PC braucht zum booten immer länger!

Mediwuschel

Ensign
Registriert
Juli 2007
Beiträge
143
Hallo alle miteinander,

ich habe seit ein paar Tagen ein kleines Problem mit meinem PC.
Gigabyte P35-DS3 + E6750

Folgendes spielt sich dabei ab:

Da der PC in meinem Schlafzimmer steht trenne ich ihn + Monitor, durch eine Funksteckdose komplett vom Strom. Wenn ich dann am Nachmittag die Kiste mal wieder anwerfen möchte dauert es extrem lange, bis überhaupt erstmal der Bootbildschirm angezeigt wird (NIC:kingHT WINDOWS!). Ca. 40-60 sek. in derzeit läuft auch die Lüftersteuerung auf Vollgas. Wenn er danach erstmal gebootet hat und ich stelle ihn normal aus geht er auch wieder normal an.

Vielleicht hat ja mal jemand ein ähnliches Problem gehabt.

Lg

Mediwuschel
 
Hallo Mediwuschel,

wie geht's denn ohne Funksteckdose? - Wir hatten mal auch die glorreiche Idee, statt einer manuellen (Master-) Steckdosenleiste Funksteckdosen einzusetzen. Nach etlichen Betriebsstörungen, auch bei angeschlossenen Geräten, gaben wir sie auf Garantie zurück: Schrott!
Neulich habe ich sogar gelesen, dass man Schaltnetzteile nur mit ihrem eigenen Schalter vom Netz trennen solle, da sie einen Schalt-Überspannungsschutz (bei Wechselstrom bis 480 Volt im ungünstigsten Fall) besitzen, der den meisten Schalt-Steckdosenleisten fehlt.
Entweder läuft deine Rechnerkonfiguration beim direkten und manuell geschalteten Netzanschluss wieder einwandfrei - dann war's das - oder sie (bzw. Netztei(e)) ist durch Überspannungsbelastung beschädigt.
 
Hallo Leute, also nach langer Zeit bin ich endlich heute dazu gekommen mal unterschiedliche Tests durchzuführen.

Mittlerweile bin ich bei einer Anlaufzeit von >2min!
Wird der PC dann mal ne Stunde ausgeschaltet gleiches Spiel wieder.

Egal ob mit Funk oder dauerhaft in der Steckdose.

Habe alle Festplatten abgeklemmt --> Problem immer noch
Grafikkarte getauscht --> Problem immer noch
Lüfter abgehangen --> Problem immer noch
BIOS Update --> Problem immer noch

Was mir ebenfalls noch aufgefallen ist, wenn ich im Internet surfe und es ist ruhig fiept mein Board, scrolle ich irgenwo in der Seite runter hörts kurz auf und geht in so ein Knartschen über. Stoppt das Scrollen gehts wieder von vorne los.

Ist zwar nicht so laut, aber da ich oft nebenher arbeite gehts mir tierisch auf den S***!

--> Habe gerade das Problem gefunden, fiepen und knartschen nur bei Firefox, der Internetexplorer ist ruhig?!? Ich blick es nicht mehr...

Kennt einer ein ähnliches Problem? Board defekt? Wäre ja noch Garantie drauf, nur könnte ich dann wahrscheinlich meinen Pc längere ZEit nicht benutzen.

Kann es auch am RAM liegen? Wobei der PC nicht abstürzt oder dergleichen läuft stabil!

Vielleicht hat der ein oder andere ja einen Tipp für mich auf Lager

Mediwuschel
 
Zuletzt bearbeitet:
Mediwuschel schrieb:
... wenn ich im Internet surfe und es ist ruhig fiept mein Board, scrolle ich irgenwo in der Seite runter hörts kurz auf und geht in so ein Knartschen über. Stoppt das Scrollen gehts wieder von vorne los.

...fiepen und knartschen nur bei Firefox, der Internetexplorer ist ruhig?!?

Kennt einer ein ähnliches Problem? Board defekt? Wäre ja noch Garantie drauf, nur könnte ich dann wahrscheinlich meinen Pc längere Zeit nicht benutzen.

Kann es auch am RAM liegen?

Hast du das Fiepen oder Knartschen genau geortet? - Solche Nebengeräusche kenne ich von der Grafikkarte und von der Spannungsstabilisierung des Mainboards. Auch die Netzteilelektronik kann die Mieze spielen, wenn es zu schwächeln beginnt. Dass es Unterschiede zwischen Firefox und Internetexplorer gibt, könnte ich eher mit der Grafikverarbeitung in Verbindung bringen.

Hast du schon einmal die internen Steckverbindungen (auch der Steckkarten) durch Lösen und wieder Verbinden, ggf. mehrfache Wiederholung dieses Vorgangs, von Verunreinigungen befreit und wieder blank gerieben?

Ein Festplattentest mit dem Herstellertool und ein RAMtest, z.B. mit Memtest oder MS Memory Diagnostic können ergänzend nicht schaden.

Der Grafikkarte würde ich mal das aktuelle Treiber-/Software-Update gönnen und mit AquaMark3 "erfreuen". Der Vergleich mit einer Referenzliste müsste Klarheit über ihre "Vitalität" (= Performance) schaffen.

So weit mal bis zur nächsten Analyse- und Diagnosestufe.
 
Hey Seymur,

danke für die Antwort, es ist definitiv nicht die Grafikkarte, da ich das mit dem Fiepen auch getestet habe während dem Tausch derselbigen. Es kommt irgendwo vom Board.

Netzteil könnte auch sein, nur das kann ich leider nicht tauschen nur auf Verdacht.

Hatte beim Test gleichzeitig auch alles neu verkabelt. Steckkarten habe ich keine außer der Grafikkarte und die wurde jetzt mehrfach aus- und eingebaut.

Lieben Gruß

Mediwuschel
 
Mediwuschel schrieb:
... und ich stelle ihn normal aus...

... was heißt bei dir dann "nicht normal ausstellen"? Ist lediglich eine Frage.
 
... wenn ich dann richtig verstanden habe startet er nur aus Standby/Ruhezustand schlecht (S1 o. S3)?
 
Beim Tyanboard Dual Sockel hatte ich mal ein Phenomen. Das lag an einer BIOS Einstellung . Dort war es die Funktion RAM ECC Enable. Nach 2 Minuten kam das Bild. Ich möchte fast meinen, wenn Du 2 RAMs hast und einen raus tust, dauert es nicht solange. Schau mal im BIOS nach solchen RAM dingen. CMOS mal gelöscht ? Anbei, ist der 4 polige Stromanschluss auch auf dem Mainboard ? ( nähe CPU)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein der Pc startet nicht gut wenn ich ihn normal ausschalte.
Standby verwende ich so gut wie gar nicht.

Das mit dem Tipp mal den Ram rauszunehmen werde ich machen und schauen was sich dann
verändert. Könnte dies an einem Fehler im RAM liegen? Dann hätte ich allerdings doch eher Abstürze oder dergleichen erwartet.

Ja die Stecker sind alle richtig und mehrfach neu gesteckt worden.

Lieben Gruß

Mediwuschel
 
HAb nicht gesagt, dass der RAM defekt ist. Nue eine ungünstige Einstellung im BIOS
 
Dies ist meine letzte "Munition" - dann habe ich verschossen:

Abschließend tippe ich auf eine Drossel / Spule, die bei höherer Belastung zu fiepen beginnt.
Mit einem Holzstab (Pinsel) mal die Platine (Mainboard) abtasten .
Kann aber auch aus dem Netzteil kommen, auch dort sind Drosseln und Spulen.
Spulen sind meist gelackt, gerade wegen der hohen Frequenzen von denen
sie durchflossen werden. Diese Lackschichten können sich mal lösen und verursachen
dann diese Töne.
Wenn es dann dieser Fehler ist, kann man das mit Polyesterharz selbst reparieren:
Einstreichen und hart werden lassen.

Ebenso kann es auch ein Elko sein, der bei Belastung zu gasen anfängt, wenn die Hülle
des Kondensators schon ein Loch hat.

Prüfe mal jene kleinen meist stehenden Zylinderchen, deren unlackierte Oberfläche nicht mehr silbrig blank ist:

- Gasen bei noch intakter Hülle führt zu fässchenförmiger Aufblähung

- Bei undicht gewordener Hülle kann Elektrolyt austreten und einen bernsteinfarbigen Belag hinterlassen

In beiden Fällen ist irgendwann mal Schluss mit lustig, wenn es zu einem Kurzschluss oder zum Verlust der Ladefähigkeit (= der benötigten Kapazität) kommt.
Mit entsprechendem Werkzeug (Elektroniker-Entlötkolben oder Entlötlitze, isolierte Pinzette/Feinmechanikerzange, Akku-Feinlötkolben und "Helping Hands" Lupe) und etwas handwerklichem Geschick lassen sich überalterte oder schadhafte ELKOS ersetzen, wenn man auf die Polung achtet und auf durch die Layer geführte bzw. stumpf auf der Bestückungsseite aufgelötete Kontaktstifte achtet => Position und Stiftlänge des entfernten ELKOS als Vorbild.
 
Zuletzt bearbeitet:
... wurde schon ein Bios reset gemacht bzw. der Bios auf Default zurück gesetzt nach dem Bios update?
 
Es ist immer wieder erbaulich, wie doch der TE im allgemeinen sich verdünnisiert....man fragt sich dann, hat es überhaupt noch Zweck , etwas zu schreiben. Ist nämlich auch meine Zeit. Insbesondere derer wie Seymur.
 
Hallo Cybertronic,

never mind! Vielleicht ist ja die Kiste vollends abgestürzt, und es steht kein Ersatzgerät für's Posten mehr zur Verfügung.

Das kannst du im größten Forum auch erleben: Das "Schwimmbad" leert sich spätestens nach Sonnenuntergang, egal, wie einladend das Badewasser auch noch sein mag. OK, der Bademeister schmeißt dann die Unentwegten auch noch raus - :D
 
Ja kann sein, aber ich meine einen TE im allgemeinen. Nicht diesen.
 
Ich würde dem TE mal folgendes empfehlen:

Trenne den PC einmal komplett vom Stromnetz; auch das Netzwerkkabel einmal entfernen; dann schalte ihn frühestens nach einigen Stunden, besser noch nach einem halben oder ganzen Tag wieder an und berichte, ob sich das Startverhalten dann geändert hat !
 
Hey Leute,

ich habe es jetzt definitv auf das Mainboard eingegrenzt, alle Komponenten gegen sicher funktionierende ausgetauscht.

Habe daher meinen PC komplett zerlegt und nicht mehr viel dazu geschrieben.

Hab bereits ein neues geordert und werde berichten ob der Fehler hieran lag!

Danke für eure vielen Hinweise.

Lg

Mediwuschel
 
Der Fehler tritt auf VOR dem Bootbildschirm, das heißt selbst mit abgeklemmten Festplatten! Da brauchts keinen Defrag unter Windows denn das wiederum läuft wenn er denn sich nach 2-5 minuten bequemt zu booten einwandfrei :)!

Und klar die BIOS Einstellungen wurden brav von mir auf Default zurückgesetzt, auch mal die Lüftersteuerung deaktiviert etc... HAt leider nichts gebracht.

Aber wie gesagt morgen sollte mein Mainboard kommen und wenn ich es eingebaut habe berichte ich ob der Fehler weg ist!
 
Zurück
Oben