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Pc für einen Kumpel ~ 300

Entschuldigung, ich meine einen sparsameren Chipsatz ;-)
USB3.0: Auch wenn es primär für Spiele von relativ geringer Bedeutung ist, sollte man bei einem neuen System diese Option nutzen können.
Solid Caps: Wenn ich das Alter des derzeitigen Rechners nur annähernd richtig einschätze, benutzt der Freund des TE seine Rechner SEHR lange. Dabei können sich Kondensatoren, die nicht austrocknen durchaus lohnen.
 
ein guter elko hält (sofern die umgebungstemperatur nicht zu hoch ist) problemlos 8 jahre, es mag durchaus systeme geben die länger genutzt werden aber das sollten wirklich sehr wenige ausnahmefälle sein und selbst wenn du davon ausgehst das es so ist dann verstehe ich nicht warum du dazu dann ein netzteil mit elkos mit in deinen vorschlag nimmst die vermutlich früher den geist aufgeben?
das mainboard muss ewig halten auch wenn es nicht so lange gebraucht wird aber wenn das netzteil zwischendurch abraucht und unter umständen den rest der hardware direkt mit grillt dann ist es nicht so schlimm?
dann lieber mehr geld in ein besseres netzteil investiert.
ähnlich verhält es sich mit der leistungsaufnahme, dich stört es das der chipsatz vielleicht 2-5w mehr verbrät aber lässt andere komponenten auf dem board die ebenfalls einfluss auf die leistungsaufnahme haben außen vor und auch hier würde übrigens ein besseres netzteil vermutlich mehr einsparen.
was usb3 betrifft lässt sich diese option wie bereits erwähnt bei bedarf duch nachrüsten einer entsprechenden controller karte nutzen, da allerdings usb3 für spiele absolut keine relevanz hat und auch sonst eigentlich nur für einige wenige externe festplatten von bedeutung ist verstehe ich nicht warum man in einem system das so sehr auf niedrigen preis abziehlt dafür mehr bezahlen sollte.
wenn der pc wirklich so lange genutzt wird wie du vermutest dann wäre das geld in einer schnelleren cpu oder einer schnelleren grafikkarte deutlich besser investiert als beim mainboard.
 
Meine Befürchtung mit den Kondis stützt sich auf leidvolle Erfahrung mit ASrock-Mainboards. Von ca. 30 Stück sind bestimmt 18 Stück an geplatzten Elkos gestorben (nach ca. 3-4 Jahren). Mag sein, dass das heutzutage wieder anders ist, aber ich empfehle die Boards nicht mehr ohne Weiteres.
Das mit der Leistungsaufnahme habe ich villt nicht genau genug geäußert, ich meinte damit eigentlich tatsächlich die Effizienz, da höhere Effizienz=weniger Wärmeproduktion=geringere Belastung=hypoth. längere Lebensdauer.
Gut, der USB3.0-Zusatz ist wahrscheinlich eine Frage der persönlichen Präferenzen, aber ich würde es ihm weiterhin empfehlen.
Das Netzteil ist zwar für zukünftige System klar unterdimensioniert, dafür habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass FSP-NTs auch noch nach ca. 8 Jahren einwandfrei funktionieren (waren damals in Kombi mit den frühzeitiger gestorbenen Boards verbaut worden ;-) ). Deshalb mache ich mir da auch wenig Sorgen, zumal diese NTs im Regelfall auch mit entsprechenden Schutzmechanismen wie OVP und OCP ausgestattet sind. Damit sollte ein NT-Defekt relativ geringe Auswirkung auf den Rest des Systems haben.
Recht gebe ich dir bei der Grafikkarte, allerdings sollten wir uns darauf einigen, dass man in einem Gaming-Rechner am frühesten die Graka austauscht und man villt nicht mit aller Gewalt versuchen muss, jetzt eine Graka für die nächsten Jahre reinzuquetschen. Falls er also noch ein paar Euros lockermachen kann, wären die nächsten Invesitionen eine stärkere Graka und danach ein größeres NT.
 
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