PC Absegnung

blahblupp

Cadet 4th Year
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Juli 2012
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84
Hallo Computerbase,

ich muss für die Uni einen PC zusammenstellen, mit dem sich eine auf mehrere Cores optimierte Software möglichst flott und relativ günstig benutzen lässt.

was haltet ihr hiervon:

CPU: AMD Ryzen Threadripper 1950X
Kühler: Noctua NH-U14S
Speicher: Corsair 8*16GB KIT DDR4-2666 (CMK128GX4M8A2666C16)
Mainboard: Asus Prime X399-A
GPU: MSI GeForce GT 1030 AERO ITX 2G
Netzteil: be quiet Straight Power 10 600W CM
Gehäuse: Fractal Design Refine R5
SSD: Samsung MZ-75E250B 250 GB
HDD: WD WD10EZEX 1 TB und WD WD40EFRX 4 TB

Übertaktet werden soll er definitiv nicht.

Bei einigen Details bin ich mir nicht sicher, ob es nicht bessere oder günstigere Alternativen gibt - Mainboard und RAM zum Beispiel.

Die Menge an Speicher brauchen wir so, die komische Festplattenkombination auch.

Was haltet ihr davon?

Vielen Dank :-)
 
garnichts halten wir davon...

"für die uni" und selbstbau = no go
ein systemhaus ist dein ansprechpartner

außerdem kommt es extrem klug das einsatzgebiet und die software vollends zu verschweigen
kein budget
sinnfreies gehäuse
gaming kühler
wattwahn-netzteil
consumer hdd/ssd ohne garantielaufzeiten

eigendlich fehlt nur noch die led beleutung

nicht mit informationen geizen, sonst kommt hier nur käse bei raus
 
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Passt - kannst Du so nehmen.
 
Sind genaue Ergebnisse wichtig oder nicht?
Ist der Dauerbetrieb wichtig?
Falls beides mit ja beantwortet wird, nimm was anständiges: Redundantes Netzteile, Speicher mit ECC, Serverhardware halt.
Wenn es nur um eine Testplattform geht, ist der Rechner OK, es sein denn, es wird viel zum Beispiel auf eine 1 TB große Datenbank zugegriffen, dann sollte diese auch komplett auf eine SSD.
 
@En3rg1eR1egel:

ich glaube nicht, dass "mddnmr" für die Rückberechnung von mit non-uniform-sampling aufgenommen kernmagnetischen Resonanzspektren wirklich weitergeholfen hätte
 
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Ich verstehe das nicht ganz: Baust du den Rechner für dich privat und deine universitären Anforderungen zusammen oder baust du den Rechner als Arbeitsgerät für die Universität vor Ort?

Sofern die Universität der Käufer und (quasi) der Benutzer ist: Finger weg von Eigenbau! Definitiv ein fertig gebauten Rechner, am besten vom Fachmann, mit Service, Garantie und so weiter kaufen. Ansonsten für deine privaten Zwecke ist das System völlig in Ordnung.
 
Die Zusammenstellung ist grundsätzlich gut, da kann man nicht meckern. Ob ihr im Problemfall selbst mit der Reparatur klarkommen wollt, müsst ihr wissen. Ein Systemhaus kann euch da ggf. kurzfristig Ersatz liefern. Support im Problemfall sollte man nicht unterschätzen.

Trotzdem:
En3rg1eR1egel schrieb:
garnichts halten wir davon...
Sprichst du für das ganze Forum?
 
kleine Ergänzung:

unser Budget ist ca. 3500 €

einzelne Bitfehler sind kein größeres Problem, deshalb kein ECC

mit Downtime können wir leben, bzw Defekte in den meisten Fällen selbst recht schnell beheben

Dauerbetrieb im Prinzip nicht - nur bei Bedarf mehrmals pro Woche

Die Daten kommen auf die große Platte, die SSD ist nur für's System
 
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Es war nicht gemeint, was die Software berechnen soll.

Es ist eher gemeint, was sloven schon geschrieben hat: Dauerbetrieb ja nein, Speicher mit fehlerkorrektur (ECC) ja nein? Ist es schlimm, wenn der PC mal ein paar Tage ausfällt, weil ein RAM Riegel den Geist aufgegeben hat oder das Mainboard und du selber den Austausch durchführen musst? Wenn ja, dann eher dem Hinweis von Energieriegel folgen

Bisschen mehr Hintergrundinfos, wie der PC verwendet werden soll...
 
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blahblupp schrieb:
ich glaube nicht, dass "mddnmr" für die Rückberechnung von mit non-uniform-sampling aufgenommen kernmagnetischen Resonanzspektren wirklich weitergeholfen hätte

Die Systemhaus Typen kommen hier immer wieder und denken an einer Uni gehts zu wie in einer Bank. Das Ding wird NICHT von einem überbezahlten ahnungslosen Betrüger benutz, sondern von einem unterbezahlten Postdoc der die Probleme selbst lösen kann und glücklich ist wenn er sein sauer eingeworbenes Geld oder das eingeworbene Geld seines Chefs nicht einem "Spezialisten" in den Rachen werfen muss.

Also wir (MPI) haben uns zum DEseq und de novo assembly rechnen lassen ebenfalls für einen 1950x entschieden. Die Frage bei Euch ist ob ihr nicht ECC RAM nehmen wollt. Das könnt ihr nur selbst entscheiden. Wir haben normalen genommen weil bei uns Bitfehler schlicht nicht von Bedeutung währen. Ein Artefakt würde im Ergebnis sofort auffallen. Ich würde Dir aber trotzdem Samsung B basierte Module empfehlen, einfach weil die kompatibler laufen und keinen Ärger beim Einrichten machen.... gerade bei Vollbestückung.


Beispielsweise: https://geizhals.de/g-skill-trident...00c14q2-128gtzs-a1541133.html?hloc=at&hloc=de

Board ist bei uns ein ASRock Fatal1ty X399 Professional weil es mit 10gb LAN onboard kommt und so alle PCIe Slots für CUDA frei bleiben oder Messkarten frei bleiben.

Wir haben auch eine H80i v2 von AIO von Corsair genommen aber nur weil das Ganze in einem 4HE Einschub hängt (TCG-4860KX07-1SW). Die Noctuas sollen sogar besser Kühlen.

Performance ist sehr sehr gut.
 
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vielen Dank an alle die mir geholfen haben

ich werde eure Vorschläge bei der Bestellung berücksichtigen
 
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