Wenn der PC fertig zusammen gebaut ist und es an die Installation von Win7 geht, solltest du noch einmal das Datenkabel der HDD abstecken, sodass zur Win7 Installation nur die SSD, auf der Win7 installiert werden soll, angeschlossen ist. Andernfalls wird Windows auch Installationsdaten auf die HDD schreiben, was nicht erwünscht ist.
Ich gehe bei der Windows Installation immer so vor:
Im Vorfeld der Installation die benötigten Treiber (zu finden auf den jeweiligen Herstellerseiten oder zur Not auch von den Treiber DVDs, die du zu Board und GPU bekommen hast), das
WF Updatepack und das AV Programm der Wahl zurecht legen.
Wenn in der Win7 DVD deines Kumpels das Windows 7 Service Pack 1 nicht enthalten ist, musst du es dir auch herunterladen:
klick
Im BIOS den SATA Controller auf AHCI stellen (Änderung(en) mit >F10< abspeichern)
Windows installieren
wenn nicht schon in der Win7 DVD enthalten, das Windows 7 Service Pack 1 installieren
Treiber installieren
Updates installieren
AV Programm installieren
Nun kannst du deine HDD wieder anschließen, in der Datenträgerverwaltung die HDD initialisieren, ggf. partitionieren und formatieren.
Starte den PC neu und boote ins BIOS, um zu schauen, ob die SSD auch an erster Stelle der Boot-Reihenfolge steht. Wenn nicht, musst du die Einstellung dahingehend ändern und die Änderung(en) mit >F10< abspeichern
Der PC startet neu und nun gehst du zu Windows Update und erweiterst es auf „Für Windows und andere Produkte von Microsoft Updates“. Nach einem Neustart lasse nach noch vorhandenen Updates suchen und installiere sie.
Wenn du dann alle Einstellungen vorgenommen und alle benötigten Programme installiert hast und Windows 7 so arbeitet, wie von dir gewünscht, solltest du noch Folgendes machen:
lege ein Image der Installation an, welches du, wenn nötig, einspielen kannst. Ich verwende dafür gerne
Paragon Backup & Recovery 2014 Free Edition
Dieses Image speicherst du auf der Daten HDD oder einer externen HDD ab, NICHT auf der Systemplatte
Nun erstellst du dir mit dem Paragon Recovery Media Builder (ist bei der o.e. Software dabei) eine bootfähige CD oder einen bootfähigen USB Stick; damit kannst du im Notfall den Rechner booten und das Image einspielen.
Fertig.
