Alternate 2

News PC-Markt vor Zusammenbruch: „Schlimmer als die Finanzkrise 2008 oder bei COVID-19“

NordishBen schrieb:
bedankt Euch bei den oberen 1 %, welche die Konsumenten an allen Ecken und Enden ausquetschen
Was ein unreflektiertes, blindes Gehetze.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sirhaubinger und zaphod75
Wär schon schön meinen 12900k/64GB RAM/3080Ti 10GB mal zu ersetzen. Aber ich zahl doch nicht 1500 € mehr also noch vor 6 Monaten dafür. Dann wird er auch noch 2027 oder 2028 seinen Dienst verrichten. 1500 € ist mir dann etwas schönere Graphik nicht wert.
 
Einbruch, nicht Zusammenbruch - Computerbase beteiligt sich auch hier an extremer Panikmache auf BLÖD-"Niveau"
 
Die ganzen Hardware Partner egal ob nun Asus, MSI ect.....haben doch die ganzen letzten Jahre eh schon alle ordentlich abkassiert. Die Preise kannten eigentlich nur einen Weg und der ging fröhlich nach oben (auch bevor der ganze KI Müll los ging).

Normale Mittelklasse Boards für 450-500€ das war mal ursprünglich high end.
Wie sich die Grafikkarten preislich entwickelt haben brauchen wir denke ich nicht drüber reden.

Jetzt kommt halt langsam die Phase wo die Endverbraucher verständlicherweise kein bock mehr haben weiterhin solche Mondpreise mit zu finanzieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bossdeluxe und MariaDocks
Alphanerd schrieb:
Mit niedrigem Einkommen ist man halt oft schlechter bestellt als BG Empfänger und muss alles selber bezahlen.
Das ist einfach falsch.
Ein BG Bezieher erhält 563 € im Monat Grundsicherung, wovon die monatlichen Stromkosten noch abgehen.
Also bleiben ca. 510 €, was 17 € am Tag entspricht (30 Tage).
Dann wird die Miete + NK bezahlt, wobei es klare gesetzliche Vorgaben gibt, was für BG-Bezieher angemessener Wohnraum ist.
Für 1 Person sind das max. 45 Quadratmeter, welche der ortsübliche Durchschnittsmiete entsprechen muss.
Übersteigen die Mietausgaben oder Wohnungsgröße diese Vorgaben, wird man den BG-Bezieher zum Umzug in eine günstigere Wohung auffordern.
Monatlicher Mindestlohn 2.409,00 € Brutto, Steuerklasse 1, keine Kirchensteuer, keine Kinder.
Jemand der zum Mindestlohn mit Steuerklasse 1 arbeitet hat netto 1719,85 € (ohne Kirchensteuer berechnet).

2026-05-08 09_06_20-Ergebnis ihrer Gehaltsberechnung — Mozilla Firefox.jpg


Man hat also deutlich mehr Geld zur Verfügung, als ein Bürgergeldbezieher.
Jedenfalls wenn man fair vergleicht, indem man gleiche Wohnraumgröße und Mietkosten ansetzt.
Es stimmt also nicht, was immer wieder behauptet wird, das sich Arbeit im Vergleich zum Bürgergeldbezug nicht lohnen würde.
Trotzdem stimmt es natürlich, das der Mindestlohn weiter steigen muss, um genau das zu ermöglichen, was von Seiten der Politik immer wieder gefordert wird, nämlich das man von seiner Arbeit leben und privat vorsorgen kann.
Nennt sich Selbstverantwortung, die aber nur möglich ist, wenn das Netto-Einkommen in Relation zum Geldwert, den Lebenshaltungskosten, Mieten und der Inflation/Geldentwertung stehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Palitore und wunnderbar
SirSilent schrieb:
Das ist kein Quatsch. In meiner Branche (3D Visualisierung) werden heute noch die gleichen Einstiegsgehälter bezahlt wie noch vor über 20 Jahren. Ich konnte mir damals davon Wohnung und Auto leisten und sogar noch einen guten Teil ansparen.
Gerade für Berufseinsteiger hat sich die Lage massiv verschlechtert. Das ist Fakt.
Meine Antwort betrifft die Aussage, was man 1990 so alles mit 3000 DM machen konnte. Und das ist, wie ich beschrieben habe, tatsächlich Quatsch.
Was Deine Branche angeht: Wenn es dort seit mehr als 20 Jahren keine Gehaltsentwicklung gegeben hat, hätte ich mir tatsächlich schon vor min 15 Jahren was anderes gesucht, aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden (dann aber hinterher nicht weinen). Und als Berufseinsteiger würde ich mir das zweimal überlegen, überhaupt dort anzufangen.
Ja, für Berufseinsteiger ist die aktuelle Weltlage mit ihren Auswirkungen wirklich nicht einfach, das liegt aber eben an der Gegenwart und ist nicht in der Vergangenheit. Dass die Welt von heute auf morgen zum Großteil von Irren beherrscht wird, war zumindest für mich so nicht vorhersehbar.
 
...wenn ich das so lese: Lol. Aus Jux und Dollerei hab' ich gestern meine PS2 wieder in Betrieb genommen, mit 20,- € Adapter (Y Cb/Pb Cr/Pr auf HDMI) auf die 4k-Glotze. Geht überraschend gut. Ratchet & Clank, Midnight Club 2, ich komme! Hab noch Speicherstände von 2003 gefunden... :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nerdpatrol, zaphod75, MariaDocks und eine weitere Person
R4ID schrieb:
Normale Mittelklasse Boards für 450-500€ das war mal ursprünglich high end.
Wie sich die Grafikkarten preislich entwickelt haben brauchen wir denke ich nicht drüber reden.
Genau das, richtig gute Boards haben max 200€ gekostet.
Und bis max 1000€ hatte man auch ne Highend GPU
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bossdeluxe und MariaDocks
blende11 schrieb:
Jemand der zum Mindestlohn mit Steuerklasse 1 arbeitet hat netto 1719,85 €
Das ist gesetzlich so geregelt, woran sich sehr viele Unternehmen nicht halten (z.T. können).
Dazu die vielen Minijobber die irgendwie keiner sozialen Regelung zuzuordnen sind. Das sind Menschen in Arbeit die irgendwo im Niemandsland zwischen überleben und Aufstocker oder der Überlegung komplett Hartzer zu werden...
Traurig am unteren Ende...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JMP $FCE2 und blende11
blende11 schrieb:
Trotzdem stimmt es natürlich, das der Mindestlohn weiter steigen muss, um genau das zu ermöglichen, was von Seiten der Politik immer wieder gefordert wird, nämlich das man von seiner Arbeit leben und privat vorsorgen kann.
Guck mal, wo meine Aussage herkam. Ein Satz vor dem bin dir zitierten steht:

Und war ewig in der von @MariaDocks beschriebenen Situation
Das war lange vor Einführung des Mindestlohns.

Auch lässt du so Sachen aus wie:
-Wenn ich arbeite, brauche ich ein Auto oder muss tlw lange Öffis fahren
-es gibt keinerlei Zuschüsse zu Klassenfahrten/Schulmaterial/Vereinsteilnahme
-der Arbeiter hat vlt weniger Zeit sich komplett 3* tgl selbst zu bekochen
-die kaputte Waschmaschine muss selbst bezahlt werden
-nachzahlung der Nebenkosten etcpp
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nerdpatrol und MariaDocks
Ranessin schrieb:
Wär schon schön meinen 12900k/64GB RAM/3080Ti 10GB mal zu ersetzen.
Da hast Du doch was tolles. 😜
Bei mir werkelt noch ein 9600k / 32 GB / 3060TI 8GB
Aber bisher komme ich noch klar, muss man eben mal den einen oder anderen Regeler etwas runter drehen. Jedenfalls bin ich nicht bereit, 4-5k € für einen neuen Rechenknecht hinzulegen. Dafür ist mir das Geld zu schade.
 
blende11 schrieb:
Das ist einfach falsch.
Ein BG Empfänger hat 563 € im Monat, wovon die monatlichen Stromkosten noch abgehen.
Also ca. 510 €.
Dazu kommen Unregelmäßige Ausgaben, die vom Amt getragen werden, Kosten für soziale Teilhabe die zusätzlich getragen werden etc. Die 563€ sind Lebenshaltungskosten, zu denen mit genug Anträgen etc. noch diverse weitere Förderungen dazu kommen.

Dazu kommt, dass die Mieten in vielen Städten in den letzten Jahren extrem gestiegen sind. 1200€ als single auszugeben ist nicht wirklich schwer. Und schon landet man unterhalb des Bürgergeldniveaus. Denn diese bekommen jede ortsübliche Miete gezahlt, Aufforderungen zum Umzug verpuffe weil es schlichtweg keinen freien Wohnraum gibt und die Ämter genug Spiel haben, um dann den Status Quo beizubehalten. Wobei aufforderungen zum Umzug auch frühestens nach einem Jahr geäußert werden.
blende11 schrieb:
Trotzdem stimmt es natürlich, das der Mindestlohn weiter steigen muss, um genau das zu ermöglichen, was von Seiten der Politik immer wieder gefordert wird, nämlich das man von seiner Arbeit leben und privat vorsorgen kann.
Und du glaubst, dass die dann entstehende Preisspirale kein Problem wird?
blende11 schrieb:
Nennt sich Selbstverantwortung, die aber nur möglich ist, wenn das Netto-Einkommen in Relation zum Geldwert, den Lebenshaltungskosten, Mieten und der Inflation/Geldentwertung stehen.
Da bin ich grundsätzlich bei dir. Auch sehe ich das Problem des zu hohen Bürgergeld/zu neidrigen Mindesteinkommens eigentlich durch andere Stellen verursacht.

Die Mieten sind durch extreme Bauauflagen, langsame Flächenausweisungen, hohe Anforderungen an Klimaschutz, Dokumentationspflichten und Bürokratie explodiert. Das dann auch noch Millionen Zuwanderer gerade in den Städten Wohnungen suchen, hilft natürlich auch nicht.

Energiekosten treiben die Produktionspreise, Inflation frisst Lohnsteigerungen - Reallohn stagniert. Sozialausgaben explodieren - mittlerweile oft ohne Gegenleistung. Während Elterngeld gekürzt wird, Eltern selbst für KITA aufkommen müssen, bekommen BG-Empfänger 3 Jahre den vollen Satz, Erstausstattung, KITA Kosten etc.
Will ich das den BG-Empfängern streichen? Nein, aber vielleicht den Anspruch auf einen KITA Platz. Trotzdem ist es mal wieder so, dass der Arbeiter allein gelassen wird. Der darf brav alles selbst bezahlen.

Ein Freund von mir hat mit seiner Freundin ein Kind bekommen. Offiziell leben sie nun getrennt (kleine Wohnung auf dem Land gemietet). Dadurch bekommen sie KITA-bezahlt, Betreuungsgelder etc. und erhalten viel mehr Leistungen des Staats. Schon scheiße, wenn man das System so dribbeln muss um nicht der gearschte zu sein.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JMP $FCE2
LikeHike schrieb:
Dazu kommen Unregelmäßige Ausgaben, die vom Amt getragen werden, Kosten für soziale Teilhabe die zusätzlich getragen werden etc.
Nein, auch das stimmt nicht.
Dann nenne doch mal konkrete Beispiele!
 
Das Problem ist nicht unbedingt die Inflation. Die Inflation ist sogar das beste von den drei (Inflation, Deflation und Nullinflation).

Aber der prozentuale Anteil ist das Problem (insbesondere im Laufe der Zeit) und das nicht alle Arbeitgeber and die Arbeitnehmer weitergeben.

Bsp: jährliche 2% Inflation
Mitarbeiter 1 verdient 70.000 -> 71.400 nächstes Jahr (eine Erhöhung von 1400€)
Mitarbeiter 2 verdient 45.000 -> 45.900 nächstes Jahr (eine Erhöhung von 900€)

Aus welchem Grund bekommt Mitarbeiter 1 eine höheren Gehaltssprung als Mitarbeiter 2?
Fair wäre wenn alle Mitarbeiter den gleichen Gehaltserhöhung kriegen würde (Mittelwert: 1150€)

Nach 10 Jahren mit jährlichen 2% siehts so aus:
Mitarbeiter 1: 70.000 -> 85.329 (eine Erhöhung von 15329€)
Mitarbeiter 2: 45.000 -> 54.854 (eine Erhöhung von 9854€)
 
Es kommt ja zur Zeit auch bei uns im Konzern an. Vom Kollegen wurde die Nutzungsdauer seines Notebooks, aufgrund der eingeschränkten Lieferbarkeit neuer Geräte, verlängert. Damit wird ja auch der Absatz im Gesamten geringer.
 
Ob ein Mainboard 150,- oder 250,- kostet, schmerzt schon ein wenig, ist doch aber bei Normalverdienern vernachlässigbar, wenn man nicht jeden Cent zweimal umdrehen muss. Ich wohne im süddeutschen Raum, ringsum Marktführer des Maschinenbaus, Autofirmen, Banken. Alle jammern auf hohem Niveau (Firmen und Angestellte) aber dennoch sind die Gehälter sehr solide und mehr als auskömmlich und jedem geht es eigentlich gut, vor allem im ländlichen Raum mit Haus-/Wohneigentum, Grundstücksbesitz.
Also kurzum, als Vater mach ich da nicht lange rum, wenn da die Tochter/Sohn in was sinnvolles investiert. Aber bei einer Grafikkarte > 2.000,- aufwärts hört es dann auch bei mir auf.... Also nicht falsch verstehen, wir achten da auch auf unsere Sparbüchse, aber wenn Mutti ein neues Täschchen bekommt und eine der Töchter ein Handy, der Sohn eine Beisteurung zum PC, dann bekommt der "Vadder" auch eine neue Stihl Motorsäge oder Akkuschrauber. Alles gerecht verteilt.... und die Regierung (Frau) überwacht das Budget.
 
shaboo schrieb:
Du machst es dir schon sehr einfach. Ermöglicht wird dieses Ausquetschen doch erst durch willfährige Parteien, wie hierzulande CDU, CSU und FDP, und die werden immer noch von uns gewählt und an die Macht befördert. Wenn wir - von drei Jahren Ampelregierung abgesehen, und selbst an der war die FDP beteiligt - permanent CDU-Kanzler ins Amt befördern, dann dürfen wir uns auch nicht wundern, dass wir genau die Politik bekommen, für die die "christlichen" Parteien stehen. Eine Regierung fällt nicht einfach so vom Himmel und an sämtlichen Missständen dieses Landes ist das Wahlvolk zu mindestens 50% selber schuld.
Du meinst doch nicht etwa das unser Internet Neuland ist?
  • Wohnen immer teurer wird?
  • Es immer mehr Armut gibt?
  • Die Schere zwischen Reich und Arm immer weiter wird?
  • Heizungsgesetze, wo wir selbst dort vorgeschrieben bekommen was wir kaufen dürfen?
  • Das Steuer auf Steuern und dessen Steuern erhoben wird?
  • Die Kriminalität immer höher wird und öffentliche Veranstaltungen geschützt werden müssen?
  • Immer mehr Berufe aussterben?
  • Große Firmen ins Ausland gehen, weil hier zu viele Steuern und Knüppel in den Weg gelegt werden?


Ich könnte echt unendlich so weiter machen.....


Aber Hauptsache ist, dass wir immer wieder Politiker (egal aus welcher Partei) bekommen, welche zu 1000%:
  • Ihre Wahlversprechen brechen, oder sich nicht erinnern können
  • Unser Geld in alle Länder mir vollen Händen verteilen
  • Wir Sinnlose Technik im Ausland bezahlen (Grüne Projekt, welche oftmals auch nur Fake sind)
  • Menschen aufnehmen, welche unsere Sozialsystem ausnutzen
  • Schon gesagt bekommen das unsere Rente ( ein Versicherungssystem ) nur noch die Basis darstellt


Aber Hauptsache eine Brandmauer besteht und man nimmt alle Parteien in eine Koalition auf, mit denen man weder arbeiten will noch kann, aber am Ende muss!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JMP $FCE2 und Turbolord
@Duran
Schau dir mal die Inflation vor 1998 an.
Bevor die Fiskalhoheit von der Bundesbank zur EZB wanderte, hat die Bundesbank im Wesentlichen den Staat finanziert. Gerade zur Zeit des Wirtschaftswunders wurden enorme Mengen neuer Mark in den Umlauf gebracht. Ein Teil davon hat das Wirtschaftswachstum gefressen, einen Teil hat sich allerdings auch in Inflation niedergeschlagen. Die 50er, frühen 60er und dann wieder 70er Jahre hatten teils Inflationsraten von 5-8%.

Die 1‑%‑Inflationszeit war historisch eine absolute Anomalie.
 
blende11 schrieb:
Nein, auch das stimmt nicht.
Dann nenne doch mal konkrete Beispiele!
Natürlih stimmt das. Hier ein Artikel der Arbeitsagentur in dem Anträge für Einmalzahlungen erklärt werden. Dazu gehört der Kauf einer Waschmaschine, eines Kühlschranks und jeglicher notwendiger Möbel, z.B. bei Trennung. Aber auch bei defekt wird eine Instandsetzung bzw. ein neues Gerät bezahlt, ein Urteil dazu findest du im zweiten Link.
Arbeitsagentur: https://www.arbeitsagentur.de/arbei...eld/finanziell-absichern/einmalige-leistungen
Urteil: https://www.gegen-hartz.de/urteile/buergergeld-jobcenter-muss-neue-waschmaschine-zahlen

soziale Teilhabe genau das gleiche, gibt es Anträge für, gehen nicht auf den Regelsatz: https://www.arbeitsagentur.de/arbei...nziell-absichern/buergergeld-bildung-teilhabe

Die 563€ sind der Regelsatz für Lebenshaltungskosten. Allein bei der Arbeitsagentur gibt es schon mind. 3 zusätzliche Töpfe für weitere Leistungen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: jaleco
Sapphire Forum
Zurück
Oben