht perfekt im Luftstrom liegen kann und immer aufgeheizte Luft mit ansaugt.
 
@AP Nova
Du hast recht, aber dadrauf wollte ich nicht hinaus...
Bei diesem Test würde die CPU & GPU Temp sinken, aber die Temp eines passiven Chipsatzes meistens steigen - was sagt uns das ?
Die Strahlungswärme der Komponenten und die Belüftung des Gehäuses haben einen direkten Einfluss auf die Gehäusetemp. - in kleinen und schlecht gelüfteten Gehäusen ist es nätürlich stärker zu beobachten wie in grossen mit guter Kühlung.

1 Grad mehr Raumtemperatur <> 1 Grad mehr im Gehäuse - alles andere würde eine perfekte Kühlung voraussetzen.
1 Grad mehr im Gehäuse = 1 Grad mehr CPU Temp - das ist natürlich richtig
 
Hab momentan 27° Raumtemperatur.Meine Werte sind vollkommen Okay:
Q6600 @ 3GHz @ 1.26vCore bei 35° Idle und 55° Last. Alles danke einem Mugen 2.

Was ich noch gemacht habe, ich habe die Kabel "versteckt", damit der Luftstrom meines Antec Nine Hundred nicht behindert wird.

Jetzt wird noch die Graka im 2D Modus runtergetaktet und einen neuen Kühler bekommt sie auch ;)
 
Ordentliche PWM-Lüfter sollten aber bei höheren Temps auch schneller drehen und die Abwärme schneller nach draußen bringen. Jedenfalls versucht mein GPU-Lüfter die Karte bei <65°C zu halten. Würde es also wärmer werden, dann würde die Temperatur nicht 1:1 steigen, sondern die Lüfter prozentual schneller drehen.
 
Robo32 schrieb:
Deine physikalische Begründung ist richtig, aber auf ein PC-Gehäuse nicht übertragbar.

Teste es doch einfach
- PC mit Prime und Furmark auslasten
- Temps beobachen
- Seiten Tür öffnen
- Temps beibachten...

Nach deiner Begründung sollte sich nichts ändern, weil die Raum-Temp. die selbe ist.

Wenn ich die Seitentür öffnen würde verändere ich mehrere Variablen im Kühlsetup was dazu führt das die beiden Kühlmethoden nicht mehr vergleichbar sind. Was damit bewiesen werden soll entgeht mir hier ?!
Betrachten wir es mal etwas theoretischer: Um den Temperatur einer CPU (oder jegliches anderes Bauteil das im Rechner gekühlt wird) mit einer bestimmten Abwärme zu bestimmen bedient man sich einer Formel die den absolute Wärmewiderstand des Kühlers beeinhaltet. Diese Formel besagt das die CPU bei X Watt Leistungsaufnahme eine Temperaturerhöhung von Y Kelvin erfährt. Wenn dabei herauskommt das sich die CPU-Temperatur bei Volllast 25K erhöht ist es vollkommen egal ob die Luft 20°, 30° oder 40° beträgt. Die Temperatur wird sich immer auf einen Wert einpendeln der 25Kelvin über dem Kühlmedium liegt. Gleiches gilt für alle anderen Komponenten.
Es ist also völlig unerheblich das die anderen Komponenten mitheizen da dieser Wert auch schon bei 20° mit eingeflossen ist. Wenn du also 20°C Messungen von dem System hast kannst du diese auch auf 30°C übertragen. Die Luft im System wird genau 10Kelvin höher liegen als vorher.
 
Ich nehme den Takt -wenn nötig- etwas runter. Im Moment reichen mir eh 3,67GHz für alle Belange, die ich außerdem mit recht wenig Vcore fahren kann. Dazu reicht der CPU-Kühler von der Leistungsfähigkeit her absolut aus, die CPU auch bei 27°C RT ausreichend kühl zu halten (idle 40°C, full-load max. 62°C).

Mfg
 
mumpel schrieb:
Ordentliche PWM-Lüfter sollten aber bei höheren Temps auch schneller drehen und die Abwärme schneller nach draußen bringen.

Das können sie auch tun, aber auch das sind geänderte Bedingungen - ganau so gut könnte ich sagen, dass eine 5° höhere Lufttemp. keinen Einfluss auf die CPU Temp hat, weil der Lüfter jetzt mit 2000rpm und nicht mehr mit 500rpm dreht...

DaruDaru schrieb:
Wenn ich die Seitentür öffnen würde verändere ich mehrere Variablen im Kühlsetup was dazu führt das die beiden Kühlmethoden nicht mehr vergleichbar sind. Was damit bewiesen werden soll entgeht mir hier ?!

Lese Post 33 - Lufttemp. ist nicht die einzige Variable in dieser Rechnung.
 
Robo32 schrieb:
1 Grad mehr Raumtemperatur <> 1 Grad mehr im Gehäuse - alles andere würde eine perfekte Kühlung voraussetzen.

Und genau das ist nicht richtig! Du hast hier 2 Variablen, einmal die Raumtemperatur und einmal die Gehäusetemperatur. Dieses System lässt du nun bei 20° Lufttemperatur aufwärmen. Nach der Formel Rth = K/W stellen sich die Wärmeverhältnisse an den Bauteilen ein. Du hast nun beispielsweise eine Gehäusetemperatur von 35°C. Diese ergibt sich aus der anfallenden Wärmemenge sowie aus den absaugenden Lüftern die eine bestimmte Wärmemenge nach außen befördern. Das diese Wärmemenge größer sein muss als die erzeugte WM sollte klar sein, ansonsten wäre das Gehäuse praktisch nicht für den Dauerlauf geeignet. Nehmen wir an das wir folgend Werte erreichen: NB 45°C, GPU 70°C und CPU 55°C ... bei 20° Raumtemperatur. Wenn du nun eine um 10K angehobene Raumtemperatur hast ändert sich in den Formeln nur dieser eine Wert, folglich können alle Temperaturen nur um 10K ansteigen und nicht um 10K+ X-Faktor.
Vereinfacht könnte man die Formel für das Gehäuse so stehen lassen: Temperaturänderung in Kelvin = Rth * Verlustleistung (Grundformel: Rth = K/W)
Da sich an den Lüftern sowie an den Gehäusedimensionen nichts geändert hat und sie immer noch die gleiche Luftmenge befördern bleibt Rth konstant, die Verlustleistung hat sich ebenso wenig geändert.
Ergo bedeutet das wenn das Kühlmedium um 1K verändert wird sich auch alle Temperaturwerte um 1K ändern.
Wenn 1 Grad mehr Raumtemperatur <> 1 Grad mehr im Gehäuse richtig wäre dann müsste die Formel mit einem Korrekturfaktor versehen werden den man aus Graphen oder Tabellen ablesen könnte. Dem ist aber nicht so.
 
Ich finds krass, dass bei manchen hier bei stellenweise deutlich über 30°C Zimmertemperaturen die erste Sorge der PC ist.... Da hätte ich ganz andere Sorgen, z.B. wie ich schlafe und wie ich mich überhaupt in meinem Zimmer aufhalten kann. Bei mir warens die letzten Tage meist so 28°C im Zimmer, und das war schon kaum zum aushalten und ich hab die Nacht kaum eine Auge zubekommen!
 
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