Overclockinig nach Speichereinbau nicht mehr möglich!?

Jevi

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Overclocking nach Speicher eibau nicht mehr möglich!?

HI FOLKS!

ich habe mir vor ner weile ne neue festplatte, ein Netzteil 460W und ein zweite DDR-RAM MODUL gekauft (siehe unten).
da mein sys. übertaktet war habe ich alles auf Standard zurück gestellt und erst dann die teile eingebaut...
den Speicher habe ich im dual-chanel Modus eingebaut und auf die festplatte habe ich alles neu und sauber installiert...

und jetzt zu meinem prob.

ich wollte das system wieder hochnackten ( auf FSB 143 ) und da fangen die Probleme an. ich hatte zuvor herausgefunden das FSB von 143 der stabilste wert für mein sys. ist. doch wenn ich jetzt den wert einstelle so kann ich Windows nicht mehr hochfahren da ich ständig im dos Fehlermeldungen bekomme wie z.B.: Datei x konnte nicht geladen werden oder eine Schutzverletzung oder so was in der art... ist halt eben jedes mal anderer fehler.
das sys. läuft jetzt nur noch beim Standard takt stabil oder max. 140FSB.

dann habe ich versucht den fehler zu finden.
das Netzteil habe ich ausgeschlossen und die festplatte auch blieb also nur der Speicher.
ich habe memory test durchgeführt und alles war ok dann habe ich nur den neuen Speicher drinnen gelassen und siehe da FSB 143 ist stabil möglich. ok der Speicher ist also in Ordnung also ran an die Timings...
ich habe zum test die langsamsten Timings eingestellt und wieder der selbe mist fehler ohne ende und kein Windows...

wie kommt das, das es mit einem Speicher Riegel funktioniert und mit zwei nicht?
was kann ich tun um den FSB auf 143 zu bekommen?

MfG
 
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Ahem..Moment mal. Ob dein System nun bei 'nem FSB von
143MHz oder 'nur' 140MHz stabil läuft ist doch sowas von
egal. Das sind läppische 3MHz. So was, da macht dein
neuer Speicherriegel eben den höheren FSB net mit. Passiert.
Setz die Spannung an den Speicherbänken um'n paar
Millivolt hoch, dann könnte's gehen. Und wenn nicht, auch
egal. Wegen läppischen 3MHz macht man doch kein' Aufstand.

-Ronny
 
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was heißt den wgen nur 3mhz...

ok 3mhz beim fsb aber schon mal an den cpu takt gedacht:

11.5 x 140 = 1610Mhz

und

11.5 x 143 = 1644mhz

und wenn mein BIOS net spinnt dann ist dat so

1610MHZ = AMD Athlon XP 1900+

1644MHZ = AMD Athlon XP 2000+

ich weis net wie es bei den anderen ist aber ich bemerke so ein unterschied beim arbeiten auch wenn er nur gering 140FSB ist nicht 143FSB...

und warum der neue speicher riegel das nicht mitmachen soll wundert mich jetzt aber! der ist nähmlich gleich wie der erste also firma, speicher größe sogar von der bau art unterscheiden sie sich nicht...

Jevi
 
Alles unter +-250MHz CPU-Geschwindigkeit merkt man doch
effektiv gar net. Wer sich über 3MHz FSB-Speed bzw 34MHz
CPU-Speed aufregt, das sind die gleichen Typen die dann
wegen 10 3DMurksern oder 3fps in 'nem Game rummosern.
Sei zufrieden mit den 140MHz FSB. Sind halt PC266-Riegel,
und für die ist FSB133 garantiert. Und damit laufen sie ja
wohl auch. Alles darüber muß vom Hersteller net garantiert
werden. Und die 3MHz Unterschied sind ganz einfach
Herstellungstoleranzen.

-Ronny
 
du hast nicht kappiert was ich meine...

bei der AMD namensgebung ist dat so:

wenn ne AMD CPU z.B.:

AMD ATHLON XP 1700+ heißt so bedeutet es nicht das die CPU 1700MHZ hatt sondern das sie so schnell arbeitet wie ne Pentium CPU mit 1700MHz der reale takt der AMDs ist immer niedriger. zumindest bis jetzt.
und ich bin der meinung das 1900+ zu 2000+ schon ein unterschied machen.

mir geht es nicht um den FSB sonder um den CPU takt und da ich die CPU nicht unlocken will ist das schon etwas sch**** wenn ich mit dem FSB net höher komme.

Jevi
 
Natürlich weiß ich, das bei den XPs Realtakt und Rating
auseinandergehen. Aber trotzdem. 250MHz macht da
keinen Unterschied. Das ist so etwa wie der Unterschied
zwischen 'nem 1900+ und 'nem 2200+. Vernachlässigbar
im Alltagsbetrieb. Das einzige wo du was merkst sind
Benchmark-Proggies, die den Rechner bis an die Limits
bringen. Dort hast dann'n paar Prozent Unterschied. Na und?
Und bei deinen 34MHz CPU-Speed Unterschied zwischen
FSB140 und FSB143 merkst du garantiert keinen Unterschied.
Das bewegt sich im unteren einstelligen Bereich.

-Ronny
 
Zuletzt bearbeitet:
egal!

denoch hätte ich gern gewusst wie das kommt das ich nur mit einem riegel einen höheren fsb takt erreiche und mit zwei nicht.
ich hatte auch nicht gesagt das mit 143 das maximum ist das ist nur der stabilste wert.
mit einem riegel sind sogar 151fsb drin mit zwei jedoch wie gesagt max. 140fsb...

Jevi
 
2 Riegel -> Mehr Verwaltungs- und Synchronisationsaufwand für das Chipset -> höhere Fehleranfälligkeit -> geringerer maximaler Takt.
 
cool die erklärung verstehe ich auf anhieb!
thx
habe heute was dazu gelernt...

MfG

Jevi
 
das prob bekommst du nur in den gtiff, wenn du dir zb twinx speicher von corsair oder vergleichbaren von anderen herstellern kaufst, der dual channel modus benötigt eben zwei identische module, die sich unbedingt miteinander vertragen müssen,
schau doch mal, wie es sich verhält, wenn du den dual channel modus, der ohnehin nur wenig bringt, mal von probs abgesehen, deaktivierst...
 
1. Dual Channel bringt schon einen enormen Performance-Boost.
2. Es gibt keine BIOS-Funktion, mit der man einfach Dual Channel deaktivieren kann.

3. Stecke einfach die Ram-Riegel so um, dass Dual Channel nicht unterstützt wird.
 
habe ich inzwischen probiert.
dann bootet der rechner etwas langsamer weil er länger für die berechnung des speichers beim booten braucht ( warum auch immer) ansonsten keine veränderungen. das mit OC ist genau so wie mit dual-chanel...

Jevi
 
Warum kaufst du dir auch 266er Ram (anscheinend nciht mal Marke?) und regst dich dann auf, wenn die Teile bei 107% Nominaltakt nicht mehr mitmachen? Dein Epox sollte auch 166Mhz ohne geringste Probleme mitmachen aber nicht mit dem Ram!

Also ich würde sagen - typisches am falschen Ende Sparen....
 
Ich hab' auch nicht am RAM gespart, aber dank schlechtem BIOS kann ich trotzdem nicht so übertakten, wie ich will. :rolleyes:
 
Bei mehreren Speicher-Modulen aufeinmal ist es sicherer nur Module gleicher Marke und CAS/RAS,etc.-Typs einsetzen. Durch verschiedene Hersteller sind es auch meist unterschiedliche Modul-Leiterbahn-Layouts (insbesondere deren Bitleitungslängen) oder aber auch verschiedene Zugrifszeiten(z.b. CAS) führen sonst bei Mischbestückung oft zu Instabilitäten - weil es dann für den Speichercontroller schwerer ist dadurch verursachte, zu unterschiedliche Bitleitungslängen b.z.w. Signallaufzeiten ("SRT" - je nach Hersteller-Leiterbahn-Layout) oder Zugriffszeiten ("CAS/RAS,etc.-Latenz") wieder zu synchronisieren, die I/O-Bitwerte zu interpretieren. Oder aber sie laufen dann nur auf im BIOS eingestellten, langsameren "CAS 2.5" stabil (wer will das schon)

Beispielbild : Leider manchmal je nach Hersteller zu unterschiedliche Bitleitungslängen und damit Signallaufzeiten ("SRT") am Platinenlayout des Ram-Bausteins (hellgrüne Leitungswege) :
srt.jpg


Siehe auch : "Geschlingelte" Leiterbahnen, sorgen so durch Längenausgleich für identische Signallaufzeiten zu den Speicherbänken -> gelb markiert,Screenshot : http://www.tplus.at/~dtoth/temp/prescott_power.jpg Motherboardhersteller gehen bei diesem Leiterbahnen-Layout hier aber davon aus das eher identische Module verwendet werden (um die "goldene Mitte" für mögliche +/- Toleranzen durch verschiedene Speicherplatinen-Layouts zu finden), werden verschiedenmarkige mit andeerem Speicherplatinen-Layout verwendet dann stimmt logischerweise dieser "Längenausgleich" zwischen den Signal-Pins des Speichercontrollers und den Anschlusspins der Chips auf den Speichermodulen nicht mehr zu 100% da die Toleranz der Bitleitungslängen je nach Speicherplatinen-Layout da eben wiegesagt auch noch eine Rolle spielt, das ganze wieder kritischer macht, Motherboardhersteller das von daher auch nie wirklich einkalkulieren können.
Eine immer zu 100% korrekte Signallaufzeit zwischen den Signal-Pins des Speichercontrollers und den Anschlusspins der Chips auf den Speichermodulen ist durch diese Toleranz am Speichermodul selber je nach Bauart daher nicht möglich.

Ebenfalls etwas instabiler kann es zusätzlich auch noch werden da der Verwaltungsaufwand für den Speichercontroller bei mehr belegten Speicherbänken steigt, er muss mehr adressieren und gleichzeitig mehrere Pages auslessen, linear dazu steigt natürlich auch die mögliche Fehlerquote.

Abhilfe schafft entweder absolut identische Module einzusetzen (zum Beispiel Corsair´s TwinX-Serien) oder die Speichertimings im BIOS unkritischer einzustellen (CAS-Latenz zum Beispiel einen Wert höher, dazu vorher im BIOS unter Advanced/Chipset-Setup/ChipConfig die Option "by SPD" abstellen um eben das manuell justieren zu können.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei einem AMD-Prozessor mit nForce-Chipsatz?
Ähm...ups....habe KleinerMax' Post etwas zu allgemein verstanden. Stimmt schon bei nForce2 Brettern ist der Performance Schub nicht umwerfend.

Das zu beweisen dürfte dir schwerfallen.
Wieso?? nForce2 einfach mit und ohne Dual Channel laufen lassen.

langsameren "CAS 2.5" stabil (wer will das schon)
Naja, ich bezweifle sehr stark, ob du den Unterschied zwischen 2,0 und 2,5 merkst. (Ausgenommen Benchmarks)
 
@ BOZ_er

das sind marken module und sogar originale von infineon.
warum ich mir 266 speicher kaufe? weil ich kein geldscheißer habe und mir jedes teil hart verdienen muss!
dazu hatte ich den ersten 266 schon fast ein jahr lang und da schien es mir klüger ein zweiten des selben typs zu kaufen damit die stabilität nicht beeinflust wird.

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zu dual-chanel:

einen performance schub merke ich nicht wirklich. nur halt eben der boot vorgang geht schneller. halte eben da wo das bios den speicher neu berechnet ohne dual-chanel braucht der rechner seltsamer weise länger...

Jevi
 
@Sherman123

Wie bitte soll denn ein AMD-Prozessor von Dual-Channel profitieren?
Die anfallende Datenmenge des Prozessors entspricht exakt der Bandbreite eines synchron getakteten Single-Channel DDR-Speichers.
Das bedeutet, dass ein Dual-Channel-Interface doppelt soviel Bandbreite besitzt, wie der Prozessor benötigt.

Solange also keine integrierte Grafik oder ein zweiter Prozessor die zus- Bandbreite nutzt, verpufft der Vorteil von Dual-Channel beim AMD im Nichts.

Der Vorteil von Dual-Channel ggü. Single-Channel beläuft sich auf 0,0xx%

Stimmt schon bei nForce2 Brettern ist der Performance Schub nicht umwerfend.
Na dann nenne mal Dual-Channel Lösungen für AMD-Prozessoren, bei denen es deiner Meinung nach besser aussieht!
 
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Geizhals.at:

Infineon DIMM 512MB PC2100 DDR CL2.5 (PC266) ab 82,48 ?
Infineon DIMM 512MB PC2700 DDR CL2.5 (PC333) ab 85,95 ?


25% mehr Takt für 3 ?

Soviel zum Thema Preis.....
Und mit Infineon Ram hat eh noch nie jemand OC Rekorde aufgestellt.
 
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