News PC-Markt vor Zusammenbruch: „Schlimmer als die Finanzkrise 2008 oder bei COVID-19“

Ich warte halt einfach den Schweinezyklus ab. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es wieder Schnäppchen Preise gibt.
Kann dieses Mal länger dauern, aber 5-7jahre komme ich mit meinem Hardwarepark noch hin.
Laptop habe ich kürzlich mit dem gebrauchten HP Elitebook 850 G8 aufgestockt. Die vorhandenen 2* 32GB ram werden auch noch in 10 Jahren ausreichend sein
 
MDRS66 schrieb:

PC-Markt vor Zusammenbruch: „Schlimmer als die Finanzkrise 2008 oder bei COVID-19“​


Was haben eigentlich eure persönlichen finanziellen Hintergründe mit dem Thema zu tun?
ist das eine ernste Frage von dir? - weil eben vieles, ...oder vielleicht sogar alles - einen Rattenschwanz hat !
Gamer will gern spielen -> hat kein Geld, weil alles viel zu teuer -> Preise dazu sind vom Mond -> Gamer kauft nicht mehr, weil das Geld eben zu knapp ist und andere Dinge im Alltag füllen muss.... - und Zack - sind wir wieder am Anfang - > PC Markt wird nicht bedient, keiner kauft, alles zu super teuer, man überlegt 3x, und bricht ziemlich ein....
wie lang? ..
 
Wenig überraschend, alle Preise kennen quasi nur eine Richtung - nach oben (Technik, Lebenshaltung, KfZ, Versicherungen) da wird anders priorisiert. Bei mir hat sich Haus, Frau, Kind, Autos, Urlaub, PC und Rest eben die hinteren Plätze getauscht.


Ich hätte gern auch schon längst neue Hardware, nicht weil ich sie brauche, sondern gerne hätte.
Aber bei den seit Jahren recht absurden Preisen hab ich alles was sonst für Hardware angedacht wäre eben ins Depot, kleine Projekte am Haus und Urlaub gepackt.

Wäre jetzt halt nur doof, wenn irgendwas defekt wird. Diese Wunschwürfelpreise will ich einfach nicht zahlen.
 
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Naja, wenn ich an ein Mainboard 1 LED löte und 1 Stück Plastik klebe, um dann 498€ zu verlangen und sonst NULL Innovation habe, ist es ja toll, dass man jetzt alles auf KI schieben kann.
 
Dann kann man mit den Rabaten die Preissanstiege beim RAM und SSD zumindest etwas lindern. Hab mal zwei drei Mainbords geprüft und da sind die Preise schon 40-50 € runter.
 
Alphanerd schrieb:
Jetzt rechnest du noch 45 Jahre Inflation drauf. 25%+ Sozialabgaben. Und 25 übrige Lebensjahre.
5% jährliche Entnahmequote und dividierst das durch 12.

Ich bin auch investiert, aber das ist halt einfach auch nicht viel Geld, wenn die Rente klein ist.
Wenn du dir eine sehr schlimme Krankheit holst/bekommst, die mehrere 10.000€ oder deutlich höher kostet um dein Leben zu retten (in den USA melden nicht wenige in solchen Fällen später die Privatinsolvenz nachdem sie die Krankenhausabschlussrechnung gesehen haben), dann werden die Sozialabgaben zB für die Krankenkasse DANN für dich mit hoher Sicherheit nicht mehr als eine sehr große Belastung des monatlichen Nettoeinkommens erscheinen. Zu dem sind die Sozialabgaben deine Forderungen an die Sozialkassen, du bist kein Bittsteller.
 
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Sahit schrieb:
8-10% ist schon sehr viel. Wenn man wirklich ne realistische Betrachtung macht sehe ich eher 6% (konservativ) wobei man sagen muss durch die tolle Kapitalertragssteuer bleiben keine 6% über sondern halt nur noch rund 4,5%.
Aber klar ist toll das der Staat auf Gewinne die mit eh schon massiv besteuerten Geld gemacht werden nochmal steuern erhebt :D
Ich sehe lediglich einen Gewinnsteigerung eher bei 3,75 bis 4,5% nicht nur wegen
der Kapitalertragsteuer sondern wegen der Inflation!
 
Brrr schrieb:
Dachte erst das kann nicht stimmen, aber ist gar nicht so weit weg. Du rechnest wohl mit ca. 12% jährlicher Rendite, das ist etwas zu hoch angesetzt.
Warum muss alles was man macht und investiert unbedingt und möglichst schnelle, ja, ja gleich 2-stellige Renditen erzielen...das ist Top oder Hop (Hochspekulation), Leute das ist nur Zocken, das ist nur Wetten abschließen...ihr jammert berechtigt (!) gegen die oberen 10%, handelt aber als "kleine Leute" wie die da oben, erklärt euch bitte!
 
nicht der Rede wert. dann werden die hardwareReseller eben weniger. fallende Preise erwartet doch eh niemand mehr. kaufts euch gute Kuehlungen um aktuelle hardware lange genug zu betreiben
 
Es gibt genug Spiele, die noch auf älterer oder moderater Hardware laufen, bei Anwendungen ist es ähnlich. Und es muss nicht alles ständig neu sein, einmal ordentlich gekauft und man hat für viele Jahre seine Ruhe.

Abgesehen von den Hardware-hungrigen Blockbuster-Games ist das Angebot an neuen Spielen ja auch riesig. Wobei die meisten Games sowieso moderate oder gar geringe Anforderungen an die Hardware stellen.

Und glücklich sowieso der, der Regler bedienen und mit Abstrichen in der Darstellung leben kann.
 
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Haremhab schrieb:
erklärt euch bitte!
Einfachste Erklärung: die da "Oben" sagen den "Kleinen" das es nur genauso gehen kann nach oben zu kommen.
Mal davon abgesehen hat sich niemand zu erklären für das Leben was geführt wird...
 
Es fing doch mit den absurden GPU Preisen an. Wer keine 1000€ für eine neuere und meist nicht viel schnellere Karte ausgeben will, braucht auch keine passende geringfügig schnellere CPU.
Mein B450 Board kaufte ich für 78€ neu. Heute ist der Einstieg doppelt so teuer. Und die Ram + Festplattenpreise mussten natürlich auch explodieren. Das einzige, was sich nicht ätzend verteuert hat, sind Gehäuse.. super.
Ich gehe aus Frust mal Benzin für 2€ verfahren.
 
@Jadedrache
LOL dann kommst ja locker noch ca. bis zur nächsten Tankstelle 🤣..
Bildschirme sind auch runter, scheinen kaum Speicher zu haben weg von der ROM. Aber so hab ich meinen OLED 27" QHD 3rd.gen dann auch mit einer 3 vorn am Preisschild erstanden, vor einem Jahr wäre es noch das Doppelte.
 
Jack3ss schrieb:
früher gabs alle 2 Jahre 50%-100% mehr cpu leistung
heute 10% da kauft halt nicht mehr jeder die ganze Zeit
ein Notebook von 2020 ist gleich gut wie eins von 2026 für office und normalverbraucher warum sollte man upgraden?!

das Problem ist Hausgemacht
Wann war denn dieses Früher? vor 25 Jahren?
 
SuperHeinz schrieb:
Es gibt genug Spiele, die noch auf älterer oder moderater Hardware laufen, bei Anwendungen ist es ähnlich. Und es muss nicht alles ständig neu sein, einmal ordentlich gekauft und man hat für viele Jahre seine Ruhe.

Abgesehen von den Hardware-hungrigen Blockbuster-Games ist das Angebot an neuen Spielen ja auch riesig. Wobei die meisten Games sowieso moderate oder gar geringe Anforderungen an die Hardware stellen.

Und glücklich sowieso der, der Regler bedienen und mit Abstrichen in der Darstellung leben kann.
was machst du, wenn deine Graka die Grätsche macht ? Soll ja gerade bei den hochpreisigen Modellen nicht so selten vorkommen. Ersatz ist teuer... oder man nimmt halt was älteres vom Gebrauchtmarkt und dreht die Regler zurück.
 
Haremhab schrieb:
Zu dem sind die Sozialabgaben deine Forderungen an die Sozialkassen, du bist kein Bittsteller.
Ich habe die nur als abgaben auf die Gewinne genannt. (Edit: hier habe ich mich übrigens vertan, es kommt natürlich nur der Soli drauf) ch bin ein Fan unseres Sozialsystems. Könnte es besser sein? Bestimmt. Ist es notwendig? Absolut!

Ging einfach nur darum, die Rechnung zu vervollständigen, da sonst jmd drauf kommt, man hätte mit 15€/m Sparrate tatsächlich so viel Geld zu Verfügung.
 
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shaboo schrieb:
Du machst es dir schon sehr einfach. Ermöglicht wird dieses Ausquetschen doch erst durch willfährige Parteien, wie hierzulande CDU, CSU und FDP, und die werden immer noch von uns gewählt und an die Macht befördert. Wenn wir - von drei Jahren Ampelregierung abgesehen, und selbst an der war die FDP beteiligt - permanent CDU-Kanzler ins Amt befördern, dann dürfen wir uns auch nicht wundern,
Linksextremisten und Schröder SPD mit seinen 5 Mio. Arbeitslosen sind auch nicht so, was ich mir vorstelle. Gelogen und betrogen, bzw. über den Willen der Wähler entschieden haben alle im Kanzleramt. Man muss sich nur mal anschauen, was im Gesundheitswesen reduziert wurde. Glück für den, der keinen Zahnersatz oder eine neue Brille braucht.

Oder mal ein Beispiel aus der Praxis: Lidl hatte für seine fast abgelaufenen Waren zunächst 50% Rabatt. Dann bis letztes Jahr 30% und jetzt nur noch 20%. Anscheinend reichen die 30 MRD € der Schwarzfamilie nicht für den nächsten Porsche.

Und so läuft das doch überall. Mehr Geld für immer weniger Gegenleistung - nun auch in der IT.

Hier brachte einer das Beispiel mit dem 386er für 3000 DM. Ja, mein Vater hat für seinen Laptop DX33 sogar 9990 DM gezahlt. Damals blieb aber auch mehr Geld zum Sparen übrig. Das wird bei diesen "Inflationsrechnungen" und Übertragung auf das Jahr 2026 immer vergessen.
 
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Alexander 65 schrieb:
Ich sehe lediglich einen Gewinnsteigerung eher bei 3,75 bis 4,5% nicht nur wegen
der Kapitalertragsteuer sondern wegen der Inflation!
Richtig ich hatte die Inflation hier mit Absicht nicht mit rein genommen.
Ist am Ende halt immer die Frage was man wie rechnet.
 
Laphonso schrieb:
:-)
PC Gaming war damals deutlich teurer, es dominierten NES, einige C64er noch und vor allem der Amiga 500.
PC waren bis Ende der 90er eher Workstations, die auch Spiele konnten
Als "Spieleplattform" wurde der PC eigentlich erst Anfang der 2000er wirklich günstiger.

Bis COVID kam waren wir alle für rund 20 Jahre sehr verwöhnt.

1992

Anhang anzeigen 1727471
Juni 1993

Anhang anzeigen 1727470

1996
Anhang anzeigen 1727469

Vielen Dank für diesen "Blast from the Past"!

Den Highscreen 486er hatte ich damals leider verpasst, da ich wenige Monate zuvor meinen ersten PC, einen 386er, gekauft hatte (als Oberstufenschüler dank großzügiger verwandtschaftlicher Hilfe). Und ein Kumpel hatte dann vermutlich genau diesen 486er... da war ich ein wenig neidisch und wünschte, ich hätte noch ein paar Monate gewartet. Aber auch der 386er war toll, habe mich dann schnell getröstet.

Was waren das für Zeiten!

Und ja genau, PC war in den 90er-Jahren ein sehr teures Hobby, bis es dann relativ preiswert wurde; der erste Einschnitt danach war vermutlich der Crypto-Boom um 2017/18, was Grafikkarten betrifft. Und danach wurde es dann ja leider immer "schlimmer" durch diverse globale Entwicklungen...

Wobei es ja auch das schöne Bonmot gibt: "Die Software wird schneller langsamer als die Hardware schneller..." Das war in den 90er-Jahren aus meiner Sicht auf jeden Fall zutreffend, später wurde es dann besser. Und heute ist die Hardware eigentlich so supergut, dass man einfach gewisse Software-Fehlentwicklungen meiden und dann ein sehr performantes System haben kann, auch noch für ein überschaubares Budget.
 
Necareor schrieb:
Nach 45 Beitragsjahren hättest mit 15€ monatlich etwa 150.000€ zur Rente. Erhöhst du den Betrag der Inflation entsprechend (sollte vermutlich drin sein) landest du sogar bei 230.000€.
Dass Du den Gewinn aus Zins und Zinseszins zu 25 % versteuern (Kapitalertrags- / Abgeltungssteuer) sowie den Solidaritätszuschlag (5,5 % auf diesen Steuerbetrag) abführen musst, ist Dir aber klar? (Ggf. plus Kirchensteuer plus Soli auf diese Kirchensteuer). Und das jedes Mal, wenn Du einen Betrag von diesem Kapital entnimmst. Die 1.000 Euro Freibetrag per anno sind dabei schnell aufgebraucht.

Zudem würde ich nicht mit 12 % Rendite oder mehr kalkulieren. Realistischer sind 7 %, wenn man die letzten ungefähr 30 Jahre als Maßstab nimmt und sich in der Zukunft nicht grundlegend etwas wieder zum Schlechteren ändert, was immer als Risiko besteht.

Und dann ist noch gar nicht die Inflation berücksichtigt, die einen großen Teil dieser Gewinne wegknabbern dürfte. Daran ändert sich auch nichts, wenn Du den Sparbeitrag inflationsbedingt erhöhst. Aktuell beträgt diese Inflationsrate um die 3 %, kann sich jeder selbst ausrechnen, was dabei mit den 7 % Kapitalerträgen geschieht.

Übrigens betrug in den letzten 30 Jahren die Inflationsrate deutlich weniger als aktuell. Ändert sich daran nichts und kommen wir zu den Verhältnissen der 60er bis 80er Jahre zurück, so musst Du eher mit 4 bis 5 % Kapitalerträgen über die Zeit kalkulieren. Gab auch mal eine Zeit, als Bundesschatzbriefe oder langfristige Geldanlagen einen ähnlichen Gewinn wie den aus Aktienverkäufen generierten, obwohl das die Zeit war, als auf Kapitalerträge (z.B. aus Aktienverkauf) weder Kapitalertragssteuer noch Abgeltungssteuer zu entrichten waren.
 
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