PC springt erst nach einer Weile an

Ich denke wir sind uns einig, dass jeder selbst entscheiden kann ob man seinen PC und Peripherie bei Nicht-Nutzung vom Strom trennt oder nicht. Ich sehe aber keinen grundsätzlichen technischen Grund (außer an der Steckdosenleiste hängt ein OLED Monitor) der das ein oder andere verbietet.

Ich würde nur glaube ich davon abraten, den Klippschalter am Netzteil zu verwenden, wenn man diesen regelmäßig betätigt. Solche mechanischen Schalter/Kontakte verschleißen irgendwann. Eine Steckdosenleiste hat man im Zweifel schnell ersetzt. Aber das Netzteil wegen sowas auszutauschen wäre ärgerlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Ranayna
BDR529 schrieb:
Sorry, aber ganz im Ernst... ich glaube du merkst es selbst, oder?

Wie viel Geld willst du dadurch im Jahr sparen? Irgendwelche Centbeträge?
Sehe ich genauso.
Also meine Kiste braucht 1W wenn er runtergefahren ist (und 2W im Standby). Selbst gemessen.
Der 1W-Dauerverbrauch ergibt Kosten von 2,80€ im Jahr. Das ist weniger, als ein Vorrat an Knopfzellen für leere BIOS-Batterien. :P Und man spart sich die Scherereien, die der TE aktuell hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: zEtTlAh und Klaus0815
G00fY schrieb:
Ich würde nur glaube ich davon abraten, den Klippschalter am Netzteil zu verwenden, wenn man diesen regelmäßig betätigt. Solche mechanischen Schalter/Kontakte verschleißen irgendwann. Eine Steckdosenleiste hat man im Zweifel schnell ersetzt. Aber das Netzteil wegen sowas auszutauschen wäre ärgerlich.
Das ist für mich ein weiterer Grund. Hab ich nur nicht aufgeführt weils eher selten passiert. Hab ihn meiner 30 Jährigen PC Hobby Karriere aber schon ein paar Schalter tauschen müssen. Wer das nicht kann und niemanden hat für den wird's tatsächlich teuer.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: G00fY
Also, den PC vom Strom zu Trennen DARF solche Situationen nicht auslösen.

Ist dies der Fall, liegt's meist am NT ( Kondensatoren ) oder der BiosBatt, wobei wenn diese so nieder ist, das Mainboard das beim Booten bereits erkenntlich macht.

Das ständige Trennen über den NT Schalter ist allerdings keine so gute Lösung, da diese Schalter idR nicht für viele Schaltvorgänge ausgelegt sind. Steckdosenleisten, bestenfalls mit echtem Überspannungsschutz sind optimal.

Klaus0815 schrieb:
Zudem läuft man Gefahr den Strom frühzeitig zu kappen, bevor der PC wirklich alle Vorgänge des Herunterfahrens beendet hat. Das erlöschen der Power LED ist kein sicherer Indiz dafür.
Doch, ist es, wie kommt man auf sowas?

Zum Thema StandBy und OffModus. Das ist stark vom Netzteil und den gesetzten Einstellungen ( USB On usw) abhängig, was es tatsächlich verbraucht. Hier hilft im Zweifel das Messen mit einem Energiemessgerät.

In Netzteilen sind die Primärkondensatoren idR Elektrolytkondensatoren, welche ohne Netztrennung geladen bleiben. Dadurch altern sie schneller, das gilt auch für weitere Teile die im Schaltkreis unter Spannung stehen wie zB die Entladewiderstände, Gleichrichterbrücken usw. .
Zudem haben geladene Kondensatoren immer einen Sicherheitsrelevanten Aspekt, bei billigen Netzteilen ohne Rückflusssperre können diese auch ein Problem für andere Geräte im gleichen Stromnetz sein.

Eine Netztrennung bei längerer Nichtnutzung ist stets empfehlenswert, spart in jedem falle Energie, verlängert die Lebensdauer und schadet nicht ( die BIOS Batterie entlält sich so oder so mit der Zeit unabhängig davon ob das System im Standby ist oder nicht ) und ist sicherer.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: nutrix
Da noch nicht gefragt wurde, um welches BQ 1200W handelt es sich denn genau ?

Mal Testweise den Stromstecker vom NT ohne Verteilerdose nutzen, nur um Sicherzugehen das da nix im argen liegt ?
 
Extraportion25 schrieb:
Also, den PC vom Strom zu Trennen DARF solche Situationen nicht auslösen.
Ist auch nicht so. Ich trenne alles seit Jahrzehnten (1990er) immer die PCs (habe mehrere hier stehen) per schaltbare Steckleiste von Strom. Hintergrund war der, daß ich zig Controller und anderes Zeugs immer mit dabei haben, die per weiterem Netzteil betrieben werden, und ich feststellte, daß teilweise die Netzeile brummen und Strom ziehen, auch wenn alles aus ist. In Summe läppert sich das doch ganz schön zusammen.

Und nirgend habe ich das Problem des TS. Also kann es nicht die Ursache sein.
Ergänzung ()

Klaus0815 schrieb:
Zum Argument, "PC muss das können": kann er auch, allerdings mit den o.g. Einschränkungen. Außerdem hält dadurch die Batterie wesentlich kürzer.
Übertreib mal bitte mit dem "wesentlich kürzer" nicht. Wir sprechen vielleicht von 1-2 Jahren bei 5-7 Jahre Laufzeit.
Ergänzung ()

BDR529 schrieb:
Zumal, wenn du deinen Rechner abschaltest (--> EIN/AUS, herunterfahren), dann ist er nicht im Standby-Modus, sondern er ist im ausgeschalteten Zustand. Das ist etwas anderes als "Standby" (--> EIN/AUS, Standby-Modus). Und selbst im Standby verbraucht die Kiste fast keinen Strom...
Was per se nicht schädlich ist.
Ergänzung ()

Klaus0815 schrieb:
Ich würd's wegen der Batterie nicht tun und weil es keine Nachteile bringt. Moderne PCs benötigen weit unter 1 Watt Power Off Strom.
Zudem läuft man Gefahr den Strom frühzeitig zu kappen, bevor der PC wirklich alle Vorgänge des Herunterfahrens beendet hat. Das Erlöschen der Power LED ist kein sicherer Indiz dafür.
Batterie ist vernachlässigbar, und der Rest ist auch kein Problem, wenn man es richtig macht. Ich hab seit über 40 Jahren damit so kein Problem. Die Diskussion hatten wir auch erst hier, wo jemand mal das genauer erklärt hatte mit Zusammenhang Standby beim Mainboard und Batterie:
https://www.computerbase.de/forum/t...eiste-an-und-aus.2272406/page-5#post-31538223
 
Zuletzt bearbeitet:
Poleos schrieb:
Ich weiß nicht was für Menschen hier in einem Forum geistern, vielleicht ja Leute die selten unter Menschen kommen. Das entnehme ich der Art und Weise wie du mit Menschen sprichst. Immer dieses von oben herab. Es ist so anstrengend. Wenn du nichts beizutragen hast, dann halte dich einfach raus. Du musst ein trauriges Leben haben. Keine Lösungsansätze dargeboten, nur von seiner eigenen Unzufriedenheit kundgemacht, die mich aber wirklich nur sehr wenig interessiert.
Auf sowas muss man garnicht eingehen. Konzentrier dich auf die netten User. ;)

Zum Thema @Poleos :
Probier mal RGB auf dem Board zu deaktivieren. Wenn du dabei Hilfe brauchst, meld dich. Auch dabei können wir dir helfen. ;)
 
Hmm, wenn du schon ein anderes Netzteil getestet hast. Bleibt eigentlich nurnoch das Motherboard übrig.
Ich würde mal die Bulk-Kondensatoren verdächtigen.
Das Laden dauert normalerweise nur Sekunden – wenn es aber deutlich länger dauert, deutet das auf:
-Alterung/Degradierung eines oder mehrerer Kondensatoren auf dem Mainboard
-Einen Fehler im PWM-Controller oder der Spannungsversorgungsschaltung des Boards
Nächste Schritte:
1. Mainboard visuell prüfenMit Lupe / Taschenlampe nach aufgequollenen oder ausgelaufenen Kondensatoren suchen (besonders rund um den CPU-Sockel und die VRM-Zone)
2. Wartezeit dokumentierenWie lange musst du warten, bis der Start funktioniert? 10 Sek.? 30 Sek.? Das hilft bei der Eingrenzung
3. Board außerhalb des Gehäuses testenSchließt Kurzschlüsse durch Standoffs oder Gehäusekontakt aus
4. RMA / Garantie prüfenDas ROG Strix Z790-F hat 3 Jahre Garantie bei Asus – lohnt sich zu prüfen, ob das noch greift
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: eYc und Klaus0815
BloodyEyeX schrieb:
Mit Lupe / Taschenlampe nach aufgequollenen oder ausgelaufenen Kondensatoren suchen (besonders rund um den CPU-Sockel und die VRM-Zone)

Das Board hat doch gar keine Kondensatoren die quillen oder auslaufen können, oder?
Optisch kann man denen nicht ansehen, ob sie defekt sind. Außer sie sind verbrannt :)

Aber ich kenne den Effekt den du meinst noch von früher. Aber die Zeit ist schon lange um...

Wartezeit dokumentieren hätte ich aber auch vorgeschlagen. Vielleicht braucht das MoBo auch 10 Sekunden bis es den Start überhaupt frei gibt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Klaus0815
BloodyEyeX schrieb:
auf den ersten Blick circa 40 Stück

Das sind aber solid. Die können weder quillen noch auslaufen. Die Kondensatoren, die du meinst, werden seit ca. 2005 nicht mehr auf Mainboards verbaut. Außer bei Ramsch vielleicht.
 
Klaus0815 schrieb:
Klingt für mich ein wenig nach Kondensatoraufladung. Heißt, wenn der Rechner eine Weile vom Strom getrennt wurde entladen sich Kondensatoren die nach dem Einschalten per Steckdosenleiste erst wieder versorgt werden müssen.
Sowas passiert, wenn die Steckdose das hergibt, in sekundenbruchteilen.
Nur will man das nicht weil es einem Kurzschluss gleich käme und die Sicherung fliegen würde.

Deswegen verbaut man ein Bauteil das den Ladestrom begrenzt. Diese Bauteile sind eben ein Wiederstand und der verbrät einen beachtlichen Teil des Stroms in wärme.

Ich könnte mir gut vorstellen das dieses Teil einfach am Ende ist weils nicht dafür gemacht wurde ständig "benutzt tzt" zu werden(nach dem aufladen der Elkos werden diese Bauteile vom strom getrennt damit sie nicht non stop durchheizen.

Btw, dank EU dürfen Geräte im Standby schon länger nicht mehr als 0,5W/Std verbrauchen. Kann mir nicht vorstellen das sich das auf deiner Stromrechnung bemerkbar macht.


Edit: Der Netzschalter ist nicht ohne Grund ganz hinten am Netzteil wo man eher selten hin kommt.

Und ja, schaltbare Steckerleisten sind auch sinvoll, zB wenn man für längere Zeit das Haus/Wohnung verlässt(Urlaub, Beruf, OP...ect.) aber nicht um sie Täglich mehr mals an- und aus zu schalten.

Zudem verbraucht das kleine Lämpchen(LED? Neon?) auch den einen oder anderen Milliwatt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: zEtTlAh
Ich schalte nach dem Runterfahren in den Ruhemodus den PC auch über Leiste aus, da es sich um eine Master/Slave Leiste handelt und somit andere Geräte auch komplett vom Strom getrennt werden. Das mach ich schon seit mehr als 10 Jahren und der PC startet direkt beim Einschalten und fährt aus dem Ruhezustand hoch.
Das selbe mit meinem Laptop.
 
Klaus0815 schrieb:
Klingt für mich ein wenig nach Kondensatoraufladung. Heißt, wenn der Rechner eine Weile vom Strom getrennt wurde entladen sich Kondensatoren die nach dem Einschalten per Steckdosenleiste erst wieder versorgt werden müssen.
Das dauert ein paar Millisekunden bis die Kondensatoren geladen sind.

Klaus0815 schrieb:
Ich halte es bei einem Desktop PC nicht für gut diesen immer per Steckdosenleiste auszuschalten. [...] das Stromsparargument jedenfalls kann es nicht sein.

Warum schaltest du den PC per leiste aus?
Ich kann nur fuer mich sprechen, aber ich tue das auch. Seit inzwischen Jahrzehnten. (Verdammt, ich werde alt :D)
Ich tue das nicht aus Stromspargruenden, sondern weil der PC bei mir im Schlafzimmer steht und mich die typischen Standby LEDs nerven. Also wird der PC und die Monitore nach dem Herunterfahren stromlos geschaltet. Dann leuchtet garantiert nix.

Geschadet hat es keinem meiner Rechner bis jetzt. Mein altes Intel x99 System brauchte in den sechs Jahren die es lief eine neue BIOS Batterie.... Mein aktuelles AMD System, auch schon bald sechs Jahre alt, ist noch auf der ersten.

Das einzige was ich kaputtbekommen habe sind Steckerleisten. Kippschalter sind scheisse. Wenn, dann was mit Fussschalter nehmen. Die Brennenstuhl mit Fussschalter halten jetzt auch schon viele Jahre. Wann ich die gekauft habe weiss ich nicht mehr.
Aber nicht den Netzteilschalter nehmen.... Die da verbauen Kippschalter sind kaum besser als die an Steckerleisten und gehen irgendwann kaputt. Bei einer Steckerleiste ein billiger Tausch, beim Netzteil nicht so sehr.

Tulol schrieb:
Btw, dank EU dürfen Geräte im Standby schon länger nicht mehr als 0,5W/Std verbrauchen. Kann mir nicht vorstellen das sich das auf deiner Stromrechnung bemerkbar macht.
Das greift aber bei PCs nur mit den richtigen BIOS Einstellungen. ErP wurde ja schon genannt.
Auch "Wake on..." Features wirken sich auf den Stromverbrauch im ausgeschaltetem Zustand aus.
Und diese sind oft (meisstens?) im Standard nicht auf das Energiesparen konfiguriert. So das bei den allermeissten PCs 0,5 Watt illusorisch sind.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: G00fY und nutrix
Poleos schrieb:
Ich schalte nicht die Leiste aus, sondern das Netzteil mit dem Kippschalter, weil das Mainboard eine RGB-Leiste hat, die mein gesamtes Büro erhellt.
...
Was würdet ihr mir also empfehlen? Ich danke euch.
Wenn die RGB-Beleuchtung nicht komplett abgeschaltet werden soll, dann gibt es doch ziemlich sicher noch die Möglichkeit, deren Stromversorgung über Energieoptionen im UEFI zu verhindern, wenn der PC heruntergefahren (S5) ist. So wie man da z B auch Handy-Aufladen über USB, oder Maus/Tastatur-Aktivitäten abschalten kann, so dass der PC dann weniger Strom zieht (Deep Sleep oder ähnliches).

Wenn sich nichts findet, auch mal an ein BIOS-Update (aktuell ist Version 3201 vom 2026/03/09) denken.
Und den Schnellstart von Windows deaktivieren, sonst ist das System nur scheinbar heruntergefahren, aber eigentlich in einer Art Ruhezustand (S4). Und UEFI Fast Boot ... :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet: (BIOS-Update Link u. Versionsinfo; Fast Boot)
  • Gefällt mir
Reaktionen: zEtTlAh
Auch abseits des Energiespar-Themas
scheinen mir ggf. zwei weitere Gründe für das vollständige Trennen vom Strom zu sprechen,
wenn man den PC ausgeschaltet hat und ihn für längere Zeit verlässt
(indem man schlafen geht oder das Haus verlässt):
• Die Verwendung einer USV
• Die Reduzierung des Überspannungsrisikos bei Gewitter

Ich fühle mich jedenfalls unwohl beim Einschlafen, auf der Arbeit (oder gar im Urlaub),
wenn ich bei längerer Abwesenheit vom PC an das Restrisiko
- eines brenzligen Fehlers der durchlaufenden USV oder
- einer Überspannung im Hausnetz
denke.
 
Kai3Kai schrieb:
Auch abseits des Energiespar-Themas
scheinen mir ggf. zwei weitere Gründe für das vollständige Trennen vom Strom zu sprechen,
wenn man den PC ausgeschaltet hat und ihn für längere Zeit verlässt
(indem man schlafen geht oder das Haus verlässt):
• Die Verwendung einer USV
• Die Reduzierung des Überspannungsrisikos bei Gewitter

Ich fühle mich jedenfalls unwohl beim Einschlafen, auf der Arbeit (oder gar im Urlaub),
wenn ich bei längerer Abwesenheit vom PC an das Restrisiko
- eines brenzligen Fehlers der durchlaufenden USV oder
- einer Überspannung im Hausnetz
denke.

Bei längerer Abwesenheit ziehe ich sogar das Strom und das Netzwerkkabel aus dem Rechner (und Soundsystem).
Man weiß ja nie wohin sich ein etwaiger Blitzschlag langbewegt. Sicher ist sicher :D.

@Topic
Schalte auch immer alle Geräte über die (Funk)Steckdos, beim schlafen oder verlassen der Wohnung, aus.
Hängen ja noch Monitor, Router, Lautsprecher, Subwoofer, und viele weitere Geräte am Netz dran. Noch nie Probleme damit gehabt.
 
Sapphire Forum
Zurück
Oben