OXG Glasfaserausbau - Gibt es Erfahrungen?

Ich habe heute zufällig auf der OXG-Webseite erfahren, dass die tatsächlich ein Ausbaugebiet geplant haben, in dem ich wohne.

Die Telekom hat schon im letzten Oktober mal ihre Fühler ausgestreckt, aber die weisen bis heute kein Ausbaugebiet hier aus.

Mal sehen, wer dann am Ende hier wirklich ausbaut... Das wäre jedenfalls nicht das erste mal, dass die Telekom ein OXG-Ausbaugebiet zu überbauen plant: In Berlin-Schmargendorf gibt's das schon, dass OXG zuerst ein Ausbaugebiet veröffentlicht hat, und die Telekom dann einige Zeit später ein überlappendes...
 
Wäre schön, wenn die das bei mir so machen würden, ich habe keinen Bock auf Vodafone und deren oxg
 
Da OXG ja leider der Meinung ist ein ONT ist ein "passiver Netzabschluss".

Weiß eigentlich wer was für ONTs die einsetzen?
 
Wenn Euch das davon abhält, einen Gf-Anschluss zu bestellen, ist Euch nicht mehr zu helfen.
 
Ich weiß jetzt nicht wie sie es ausführen, aber vor dem ONT dürfte doch noch eine Glasfaser Anschlussdose kommen oder? Also dürfte doch nichts dagegen sprechen einfach einen anderen ONT zu nehmen, auch wenn sie einen setzen sollten?
 
Du kannst schon einen anderen ONT anschließen, aber wenn der Netzbetreiber alles dagegen tut, ihn ins Netz zu lassen, wirst du darüber niemals online gehen können. Vor dem TKG stellt sich die Frage, wie lange sie damit noch durchkommen, aber einige andere Netzbetreiber spielen das Spiel schon von Anfang an so, ohne dass sich groß was geändert hätte.
 
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millen schrieb:
@robert_s Liegt die Zustimmung des Eigentümers schon vor? Oder ist das noch zu früh, würde man ja bei der OXG Abfrage sehen.
Der Eigentümer hat sowohl der Telekom als auch OXG die Zustimmung erteilt, und bei OXG sieht man das auch in der Abfrage.
millen schrieb:
Bei 1und1 kannst du ja mal schauen was die Verfügbarkeitsprüfung sagt und ob im Quelltext OXG oder DTAG steht.
Weder noch. Da steht noch gar nichts von Glasfaserverfügbarkeit.
 
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robert_s schrieb:
@AGB-Leser Warum nicht? Immerhin gibt es da Internetanbieter, die es über die Telekom-Glasfaser nicht gibt.
Hier steht nur Vodafone selber und 1und1 zur Auswahl. Nein danke, ich bin mit O2 durchaus zufrieden
Belfour schrieb:
Ich weiß jetzt nicht wie sie es ausführen, aber vor dem ONT dürfte doch noch eine Glasfaser Anschlussdose kommen oder? Also dürfte doch nichts dagegen sprechen einfach einen anderen ONT zu nehmen, auch wenn sie einen setzen sollten?
Die rücken einfach die nötigen Zugangsdaten nicht raus, auch wenn die dazu verpflichtet wären
 
Belfour schrieb:
Also dürfte doch nichts dagegen sprechen einfach einen anderen ONT zu nehmen, auch wenn sie einen setzen sollten?
Problem ist, das der Netzbetreiber (OXG) den ONT bei sich anmelden/freischalten muss, damit die Daten auch zu dir fließen.
 
AGB-Leser schrieb:
Die rücken einfach die nötigen Zugangsdaten nicht raus, auch wenn die dazu verpflichtet wären
Nee, Zugangsdaten bekommst du. Der ONT macht ja keine PPPoE-Einwahl, das macht dein Router ... und da kannst du deinen eigenen Anschließen.

Was OXG sich weigert ist, wie andere schon schreiben, fremde ONTs onzuboarden. Bei PON muss das gemacht werden da es ja Shared-Infra ist.

Mit gehts im endeffekt einfach nur darum ob das ONT was sie einsetzen wenigstens 2.5Gbit-Ethernet ausgibt. Oder ob man dank des ONT beim Gigabit-Tarif den letzten Rest verschenkt.
 
mici01 schrieb:
Mit gehts im endeffekt einfach nur darum ob das ONT was sie einsetzen wenigstens 2.5Gbit-Ethernet ausgibt. Oder ob man dank des ONT beim Gigabit-Tarif den letzten Rest verschenkt.
Soweit ich gelesen habe, verbaut OXG gleich 10Gbit/s Technik, also würde ich einen XGS-PON ONT mit 10Gbase-T Buchse erwarten.
 
Selbst wenn es nur ein Schnittstellenwandler ist, ist mir das egal. Meine Fritzbox kann das und dann will ich das nutzen. Vor allem,wenn mich ein Gesetz dafür unterstützt.
 
OXG schrieb aber schon 2023 "künftig 25Gbit/s", und das kann m.W. noch keine Fritz!Box...
 
Dr. Chaos schrieb:
Im ex UM Gebiet und Berlin hat man von riesigen Segmenten gehört (1000+ Geräte) die so groß waren das man Sie im Upload mehrmals aufteilen musste weil ein CMTS ansonsten nicht gereicht hätte.
Ich war einst in so einem Segment, mit 1170 Kunden, davon ~700 im gleichen Upstream-Segment wie ich. Dann verschwanden plötzlich die Kunden aus dem anderen Upstream-Segment. Einige Zeit später wurde mein Segment erst auf ~350 Kunden und dann noch mal auf ~130 Kunden verkleinert.

Aktuell sind hier noch 124 andere Kunden im Segment, im Upstream gar nur noch 27.

Doch nun hat OXG hier den Ausbau angekündigt. Es würde ja total Sinn machen, dafür nur noch die letzten Meter vom Fibernode zu verglasfasern, aber ich befürchte, dass OXG komplett neu baut, was die Sinnhaftigkeit des Fiber Deep Ausbaus schon wieder in Frage stellen würde...
 
robert_s schrieb:
Ich war einst in so einem Segment, mit 1170 Kunden, davon ~700 im gleichen Upstream-Segment wie ich. Dann verschwanden plötzlich die Kunden aus dem anderen Upstream-Segment. Einige Zeit später wurde mein Segment erst auf ~350 Kunden und dann noch mal auf ~130 Kunden verkleinert.

Aktuell sind hier noch 124 andere Kunden im Segment, im Upstream gar nur noch 27.
Genau so hat es Vodafone fast in der ganzen Republik gemacht, 27 Kunden im selben Upstream Segment ist halt sehr entspannt und gibt in der Regel gar keine Probleme.
robert_s schrieb:
Doch nun hat OXG hier den Ausbau angekündigt. Es würde ja total Sinn machen, dafür nur noch die letzten Meter vom Fibernode zu verglasfasern,
Genau so wird es auch gemacht.
Man nutzt jetzt nicht direkt die Remote PHY Node des Kabel Netztes, aber es wird die selbe Anbindung genutzt. Genau aus dem Grund hat Vodafone damals so viel Geld in die Hand genommen um die Glasfaser bis ins Wohngebiet zu bringen. Jetzt rechnet sich das und man nutzt für für die Anbindung der GPON PoP die selbe Ethernet Anbindung wie für das Virtuelle CMTS oder die 5G Station um die Ecke.
 
Dr. Chaos schrieb:
Man nutzt jetzt nicht direkt die Remote PHY Node des Kabel Netztes, aber es wird die selbe Anbindung genutzt. Genau aus dem Grund hat Vodafone damals so viel Geld in die Hand genommen um die Glasfaser bis ins Wohngebiet zu bringen. Jetzt rechnet sich das und man nutzt für für die Anbindung der GPON PoP die selbe Ethernet Anbindung wie für das Virtuelle CMTS oder die 5G Station um die Ecke.
In meinem Fall ist es allerdings noch ein "echtes" CMTS mit analogem Fibernode. Aber vielleicht hat man ja mehr Fasern bis zum KVz gelegt?

Auf jeden Fall wurde der KVz schon vor einiger Zeit (aber nach(!) dem Ausbau zum Fibernode) von einem "Eintürer" zu einem "Dreitürer" ausgebaut, also dem Sockel ein drei mal so breites Gehäuse übergestülpt. Vielleicht um Platz zu schaffen für passive optische Koppler...?
 
robert_s schrieb:
In meinem Fall ist es allerdings noch ein "echtes" CMTS mit analogem Fibernode. Aber vielleicht hat man ja mehr Fasern bis zum KVz gelegt?
Man hat dein Segment segmentiert ohne auf vCMTS umzustellen?
Fasern hat man so oder so bis in das KVZ gelegt, früher lag 1 Koaxialkabel von der Kopfstation bis zum Verstärker und wurde dort aufgeteilt zu den Kunden = Megasegment

Bei der Segmentierung hat man aus einem Segment 10-20 kleine Segmente gemacht, aber man legt ja jetzt nicht 10-20 Koaxialkabel dort hin. Sondern man legt die Daten für alle diese Segmente digital zusammen und schickt diese über Glasfaser zur PHY Node und dort werden die Daten getrennt je nach Segment, aufbereitet und auf Kupfer übertragen. Das CMTS (CCAP Core) steht nicht mehr in der Kopfstation sondern, die kompletten Steuerung und Datenverarbeitungsfunktionen (DOCSIS) laufen als virtuelle Maschinen oder Container auf Standard Servern.
Die eigentlichen Hochfrequenzsignale werden erst im KVz (Remote-PHY-Nodes) erzeugt und an die Koaxialkabel übergeben.

Sollte man bei dir zwar segmentiert aber das alte CMTS erhalten haben, läuft nicht eine Glasfaser ins KVz mit allen Daten die dann erst dort getrennt werden, sondern das CMTS in der Kopfstation errechnet und erstellt für jedes Segment die Daten, welche schon ab dort in getrennten Fasern bis zum KVz laufen und dort nur noch von Licht auf Strom gewandelt werden.

Es gibt auch noch die Virtual Segmentation, da werden keine Fasern vom CMTS zum KVz gelegt sondern das alte Koaxialkabel bleibt liegen, aber man sendet oberhalb des normalen Kabel Signals noch ein zusätzliches Signals welches eine 10Gbits Ethernet Verbindung ermöglicht.
So kann ein Segment über das normale Signal versorgt werden und es stehen zusätzliche 10Gbits für 2-3 Segmentierungen zur Verfügung.

Das ist normale der 1. Schritt den man geht da so eine V Segmentation kann man innerhalb weniger Wochen durchführen und bringt erste Entlastung. Im Hintergrund laufen dann aber schon die Planungen eine richtige Segmentierung per Glasfaser durchzuführen, da dies aber oft viel länger dauert, passiert dies dann erst einige Monate später.
Daher berichten viele Kunden das die Segmentierung bei Ihnen in mehreren Schritten erfolgt ist.

robert_s schrieb:
Auf jeden Fall wurde der KVz schon vor einiger Zeit (aber nach(!) dem Ausbau zum Fibernode) von einem "Eintürer" zu einem "Dreitürer" ausgebaut, also dem Sockel ein drei mal so breites Gehäuse übergestülpt. Vielleicht um Platz zu schaffen für passive optische Koppler...?
Genau da drin ist die Node, entweder eine Remote-PHY-Node oder eine einfache Glasfaser - Kupfer Node und irgendwo dort liegen auch schon unbenutzte Fasern für das OXG Segment.
Vielleicht baut OXG das PoP direkt neben den Vodafone KVz oder man nutzt einen anderen Ort aber die Faser liegt schon im Boden.
 
Dr. Chaos schrieb:
Man hat dein Segment segmentiert ohne auf vCMTS umzustellen?
Richtig.
Dr. Chaos schrieb:
Sollte man bei dir zwar segmentiert aber das alte CMTS erhalten haben, läuft nicht eine Glasfaser ins KVz mit allen Daten die dann erst dort getrennt werden, sondern das CMTS in der Kopfstation errechnet und erstellt für jedes Segment die Daten, welche schon ab dort in getrennten Fasern bis zum KVz laufen und dort nur noch von Licht auf Strom gewandelt werden.
Es war vorher ein Casa CMTS, und danach auch ein Casa CMTS, allerdings mit einer anderen MAC-Adresse.
Dr. Chaos schrieb:
Das ist normale der 1. Schritt den man geht da so eine V Segmentation kann man innerhalb weniger Wochen durchführen und bringt erste Entlastung. Im Hintergrund laufen dann aber schon die Planungen eine richtige Segmentierung per Glasfaser durchzuführen, da dies aber oft viel länger dauert, passiert dies dann erst einige Monate später.
Daher berichten viele Kunden das die Segmentierung bei Ihnen in mehreren Schritten erfolgt ist.
Virtuelle Segmentierung gab es hier nicht, nur "klassische".
Dr. Chaos schrieb:
Genau da drin ist die Node, entweder eine Remote-PHY-Node oder eine einfache Glasfaser - Kupfer Node und irgendwo dort liegen auch schon unbenutzte Fasern für das OXG Segment.
Vielleicht baut OXG das PoP direkt neben den Vodafone KVz oder man nutzt einen anderen Ort aber die Faser liegt schon im Boden.
Also OXG nutzt VF(KD) Infrastruktur und baut nicht komplett neu? Wie sieht es denn mit der Verwendung von (mutmaßlich noch von der Telekom gemieteten) Erdrohren aus? Durch die kommt das Koaxkabel nämlich vom Node bis in den Hauskeller (sic!), wo die Hauseinführung sogar noch freie Schläuche hätte. Das wäre natürlich optimal, wenn OXG da einfach nur noch die Fasern reinzieht, und gar nichts mehr buddeln oder durchbohren muss...
 
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