Erkekjetter schrieb:
PS: Damit möchte ich natürlich trotz allem nicht, dass die jeweilig persönliche VErantwortung der MEnschen nicht primär und zu allererst bei Ihnen selber liegt. Am Ende entscheidet jeder für sich, wo sein kreuz hinkommt. Aber Medien wie Bild und Menschen wie Döpfner, Merz und Co sind willigfährige Helfer der AfD und rechtem Radikalismus in ihrer völligen Verkennung der Konsequenzen ihres Handelns zum persönlichen Machterhalt.
PPS: Quelle zu den PArteipräferenz bei Menschen mit gefestigt rechtsradikalen Weltbild ist die aktuelle "Mitte-Studie" der Freidrich-Ebert-Stiftung. ALlerdings kommen auch andere Studien zu dem Thema zu vergleichbaren Ergebnissen.
Du solltest dann aber auch so handeln, wie du es von anderen Teilnehmern forderst und den genauen Part der Quelle verlinken.
Und ich meine den exakten Teil, wo das eindeutig draus hervorgeht. Wenn dir jemand sagt, du sollst das selber recherchieren, kommt ja auch regelmäßig, dass das dem obliegt, der die entsprechende Behauptung aufstellt.
Ich gehe davon aus, dass du diese Studie meinst:
https://www.fes.de/referat-demokrat...ion/gegen-rechtsextremismus/mitte-studie-2023
Dass allerdings jemand, der sich rechts oder rechts außen sieht, nicht SPD, Linke oder Grüne wählt, dürfte jetzt keine Überraschung sein. Ich kann hier jetzt auch unterstellen, dass du nur versuchst, alle zu diskreditieren, die nicht deine politische Meinung vertreten.
Jetzt sind die BILD, die ja rasant schrumpft, und deiner Meinung nach ausgewählte Politiker, dafür verantwortlich, dass mehr Menschen in Deutschland die AfD wählen bzw. ihr aktuell zumindest ein Umfragehoch bescheren.
Dass die ganze aktuelle Regierung in Sachen Kommunikation und politischem "Handwerk" besser werden muss, ist unstrittig, denke ich.
Wir haben aktuell ja auch mehr oder weniger eine Dauerkrise. Corona, Krieg, explodierende Energiepreise, hohe Inflation, unkontrollierte Migration... Wenn sich die Menschen da nicht mehr abgeholt oder ernstgenommen fühlen, wandern mehr an den politischen Rand, der oft einfache Lösungen verspricht.
Dazu gibt es ja auch genug Studien, die genau das belegen.
Zum Thema Medien und nicht immer die (ganze) Wahrheit sagen, gab es kürzlich in der FAZ einen Beitrag:
https://www.faz.net/aktuell/wissen/...tig-affaere-um-waldbrand-studie-19183010.html
Der Artikel ist aber hinter der Paywall, fürchte ich.
Es geht dabei um diesen Artikel:
https://www.thefp.com/p/i-overhyped-climate-change-to-get-published
Zusammengefasst: Ein Klimawissenschaftler, dessen Beitrag zum Thema Klimawandel und dem Risiko extremer Waldbrände in Kalifornien im Magazin "Nature" veröffentlicht wurde, gesteht, dass er für die Veröffentlichung wichtige Teile seiner Arbeit auslassen musste und der Fokus ausschließlich auf den Klimawandel gelenkt werden soll.
Das ist laut seinen Aussagen in den Medien und auch in Fachbeiträgen keine Ausnahme, sondern die Regel.
Vor allem bemängelt er, dass einerseits Lösungen durch Technologie und Anpassung oft nicht berücksichtigt werden und andere schädliche Faktoren (in diesem Fall, dass über 80% der Waldbrände durch zündelnde Menschen verursacht werden oder dass schlechte Bewirtschaftung der Wälder ein viel größeres Problem ist) ausgeblendet oder heruntergespielt werden.
Das ist jetzt auch keine riesige Überraschung, denn erstens verkaufen sich schlechte Nachrichten besser und zweitens lässt sich eine Agenda (Senkung von Emissionen) so natürlich besser begründen.
Ich persönlich sehe es wie die genannte Person und wünsche mir bei dem Thema immer eine transparente und vollumfängliche Betrachtung der Dinge.
Das heißt NICHT, dass der Klimawandel und die Folgen geleugnet werden. Es geht hier um die häufige Art der Berichterstattung, die oft genug leider in Dystopie oder Worst-Case-Szenarien ausartet.
Außerdem erwarte ich, dass man alle Fakten auf den Tisch legt, auch wenn das möglicherweise heißen kann, dass der Klimawandel nicht oder nicht ausschließlich für alle Probleme verantwortlich ist.
Meiner Meinung nach wird es auch essentiell sein, Lösungen für eine Anpassung zu finden bzw. über bereits bestehende Lösungen zu informieren.
Mindestens 1,5° bzw. eher 2° Erwärmung werden sich nicht mehr aufhalten lassen. Da braucht es für die daraus resultierenden Folgen auch Lösungen.