Zitat Gemini LLM, keine Garantie auf richtigkeit!
"Ein Finanzinvestor will ein klares, isoliertes Asset sehen. Wenn die Hardware und die Standorte tief mit Vodafone vermischt wären, wäre das Netz im Grunde nicht separat bewertbar oder verkaufbar. Falls Altice – wie es in der Branche bei Joint Ventures nach einigen Jahren üblich ist – seine Anteile umschichten oder aussteigen will, muss das OXG-Netz als "Stand-alone"-Infrastruktur funktionieren.
Nach IFRS 16 müssen langfristige Miet- und Leasingverträge als Vermögenswerte und gleichzeitig als Leasingverbindlichkeiten in der Bilanz aktiviert werden.
Wenn OXG also massiv Flächen und Technik von Vodafone mieten würde, würde OXG sofort eine enorme Verschuldung in der eigenen Bilanz aufbauen. Gleichzeitig müsste Vodafone diese Erlöse wiederum komplex intern verrechnen.
Indem OXG eigene PoPs (Points of Presence) aufstellt und eigene Hardware kauft, baut das Unternehmen ein sauberes, unbelastetes Anlagevermögen (Assets) auf. Für Banken, die dem Joint Venture die Milliardenkredite geben, ist dieses physisch und rechtlich klar abgegrenzte Netz die perfekte Sicherheit. Ein „Mischmasch-Netz“, das zur Hälfte auf Vodafone-Infrastruktur basiert, lässt sich extrem schlecht als Kreditsicherheit beleihen.
Fremdvergleichsgrundsatz („Dealing at arm’s length“): Wenn OXG Technik von Vodafone nutzt oder umgekehrt, müssen dafür Preise aufgerufen werden, die auch einem völlig fremden Dritten gewährt würden. Das steuerlich sauber nachzuweisen, ist bei komplexer Telekommunikations-Infrastruktur ein bürokratischer Albtraum. Jede gemeinsame OLT-Plattform, jeder geteilte Stromzähler im Verteilerkasten müsste bis aufs kleinste Detail dokumentiert und betriebswirtschaftlich rechtfertigt werden."
Zitat Ende